Martha Tod Dudman Schwarze Oliven

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Oliven“ von Martha Tod Dudman

Vor neun Monaten hatte er sie verlassen, und jetzt sieht sie ihn da vorne, im Supermarkt. Nächtelang hat sie sich ausgemalt, was sie ihm an den Kopf werfen würde, wie selbstsicher und spitz ihre Worte sein würden. Und jetzt? So kann sie ihm auf keinen Fall begegnen, nicht hier zwischen den Oliven. Nicht heute, noch nicht ...

Warum David ihre Beziehung nach zwölf Jahren beendet hat, wohin ihre Liebe verschwunden ist - für Victoria ist dieser Mann, den sie schon auswendig zu kennen glaubte, plötzlich ein Rätsel. Sie war doch die Starke, sie war es doch, die ihre Unabhängigkeit nie ganz aufgeben wollte! Warum nur kann sie über die Trennung nicht hinwegkommen? Ängstigt sie der Gedanke, allein älter zu werden, so sehr, dass sie nun doch seine Schattenseiten ertragen würde? Sehnsucht, Wut, Enttäuschung, Liebe: Als sie ihm, dessen jährlichen Heiratsantrag sie stets ablehnte, jetzt zu begegnen droht, wird Victoria von aufgestauten Gefühlen regelrecht überschwemmt. In Panik flieht sie hinaus auf den Parkplatz - um sich dort aus einem unerklärlichen Impuls heraus in Davids Wagen zu verstecken. Unbemerkt, vergraben unter seinen Pullovern und wie betäubt von seinem Geruch, beginnt ihre Reise in die gemeinsame Vergangenheit ...

Ziemlich zäh und langatmig, hatte mir mehr davon versprochen.

— Kelo24

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  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2012 um 06:55

    Virginia kämpft mit der Trennung von David, die nun neun Monate her ist. Sie waren 12 Jahre ein Paar. Unerwartet sieht sie ihn nun im Supermarkt und merkt, sie kann ihm einfach "noch" nicht über den Weg laufen, sie stürmt aus dem Supermarkt. Versteckt sich in seinem Wagen ! Recht gut und locker Geschrieben lässt sie nun ihre Sicht der Trennung und der Beziehung im Kopf noch mal durchlaufen. Man spürt teilweise, wie sehr sie sich damit beschäftigt, noch immer, wie sie beginnt besser verstehen zu wollen und zu akzeptieren. Mir fehlt Spannung aber vielleicht ist es ein Buch zum selber mal in sich rein hören?

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  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Eisnelke

    19. September 2011 um 20:16

    Mutig und mit einer großen Portion Trotz erzählt die Autorin die Geschichte einer Trennung aus der Sicht der 52 jährigen Protagonistin Victoria. “Schwarze Oliven” ist ein unheimlich ehrliches Buch, welches mich tief bewegt hat. Martha Tod Dudman bringt es auf den Punkt: das Ende einer Liebe ist schmerzlich und tut auch nach einiger Zeit noch verdammt weh. Die Handlungen von Victoria sind nicht übertrieben, die Gedanken manchmal etwas überspitzt aber nicht unglaubwürdig und zu jeder Zeit äußerst sympatisch. Es wird ausgesprochen was jeder schon mal gedacht hat, jedoch nicht zu sagen wagte. Auszug aus dem Klappentext: “Die Anatomie einer Trennung – und ihr zärtliches Ende: Nach Monaten der Wut, Sehnsucht und Verzweiflung findet eine Frau wieder zu sich selber und schließt Frieden mit einer alten Liebe.” Eine echte Empfehlung!

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  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Sarii

