Martha Lea Die Entdeckungen der Gwen Carrick

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Inhaltsangabe zu „Die Entdeckungen der Gwen Carrick“ von Martha Lea

Cornwall, 1859. Die Entdeckerlust der jungen Wissenschaftlerin Gwen Carrick ist grenzenlos. Doch im England des viktorianischen Zeitalters ist kein Platz für selbstbewusste Frauen, die von Freiheit und einer Karriere als Insektenforscherin träumen. Um dennoch auf Expeditionsreise ins ferne Brasilien gehen zu können, lässt sich Gwen auf eine leidenschaftliche Affäre mit dem jungen Arzt Edward Scales ein. Allerdings enthüllt sich tief im Dschungel Edwards lange gehütetes Geheimnis, und Gwen gerät in tödliche Gefahr.

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  • Erklärungen fehlen und Handlung ist zum Teil schwer nachzuvollziehen

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    Tammy1982

    Tammy1982

    14. September 2015 um 15:56

    Gwen Carrick passt nicht in das Bild der Frau im 19. Jahrhundert in England. Sie ist fasziniert von der Natur und v.a. von Insekten, die sie relativ genau nachzeichnet. Als sie dem Arzt Edward Scales begegnet, scheint sie endlich jemanden gefunden zu haben, der ihre Leidenschaft ernst nimmt, ja sogar teilt und ihr einen Ausweg aus ihrem beengten Dasein bietet. Sofort willigt sie ein ihn nach Brasilien zur Erforschung fremder Insekten zu begleiten, ergibt sich doch so für sie endlich die Möglichkeit aus dem Dunstkreis ihrer eifersüchtigen und zum Teil irren Schwester zu entkommen. Jedoch trügt der Schein und Gwen muss bald erkennen, dass Edward nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Das Buch wird in Rückblenden erzählt und zwischendurch immer wieder aus einem Gerichtsprotokoll zitiert. Erst nach und nach ergibt sich ein Zusammenhang zwischen der Geschichte von Gwen und Edward und den immer wieder aufgeführten Gerichtsprotokollen. Diese Einschübe mit den Protokollen fand ich sehr interessant, auch wenn sie leider den Verlauf der Geschichte auch nicht komplett retten konnten. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir eine Geschichte über eine faszinierende Frau vorgestellt, aber im Endeffekt war es mehr ein Drama und Gwen hat überhaupt gar nicht meinen Erwartungen entsprochen. Dafür, dass sie eigentlich unangepasst sein sollte, tappt sie doch ordentlich in die Falle und lässt sich von Edward einiges bieten. Hinzu kommt, dass in diesem Buch einfach darauf verzichtet wurde Dinge zu erklären, sondern davon ausgegangen wird, dass der Leser sich die Sachen schon selber zusammenreimt. Rein prinzipiell ist das ok, jedoch hatte ich hier öfters das Gefühl irgendwas überlesen zu haben und musste dann feststellen, dass es nichts zum überlesen gab, sondern viele Tatsachen und Hinweise wirklich einfach gar nicht beschrieben wurden. Das erschwerte das Lesen für mich enorm. So war es zum einen schwierig die Charaktere überhaupt irgendwie einschätzen zu können und noch schwieriger der Handlung zu folgen und zu verstehen, wieso gewisse Dinge passieren. Bis zum Ende tappt der Leser weiterhin im Dunkeln und auch nach beenden des Buches sind für mich viele Ungereimtheiten und Dinge immer noch nicht geklärt und ich kann zwar wild spekulieren, habe aber keine Ahnung, was wirklich der Fall war. Alles in allem ein sehr zähes Buch, bei dem ich mich zum lesen öfters zwingen musste und das überhaupt gar nicht meinen Geschmack getroffen hat. Dafür gibt es noch zwei Sterne für die spannende Erzählweise in Form von Rückblenden und einige gute Ideen, die nur leider nicht vollständig umgesetzt worden sind.

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  • "Eine ziemliche Aneinanderreihung verworrener Geschehnisse."

