Martha Sophie Marcus Das blaue Medaillon

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Inhaltsangabe zu „Das blaue Medaillon“ von Martha Sophie Marcus

An einem einzigen Tag gerät Alessas Leben völlig aus den Fugen. Ihre Tante stirbt, kurz nachdem sie ihr ein geheimnisvolles Medaillon gegeben hat. Am selben Abend wird ihr Großvater ermordet, der sie nach dem Tod ihrer Eltern großgezogen und zur Diebin ausgebildet hat. Alessa selbst entgeht nur knapp einem Anschlag und flieht mit Mühe und Not aus Venedig. Ihr Ziel: Celle, wo ihr einziger verbliebener Verwandter lebt. Doch auch hier, am Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, ist sie nicht sicher. Der Mörder ihres Großvaters ist ihr dicht auf den Fersen, und er ist nicht der Einzige, der es auf das Medaillon abgesehen hat.

Farbenfroh und sinnlich - lassen Sie sich von Martha Sophie Marcus in die höfische Welt des 17. Jahrhunderts entführen!

Ein solider historischer Roman. Viele Teile sehr vorhersehbar, ein schnelles Ende das (zu) vieles offen lässt. Von mir 3 Sterne.

— Gelinde

Die Autorin hat mit ihrem neuen Buch einen historischer Roman vorgelegt, der sich positiv von einigen anderen Werken des Genres hervorhebt.

— milkysilvermoon

Lesetipp! Spannende und romantische Geschichte in historischer Kulisse

— Gina1627

Ganz nett, aber recht vorhersehbar.

— MichelleW

Ein historischer Abenteuerroman mit einer ungewöhnlichen Protagonistin. Etwas zäher Mittelteil, zu schnelles Ende. Nett...aber nicht mehr.

— tinstamp

eintauchen in eine vergangene Zeit. Charaktere und Handlung sehr gut beschrieben und erzählt, mit historischen Figuren versetzt

— vielleser18

Ein toller historischer Roman mit einer starken, außergewöhnlichen Protagonistin

— verruecktnachbuechern

Spannender historischer Roman über das abenteuerliche Leben der jungen Diebin Alessa, die ihr Glück sucht

— Tulpe29

Einfach hinreißend! :)

— nicki2905

Eine sehr bildhafte Geschichte über die Geheimnisse des blauen Medaillons.

— Maria135

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  • Das blaue Medaillon

    Das blaue Medaillon

    Gelinde

    17. January 2018 um 13:06

    Das blaue Medaillon, von Martha Sophie MarcusCover:Passend zum historischen Roman.Inhalt: 17. Jahrhundert.Alessa wächst bei ihrem Groß0vater in Venedig auf. Hinter einer bürgerlichen Fassade, wird sie von ihm zur Meisterdiebin ausgebildet.Als ihre Tante stirbt und ihr ein geheimnisvolles Medaillon vermacht und einen Tag später ihr Großvater ermordet wird, entgeht Alessa selber nur knapp einem Anschlag. Im letzten Moment kann sie aus Venedig fliehen.Ihr Ziel ist das weit entfernte Celle wo ihr einziger ihr noch verbliebener Verwandter leben soll.Doch der Mörder bleibt ihr dicht auf den Fersen.Meine Meinung:Die Schreibweise ist flüssig und lässt sich gut lesen.Der Einstig ist gelungen und die junge Protagonistin ist mir gleich sympathisch.Doch mit der Zeit zieht sich die Geschichte immer mehr in die Länge.Vieles ist vorhersehbar und einige Handlungsstränge verlaufen sich für mich im Nichts und werden einfach nicht mehr aufgenommen.Das Ende kommt dann wiederum sehr plötzlich und ist auch für mich sehr offen, bzw. es kommt mir so vor als ob noch ein paar Seiten erzählt werden sollten. Autorin:Die Autorin wurde 1972 geboren, studierte in Hannover Germanistik, Pädagogik und Soziologie.Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg.Mein Fazit:Ein solider historischer Roman. Viele Teile sehr vorhersehbar, ein schnelles Ende das (zu) vieles offen lässt.Von mir 3 Sterne.

