Martha Sophie Marcus Die Bogenschützin

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Inhaltsangabe zu „Die Bogenschützin“ von Martha Sophie Marcus

Sie liebt einen Ritter. Doch sie will ihre Freiheit niemals aufgeben. Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann.

spannender Historienroman mit starker Frau - schön erzählt!

— Pixi
Pixi

ein wundervolles buch, doch viele sympatische personen sterben :-( aber ansonsten eine super tolle LIEBESGESCHICHTE

— sooxD
sooxD

Frauenpower im Mittelalter

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Wieder ein sehr schöner historischer Roman von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    unclethom

    unclethom

    18. May 2016 um 17:20

    Das Gold der Mühle war der Roman von Martha Sophie Marcus mit dem ich die Autorin kennen gelernt habe. War ich damals schon begeistert, ist es dieses Mal schwer dies zu toppen, auch wenn mir „Die Bogenschützin“ noch besser gefallen hat.Es gelang der Autorin gleich zu Beginn mich abzuholen und zu fesseln. Dank des wirklich schönen Schreibstils fällt es auch sehr leicht in die Story hineinzukommen.In diesem Buch sind es die Dialoge die noch besser gelungen sind als im „Gold der Mühle“. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und durch geschickt eingestreute Wendungen schafft es Martha Sophie Marcus die Spannung bis zum Finale immer mehr zu steigern. Sehr plastisch die die Figuren und Schauplätze beschrieben, was bei mir auch sogleich das Kopfkino anlaufen ließ. Und so war das Buch wie ein Farbenfroher Film der vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Die Protagonisten wirkten durchweg gut durchdacht und sehr glaubhaft. Die Story wirkte zu keinem Zeitpunkt konstruiert oder unglaubwürdig. Eher war es so, dass ich mich durch das Buch jederzeit bestens unterhalten fühlte und der Autorin wirklich jedes Wort abgenommen habe.Für mich war das wirklich ganz großes Kino und so komme ich nicht umhin auch hier wieder 5 von 5 Sternen zu vergeben, sowie eine Leseempfehlung auszusprechen.

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  • Leserunde zu "Kaffeeklatsch mit Goldfisch" von Martha Sophie Marcus

    Kaffeeklatsch mit Goldfisch
    Goldmann_Verlag

    Goldmann_Verlag

    Wir laden euch heute zu einer Leserunde über einen schönen Frauenroman ein: "Kaffeeklatsch mit Goldfisch" von Martha Sophie Marcus ist ein Roman über wahre Freundschaft & Frauen-Power, über die Liebe und die wahren Herausforderungen des Lebens! Wir freuen uns riesig, dass Martha Sophie Marcus diese Leserunde begleiten und eure Fragen beantworten wird und haben gleich 25 Exemplare von "Kaffeeklatsch mit Goldfisch" für euch reserviert! Die Gewinner stehen fest: Lie01, milchkaffee, bine136, AddictedToBooks, Schnuck59, Dreamworx, LovLi, lilaRose1309, Strickliesel22, Nele75, Linny, Donauland, esposa1969, ChrischiD, Leserin71, Rosen-Rot, zitroenchen, Mini-Dee, Cathy28, Sikal, conneling, AgnesM, schwedische_Leseratte, tinstamp, Booky-72 Antonia, 42, besitzt eine Apotheke im hübschen Jeetzeburg an der Elbe. Sie liebt ihre Arbeit, ihre beiden Töchter und ihren Mann Monty. Und doch plagt sie die Midlife-Crisis: Das Privatleben kommt zu kurz, die pubertierenden Töchter nerven, und Monty scheint jegliches erotische Interesse an ihr verloren zu haben. Als der Fluss über die Ufer tritt und halb Jeetzeburg unter Wasser setzt, zögert Antonia dennoch nicht lang. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Helen, der Stammkundin Petra und ihrer Angestellten Carolin hilft sie beherzt der betagten Frau Lilienthal, deren geliebtes Haus bedroht ist. Und plötzlich erscheinen ihre eigenen Probleme in einem ganz anderen Licht ... Weitere Informationen zur Autorin und ihrem Roman findet ihr unter: http://bit.ly/kaffeeklatsch_und_goldfisch

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  • Spannender historischer Lesestoff!

    Die Bogenschützin
    Lissy

    Lissy

    03. December 2013 um 15:11

    Hedwig wächst im Wald auf, nachdem sie als Kind im Wald verloren geht. Richard wird ihr Ziehvater und zieht sie nicht nur auf, sondern bringt ihr auch die Grundlagen dessen bei, was eine junge Edeldame wissen muss. Als Waldkind lernt sie jedoch auch so grundlegende Fähigkeiten wir jagen und das Schießen mit dem Bogen. Und das beherrscht sie, wie kaum jemand anderes.  Ihre behütete Welt bricht zusammen, als Richard stirbt. Hedwig schlägt sich mit Spielleuten durch und ihr Leben spielt sich auf verschlungenen Wegen ab.  Ein kurzweiliges Buch, das regelrecht ins Brandenburg des 15. Jahrhunderts entführt. Und zum Ende hin wird es immer besser.

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  • Die Bogenschützin

    Die Bogenschützin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2013 um 19:56

    Dieser Roman spielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Region Mark Brandenburg. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Hedwig, die nach einem Angriff auf die Burg ihres Vaters, mit ihrer Amme in den Wald flieht. Bei der Flucht verstirbt die Amme und Hedwig wird von einem alten Köhler aufgenommen. Da es ihr dort nicht gut ergeht, wird sie von dem geächteten Adeligen Richard von Restorf aufgenommen, der ihr die Kunst des Bogenschießens beibringt. An Richards Totenbett verspricht sie ihm, seinen Sohn Wilkin zu suchen und ihm sein Schwert zu bringen. Zusammen mit ihrem Rappen Teuvel , einem Habicht und ihrem Jagdhund macht Hedwig sich auf den Weg, um Richards letzten Wunsch zu erfüllen. Da Hedwig frei und "wild" aufgewachsen ist und gar nicht so, wie es sich für Frauen ihres Standes gehört , gerät sie oft in Situationen, in denen sie spontan und mit dem Herzen entscheidet. Gerade ihr unangepasstes Wesen und ihre Stärke haben mich beim lesen oft schmunzeln lassen , wie z.B. als Hedig vor lauter Wut bei einem Bogenschießen - Wettbewerb in die Menge zu ihren bösartigen Verfolgern schießt. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und niemals langatmig, die Charaktere konnte ich beim lesen fast vor mir sehen. Man gewinnt Hedwig durch die Geschichte gern und bewundert ihre Gradlinigkeit. Als Leser konnte ich richtig merken, wie oft Hedwig doch auch ihr "wildes " Leben fehlt, wenn sie sich mal wieder anpassen und den vorgegebenen regeln beugen mußte. Das Buch hat große Freude gemacht zu lesen, es war überhaupt nicht "schwer" und durch Hedwigs Art immer abwechslungsreich

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  • Leserunde zu "Die Bogenschützin: Roman" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    msm

    msm

    Liebe Lovelybooks-Leser, alle von Euch, die historische Romane mögen oder gern mal ausprobieren möchten, ob sie sie mögen, möchte ich zu einer Leserunde für mein jüngstes Buch einladen. „Die Bogenschützin“ handelt von einer besonders eigensinnigen und ungebärdigen jungen Frau des 15. Jahrhunderts und ist im Dezember 2012 erschienen, also noch recht frisch. Umso mehr freue ich mich auf Euer Feedback und den Austausch mit Euch. Der Goldmann Verlag stellt für die Teilnehmer der Leserunde fünfzehn Exemplare des Buchs zur Verfügung, die von Lovelybooks verlost werden. Um ein Freiexemplar bewerben könnt Ihr Euch bis einschließlich Donnerstag, 31. Januar. Viel Glück! Zum Inhalt des Buches: 1414 Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig von Quitzow im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm in der Abgeschiedenheit der Wildnis auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück finden kann... Eine Leseprobe findet Ihr hier! Ich freue mich auf Eure Bewerbung und die gemeinsame Diskussion!