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    leseratte69

    leseratte69

    18. August 2015 um 18:47

    1,5 Sterne Klappentext Cornwall, 1859. Gwen Carrick ist eine ungewöhnliche Frau. Statt sich für häusliche Dinge zu begeistern, liebt sie die Naturwissenschaften. Da ihr der Zugang zur Universität verwehrt ist, zeichnet und malt sie die Insekten ihrer Heimat. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie den Arzt Edward Scales kennen und verliebt sich sofort in ihn. Denn Edward verspricht ihr Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung als Wissenschaftlerin. Und so lässt sie sich auf eine gewagte Reise zur Erforschung der Insekten im Amazonas-Becken ein, nicht ahnend, dass Edward ein Geheimnis verbirgt, das alles zerstören könnte. Über die Autorin Martha Lea, Jahrgang 1970, wurde in Leicester geboren und studierte bildende Kunst an der Falmouth School of Art and Design. Sie lebt zusammen mit ihrem Partner und zwei Kindern in den Fens in Ostengland. "Die Entdeckungen der Gwen Carrick" ist ihr erster Roman. Meine Meinung Story Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich freute mich richtig auf das Buch. Man erwartet die Geschichte einer selbstbewusste jungen Frau im 19. Jahrhundert, die sich in einer Männerwelt durchzusetzen versucht. Man bekommt eine total verworrene und komplizierte Aneinanderreihung von Geschehnissen, die mich nicht wirklich begeistern konnte und alle irgendwie nicht zu einem Gesamtbild zusammen gefunden hat. Das Buch spricht viele Themen an, wie zb. Entomologie, Geisterbeschwörung [Seancen] und natürlich die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Edward. Doch alles war so durcheinander und verworren, das ich in der Geschichte keinen Fuss fassen konnte. Teilweise hatte ich überhaupt keine Lust weiter zu lesen und musste mich regelrecht dazu überwinden. Schreibstil Der Schreibstil ist sehr verworren und altbacken, so das sich das Buch sehr schwer lesen lies. Ich konnte mir kein Bild von Umgebung und Landschaft machen, weil alles so komisch und ungewohnt war. Charaktere Die Protagonisten waren sehr blass und konnten mich überhaupt nicht erreichen und berühren. Sie waren teilweise schon richtig unsympathisch. Ihre Handlungen und Reaktionen waren teilweise unlogisch und nicht nachvollziehbar. Ich konnte mich zu keiner Zeit in einen der Charaktere hinein versetzen, so wie ich es mir bei einem guten Buch gelingt Meine Fazit Ein Buch mit einem vielversprechenden Klappentext. Doch das Potenzial war lange nicht ausgeschöpft. Ich mochte die gesamte düstere Atmosphäre überhaupt nicht. Leider bekommt das Buch von mir nur 1,5 von 5 Sternen, weil Potenzial vorhanden war.

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  • Wird seinem Potential nicht gerecht

