Martha Schad Stalins Tochter

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Inhaltsangabe zu „Stalins Tochter“ von Martha Schad

Swetlana Allilujewa war die einzige Tochter Stalins, eines der fürchterlichsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts. Was bedeutet es, im Schatten dieses übermächtigen Vaters aufzuwachsen - ein Leben zu führen im Zwiespalt zwischen Zeitzeugenschaft und dem Wunsch, von diesem Vater geliebt zu werden? Das außergewöhnliche Schicksal einer rätselhaften Frau auf der Suche nach sich selbst.

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  • Rezension zu "Stalins Tochter" von Martha Schad

    Stalins Tochter
    Aeryn

    Aeryn

    25. April 2010 um 15:10

    Dieses Buch ist wirklich eine herbe Enttäuschung. Da hat Martha Schad mit Swetlana Allilujewa eine Person, die als Stalins einzige Tochter mitten im Zentrum der Macht (und des Terrors) der Zeit des Stalinismus war und macht daraus eine harmlose Trallalageschichte, bei der man irgendwann anfängt, sich zu fragen, warum über diese Frau überhaupt eine Biografie geschrieben werden musste. Swetlana bleibt farblos, wenig greifbar, ihre Lebensgeschichte ließe sich mit wenigen Worten beschreiben: jüngstes Kind von Stalin, Selbstmord der Mutter, Schule, Studium, frühe Heirat, Kind, Scheidung, Heirat, Kind, Scheidung, vielleicht noch ein paar Heiraten, Tod Stalins, Flucht in die USA, Beschäftigung mit Selbstzweifeln. Dummerweise kam Frau Schad auf die Idee, dieses an sich unbedeutende Leben einer unbedeutenden Frau auf fast 400 Seiten auszuwalzen. Aber das ist noch einmal das Schlimmste. In dem Buch wimmelt es von gravierenden Fehlern und ärgerlichen Flüchtigkeitsfehlern sowie Widersprüchen, die weder der Autorin noch dem (wahrscheinlich nicht existenten) Lektor aufgefallen sind. Frau Schad schwelgt in Gerüchten und Vermutungen, denen sie augenscheinlich den Vorzug vor Fakten gibt, die man in diesem Buch ohnehin mit der Lupe suchen muss. Auch fühlt man sich durch ihre Schreibweise an einen Schundroman erinnert, alle Frauen sind atemberaubend schön, alle Männer gnadenlos attraktiv (allerdings hätte sie die Fotos weglassen sollen, um diese Behauptungen zu halten – die nebenbei bemerkt teilweise wie lächerliche Auszüge aus dem Fotoalbum von Herrn und Frau Normalo wirken). Das größte Ärgernis ist aber, dass es der Autorin in keinster Weise gelingt, einen roten Faden in ihre Arbeit zu bekommen. Sie springt vor und zurück, erzählt mal hiervon und mal davon, was verbunden mit den, für Westeuropäer nicht gerade einprägsamen russischen Namen, bei denen auch munter zwischen diversen Spitznamen und den richtigen Namen wechselt wird, zu einem schwer zu ertragenden Kuddelmuddel führt.

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