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    • 395
  • Frauenpower im Mittelalter

    Die Bogenschützin
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    16. April 2013 um 18:57

    *ÜBER DIE AUTORIN* Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, verbrachte ihre Kindheit mit Pferden, Hunden und viel Freiheit zwischen Kleinstadt- und Landleben. Sie studierte in Hannover Germanistik, Soziologie und Pädagogik und lebte anschließend zwei Jahre in Cambridge, UK. Ihr Interesse an der Vergangenheit reicht bis in ihre Kindheit zurück. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Lüneburg und betreibt begeistert Bogensport. Mit "Herrin wider Willen", einer Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg, legte sie ihren ersten Roman vor. "Salz und Asche", ein Lüneburg-Roman, der im Jahre 1656 beginnt, folgte. "Der Rabe und die Göttin", ein Roman aus der Wikingerzeit, erschien im Jahr 2011, "Die Bogenschützin" im Jahr 2012. Und mit "Rabenherz und Elsternseele" (Baumhaus Verlag) ist Marthas erster Roman für junge Leser entstanden. Weitere Bücher sind in Vorbereitung. (Quelle:http://www.amazon.de/Martha-Sophie-Marcus/e/B0045BE5YW/ref=ntt_athr_dp_pel_1) *COVER* Durch die Farbgestaltung, die Darstellung (Frau mit Pfeil und Köcher auf dem Rücken) ist eindeutig, um welches Genre es sich handelt. Durch die intensiven Farben wird der Bild direkt auf dieses Buch gelenkt. *STORY* Hedwig, 10 Jahre, flieht mit ihrer Amme von der elterlichen Burg, da der Markgraf Friedrich die Burg und das Land einvernehmen möchte. Als die Amme stirbt, macht sich Hedwig alleine weiter auf den Weg. Dort trifft sie auf Richard, bei dem sie einige jahre lebt und der ihr alles Lebenswichtige, wie z.B. das Jagen mit dem Bogen beibringt. Als auch Richard stirbt, zieht es Hedwig wieder zurück in ihre Heimat. Auf dem Weg dorthin, trifft sie das Sängerpaar Adam von Himmelsfels und Gemahlin Irina. Sie schließt sich den beiden an. Wieder auf der Burg Friesack angekommen, muss Hedwig jedoch erkennen, dass alles verwahrlost und die Burg unbewohnt ist. Was ist hier geschehen? Wo ist ihre Familie? Lebt ihre Familie überhaupt noch? Hedwig macht sich nun auf die Suche und muss einige Schwierigkeiten überwinden. Wird sie es schaffen? Findet sie ihre Familie wieder? *FAZIT* Eine interessante Geschichte, die aber an ein paar Stellen sehr holprig wirkt. Zum Beispiel liegt Irinia völlig verdreht und regungslos auf dem Boden. Im nächsten Moment steht sie am Baum und sägt am Seil. Die Autorin gibt sich große Mühe, den Spannungsbogen die gesamte Geschichte über zu halten, jedoch sind auch hier einige Schwächen erkennbar. Den Schreibstil kann ich jedoch als locker, leicht und flüssig bezeichnen. Man dürfte keine Schwierigkeiten haben, der Geschichte zu folgen, die auch sehr gut recherchiert wirkt. Aufgrund der Schwächen und Ungereimtheiten gebe ich diesem Buch 3 von 5 Sternen.

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  • Gut getroffen ...

    Die Bogenschützin
    brimar

    brimar

    06. April 2013 um 14:43

    ... ist die Geschichte um Hedwig von Quitzow - vom Waldmädchen zur Edelfrau. Sie ist eine dickköpfige, beherzte und sehr sympathische Hauptfigur, diese unkonventionelle Bogenschützin. Die Geschichte bietet Abenteuer, Ritterturniere, Schlachten, Intrigen und natürlich Liebesgeschichten, all das in lebendigem, flüssigem Erzãhlstil, mit schõnem historischem Flair. Weitere Einzelheiten spare ich mir hier, meine Vorrezensenten/-innen haben da schon viel geschrieben. Kurz und gut: sehr kurzweilig und sehr gut!

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  • Die Bogenschützin

    Die Bogenschützin
    Themistokeles

    Themistokeles

    29. March 2013 um 21:28

    Ich habe lange keinen historischen Roman mehr gelesen, der mir so gut gefallen hat, wie dieser hier. Und das lag wohl vor allen Dingen auch an so manchem Charakter, den man einfach ins Herz schließen musste und die für mich vor allen Dingen auch diesen Roman ausgemacht haben. Typisch für einen historischen Roman, zieht sich die Handlung nämlich über mehrere Jahre, wodurch es mir immer schwer fällt, diese wirklich eigentständig zu werten, weil sie zwar, in diesem Fall ehrlich gut war, da sie für mich Sinn gemacht hat, nicht zu lang gezogen und vor allen Dingen spannend und interessant war. Jedoch ist der Charakter des Roman viel mehr durch die unterschiedlichen Figuren geprägt, die alle einfach irgendwie einzigartig sind und mir so verdammt gut gefallen haben. Vor allen Dingen Cord, mit seiner ruppigen, aber extrem humorvollen und sympathischen Art, hatte ich gleich ins Herz geschlossen, ebenso, wie Hedwig, die einfach nicht aus ihrere wilden Art rauskommt, so sehr sie sich auch immer wieder bemüht. Einfach nur richtig toll die beiden und auch alle anderen Charaktere sind so genial beschrieben, dass man sie einfach sofort mögen oder auch verabscheuen muss, bzw. bei manchen wandelt sich die Meinung auch, da sie sehr facettenreich sein können. Und wen ich auch ehrlich ins Herz geschlossen habe, waren zwei Tiere aus diesem Roman, ein schwarzes sehr wildes Pferd und ein verdammt treuer Hund. Zudem war aber, wie schon erwähnt, die Handlung einfach toll und auch, wenn manche Dinge vielleicht einfach von Anfang an absehbar ware, war es einfach spannend, mitzuverfolgen, wie es langsam dazu kam, dass sich die Vermutungen noch bewahrheitet haben und vor allen Dingen, was sich in der Zeit noch für alles für Dinge in den Weg stellen. Dabei ist diese Zeit einfach so gut getroffen und vor allen Dingen, bei den Szenen, die das Bogenschießen anbelangen, merkt man der Autorin sehr stark an, dass sie dort einiges an Wissen hat, dass sie richtig gut und die Szenen spannend und interessant machend, in den Roman eingebaut hat. Ein einfach fantastischer historischer Roman, den ich allen Freunden dieses Genres nur ans Herz legen kann und vor allen Dingen aber auch denen, die dieses Genre nicht unbedingt lesen, denn er fällt positiv aus dem Rahmen und ist einfach nur toll, egal ob man Historienfan ist, oder nicht.

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  • Die Bogenschützin

    Die Bogenschützin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2013 um 21:48

    Dieser Roman spielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Region Mark Brandenburg. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Hedwig, die nach einem Angriff auf die Burg ihres Vaters, mit ihrer Amme in den Wald flieht. Bei der Flucht verstirbt die Amme und Hedwig wird von einem alten Köhler aufgenommen. Da es ihr dort nicht gut ergeht, wird sie von dem geächteten Adeligen Richard von Restorf aufgenommen, der ihr die Kunst des Bogenschießens beibringt. An Richards Totenbett verspricht sie ihm, seinen Sohn Wilkin zu suchen und ihm sein Schwert zu bringen. Zusammen mit ihrem Rappen Teuvel , einem Habicht und ihrem Jagdhund macht Hedwig sich auf den  Weg, um Richards letzten Wunsch zu erfüllen. Da Hedwig frei und "wild" aufgewachsen ist und gar nicht so, wie es sich für Frauen ihres Standes gehört , gerät sie oft in Situationen, in denen sie spontan und mit dem Herzen entscheidet. Gerade ihr unangepasstes Wesen und ihre Stärke haben mich beim lesen oft schmunzeln lassen , wie z.B. als Hedig vor lauter Wut bei einem Bogenschießen - Wettbewerb in die Menge zu ihren bösartigen Verfolgern schießt. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und niemals langatmig, die Charaktere konnte ich beim lesen fast vor mir sehen. Man gewinnt Hedwig durch die Geschichte gern und bewundert ihre Gradlinigkeit. Als Leser konnte ich richtig merken, wie oft Hedwig doch auch ihr "wildes " Leben fehlt, wenn sie sich mal wieder anpassen und den vorgegebenen regeln beugen mußte. Das Buch hat große Freude gemacht zu lesen, es war überhaupt nicht "schwer" und durch Hedwigs Art immer abwechslungsreich.  

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  • Rezension zu "Die Bogenschützin" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    mecedora

    mecedora

    12. March 2013 um 20:38

    Eine junge Frau huscht leise, mit einem Bogen bewaffnet, durch den Wald. Hedwig, die nach einem Überfall auf ihres Vaters Burg im Wald von der Familie getrennt wird, wächst bei einem eigenbrötlerischen, von Seinesgleichen geächteten und deshalb einsam im Wald lebenden Ritter auf. Dort hat das junge Mädchen alle Freiheiten, die sie im starren gesellschaftlichen Leben als Adelsfräulein nicht gehabt hätte - sie lernt jagen, Waffen zu führen, lernt das Leben im Einklang mit der Natur. Als ihr Ziehvater Richard stirbt, muss Hedwig die Einsamkeit im Wald verlassen und kehrt zurück ins gesellschaftliche Leben, reist allein durch die Mark Brandenburg und durchsteht Gefahren und Intrigen, um Richards Sohn seinem Wunsch gemäß aufzusuchen. Ihre Rückkehr in adlige Kreise ist alles andere als einfach - wegen ihres ungezähmten Charakters, wegen der herrschenden Hussitenkriege und allerlei politischer Konflikte, aber auch wegen gegen Hedwig persönlich gerichteter Intrigen. "Die Bogenschützin" von Martha Sophie Marcus begleitet Hedwig auf ihrem Weg vom Wildfang im Wald hin zur begehrten und umkämpften Adelsfrau. Unterhaltsam ist dieses Buch, kurzweilig, flüssig und fesselnd erzählt, durchdacht und gekonnt konstruiert und vor allem voller charismatischer, höchst authentischer und plastischer Figuren. Besonders Hedwig als Protagonistin ist sehr differenziert und glaubhaft ausgestaltet - als starke Frau, wie sie im historischen Roman so verbreitet ist, aber auf wirklich angenehme Weise realistisch und facettenreich. Ihr aufbrausender Charakter, ihre Stärken und Schwächen, ihre Eigenheiten und ihre Emotionen fängt Martha Sophie Marcus wirklich gut ein, man glaubt von Anfang an, diese Frau vor sich stehen zu sehen - vor Wut zitternd ob der Ungerechtigkeiten, die sie und ihre Gefährten zu erleiden haben oder verschämt und unsicher, wenn sie Gefühle bei sich entdeckt, die sie nur schwer zu fassen und einzuordnen vermag. Doch auch die Nebenfiguren, ob nun letztendlich gut oder böse, sind facettenreich und plastisch beschrieben. Man fühlt sich wirklich wie in einem Film bei der Lektüre. Und das ist nicht zuletzt dem Detailreichtum der Beschreibungen von Atmosphäre und Umgebung, Landschaft und Handlungen geschuldet, das das Kopfkino zum Laufen bringt, ohne sich in Unwichtigkeiten zu verlieren oder jemals langweilig zu werden. Angenehm plastisch und mit einem ausgeprägten Feingefühl für das richtige Maß an historischen und politischen Einzelheiten wird in "Die Bogenschützin" die Welt des 15. Jahrhunderts evoziert und eine fesselnde Geschichte erzählt, die vor allem durch die charismatischen Figuren und deren Authentizität besticht. Ein historischer Roman, wie er sein sollte. Von mir gibt es für dieses Buch die vollen fünf Sterne, auch wenn ich persönlich mir das Ende und einige Handlungsdetails ein klein wenig anders gewünscht hätte. Die Autorin werde ich im Auge behalten - und "Die Bogenschützin" wird nicht der einzige Roman von Martha Sophie Marcus bleiben, den ich mit großem Genuss verschlinge.

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  • Rezension zu "Die Bogenschützin" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    11. March 2013 um 16:38

    Die Bogenschützin von Martha Sophie Marcus ist ein sehr ungewöhnlicher historischer Roman, was iohn unglaublich attraktiv macht. Protagonistin Hedwig von Quitzow flieht mit ihrer Amme, als die heimatliche Burg angegriffen wird. Ihre Amme stirbt auf der Flucht und so geht Hedwig verloren. Doch irgendwann ist auch ihr das Glück hold und so landet sie beim einsiedlerisch lebenden Richard, einem ehemaligen Ritter. Hier erfährt sie nicht nur die Liebe, die sie zu einer selbstbewussten Frau werden lässt, sondern lernt auch, im Wald zu überleben und den perfekten Umgang mit Pfeil und Bogen. Als Richard stirbt, begibt sich Hedwig auf die Suche nach seinen und ihren Wurzeln. Das dies nicht ganz ungefährlich ist, kann man sich denken. Nun begleitet der Leser Hedwig also wieder hinein ins „normale“ Leben und erlebt ihre Gratwanderung zwischen aufrichtiger Wildheit und angemessener Demut. Hedwig ist eine unglaublich starke Figur. Sie bleibt stets ihrer Linie treu, was wirklich bewundernswert ist und wovon auch die „moderne“ Frau sich eine Scheibe abschneiden kann. Wie auch alle anderen Figuren des Romans, ist Hedwig wundervoll gezeichnet und beschrieben. Man sieht sie förmlich vor sich. Die Charaktere sind vielschichtig, die Geschichte wirkt zu keiner Zeit langatmig und es war eine wahre Freude, sich von Kapitel zu Kapitel führen zu lassen. Dabei hat die Autorin niemals die Hand des Lesers losgelassen und mit Hilfe eines gut durchdachten Glossars am Ende des Buches auch unbekannte Begriffe erklärt. Man merkt auch während des ganzen Buches, dass viel Liebe darin steckt. Nicht nur die Geschichte selbst ist absolut stimmig, gerade die kleinen Details sind wunderbar beschrieben. Ich selbst liebe Tiere und die Natur und war immer wieder von der genauen Beschreibung begeistert. Insgesamt gesehen ist die Bogenschützin ein Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt, einiges gelernt und auch den spaß am Bogenschießen wiederentdeckt. Wer historische Romane liebt, wem aber die weiblichen Charaktere oft zu flach, zu brav erscheinen, der wird dieses Buch lieben

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  • Rezension zu "Die Bogenschützin: Roman" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    Nele75

    Nele75

    06. March 2013 um 20:48

    Die Geschichte beginnt mit der kleinen 10jährigen Hedwig, die mit ihrer Amme in den Wald flieht, da die Burg ihres Vaters angegriffen wird. Sie befinden sich in der Mark Brandenburg im Jahre 1414. Doch die Amme stirbt auf der Flucht, und Hedwig wird von dem geächteten Ritter Richard von Restorf gefunden, der sie von nun an erzieht. Die beiden führen ein einsames Leben im Wald, und ihr Ziehvater lehrt Hedwig alles Notwendige, unter anderem auch das Bogenschießen. 9 Jahre später liegt Richard im Sterben, und er bittet Hedwig um den Gefallen, seinen Sohn Wilkin zu suchen, ihm sein Schwert zu überreichen. Wilkin lebt als Kuckuckskind bei seiner leiblichen Mutter und deren Ehemann. Hedwig ist wild entschlossen, ihrem geliebten Ziehvater den letzten Willen zu erfüllen und macht sich auf die abenteuerliche Suche nach Wilkin. Auf ihrem Weg gerät sie nicht nur einmal ein eine gefährliche Situation, begegnet Freunden und Feinden und muss erkennen, dass die Liebe oft seltsame Wege geht. Die Autorin Martha Sophie Marcus hat mit ihrem Roman "Die Bogenschützin" eine Geschichte geschrieben, die zu Zeiten der Hussitenkriege spielt. Diese geschichtlichen Fakten sind oft sehr detailreich mit eingeflochten, ohne das man beim Lesen das Gefühl hat, nur Fakten vorgesetzt zu bekommen. Die Heldin Hedwig ist für die damalige Zeit eher ungewöhnlich, sie ist stark und rebellisch, weiss aber auch, sich in gegebenen Situationen unterzuordnen. Auch hat sie ihr Ziehvater in die Kunst des Bogenschiessens eingewiesen, und so kommt es im Laufe der Geschichte immer wieder zu Situationen, in denen Hedwig ihr Können unter Beweis stellen kann und es ist ihr auch in so manch brenzligen Minuten sehr hilfreich ist. Diese Szenen haben mir besonders gut gefallen. Doch auch die anderen mitwirkenden Charaktere sind sehr glaubhaft und detailreich beschrieben, nur musste ich teilweise etwas aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen. Trotzdem wird die Zeit sehr lebendig, während des Lesens baut sich immer wieder eine gewisse Spannung auf, auch durch die doch recht abenteuerlichen Situationen, in die Hedwig doch immer wieder gerät. Am Ende des Buches finden sich noch einige Seiten mit der Auflistung wichtiger historischer Personen, die zur damaligen Zeit gelebt haben. Auch damals gebräuchliche, heute eher unbekannte Wörter sind dort beschrieben. Fand ich sehr hilfreich, hätte mir allerdings besser gefallen, diese am Anfang des Buches zu finden. Für mich war "Die Bogenschützin" ein sehr beeindruckender, aussergewöhnlicher historischer Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und durch die geschickt eingeflochtenen Daten und Gegebenheiten der damaligen Zeit sehr lehrreich ist. Wer gerne in frühere Zeiten abtaucht und eine für diese Zeit ungewöhnliche Protagonistin kennenlernen möchte, ist mit diesem Roman bestens beraten.

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  • Rezension zu "Die Bogenschützin: Roman" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    Lesewutz

    Lesewutz

    25. February 2013 um 20:08

    Das Buch handelt von Hedwig, die als kleines Mädchen alleine in den Wald fliehen muss und dort von dem abtrünnigen Adligen Richard von Restorf aufgezogen wird. Er lernt sie das Bogenschiessen, sowie etliche Fähigkeiten um im Wald zu überleben. Als Richard stirbt macht sie sich auf die Suche nach dessen Sohn, um ihm das Vermächtnis seines Vaters zu überreichen. Auf diesem Weg erlebt Hedwig viele Gefahren und lernt die wahre Welt kennen. Doch kann Hedwig auch noch ihr persönliches Glück finden? Das Buch hat mch gut unterhalten. Es ist abwechslungsreich und spannend geschrieben. Manche sprach- und satzformulierungen sind sehr altertümlich, was mich teilweise irritiert hat. Außerdem ging es sehr viel um politische Belange, was auch immer sehr ausführlich behandelt wurde. Das Persönliche kam an einigen Enden einfach zu kurz. Hedwig wird als Frau dargestellt, die eine andere Erziehung genossen hat als es zu der damaligen Zeit üblich war. Sie versucht dies mit in das weltliche Leben zu integrieren, jedoch muss sie immer wieder feststellen, das sie damit an vielen Ecken anstößt. Da die Rolle einer Frau damals eine andere war. Es ist schön zu lesen wie Hedwig sich versucht durchzusetzen und nicht verbiegen zu lassen. Und das in der damaligen Zeit. Es ist der Autorin gelungen dies sehr ausdrucksvoll darzustellen. Alles in allem fand ich das Buch gut gelungen. Wer historische Romane liebt, sollte auch zu diesem Buch greifen. Wer jedoch eine Liebesgeschichte erwartet wird nur kurzzeitig auf seine Kosten kommen.

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  • Rezension zu "Die Bogenschützin: Roman" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    24. February 2013 um 23:19

    "Die Bogenschützin", das ist die Protagonistin dieses historischen Romans von Martha Sophie Marcus und sie heißt Hedwig von Quitzow. Das Jahr 1414, Brandenburg: Als die Burg ihres Vaters von Truppen des Kurfürsten angegriffen wird, flieht die zehnjährige Hedwig mit ihrer Amme in den Wald. Die von Quitzows waren in Ungnade gefallen, weil sie ihre eigenen Interessen verfolgten anstatt sich dem Kurfürsten unterzuordnen und gelten als Verräter. Die Strapazen werden für Hedwigs Amme zu viel und sie stirbt, Hedwig bleibt allein zurück. Doch der im Wald lebende geächtete Ritter Richard von Restorf nimmt sie zu sich und bringt ihr alles nötige zum Überleben bei. Hedwig wird eine exzellente Bogenschützin und Jägerin. Acht Jahre später stirbt Hedwigs Ziehvater Richard. Er hat ihr den Auftrag erteilt, seinen Sohn zu suchen und ihm sein Schwert zu übergeben. Doch die Welt, auf die Hedwig nun trifft, ist mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Ungestümtheit überfordert, erwartet man doch von Frauen Sanftmut und Untergebenheit, So gerät Hedwig von einem Abenteuer ins nächste und muss so manche Probe bestehen, bis sie endlich einen Neuanfang wagen kann und ihr wahres Glück findet. Die Geschichte um Hedwig ist sehr abwechsulungsreich und spannend. Gut gefiel mir, dass die Autorin als historischen Hintergrund die Hussitenkriege gewählt hat, über die man im Buch einiges erfährt. Der geschichtliche Aspekt ist korrekt recherchiert, Details sehr gut geschildert und besonders gut gefiel mir auch die Einbindung von historischen Begriffen in die Sprache der Charaktere, was dem Gesagten und Gedachten viel Authenzität verlieh. Doch am allermeisten gefiel mir die Darstellung der Hedwig als starke und mutige, aber auch eigenwillige und impulsive Frau. Ein solcher Frauencharakter ist mir in historischen Romanen bisher noch nicht begegnet. Durch Hedwigs Leben im Wald hat sie eine ganz andere Erziehung genossen als andere Frauen. Martha Sophie Marcus ist es durch diesen Handlungsstrang hervorragend gelungen, einen anderen und ungewohnten Blickwinkel auf das Leben einer Frau im Mittelalter zu werfen. Kleine Schwächen gibt es meiner Meinung auch, man findet sie jedoch in vielen historischen Romanen: Die klare Aufteilung in gut und böse. Die guten Charaktere bleiben immer gut, die bösen immer abgrundtief böse. Einige Aspekte der Handlung sind vorhersehbar. Zusammenfassend hat mir der Roman sehr gut gefallen, ich kann ihm jedem empfehlen, der gerne historische Romane liest.

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  • Rezension zu "Die Bogenschützin: Roman" von Martha Sophie Marcus

    Die Bogenschützin
    Zuellig

    Zuellig

    21. February 2013 um 22:04

    Inhalt: Als Hedwig 10 Jahre alt ist, wird die Burg der Familie angegriffen und das Mädchen geht auf der Flucht im Wald verloren. Sie wächst bei einem in Ungnade gefallenen Ritter, der als Einsiedler im Wald lebt, auf und lernt alles, was es braucht, um da zu überleben. Unter anderem wird sie eine hervorragende Bogenschützin. Als ihr Ziehvater Richard stirbt, schickt der sie auf die Reise. Sie soll ihre überlebenden Familienmitglieder und seinen Sohn finden. Hedwig ist für das Leben unter Menschen schlecht gerüstet. Sie schliesst sich einem Gauklerpaar an und tappt wegen ihres aufbrausenden, wilden Wesens immer wieder in Fettnäpfchen. In kurzer Zeit schafft sie sich so einige Feinde, aber auch Bewunderer. Als Hedwig ihre Familie wiederfindet, ein Leben als Edelfrau führen und sogar verheiratet werden soll, beginnt ein neues Leben für sie. Meine Meinung: Die Geschichte von Hedwig ist die Geschichte einer starken Frau, die durch die Zeitumstände (14. Jh.) immer wieder gezwungen wird, ihre wahre Natur zu unterdrücken. Dabei wirkt sie in ihrem wechselvollen Verhalten nie unglaubwürdig. Ich nahm ihr sowohl ihr Verhalten in den diversen Kampfszenen, als auch ihre demütige Haltung bei ihrer Tante und, später, während ihrer Ehe ab. Besonders hat mir gefallen, dass Hedwig mehr als einmal mal (fast) den Mut verliert (und nicht wie auf Speed durchs ganze Buch jagt). Geschmückt wird die Hauptperson durch unterschiedliche, ebenso glaubwürdig dargestellte, Männercharaktere. Mehr als eine Liebesgeschichte ist ebenfalls in der Geschichte verpackt und die politischen Gegebenheiten werden miteinbezogen, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das Geschichte lebendig macht, das dramatisch beginnt, unterhaltsam und abwechslungsreich weitergeht und von der Heldin bis am Schluss alles abverlangt. Mir hat es sehr gut gefallen.

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