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    MikkaG

    MikkaG

    08. April 2015 um 21:18

    Die Grundidee des Buches ist eine durchaus interessante: Im Zentrum der Geschichte steht die junge Gwen Carrick, die Ende des 19. Jahrhunderts in England lebt. Sie gehört der Oberschicht an, ist hübsch, intelligent und gebildet... Aber sie fühlt sich betrogen und eingeengt von den Erwartungen, die die Gesellschaft an sie stellt. Ihr künstlerisches Talent mag ja noch als schicklich und einer Frau geziemend gelten, aber ihr unersättlicher Durst nach Wissen und ihr Verlangen, als Forscherin zu arbeiten, werden nicht ernst genommen und im besten Fall nachsichtig belächelt. Und so ergreift sie die Chance, als Geliebte eines Forschers nach Brasilien auszuwandern - in dem Glauben, er werde ihr helfen, ihre eigenen Träume zu erfüllen.  Der Roman spricht eine Unmenge von Themen an: Feminismus, Darwinismus, Séancen und Geisterglaube, die Ausgrenzung von Menschen mit körperlichen Besonderheiten, sexuelle Doppelmoral und Ehebruch, wissenschaftliche Forschung als Selbstzweck oder als Mittel zu Ruhm und Ehre... Jedes Fragment der Geschichte alleine wäre schon eine großartige Grundlage für ein atmosphärisches, spannendes Buch, aber zusammen ergeben sie in meinen Augen einfach kein schlüssiges Gesamtbild. Die Mischung ist originell, aber für mich dann doch hauptsächlich frustrierend und ermüdend. Vieles wird angedeutet, halb erklärt und dann fallen gelassen. Einerseits finde ich es ja gut, wenn eine Autorin dem Leser nicht alles bis ins kleinste Detail vorkaut, als sei er ein begriffsstutziges Kind, aber sie ließ mich mehr als einmal völlig ratlos oder zumindest mit unbestätigten Theorien zurück. Das Buch hat eine Vielzahl von vielversprechenden, an sich interessanten Charakteren, aber ich hatte nie das Gefühl, ihnen wirklich nahe zu kommen, geschweige denn tiefere Sympathien für sie zu entwickeln. Jeder wirkte auch mich auf seine eigene Art ich-bezogen und selbstsüchtig. Vielleicht lag es am Schreibstil, der zwar detailliert und voller schöner Formulierungen ist, aber auf mich seltsam steril wirkte, als würden die Emotionen nur als schwacher Nachhall bei mir ankommen. Jedenfalls konnte ich den Charakteren mit jedem Kapitel weniger abgewinnen, und besonders die diversen Liebeleien konnten mich nicht positiv bewegen, sondern in mir allenfalls ein vages, deprimierendes Gefühl von Widerwillen hervor rufen. Die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Edward wirkte auf mich von Anfang an ungesund und obsessiv. Es dauert nicht lange, bis Gwen ihn nur noch mit Abscheu und Verachtung betrachtet, während er ein verklärtes Idealbild von ihr vergöttert, dem sie überhaupt nicht entspricht. Das ist sicher auch so beabsichtigt, aber mir fiel es schwer, da noch Vergnügen beim Lesen zu empfinden, denn die Beziehung wird von Kapitel zu Kapitel toxischer. Ich fand das Buch eher zähflüssig zu lesen, und auch die eigentlich spannende Rahmenhandlung, in der ein Mord vor Gericht verhandelt wird, konnte mich nicht wirklich packen und wurde für mich auch nicht zufriedenstellend aufgelöst. Vielleicht trifft das Buch einfach nicht meinen persönlichen Lesegeschmack, aber ich hatte immer wieder das Gefühl, dass hier enormes Potential nicht voll zur Geltung kam. Fazit: Die interessante Geschichte einer verkannten jungen Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts - oder doch eher ein Reigen selbstsüchtiger, skurriler Charaktere, die sich in verwirrenden Handlungsfetzen im allerkleinsten Kreise drehen? So gerne ich das Buch wegen der vielen interessanten Ansätze auch lieben wollte, so unerbittlich fühlte ich mich am Ende doch enttäuscht.

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  • Verwirrend ist gar kein Ausdruck...