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  • Das blaue Medaillon

    Das blaue Medaillon

    sweetpiglet

    05. December 2017 um 17:35

    Alessa wird von ihrem Großvater als Diebin erzogen, er selbst verfolgte dieses "Geschäft" im großen Stil. Ihre Eltern starben schon vor Jahren, und an einem einzigen Tag verliert Alessa noch den letzten Halt, nämlich ihre Tante, als auch ihren Großvater. Ihr selbst gelingt nur knapp die Flucht vor den Attentäter die ihren Großvater auf dem Gewissen haben. Mit einer Schauspieler-Truppe, die gut mit ihrer Tante befreundet war, reist sie nach Celle zum Hof des Herzogs, und hofft dort ihren letzten Verwandten zu treffen. Innerhalb dieser ganzen Flucht beschäftigt sie aber auch das ominöse blaue Medaillon, welches ein großes Geheimnis beinhaltet.Schon beim Lesen des Klappentextes fand ich vor allem das Setting interessant. Ich mag historische Romane, vor allem wenn sie hier in Deutschland und Europa spielen. Und meist ist es ja dann leider so, dass schlecht recherchiert wird, aber nicht so beim "Das blaue Medaillon". Die Autorin hat vor allem die Gegend, die Reisen und die Gebräuche wirklich toll beschrieben. Ich konnte mich in dieser Welt richtig verlieren und eintauchen. Unsere Protagonistin ist die Diebin Alessa, sie ist sehr eigen mit Ecken und Kanten. Diese Tatsache mochte ich an ihr, ja sie ist Diebin, und das ist eine Straftat. Dennoch hat sie das Herz an der richtigen Stelle und das merkt man bei ihren Entscheidungen. Die Ecken und Kanten kommen dann zum Vorschein, wenn sie Angst hat oder unsicher wird, dann scheint sie egoistisch oder naiv, aber man darf auch nicht vergessen, Alessa ist noch sehr jung. Auch die anderen Charakter, die Alessa auf ihrem Weg begleiten, waren ausgefeilt. Vor allem der "Bösewicht" Mezzanotte war wirklich brutal gezeichnet und sorgte für einige wirklich harte Momente im Buch. Die Schauspiel-Truppe hingegen war gut durchmischt, einige der Personen fand ich toll, andere ganz schön störend. Ebenso verhält es sich mit den Herren und Damen vom Hof, auch hier gab es einige wirklich herzliche Menschen, und andere fand ich einfach nur nervig. Aber genau dieser Mix hat es so interessant gemacht, dadurch bekam man Schwung in die Geschichte und vor allem einige Facetten.Dennoch hatte ich an einigen Stellen eine kleine Leseflaute, hier war es manchesmal nicht so spannend oder es passierte einfach nichts, was meines Erachtens die Geschichte voran getrieben hat. Zum Glück haben diese Phasen nie lange angehalten und man kam ganz schnell wieder ins Buch hinein.Fazit:Ein angenehmer und sehr guter fiktionaler-historischer Roman, der mit seinem Setting und einer etwas anderen Protagonistin aufwertet. Bis auf einige kurze Stellen, in denen der Lesefluss unterbrochen wurde, hat das Lesen macht Spaß und es scheint fast, als würde es eine Fortsetzung geben, dennoch kann man "Das blaue Medaillon" auch als Einzelroman betrachten.

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  • Entführt in eine andere Zeit

    Das blaue Medaillon

    Book-SunShine

    15. October 2017 um 21:27

    Cover: Das  Buch fängt den Leser sofort mit seinem wunderschönen Cover. Darauf sieht man eine junge Frau in einem edlem Kleid, das ausgezeichnet zu dem historischen Roman passt. Die Frau in dem pastellgrünem Kleid hebt sich gut von dem Hintergrund in Sepiafarben ab. Besonders gut gefällt mir auch die Position, Schriftart und der Farbverlauf der Überschrift und des Autorennamen. Vielleicht wäre es noch schön gewesen, hätte die junge Dame ein Medaillon z.B. in den Hand gehalten. Aber ansonsten passt das Cover perfekt zu dem Roman. Inhalt: 1967: Die junge Alessandra lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater Pietro Ferretti. Dieser zieht sie nicht nur groß, sondert macht aus ihr auch eine Meisterdiebin die überall unbemerkt rein- und wieder rauskommt. Als ihre Tante Zenobia stirbt, erhält Alessa von ihr ein blaues Medaillon vererbt, das einst ihrer Mutter gehörte und den Schlüssel für geheime Dokumente birgt. Kurz nach dem das Medaillon in Alessas Besitz gelangt, sind diesem schon Feinde hinterher. Als ihr Großvater ermordet wird, muss Alessa aus Venedig fliehen. Mit einer Schauspielergruppe reist sie nach Celle zu ihrem einzigen lebenden Verwanden, Lucas.  Am Hof des Herzogs lernt sie den Hauptmann Arthur Kühne kennen. Ihre Wege kreuzen sich ständig und so sind tiefere Gefühle unausweichlich.  Nachdem das Medaillon Alessa entwendet wird beginnt für sie ein Katz und Maus spiel. Und plötzlich taucht auch noch der berüchtigte Mörder Mezzanotte am Hofe von Herzog Georg Willhelm auf und möchte das Medaillon mit allen Mitteln an sich reißen.Meine Meinung: Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von der Er-Erzähler-Weise bin, hat es in diesem Roman für mich gut gepasst. So konnte die Autorin uns mit ihrem detailreichen Schreibstil  mehr von der Umgebung zeigen. Der Roman ist in einer gehobenen, aber gut verständlichen Sprache geschrieben, der zu der historischen Kulisse passt. Wir lernen hier sehr viele verschiedene Charaktere kennen. Deshalb kommt man vor allem am Anfang etwas durcheinander.Besonders gut hat mir Alessa gefallen. Sie ist wirklich mutig, klug, ein wenig hinterlistig und doch eine liebe Person mit viel Humor. Eine wirklich tolle Protagonistin. Arthur Kühne war ein netter Charakter. Leider ist er mir etwas zu blass geblieben. Ich hätte mir gewünscht mehr von ihm und seiner Persönlichkeit zu erfahren. Er hat sehr schnell Gefühle für Alessa entwickelt und war stellenweise hin und her gerissen zwischen ihr und der Loyalität zu seinem Herzog. Richtig süß fand ich dagegen Flori, der trotz seines jungen Alters so tapfer war. Was mich sehr gewundert hat, ist dass ich Mezzanotte trotz seiner Brutalität sehr interessant fand.   Er hat mit großer Hingabe sein Ziel verfolgt und hatte einige überraschende Tricks auf Lager. Richtig Spannend und interessant wurde das Buch mit der Ankunft und dem Verschwinden des Medaillons in Celle. Dies hat auch fast bis zum Schluss abgehalten und durch die unerwarteten Wendungen wurde es nicht langweilig.Leider hatte ich beim letzten Teil des Buches das Gefühl, dass es schnell zum Ende kommen sollte.  Zum Beispiel ist Alessa wieder schnell nach Venedig und an die geheimen Dokumente gekommen. Das hätte ich mir ein wenig ausführlicher gewünscht. Der Roman ist in sich zwar abgeschlossen, aber einige Fragen um die Dokumente, wie es mit Alessa weitergeht und auch um Mezzanotte sind noch offen. Eine Fortsetzung wäre deshalb möglich.Der historische Aspekt hat mir sehr gut gefallen. Man hat gemerkt, dass die Autorin gut recherchiert und sie selbst diese Zeit und Ort sehr gerne hat.Richtig klasse fand ich das Glossar und das Namensverzeichnis am Ende des Buches. Das hat mit im Nachhinein gut geholfen die Namen im Kopf zu sortieren. Fazit: Der historische Roman "Das blaue Medaillon" von Martha Sophie Marcus hat mich gut unterhalten und mich beim lesen in eine andere Zeit entführt. Es enthält alles was ein historischer Roman braucht. Eine starke Protagonistin, eine wunderschöne Kulisse, eine Liebesgeschichte und ein Geheimnis.Es war mein erstes Buch der Autorin und der detailreiche, liebevolle Schreibstil hat mich auf jeden Fall überzeugt.

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  • Das blaue Medaillon

    Das blaue Medaillon

    Pucki60

    15. October 2017 um 11:02

    Alessa ist bei ihrem Großvater in Venedig aufgewachsen, der sie zur Diebin ausgebildet hat. Ihre Eltern sind schon gestorben als Alessa ein kleines Mädchen war. Von ihrer Tante bekommt sie ein blaues Medaillon geschenkt, es stammt von ihren Eltern und hat mit einem Familiengeheimnis zutun. Kurz danach stirbt die Tante und am gleichen Tag wird der Großvater ermordet. Der Mörder verfolgt auch Alessa und mit einer Schauspieltruppe verläst sie Venedig. Sie geht an den Hof des Herzogs von Celle, wo ihr einziger Verwandter, ihr Cousin, lebt. Dort wird ihr das Medaillon gestohlen und auch der Mörder kann sie bis hierhin verfolgen.Die Geschichte ist interessant und kurzweilig geschrieben. Auf dem Weg nach Celle lernt man die Schauspieltruppe kennen und auch Alessa übernimmt eine Rolle bei den Aufführungen. In Celle wird dann das Medaillon gestohlen und es geht durch mehrere Hände. Als auch noch der Mörder in Celle auftaucht spitzt sich die Gefahr zu und Alessa gerät in arge Bedrängnis.Die Personen waren sehr gut dargestellt und man bekommt Einblick in das Leben der Schauspieltruppe und wie es am Hof in Celle zugeht. Auch begegnet Alessa in Celle einem jungen Mann, der ihr bei der Wiederbeschaffung des Medaillons hilft und in den sie sich verliebt.Die Spannung baut sich langsam auf und nimmt zum Ende hin zu. Die Handlung ist gut durchdacht und nachvollziebar. Das Ende kommt dann allerdings ziemlich abrupt und es werden nicht alle Fragen geklärt. Das ist mein Kritikpunkt an dem Buch. Es hätte noch etwas länger sein können und alles in Ruhe abgehandelt werden können. So hatte ich das Gefühl, die Autorin wollte zum Schluß ziemlich schnell fertig werden.Aufgrund des nicht befrfiedigenden Endes vergebe ich für das Buch 4 Punkte. Ich kann es als historischen Roman empfehlen, nur wer es lesen möchte, sollte wissen, das am Ende Fragen offen bleiben.

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  • Verschenktes Potenzial

    Das blaue Medaillon

    little_devil

    14. October 2017 um 12:38

    "Das blaue Medaillon" handelt von der jungen Diebin Alessa, die im Venedig des 17. Jahrhunderts bei ihrem Großvater aufwächst. Ihre Eltern sind früh verstorben. Nachdem dann auch noch ihre Tante stirbt, wird plötzlich ihr Großvater ermordet - ein Geheimnis, dass Alessas Eltern hinterlassen haben, bringt ihr Leben in Gefahr, so dass Alessa bis nach Celle flüchtet. Aber auch dort ist sie nicht sicher - jedoch findet sie dort die Liebe....Mir hat zunächst die Atmosphäre im Buch gut gefallen, auch der Beginn der Handlung in Venedig war gut gewählt. Der Schreibstil der Autorin hat das Lesen sehr angenehm und flüssig gestaltet. Die ständigen Gefahren, denen Alessa ausgesetzt ist, bringen eine Menge Spannung ins Buch, weswegen ich große Teile des Buches an einem Stück gelesen habe. Irgendwann wird es dann aber doch immer abstruser und einige Handlungen sehr unglaubwürdig. Enttäuscht hat mich dann vor allem das Ende der Geschichte. Nach dem spannungsgeladenen Anfang hatte ich mit einem überraschenden Ende gerechnet, dass noch einmal richtig spannend wird - stattdessen musste ich plötzlich feststellen, dass das Buch einfach zu Ende ist. Das Buch hatte sehr viel Potenzial, jedoch hat die Auflösung meinen positiven Eindruck leider nicht bestätigen können, was ich sehr schade finde.

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  • Eine Meisterdiebin und ein geheimnisvolles Medaillon

    Das blaue Medaillon

    milkysilvermoon

    10. October 2017 um 12:49

    Venedig im Jahr 1667: Das Leben der 21-jährigen Alessa, Meisterdiebin und Waise, ändert sich mit einem Mal plötzlich. Nur kurze Zeit, nachdem sie ihr ein geheimnisvolles Medaillon anvertraut hat, stirbt ihre Tante. Noch am selben Tag wird ihr Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist, das Opfer eines Mordes. Auch auf Alessa selbst haben es die Mörder abgesehen, doch sie kann knapp ihren Verfolgern entwischen und in Begleitung einer Schauspielertruppe aus der italienischen Lagunenstadt fliehen. Sie will nach Celle, wo ihr einziger verbliebener Verwandter, ein Cousin, lebt. Allerdings ist sie auch am Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg nicht sicher. Der gefährliche Mörder ihres Großvaters ist nach wie vor auf der Jagd nach ihr und nimmt ihre Spur auf.„Das blaue Medaillon“ von Martha Sophie Marcus ist ein historischer Roman, der im Umfeld höfischen Adels im 17. Jahrhundert spielt. Die Geschichte vereint in einem interessanten Mix Abenteuer, Spannung und Liebe.Meine Meinung:In einem angenehmen Erzählstil verknüpft die Autorin in ihrem Roman unterschiedliche Perspektiven, die der Geschichte Tiefe geben. Dabei verwebt sie auf gelungene Weise historische Persönlichkeiten und fiktionale Elemente. Auch bei den Schilderungen wird deutlich, dass einiges an Recherche in das Buch geflossen ist. Die tollen Beschreibungen konnten mich überzeugen. Die Szenerie kann man sich gut vorstellen. Mit Liebe zum Detail lässt die Autorin viele Bilder im Kopf entstehen Die eher gehobene, aber verständliche Ausdrucksweise passt zum Genre. Der Roman ließ sich flüssig lesen. Als angenehm habe ich auch die Länge der Kapitel empfunden, nur die Uneinheitlichkeit der Überschriften wirkte auf mich störend.Mit Alessa wird eine interessante Figur in den Mittelpunkt der Erzählung gestellt. Sie ist eine mutige, emanzipierte Frau, die durchweg sympathisch rübergekommen ist. Auch die übrigen Charaktere sind authentisch dargestellt und gut herausgearbeitet. Deren Motive waren nachvollziehbar. Nur eine der weiteren Hauptpersonen, Arthur, bleibt leider etwas blass.Die stimmige Handlung ist überwiegend spannend und konnte mich von Beginn an fesseln. Sie enthält etliche Wendungen und mehrere Überraschungen, sodass sie nur an wenigen Stellen vorhersehbar war. Auch lustige Momente sind in die Geschichte eingebaut, die ebenfalls für eine kurzweilige und unterhaltsame Lektüre sorgen.Ein Pluspunkt sind für mich außerdem das Glossar und die Übersicht über die Figuren, die eine bessere Orientierung im Roman ermöglichen. Das Nachwort gefiel mir gut. Darüber hinaus passt das Cover meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte.Am Ende blieben noch einige Fragen offen. Deshalb hoffe ich auf eine Fortsetzung.Mein Fazit:Die Autorin hat mit ihrem neuen Buch einen historischer Roman vorgelegt, der sich positiv von einigen anderen Werken des Genres hervorhebt. Er hat für schöne Lesestunden gesorgt. Ich kann „Das blaue Medaillon“ daher weiterempfehlen.

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  • Leseempfehlung! Ein geheimes Medaillon sorgt für Spannung und Liebe in historischer Kulisse

    Das blaue Medaillon

    Gina1627

    09. October 2017 um 17:21

    Alessa ist eine Meisterdiebin im Venedig des 17. Jahrhunderts, die nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater liebevoll aufwächst und von ihm die perfekte Ausbildung für ein einträgliches Gewerbe erhält. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich ihr Leben, als er einem Verbrechen zum Opfer fällt und gleichzeitig auch noch ihre Tante stirbt, die ihr kurz vor ihrem Tod noch ein wunderschönes  Medaillon geschenkt hat, dass sie für Alessa im Namen ihrer Eltern verwahrt hat. Es birgt ein gefährliches Geheimnis und zwingt Alessa, nach einem vereitelten Mordanschlag auf sie, zu fliehen. Mit viel Glück und ein bisschen Hilfe schafft sie es  nach Celle zu flüchten um dort ihren letzten Verwandten zu suchen, der sich aller Voraussicht nach am Hofe des Herzogs  Georg Wilhem von Braunschweig-Lüneburg aufhält.  Hier findet sie  Arbeit und  Unterschlupf, kann sich jedoch nicht in Sicherheit wiegen, da die böswilligen Verfolger ihr immer noch auf der Spur sind. „Das blaue Medaillon“ ist ein wunderschöner Roman voller Spannung, Liebe und mit einem Einblick auf das höfische Leben des Adels  im 17. Jahrhundert. Ein toller leicht zu lesender und fesselnder Schreibstil und eine bezaubernd erzählte Geschichte mit Alessa im Mittelpunkt fängt einen sofort ein. Sehr bildhaft bringt die Autorin die Zeit in Venedig, auf der Flucht und am Hofe des Herzogs rüber und man fühlt sich direkt in die Kulissen hineinversetzt. Mit sehr viel Liebe und Detailgenauigkeit hat sie tolle Charaktere und Schurken erschaffen, die einem ans Herz wachsen oder einfach nur polarisieren, weil sie einem unheimlich sind  und ahnungsvolle Gefühle auslösen. Alessa ist ein ganz toller Charakter im Buch. Sie ist eine selbstbewusste, gewiefte und in der Liebe noch unbescholtene junge Frau, die sich voller Mut und Raffinesse, den Gefahren in ihrem Leben stellt. Durch ihre natürliche und gewinnende Ausstrahlung findet sie nicht nur beim Leser Sympathien, sondern erweckt diese auch bei einem jungen Mann am Hofe.  Es war spannend mit Alessa  auf eine abenteuerliche Reise zu gehe, lebensbedrohliche Situationen zu meistern und auch die erste Liebe mitzuerleben. Sehr schön hat die Autorin auch noch im Nachwort dargestellt, wie sie die damaligen geschichtlichen Verstrickungen am Hofe mit in die erfunde Geschichte  von Alessa eingebaut hat. Mein Fazit: „Das blaue Medailllon“ war ein wunderschönes Buch, das mich begeistern konnte und  für aufregende Lesestunden gesorgt hat. Ich kann es nur jedem Leser empfehlen, der spannende und romantische Geschichten in historischer Kulisse liebt. Verdient vergebe ich 4,5 Sterne.

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  • Das blaue Medaillon - leider ein zu abruptes Ende

    Das blaue Medaillon

    Lese_gerne

    09. October 2017 um 14:51

    "Ich glaube nicht, dass jemals ein Herrscher für längere Zeit mächtig blieb, der nicht bereit war, seine Macht auch durch Erpressung und Mord zu verteidigen." (Zitat aus dem Buch) ***************************** Alessa erlebt einen Tag, den man Freitag, den 13. nennen könnte. Ihre Tante übergibt ihr ein geheimnisvolles Medaillon, das vorher Alessa Eltern gehörte. Noch am selben Tag verstirbt die Tante. Am gleichen Abend findet Alessa ihren Großvater ermordet vor. Der Auftragskiller hat es auf Alessa selbst abgesehen. Sie muss so schnell wie möglich Venedig verlassen. Sie begibt auf den Weg nach Celle wo ihr Cousin lebt. Den einzigen Verwandten, den sie noch hat. Doch sie wird sogar bis an den Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg verfolgt. Der Mörder ihres Großvaters ist ihr dicht auf den Fersen. Aber auch andere haben Interesse an Alessas Medaillon. Was für ein Geheimnis mag dieses Schmuckstück verbergen? ********************************** Von Martha Sophie Marcus kenne ich schon das Buch „Herrin des Nordens“, das ein sehr dickes Buch von 700 Seiten ist. Deshalb war ich sehr froh, dass dieses Buch nicht wieder so dick war. Allerdings werden bei diesem Buch am Schluss einige Dinge offengehalten, was mir nicht so gut gefallen hat. Ich weiß, dass die Autorin eventuell noch einen weiteren Teil schreiben möchte, aber mir ist es lieber, wenn alle Fragen am Schluss des Buches auch beantwortet sind. So bin ich nämlich jetzt wirklich dazu gezwungen auch den zweiten Teil zu lesen um den Rest zu erfahren. Ich habe nichts gegen mehrteilige Bücher, wenn es von vornherein klar ist oder wenn es sich um eine Krimireihe handelt, bei der ein Ermittler Team in sich abgeschlossene Fälle löst. Wenn ich dort Teil zwei nicht lese, kann ich prima Teil drei lesen ohne den Anschluss zu verlieren. Aber hier bleibt mir ja fast nichts anderes übrig und der Trend so die Leser an sich zu binden gefällt mir gar nicht. Deshalb wird das Buch von mir deshalb von vorne herein schon einen Stern Abzug bekommen. Die Geschichte selbst war spannend aufgebaut und Alessa hat auf ihrer Reise nach Celle und in Celle selbst einiges erlebt. Im Buch kommen interessante Charaktere vor, wie die Schauspieler Gruppe mit der Alessa nach Celle reist. Zu meinem Lieblingscharakter zählt der Auftragskiller Mezzanotte.

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  • Alessas abenteuerliche Jagd

    Das blaue Medaillon

    Dreamworx

    07. October 2017 um 14:21

    1667. Alessa ist 21 Jahre alt und wuchs nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater, einem Meisterdieb, in Venedig auf. Von ihm wurde sie als Diebin und Einbrecherin in Perfektion ausgebildet. Als erst ihre Tante stirbt, die ihr ein blaues geheimnisvolles Medaillon hinterlässt und dann auch noch ihr Großvater ermordet wird gerade wegen diesem Medaillons, flieht Alesssa im Schutz einer Schauspieltruppe von Venedig nach Deutschland zu einem Cousin, der dort wohnt. Doch der Mörder ist ihr auf den Fersen, denn er will das Medaillon unbedingt in seinen Besitz bringen. Für Alessa ist es alles, was von ihrer Familie übrig ist und der Schlüssel zu dem Erbe ihrer Eltern. Kaum in Deutschland, wird Alessa das Medaillon gestohlen. Während Alessa versucht, das Medaillon zurück zu bekommen, muss sie gleichzeitig um ihr Leben fürchten. Wird es ihr gelingen, das Medaillon wieder in den Händen zu halten?Marie Sophie Marcus hat mit ihrem Buch „Das blaue Medaillon“ einen unterhaltsamen und gleichsam fesselnden historischen Abenteuerroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, schnell taucht der Leser in die farbenprächtige Welt Venedigs ab und erlebt an der Seite von Alessa ein spannendes und rasantes Abenteuer. Der Spannungsbogen wird schnell aufgebaut, flacht dann etwas ab und nimmt ebenso schnell wieder Fahrt auf bis zum Schluss. Die Autorin hat für ihre Geschichte sehr gut recherchiert und den historischen Hintergrund, gesellschaftliche Bräuche und Gepflogenheiten, Kleidungsstil sowie das Intrigenschmieden und den Einsatz von Macht und Mauscheleien wunderbar mit der Handlung verwebt. Auch die Örtlichkeiten sind so farbenfroh beschrieben, dass sich dem Leser ein schönes Bild der früheren Zeit präsentiert. Die eingefügte Liebesgeschichte war mir zu schnell und zu wenig ausgefeilt, was es unglaubwürdig wirken ließ. Ebenso war die Auflösung um das Medaillon zwar einigermaßen stimmig, wurde aber eher kurz und fast schon nebenbei erwähnt.Die Charaktere sind sehr individuell angelegt, haben ihre Ecken und Kanten, gerade deshalb wirken die meisten von ihnen recht lebendig und authentisch, andere erscheinen nur kurz und bleiben blass in der Erinnerung. Alessa ist eine außergewöhnliche junge Frau, sehr selbstsicher, mutig und stark. Sie weiß, was sie sich zutrauen kann und scheut auch kein Risiko. Leider ist gerade Ihr Hang zur Heldin ein Punkt, der einige ihrer Aktionen unwirklich und überspitzt wirken lassen, was dem Leser nur ein Kopfschütteln entlockt. Hauptmann Artur ist ein netter Mann, der Alessa oftmals zur Hilfe eilt, sich sogar in ihr Herz stiehlt. Jedoch bleibt er recht eindimensional und als Leser bekommt man ihn nicht richtig zu fassen. Die Mischung der Nebenprotagonisten ist bunt und vielfältig, einige von ihnen schließt man gleich ins Herz, an manche kann man sich am Ende kaum erinnern und einige hätten gar fehlen können.„Das blaue Medaillon“ ist ein unterhaltsamer historischer Abenteuerroman, in dem sich auch kurzfristig auch die Liebe verirrt hat. Die Handlung bietet kurzweilige Lesestunden, allerdings sollte man nicht zu viel erwarten. Für Zwischendurch ganz nett – mehr aber leider auch nicht. Andere historische Romane der Autorin können mehr überzeugen.

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  • Das Geheimnis des blauen Medaillons

    Das blaue Medaillon

    tinstamp

    07. October 2017 um 10:21

    Bewertung: 3 1/2 SterneVenedig 1676: Die 21jährige Alessa wurde von ihrem Großvater in der Kunst des Diebstahls ausgebildet. Als junge Meisterdiebin klettert sie, behände wie eine Katze, auf den Dächern Venedigs umher, um durchs Fenster in fremde Gemächer einzusteigen. Auf dem Sterbebett erzählt ihre Tante Zenobia, eine Schauspielerin, Alessa ein Geheimnis. Ihre Eltern wurden ermordet, weil sie bei einem Einbruch kompromittierende Dokumente gefunden haben. Ein blaues Medaillon, das Zenobia Alessa aushändigt, ist der Schlüssel zum Versteck. Doch Alessa hat kaum Zeit sich Gedanken darüber zu machen, denn kurz darauf wird ihr Großvater ermordet und der Auftragsmörder ist der jungen Frau bereits auf den Fersen. Alessa schließt sich einem Wandertheater an, die auf dem Weg nach Deutschland an den Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg sind. Dort will Alessa auch ihren einzig noch verbliebenen Verwandten aufsuchen, den unehelichen Sohn von Zenobia und Herzog Georg Wilhelm...Ich bewarb mich bei der Lesejury für ein Manuskript des Romans von Martha Sophie Marcus, nachdem mich die Leseprobe sofort begeistern konnte. Hier schrie alles nach einem historischen Abenteuerroman und einer wirklich außergewöhnlichen Protagonistin. Irgendwie hatte ich den Film von Alfred Hitchcock mit Grace Kelly und Gray Grant aus den Fünfziger Jahren im Hinterkopf. Auch hier klettert ein Juwelendieb auf den Dächern und Hausfassaden von Nizza herum....Doch bei "Das blaue Medaillon" befinden wir uns natürlich nicht im Zwanzigsten, sondern im Siebzehnten Jahrhundert. Das bemerkt man auch sehr schnell, wenn man sich mit Alessa und der Schauspieltruppe nach Celle aufmacht. Am Hof des Herzogs erlebt man das höfische Leben hautnah mit: Intrigen, Katz- und Mausspielchen, Liebeleien und Machtdemonstrationen. Natürlich durfte auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen...die von meiner Seite her aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre.Besonders im Mittelteil hatte ich Probleme an der Geschichte dranzubleiben. Nach der Ankunft der Schauspieltruppe am herzoglichen Hof zog sich die Handlung etwas und ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten. Erst im letzten Drittel kam wieder etwas mehr Spannung auf, wobei mir die Auflösung rund um das Geheimnis dann wiederum fast zu schnell vonstatten ging.Die Charaktere waren teilweise sehr lebendig dargestellt, andere wiederum treten nur kurz auf und bleiben farblos, wie Alessas Cousin. Besonders am Herzen lag mit der kleine Flori, hingegen fand ich Arthur etwas eindimensional. Auf jeden Fall bereicherten die vielen Figuren und Charaktere die Geschichte. Unsere Hauptprotagonistin Alessa hat das Herz am richtigen Fleck. Obwohl sie von Kind auf lernte zu stehlen, ist sie aufrichtig und ziemlich tough. Manche Aktionen, die die Autorin der jungen Frau auf dem Leib schrieb, fand ich jedoch etwas zu übertrieben und unglaubwürdig. Das Ende rund um das Geheimnis fand ich dann etwas zu schnell abgefertigt.Mich konnte die Geschichte leider nicht gänzlich packen. Trotz der Kritikpunkte ist es ein etwas anderer historischer Roman, der in der Leserunde sehr gut ankam und von meinen Mitlesern großteils besser aufgenommen wurde, als von mir. Deswegen empfehle ich euch selbst ein Bild davon zu machen, denn Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden...Schreibstil:Ich kenne die Autorin bereits von einem Roman aus der Gegenwartsliteratur und war schon gespannt auf meinen ersten historischen Roman von Martha Sophie Marcus. Auch hier ist der Schreibstil genauso flüssig und lebendig. Vorallem die Gepflogenheiten und Sitten der damaligen Zeit, sowie die bildhafte Darstellung der Schauplätze sind absolut gelungen. Obwohl das Setting perfekt ins 17. jahrhundert passt, war mir der Schreibstil etwas zu "modern"für einen historischen Roman.Die historischen Hintergründe wurden von der Autorin sehr gut recherchiert. Sie hat in ihrem Roman historische Persönlichkeiten und fiktive Figuren zu einer abenteuerlichen Geschichte verbunden.Am Ende der Geschichte findet man ein Verzeichnis der mitwirkendenen historischer Personen.Fazit :Ein historischer Abenteuerroman mit einer ungewöhnlichen Hauptprotagonistin. Für mich war der Mittelteil leider etwas zu langatmig und das Ende zu schnell abgehandelt. Trotzdem bot der Roman nette Unterhaltung - nicht mehr und nicht weniger.