    10. August 2011 um 18:26

    Ein Roman über die verlorene eigene Hälfte und dem Versuch die Gründe der Trennung zu erfahren.... -------------- Die Protagonistin ist eine Frau Anfang der 50 und scheint mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Sie ist hübsch, hat eine gute Figur, ihre Kinder erzogen und besitzt nun die Freiheit alles tun und lassen zu können was sie mag, da sie auch beruflichen Erfolg verzeichnen kann. Jedoch ist ihr Leben seit 9 Monaten in einen düsteren Schleier gefangen, da sie ihre große Liebe namens David verloren hat. Er war in ihrem Alter und sie schienen einfach perfekt zueinander zu passen und sind über 10 Jahre gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Eines Tages trifft sie jedoch auf ihren Ex in einem Feinkostladen und versteckt sich in seinem Auto. Die ganze Zeit überlegt sie, wie sie ihm begegnet könnte und ob sie das Versteck verlassen soll und reflektiert die gesamte Beziehung. -------------- Ich finde, dass die Autorin eine sehr emotionale und authentische Schreibweise pflegt, sodass der Ich- Erzähler und dessen Perspektive auf jeden Leser übertrag bar ist und auch die Gefühle wie Wut, Glück , Zufriedenheit und Verzweiflung miterleben lässt. Die Zeitsprünge lassen die gesamte Geschichte realer wirken und auch die Beziehung und die momentane Situation verstehen. Besonders gelungen ist auch das Versteckspiel im Auto, was zum einen sehr unterhaltsam ist zum anderen aber auch verständlich für den Leser ist, da jeder individuell mit Trennungsschmerz umgeht und die verrücktesten Sachen macht. Jedoch bin ich gegenüber dem Ende etwas skeptisch bzw. hätte es mir anders gewünscht. Dennoch ist jenes hinsichtlich der gesamten Erzählung verständlich. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass mir teilweise das Verhalten der Protagonisten etwas zu nervig und albern wurde und für mich einfach nicht nachvollziehbar war. Zwar ist das Verstecken im Auto anfangs amüsant, jedoch nach einiger Zeit sehr ermüdend. --------------- Fazit: Ein „realistischer“ Roman über den Umgang mit Trennungsschmerz, der mit viel Feingefühl gespickt ist.

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  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 19:41

    Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, obwohl sie ja eine schwierige Situation beschreibt, die wohl jede Frau schon mal erlebt hat. Verlassen werden, nach Jahren, aus heiterem Himmel... Auch ich entsinne mich an diese Leiden und konnte mich deshalb schnell in Virginias Seelenleben vertiefen. Nach zwölf gemeinsamen Jahren mit David kam vor neun Monaten die überraschende Trennung. Heute sieht sie ihn durch Zufall im Supermarkt wieder, dummerweise nicht aufgetakelt, glücklich mit einem neuen, gutaussehenden Mann und strotzend vor Selbstbewusstsein, wie sie es sich immer wieder ausgemalt hatte. Vorübergehend unfähig zu denken, versteckt sie sich vor ihm und zwar ausgerechnet auf dem Rücksitz seines Wagens. Das kann ja nur schief gehen, doch sie bleibt tatsächlich unentdeckt und kann sich sogar in Davids Haus schleichen und sein neues Leben, ohne sie, unter die Lupe nehmen. Im Laufe des Buches lässt Virginia ihre Beziehung zu David Revue passieren, die schönen Momente, die traurigen Augenblicke, die kleinen Situationen, die ihre welkende Liebe schon zeigten. Anfangs ist das amüsant, rührend und stimmt nachdenklich. Mit der Zeit, ab ca. der Hälfte des Buches, wird es aber etwas mühsam, Virginias Selbstmitleid und die ständige Aufzählung von Davids Fehlern auszuhalten. Davids Seite der Geschichte bleibt im Prinzip im Dunkeln, was wohl auch Sinn der Sache war. Es hätte dem Ganzen aber mehr Dynamik verliehen, wenn man auch ihn und seine Gedanken hätte besser kennenlernen dürfen. Was "Schwarze Oliven" trotz des unspektakulären Endes letztendlich lesenswert macht, ist seine Nähe zur Realität. Denn winden wir uns nicht genauso wie Virginia im Selbstmitleid, wenn wir verlassen wurden? Drehen sich unsere Gedanken nicht immer wieder um die selben Fragen? Quälen wir uns nicht bis zur völligen Erschöpfung durch sämtliche "Hätte...", "Wäre..." und "Wenns..."? Eine Studie über eine verlassene Frau über 50, die aber auf Frauen jeden Alters passt, auch wenn es da sicher immer Ausnahmen gibt... ;-)

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  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Bookie

    11. January 2010 um 14:29

    Tolles Buch, sehr gefühlvoll. Wer nach so langer Zeit des Zusammenseins eine Trennung durchgemacht hat, weiß genau, wovon Virginia spricht.

  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    annikki

    05. December 2009 um 18:33

    Der Titel „Schwarze Oliven“ hatte auf Anhieb mein Interesse geweckt und auch das Cover des Buches ist sehr schön. Schade nur, dass die Geschichte nicht meine Erwartungen getroffen hat…

  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Binea_Literatwo

    06. June 2009 um 00:28

    Jeder war sicher schon einmal in der Trennungsphase. Diese läuft bei jeden etwas anders ab doch die Gedanken der Betroffenen sind meist ähnlich. