Martha Sophie Marcus Herrin wider Willen

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Inhaltsangabe zu „Herrin wider Willen“ von Martha Sophie Marcus

Liebe & Intrigen im 30-jährigen Krieg Lüneburg im 30-jährigen Krieg: Um einer arrangierten Wiederverheiratung zu entgehen, ehelicht die junge Witwe Ada den ihr unbekannten Grafensohn und Soldaten Lenz. Beiden ist bewusst, dass er die Schlacht am nächsten Tag wohl nicht überstehen wird. Trotzdem genießen sie eine leidenschaftliche Hochzeitsnacht. Wie durch ein Wunder überlebt Lenz schwer verletzt, und Ada zieht mit ihm auf sein Gut. Aber Lenz fühlt sich schon bald in seiner Ehe gefangen und beschließt, Ada allein als Herrin auf dem Anwesen zurückzulassen. Und dann wird das Gut überfallen … Das bewegende Schicksal einer jungen Frau, die in den Wirren des Krieges ihr Glück selbst in die Hand nimmt.

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2011 um 19:48

    Lüneburg während des 30.jährigen Krieges. Die Protagonistin Ada umgeht mit ihrer spontanen Hochzeit mit dem ihr eigentlich unbekannten Lenz die von ihrem Vater arrangierten Ehe. Da Lenz die Schlacht am nächsten Tage wider erwarten überlebt, nimmt Adas Schicksal ihren Lauf und sie wird Herrin wider Willen des Gutes ihres Gatten. So manch grosser Brocken wird dem jungen Ehepaar in den Weg gestellt. Werden sie sich eines Tages trauen, sich ihre gegenseitige Liebe einzugestehen? Die liebevoll gezeichneten Figuren – allen voran Ada und Lenz – sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich bin ja kein Fan von Bücherserien. Aber in diesem Falle würde ich bestimmt eine Ausnahme machen und die Folgebände lesen wollen. Martha Sophie Marcus ist es perfekt gelungen, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Auch sprachlich liest sich das Buch sehr flüssig. Durch die sprachlichen Besonderheiten der damaligen Zeit, welche die Autorin immer wieder einfliessen lässt, wirkt die Geschichte noch authentischer. Dieses Buch kann ich allen Histofans – und alle die es noch werden wollen – sehr empfehlen!

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    Klusi

    Klusi

    14. August 2011 um 17:10

    Inmitten der Wirren des 30-jährigen Krieges treffen zwei wildfremde Menschen aufeinander und entschließen sich spontan zu einer Heirat. Die junge Witwe Ada möchte dadurch verhindern, von ihrem Vater in eine ungewollte Ehe gedrängt zu werden, der die Tochter für seine eigenen finanziellen Interessen benutzen möchte. Bei Lenz stehen Familienstreitigkeiten um das Erbe seines Vaters hinter dieser Entscheidung. Da der Grafensohn befürchtet, in der bevorstehenden Schlacht zu fallen, möchte er lieber sein Erbe in den Händen der fremden Angetrauten wissen als es dem verhassten, habgierigen Onkel zu hinterlassen. In den leidenschaftlichen Stunden der Hochzeitsnacht kommt sich das frisch gebackene Ehepaar näher als gedacht, und als Lenz am Morgen darauf seine Braut verlässt, um in die Schlacht zu ziehen, spürt Ada ein leises Bedauern, über die Kürze dieser, für beide noch so neuen, Verbindung. Wider Erwarten überlebt Lenz, wenn auch schwer verletzt. Ada pflegt ihren Gemahl hingebungsvoll, aber als dieser das Bewusstsein wieder erlangt, kann er sich an nichts mehr erinnern, was vor der Schlacht geschah. Das junge Paar zieht auf das Gut von Lenz’ inzwischen verstorbenem Vater. Es entstehen Zweifel und Missverständnisse, und obwohl sie sich insgeheim ineinander verliebt haben, möchte sich das keiner von beiden eingestehen, und sie entfernen sich immer weiter voneinander. Neid und Missgunst und immer neue Angriffe aus ihrem Umfeld machen die Situation nicht gerade einfacher. Eigentlich möchte Lenz das geerbte Gut und damit auch Ada zurücklassen, aber er zögert noch, in Anbetracht einiger seltsamer Vorfälle sowie der Gefahr durch feindliche Truppen und den intriganten Onkel. Ausgefeilte, lebendig beschriebene Charaktere sowie ausführlich und intensiv geschilderte Situationen lassen ein anschauliches, farbiges Bild der betroffenen Schauplätze entstehen. Die wunderbar angepasste Sprache, mit zum Teil mundartlichen Dialogen, verstärkt diesen Eindruck bestens. Mit Ada hat der Roman eine sympathische, anfangs ein wenig unsichere Protagonistin, die in ihrer Art bestens in die Zeit passt, sich im Verlauf der Handlung positiv weiter entwickelt und an Stärke gewinnt. Lenz, ihr Ehemann, hat anfangs große Gedächtnislücken, die durch seine schweren Verletzungen im Kampfgetümmel verursacht wurden. Nach seiner Genesung wird er nicht nur mit einer fremden Ehefrau konfrontiert, an die er sich nicht erinnern kann, sondern auch mit dem Nachlass seines Vaters, der einige Probleme aufwirft. Seine Unsicherheit, auch Ada gegenüber, ist verständlich und glaubwürdig beschrieben. Er muss sich erst an den Gedanken gewöhnen, eine Ehefrau zu haben, für die er überraschenderweise starke Gefühle hegt, welche er sich jedoch nicht eingestehen möchte, er wird von Selbstzweifeln geplagt und muss erneut um sein Leben fürchten. In der Handlung gibt es mehrere überraschende Wendungen, die dem Roman viel Dramatik verleihen und den Leser fesseln. Der Debütroman von Martha Sophie Marcus wirkt sehr authentisch, mit viel Zeitkolorit. Die ideale Mischung aus Spannung, Romantik und geschichtlichen Hintergründen sowie glaubhafte Charaktere und interessante Einblicke in das Leben der damaligen Zeit haben mich restlos überzeugt, und ich werde mich ganz sicher nach weiteren Werken der Autorin umsehen.

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    smutcop

    smutcop

    10. August 2011 um 14:46

    Der Opener von M.S. Marcus erinnert ein wenig an die Werke von Iny Lorenz. Ada, die eigenwillige Tochter eines Lüneburger Pfeffersacks soll, nachdem ihr erster Mann für tot erklärt wurde ein zweites Mal verheiratet werden. Doch der Zufall, führt Sie in einem Feldlager mit dem jungen Grafen Lenz von Wenthe zusammen. Lenz geht davon aus, die anstehende Schlacht nicht zu überleben und will mit einem Streich, seinem Vater und dessen Bruder einen Strich durch die Erbrechnung machen und heiratet kurzentschlossen die schöne Ada. Auch Sie glaubt an ein gutes Geschäft, entgeht Sie doch als Witwe des Grafen und dessen Erbin Ihrem gierigen Vater. Hört sich verwirrend an?? Ist es nicht. Frau Marcus erklärt das besser als ich. Nun macht der Sensenmann einen Strich durch diese Rechnung... er holt Lenz nicht! Schwerverletzt, kann Ada ihn retten und pflegt ihn gesund. Inzwischen finden die beiden Gefallen aneinander, schaffen es aber nicht, es einander zu gestehen. Ada, nun per Ehevertrag Herrin auf dem runtergekommenen Gut, hat neben amourösen Eskapaden auch noch den streitsüchtigen Onkel und herumstreunende Soldaten am Hals und muß sich ihre Stelle als " Herrin wider Willen" an vielen Fronten erkämpfen. Herz, Schmerz, informatives und unterhaltsames kennzeichnen diese Werk.

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    mabuerele

    mabuerele

    04. October 2010 um 18:16

    Deutschland befindet sich im Dreißigjährigen Krieg. Ada, Kaufmannstochter und Witwe, heiratet den Grafensohn Lenz. Er befürchtet, die nächste Schlacht nicht zu überleben. Er weiß, dass sein Onkel ihm das Erbe streitig macht und deshalb seinen Tod wünscht. Doch Lenz überlebt und zieht mit seiner jungen Frau auf das Gut seines Vaters. Laut dessen Testament gehört es seiner Frau. Doch sein Onkel zieht weiter die Fäden... Der historische Roman beschreibt anschaulich, wie hart das Leben während des Krieges selbst für die Vermögenden war. Intrige und Habsucht spielen eine große Rolle im Buch. Die historischen Fakten sind mir zu wenig. Im Mittelpunkt steht eher die Beziehung zwischen Lenz und Ada. eine der interessanteren Personen ist für mich der Junge Dierk. Seine weitere Entwicklung ist vielversprechend.