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  • Eintauchen in eine vergangene Zeit

    Das blaue Medaillon

    vielleser18

    06. October 2017 um 18:44

    1676. Alessa lebt bei ihrem Großvater in Venedig. Von ihm hat sie gelernt an Wänden hoch zu klettern und über Dächer zu laufen - im Geheimen, im Dunkeln....eine Meisterdiebin zu sein. Doch als ihre Tante Zenobia stirbt und ihr ein blaues Medaillon hinterlässt, taucht ein gefährlicher Gegenspieler auf, der weiß, dass mit dem Medaillon gefährliche Geheimnisse ans Tageslicht gelangen können. Es ist Mezzanotte, ein gefährlicher Gegner, der skrupellos jeden meuchelt. Auch Alessas Großvater fällt ihm zum Opfer, Alessa selbst kann mit Müh und Not fliehen. Sie schließt sich einer Schauspieltruppe an, die zufällig nach Celle aufbricht. Am dortigen Hof von Georg Wilhelm, Herzog von Braunschweig-Lüneburg lebt passenderweise auch ihr Cousin, ein illegitimer Sohn des Herzogs mit Zenobia. Martha Sophia Marcus kann gut erzählen. Bei ihr ist man beim Lesen mitten im Geschehen, man kann sich alles sehr bildhaft vorstellen. Am Ende des Romanes (hier fehlt ein Hinweis vorne) gibt es ein Glossar und eine Übersetzungsliste für die eingestreuten italienischen Ausdrücke. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie historische Personen mit in diese Geschichte hinein gearbeitet hat und man dadurch viele von der Autorin recherchierte Einzelheiten in einer guten Geschichte verpackt präsentiert bekommt. Auch das Leben einer Schauspieltruppe, ihr Alltag, ihr Üben, ihr Agieren untereinander wird m.E. sehr realistisch dargestellt.Der Spannungsbogen bei dieser Geschichte ist am Anfang sehr hoch, auch gegen Ende passiert noch so einiges - auch überraschendes. Doch manche Ausschmückung fällt zu Lasten der Spannung - daher bleibt der Spannungsbogen nicht konstant hoch. Da es sich hier um einen historischen Roman und nicht um einen Krimi oder Thriller handelt, stelle ich dies aber nicht in den Vordergrund. Muss es auch nicht. Wie in den meisten historischen Büchern, gehört zu einem guten Roman auch ein gehöriger Schuß Liebe und Romantik, auch hier knistert es, auch wenn es nicht im Vordergrund steht. Und das bekommt dem Roman auch gut - denn mir haben vor allem die Spannungselemente und die historischen Fakten interessiert, das so toll beschriebene Leben am Hof und der Schauspielkunst in der damaligen Zeit. Die vielen eingestreuten "Bonbons" der Unterrichtung der damaligen Lebensweise. Das Los als Dienerschaft, der Intrigen am Hof, die Licht und Schattenseiten, aber auch Kleinigkeiten, wie das Aufkommen von "Chocolate" oder "Marzapane". Die romantischen Szenen waren mir manchmal etwas zu "aufgedrückt", kamen nicht ganz so natürlich rüber, wie die vielen anderen sehr gut beschriebenen Szenen. Fazit:Ein historischer Roman, der sehr gut unterhält und dabei auch informiert. Mit Spannungs- und Überraschungsmomenten, einem Schuß Liebe und Humor.

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    • 2
  • Toll!

    Das blaue Medaillon

    ilovemalec

    06. October 2017 um 17:54

    Das Cover von "Das blaue Medaillon" ist sehr schön gestaltet und es macht direkt Lust auf das Buch. Es passt zum Genre, denn durch das schöne, alte Kleid, das die Protagonistin trägt fühlt man sich schon in den historischen Roman hineinversetzt. Die Protagonistin ist Alessa, die in Venedig zusammen mit ihrem Großvater lebt. Als ihre Tante stirbt, beginnen eine Reihe dramatischer Ereignisse, die Alessas Leben von Grund auf ändern. Man kann schön in die Geschichte eintauchen, und fühlt sich schnell als Teil dieser Welt.

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    Das blaue Medaillon

    Tulpe29

    06. October 2017 um 16:21

    Dieser historische Roman ist  eine Bereicherung für mein Bücherregal, denn der  Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, die Handlung spannend erzählt und unterhaltsam.Die junge Protagonistin erlebt viele spannende Abenteuer auf der Suche nach ihrem blauen Medaillon, das ihr  unendlich viel bedeutet und leider durch einen Diebstahl abhanden kommt. Der Leser erfährt nebenbei noch viel Wissenswertes über die damalige Zeit und das Leben der Menschen früher. Alessa, die "ausgebildete" Diebin, kämpft um ihr Glück und ist außergewöhnlich mutig und abenteuerlustig für ihre Zeit.

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  • Schöne Geschichte

    Das blaue Medaillon

    verruecktnachbuechern

    05. October 2017 um 15:29

    Alessa ist eine waschechte Venezianerin. Sie lebt zusammen mit ihrem Großvater. In seinem Haus wurde sie zur einer guten Diebin und gekonnten Kletterin und Akrobatin ausgebildet. Als ihre Tante stirbt ist Alessa tief getroffen und als dann noch ihr Großvater stirbt, muss sie aus Venedig verschwinden. Hinter ihrem Familienerbstück, einen blauem Medaillon, ist der berüchtigtste Meuchelmörder ihrer Zeit hinterher. Zusammen mit einer Gruppe von Schaustellern macht sie sich auf Richtung Celle. Dort hofft sie ihren einzigen lebenden Verwandten zu treffen.Das Erbstück wird gestohlen und Alessa hat es nicht einfach an das Schmuckstück ranzukommen.Es war für mich der erste Roman der Autorin und ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt spannend und ehe man sich versieht ist man mitten in Venedig, im Jahr 1676. Ich bin schon häufig in Venedig gewesen und die Autorin schafft es die besondere Magie dieser Stadt einzufangen. Gerne wäre ich noch länger hier geblieben, aber Alessa muss sich davon stehlen um dem Meuchelmörder zu entkommen.Sie reist mit einer Gruppe Schausteller. Die Menschen aus dieser Gruppe sind einmalig, und genau wie Alessa und die anderen Charaktere dieses Buches, fein ausgearbeitet und glaubhaft.Es macht Spaß die Gruppe bis zum Hof zu begleiten. Hier angekommen, tauchen wir in das höfische Leben ein.Selbstverständlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Sie ist etwas vorhersehbar. Was mir hier besonderes gefällt ist es, dass die Geschichte nur nebenbei stattfindet. Sie hält sich im Hintergrund und lässt dabei das Abendteuer weiter laufen.An einigen Stellen zieht sich die Geschichte ganz schön in die Länge.Ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist. Potenzial dafür wäre auf jeden Fall vorhanden.„Das blaue Medaillon“ ist ein historischer Abenteuerroman mit einer starken weiblichen Hauptperson. Klare Empfehlung für alle Fans des höfischen Lebens.

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  • Historisches Highlight

    Das blaue Medaillon

    smaragdeidechse

    04. October 2017 um 21:15

    Als echter "Cover- Lover" ist mir dieses Buch sofort aufgefallen .Es ist wunderschön gestaltet und ich wusste sofort ,dass ich diesen Roman unbedingt lesen will .Eine junge Frau auf einer Treppe , bekleidet mit einer atemberaubend schönen Robe ;Ein Traum !!!Alessa ist eine junge venezianische Waise , die beim Grossvater aufwuchs und von diesemzur Meisterdiebin erzogen und ausgebildet wurde .Ihre Tante ist eine berühmte Schauspielerin , die zwar für Alessa da ist , aber keinebesonders ausgeprägten Gefühle für das Mädchen hat .Als die Tante dann im Sterben liegt , ruft sie Alessa und den Grossvater zu sich .Sie übergibt der jungen Frau eine Kette mit einem blauen Medaillon .Das Erbe von Alessa's Eltern , welches sie ihr Leben lang gehütet hatte .Sie überzeugt ihren Vater davon Alessa einen wichtigen Namen preiszugeben .Als Alessa einen Tag später die Tante nochmals aufsuchen will , ist diealte Diva schon verstorben .Sie geht zurück nach Hause und findet ihren Grossvater ermordet ...Der Mörder ist noch im Hause und nun auch hinter Alessa her , denn um das Medaillon rankt sich ein Geheimnis , welches besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen soll ...Geistesgegenwärtig packt das Mädchen Geld und Wertsachen ein und flieht .Sie schliesst sich einer Theatertruppe an , die auf dem Weg nach Celle ist , wo sie ihren letzten lebenden Verwandten zu finden hofft .Doch der Killer ist ihr auf den Fersen und eine recht abenteuerliche Geschichte nimmt ihren Anfang ...Martha Sophie Marcus ist eine ganz aussergewöhnliche Geschichtenerzählerin . Sie schafft es mühelos die Leser zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen .Ihr Stil ist flüssig , detailreich und sehr spannend .Ihre Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und die Story ist stimmig .Sie beschreibt Orte , Personen und Begebenheiten so wunderbar , dass man in die Geschichteregelrecht eintauchen kann als wäre man selbst vor Ort und mitten im Geschehen .Alessa ist eine sehr liebenswerte Protagonistin , sympathisch , etwas frech und mutig .Sie hat ein sehr grosses Herz und ich mochte sie auf Anhieb .Habe mit ihr gelebt , gelitten und gefiebert .Für mich war dieser Roman ein echtes Highlight mit ganz grossem "Kopfkino".Eines jener Bücher , die man ich einer Nacht verschlingt und dann traurig ist wenn sie enden .Es war superspannend , hat mich vom ersten Moment an gefesselt und auch zeitweise zum Lachen gebracht .Ich fühlte mich herrlich unterhalten und habe die Lektüre sehr genossen .Es war mein allererstes Buch der Autorin Martha Sophie Marcus , aber ganz sicher nicht mein letztes !!!Vielen lieben Dank für diese wunderschöne Geschichte !!!Von ganzem Herzen vergebe ich 5 von 5 Sternen !!!

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