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    Gueldenstern

    Gueldenstern

    19. March 2015 um 09:38

    Inhalt:  London, 1866: Zur Anklage steht eine Gewisse Mrs. G. Pemberton, der vorgeworfen wird Mr. Edward Scales in seinem Hause ermordet zu haben...  Cornwall, 1859: Gwen Carrick und ihre Schwester Euphemia leben gemeinsam im Haus ihrer Eltern, nach deren Tod haben sie es zu gleichen Teilen geerbt. Doch Gwen fühlt sich wie eingesperrt. Ihre Naturwissenschaftlichen Interessen werden von der Gesellschaft ignoriert, denn als Frau hat sie so oder so keine Chance anerkannt zu werden. Sie saugt das Wissen aus den Büchern ihres Vaters in sich auf und fertig Zeichnungen verschiedenster Tierarten an, die sie in der Umgebung findet. Ihre Schwester flüchtet sich in ihren Glauben und hält spiritistische Sitzungen ab. Das Verhältnis der beiden zu einander ist mehr als schwierig. Kein Wunder also das Gwen sich schnell zu dem charismatischen Edward Scales hingezogen fühlt, der ihr ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung, vor allem aber in Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit verspricht. Ohne zu überlegen folgt sie ihm nach Südamerika, auf eine Forschungsexpedition. Edward selbst hat jedoch einiges vor ihr verborgen und sie muss feststellen das ein Leben mit ihm nicht das hält, was es verspricht...  Meine Meinung: Es gibt eignetlich nur zwei Buchstaben die ganz genau ausdrücken was ich zu diesem Buch zu sagen habe: HÄ??  Das mag merkwürdig erscheinen, aber noch seltsamer ist dieser Roman geraten. Oder eher verwirrend. Er lässt zu viele Fragen offen im Raum stehen.  Dabei gibtes sehr viele interessante Figuren, vor allem Gwen und ihre Schwester Euphemia stehen dabei im Mittelpunkt. Aber auch andere Frauen spielen wichtige Rollen.  Doch allen ist ihnen gemein, dass sie letztendlich und vor allem auf ihre Rolle als Frau, im Sinne von Mutter und Sexualobjekt reduziert werden. Dabei soll vermutlich vor allem deutlich werden, welche Rolle Frauen im England des 19, Jahrhunderts (vor allem in der "bessren" Gesellschaft) zugedacht wurde. Der Ansatz hat mir eigentlich auch gut gefallen, vor allem weil auch deutlich wird das Gwen alles andere als dumm ist und ihre Bildung ihr als Mann, ein ganz andres Leben ermöglicht hätte. Zudem ist auch Edwards Verhalten ihr gegenüber ganz das, eines Mannes seiner Zeit.  Euphemia wäre auch spannend gewesen, leider hält sich die Autorin kaum bei ihr auf und wirft nur einzelne Brocken hin die man kaum versteht, weil man zu ihr eigentlich zu wenig Hintergrund hat. Obwohl ich die Bezeihung der Schwestern doch auch faszinierend fand.  Vor allem Edward ist ein wichtiger dreh und Angelpunkt der Handlung, seine  sexuellen Fantasien und Wünsche stehen im Grunde über allen andren Wünschen die wichtig sein könnten. Er ist ein selbststüchtiger Mann und benutzt Frauen wie er es gerade braucht. Sein Tod scheint Erlösung für alle zu sein. Doch auch hier verläuft die Handlung immer wider in Andeutungen und wird dann ein einer Stelle unnötig überdeutlich, nahezu ekelhaft.  Der Streit zwischen Wissenschaft und Religion, der durch Darwins Thesen und einiger anderer Forscher sehr zentral wurde, wurde meiner Meinung nach gut heraus gearbeitet. Schade finde ich das er insgesamt aber kaum eine Rolle spielt. .  Zudem ist ein großes Problem des Romans das er sehr verworren erzählt ist: Verworren, verstörend, seltsam abgehoben an einigen Stellen und dann wieder ein paar klare Momente um dann sofort wieder abzudriften.  Es bildeten sich in mir immer größer werdende Fragezeichen, deren Antworten die Autorin oftmals einfach nicht lieferte. Dadurch wurde es immer schwieriger der Handlung überhaupt noch zu folgen.   Einerseits hat Frau Lea das 19. Jahrhundert durchaus gut eingefangen und andererseits wird viel Potential zerstört, weil einfach zu viele Fragen im Kopf entstehen. Das hinterlässt bei mir ein Gefühl des Unbefriedigt seins. Ich weiß einfach nicht genau was das ganze sollte. Es hätte schon geholfen, wenn die Autorin wenigstens ein paar der Fragen auch beantwortet hätte. Fazit:  Einerseits war die Lektüre an manchen Stellen faszinierend, andererseits las sich Die Entdeckungen der Gwen Carrick sehr zäh und ich hatte mühe den Roman überhaupt zu beenden. Innerhalb der Leserunde in der ich den Roman gelesen habe, kam es zu keiner Verbesserung des Verständnisses. Im Gegenteil, wir waren alle im Grunde gleich verwirrt. 