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    Nina2401

    Nina2401

    23. September 2010 um 20:52

    Deutschland während des dreißigjährigen Krieges ist Schauplatz der Liebesgeschichte zwischen der jungen Witwe Konrade, genannt Ada und dem Grafensohn Lenz. Ada soll auf Wunsch ihres geldgierigen Vaters den ungeliebten Matthias Märtens heiraten. Da kommt ihr das Angebot von Lenz, der damit rechnet, in der kurz bevorstehenden Schlacht zu fallen, ihn zu ehelichen um sein Erbe zu retten, gerade recht. Obwohl die Beiden sich kaum kennen, verbringen sie eine leidenschaftliche Hochzeitsnacht. Doch wider Erwarten überlebt Lenz das Gemetzel schwer verletzt, allerdings nimmt auch sein Gedächtnis Schaden und er kann sich zunächst an Ada und das Geschehene nicht erinnern. Trotzdem machen sich die Beiden zusammen auf den Weg zu seinem Gut, wo Lenz seinen Vater unter die Erde bringen muss und die Beiden von den Kriegswirren nicht verschont werden … Das Buch hat mich anfangs schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten sind sympathisch, die Szenarien, sei es das Getümmel auf dem Schlachtfeld oder das Gewimmel in der Stadt, werden sehr lebendig beschrieben, so dann man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Sprache ist der Zeit angemessen, auch die plattdeutschen Sätze haben mich immer mal wieder schmunzeln lassen. Obwohl die Autorin sich sehr bemüht hat, den geschichtlichen Hintergrund authentisch wirken zu lassen und ihren Protagonisten Leben einzuhauchen, konnte das Buch mich leider nicht auf Dauer fesseln. Zwischendurch gab es immer mal wieder Längen, es wird ohne Höhen und Tiefen erzählt, erst gegen Ende wird es dann noch einmal richtig spannend. Hauptthema ist das Hin und Her zwischen Ada und Lenz, das zieht sich für meinen Geschmack etwas hin, so dass man als Leser den Beiden am liebsten einen Schubs in die richtige Richtung geben würde. Auch das war anfangs ganz amüsant, aber auf Dauer langweilig und einfallslos. Die Aufmachung des Buches hat mir gut gefallen, das Cover ist liebevoll gestaltet, auf der Innenseite befinden sich ein Foto und eine Widmung der Autorin. Aber alles in allem ist es ein netter historischer Roman, aber für mich nur Mittelmaß.Wer die Lebendigkeit von Follett und Gablé liebt, wird sich hier genau wie ich eher langweilen.

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    20. June 2010 um 21:22

    In ihrem ersten Buch legt die Autorin einen sehr spannenden Roman vor. Sprachlich etwas an die damalige Zeit angespasst, begleitet der Leser Ada von ihrer zweiten Eheschließung an. Ihr erster Mann wurde für tot erklärt, ihr Pate sinnt auf eine ertragreiche und vor allem kurze zweite Eheschließung. Doch dann kommt alles anders und Ada kämpft nicht nur um ihr Überleben und das ihres zweiten Mannes, sondern auch noch gegen ihren Vater und Paten, die beide eigentlich andere Pläne mit ihr hatten. Sehr spannend und fesselnd erzählt, abgerundet durch Dialoge in der damaligen Sprechweise, bekommt der Leser einen Einblick in die Zeit des 30jährigen Krieges. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    arno

    arno

    03. March 2010 um 18:44

    Ein Debütroman, eine historisierende Romanze aber im großen und ganzen unterhaltsam
    und deshalb nicht zu verurteilen. Wenn es auch kein Historischer Roman ist, so wird uns doch die Zeit nahe gebracht auf eine spannende Weise.

  • Rezension zu "Herrin wider Willen" von Martha Sophie Marcus

    Herrin wider Willen
    vigoleis

    vigoleis

    15. January 2010 um 18:22

    Ein Erstlingswerk, daß leider mißlungen ist. Martha Sophie Marcus hat hier einen Liebesroman geschrieben. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, als historischen Roman sollte er aber nicht angesehen werden. Die Geschichte von Ada im 30 Jährigen Krieg hat zwar ein historisches Gewand, als solches wird es aber nicht gebraucht. Lediglich Staffage um die Liebesgeschichte der jungen Ada herum, wird der Krieg benutzt. Leser, die etwas darüber erfahren wollen, werden enttäuscht. Enttäuscht wird er auch von der Sprache der Autorin sein, die kitschig, schwülstig und seltsam verklemmt erscheint, wenn es darum geht, einige erotische Szenen zubeschreiben. Ertappt habe ich mich bei der Lektüre dieser Zeilen allerdings auch dabei, daß sie unfreiwillig komisch sind. Also, vielleicht etwas für den Leser von Liebesroman; derjenige, der ernsthafte und gutrecherchierte historische Romane bevorzugt, sollte zu anderen Romanen greifen.

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