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  • Verworren und undurchschaubar

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    15. March 2015 um 10:04

    1859: Gwen Carrick lebt mit ihrer Schwester Euphemia in Cornwall. Am Strand lernt sie Edward kennen und beginnt eine Affäre mit ihm. Sie begleitet ihn auf eine Forschungsreise nach Brasilien, um dort Zeichnungen von Edwards Funden anzufertigen und um so gleichzeitig ihrer Schwester zu entkommen. Mein Leseeindruck: Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so verwirrt und unzufrieden zurückgelassen hat. Ich weiß immer noch nicht wirklich, was die Autorin mit ihrem Buch eigentlich für eine Geschichte erzählen wollte. Die Geschichte ist so verwirrend und grotesk, irgendwie aber auch wieder faszinierend. Schreiben kann die Autorin durchaus, aber sie hätte - meiner Meinung nach - die Geschichte ein wenig strukturierter erzählen sollen. Es wird vieles einfach nur angedeutet, so dass sich kein wirklicher Zusammenhang herstellen lässt. Ich mag es ja durchaus, wenn ich meine Fantasie ein wenig einsetzen darf beim Lesen eines Buches, aber hier gibt es definitiv viel zu viele lose Enden, die für mich keinen Sinn ergeben haben. Ich habe mich nicht wirklich durch das Buch gequält, aber Lesespaß hatte ich leider auch eher weniger. Schade, dabei hätte die Geschichte an sich wirklich gut sein können!

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  • Buchverlosung zu "Die Entdeckungen der Gwen Carrick" von Martha Lea

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    bieberbruda

    bieberbruda

    Auf meinem Blog verlose ich dieses außergewöhnliche Buch. Bitte über diesen Link beim Gewinnspiel teilnehmen:

    http://bieberbruda.blogspot.de/2015/03/verlosung-die-entdeckungen-der-gwen.html


    Viel Erfolg!

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  • Ein Debüt, das Fragezeichen zurücklässt

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    BonnieParker

    BonnieParker

    07. March 2015 um 20:16

    Dieses Buch versprach anhand des Klappentextes und des Covers ein sehr interessantes Leseerlebnis zu werden. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Direkt zu Beginn erfährt man, dass Edward Scales ermordet wurde und dann springt die Handlung sieben Jahre zurück. Während die Geschichte bis zum Mord an Edward erzählt wird werden immer wieder die Zeitungsartikel zum Mordprozess eingeflochten. Gleichzeitig wird die Handlung so konfus geschildert, dass ich bis zum Schluss nicht sicher bin, ob ich mir alles im Sinne der Autorin zusammengereimt habe. Immer wieder werden Lücken gelassen, Handlungen nicht zu Ende geschildert und die Szenen schnell gewechselt, dass ich teilweise sehr verwirrt war. Auch das die Personen nicht immer namentlich benannt wurden sondern dann nur in der 3. Person beschrieben werden warf bei mir Fragezeichen auf. Gerade wenn man dachte, jetzt ist die Handlung flüssig und man versteht alles wirft die Autorin wieder alles um. Was sehr schade ist und das Lesevergnügen deutlich trübte.  Das Gwen Carrick eine außergewöhnliche Frau ist mit ihrem Hang zur Naturwissenschaft wurde dem Leser gut verdeutlicht. Leider waren mir alle Charakter etwas zu emotionslos und steif. Ich hätte mir mehr Leidenschaft und Feuer gewünscht und richtig ausgearbeitete Szenen. Stattdessen blieb ich als Leser oft mit Fragezeichen zurück und frage mich auch jetzt: Was wollte mir die Autorin mit diesem Roman mitteilen? Der Schreibstil und die Grundidee fand ich an sich super und ich habe für mich einen Satz gefunden, bei dem ich der Meinung bin, dass er gerade in unserer heutigen Zeit nicht unerwähnt bleiben sollte: "Wir sollten versuchen, die Natur auf eine Weise zu verstehen, die sie nicht ausbeutet oder verwüstet oder dezimiert."Diesen Satz finde ich brillant und treffend für die damalige Zeit und heute wichtiger denn je.  Ich habe wahrlich schon bessere Debütromane gelesen und finde es eigentlich sehr schade, denn ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut.

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  • Leider enttäuschend...

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    bieberbruda

    bieberbruda

    Eine ungewöhnliche (Liebes-) Geschichte mit einer ungewöhnlichen Frau. Die Entdeckungen der Gwen Carrick ist sicherlich kein gewöhnliches Buch und konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Die Story: England im mittleren 18. Jahrhundert. Gwen Carrick, eine für die damalige Zeit sehr emanzipierte Frau, die naturwissenschaftlich interessiert, künstlerisch begabt und sehr belesen ist, lebt mit ihrer Schwester Euphemia in einem Haus in Cornwall. Beide können unterschiedlicher nicht sein und die exzentrische Euphemia unterdrückt ihre Mitmenschen wo es nur geht. Gerade auf Gwen hat sie es angesehen - sie gönnt ihr nichts und spinnt Intrigen... Doch eines Tages lernt die junge Gwen Carrick den Wissenschaftler Edward Scales an einem Strand in Cornwall kennen. Sie wird von ihm verführt und letztendlich überzeugt, ihr Leben in England aufzugeben und mit ihm auch eine Forscherreise nach Brasilien aufzubrechen. In Brasilien angekommen, lernt Gwen eine andere Seite von dem bisher so perfekten Edward Scales kennen... Meine Meinung: Ich hatte von diesem Buch etwas vollkommen anderes erwartet. Statt dem Ausbrechen einer intelligenten Frau aus einer männerdominierenden Welt, gab es hier eher eine Aneinanderreihung merkwürdiger Geschehnisse. Der Geschichte konnte ich manchmal gar nicht richtig folgen. Das liegt unter anderem auch an dem schwierigen und holprigen Schreibstil. Die Autorin gibt dem Leser einige Puzzleteile, aber leider fügen sich diese nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Viele Dinge muss man sich deshalb selbst zusammenreimen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass das Buch doch noch die Kurve schafft, aber leider ist dies der Autorin bis zum Ende hin nicht gelungen. Dabei hatte das Buch wirklich vielversprechend geklungen auch auch gut angefangen...schade! Fazit: Was interessant geklungen hat, war leider enttäuschend und wirr. Das es einige gute Stellen gab und ich interessiert war, wie es ausgeht, ist das Buch kein totaler Reinfall. Trotzdem reicht es nur für 2,5 Sterne.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Die Entdeckungen der Gwen Carrick" von Martha Lea

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    01. March 2015 um 22:17

    Hallo ihr Lieben,

    auf meinem Blog habe ich gerade ein Gewinnspiel gestartet zu einem ganz besonderen Anlass. Ich sage nur wenn Träume wahr werden...
    Schaut doch mal vorbei denn es erwartet euch ein tolles Buch als Gewinn.

    http://jensreadablebooks.blogspot.de/2015/03/neuigkeiten-gewinnspiel.html

    Lieben Gruß!

  • Die Entdeckungen der Gwen Carrick

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    manu62

    manu62

    Klappentext: Cornwall, 1859. Gwen Carrick ist eine ungewöhnliche Frau. Statt sich für häusliche Dinge zu begeistern, liebt sie die Naturwissenschaften. Da ihr der Zugang zur Universität verwehrt ist, zeichnet und malt sie die Insekten ihrer Heimat. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie den Arzt Edward Scales kennen und verliebt sich sofort in ihn. Denn Edward verspricht ihr Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung als Wissenschaftlerin. Und so lässt sie sich auf eine gewagte Reise zur Erforschung der Insekten im Amazonas-Becken ein, nicht ahnend, dass Edward ein Geheimnis verbirgt, das alles zerstören könnte. Produktinformation • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten • Verlag: Droemer HC (2. Februar 2015) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 342619984X • ISBN-13: 978-3426199848 • Originaltitel: The Specimen Da mich der Klappentext sehr angesprochen hat, habe ich mich sehr gefreut, an der Leserunde des Buches teilnehmen zu können. Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig, ziemlich der Zeit im alten England angepasst. Das war aber nicht das Problem, zumal ich so etwas eher gut finde. Vielmehr hatte ich ein Problem mit der Geschichte an sich. Immer wieder habe ich mich gefragt, was die Autorin mir eigentlich sagen will. Viele Dinge sind nicht angesprochen worden, sondern flossen als Information lediglich in einem Gespräch in Form eines einzigen Satzes ein. Das hat bei mir immer wieder zu etlichen Verwirrungen geführt. Die Protagonisten waren durch die Bank weg merkwürdig. Auch hat die eigentliche Handlung mit dem Klappentext nur am Rande zu tun. Ich habe mich immer wieder aufraffen müssen, um das Buch überhaupt zu Ende zu lesen und kann daher keine Leseempfehlung aussprechen. Ich gebe 1 von 5 Punkten.

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    • 2
  • Konnte mich Leider gar nicht überzeugen

    Die Entdeckungen der Gwen Carrick
    ejtnaj

    ejtnaj

    16. February 2015 um 17:25

    Gwen Carrik lebt zusammen mit ihrer Schwester auf einem Anwesen in Cornwall. Doch sie beschäftigt sich am liebsten mit der Malerei und den Naturwissenschaften. Dies behagt ihrer Schwester gar nicht, dieser versucht Gwen zu unterdrücken und intrigiert so gut sie es kann. Dann lernt Gwen den Arzt Edward Scales kennen und beginnt mit ihm eine Affäre ohne das ihre Schwester etwas davon weiß. Als Edward sie bittet ihn auf eine Reise nach Brasilien zu begleiten um das Amazonasgebiet zu erforschen, scheut sie keinen Moment und sagt zu. Auf dieser Reise lernt sie Edward kenne, wie er ihr gegenüber noch nie war und sie merkt schnell, dass er ganz anders ist als er zu sein scheint. Der Klappentext des Buches hatte mich angesprochen und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Dass ich zu Beginn des Romans Probleme hatte fand ich noch nicht mal schlimm. Doch irgendwie habe ich die ganze Zeit während ich das Buch gelesen habe so meine Probleme mit dem Roman gehabt. Erzählstil an sich war teilweise etwas verwirrend, da innerhalb eines Kapitels locker drei verschiedene Erzählstränge aufgetaucht sind, die nur durch einen Absatz getrennt waren es aber nie angezeigt wurde welche Person jetzt an der Reihe ist. Den Handlungsaufbau fand ich auch etwas unübersichtlich und ich hatte wirklich Probleme der Handlung zu folgen. Da sich mit der Sinn der Geschichte bis zuletzt nicht wirklich erschlossen hat, habe ich auch den Spannungsbogen bis zuletzt gesucht. Alle Figuren des Romans waren zwar gut beschrieben, so dass man sich was darunter vorstellen konnte, doch irgendwie sind alle recht blass geblieben wie längst verblichene Abziehbilder. Auch die Handlungsorte hätten etwas mehr Leben und Farbe vertragen können, aber wenigstens konnte man sich die Orte vorstellen. Alles in allem hat mich der Roman nicht überzeugen können und das Buch hat mich auch mit der Frage zurückgelassen was die Autorin Martha Lea dem Leser mit dem Roman mitteilen möchte. Für das Buch kann ich nicht mehr als 2 von 5 Sternen geben.

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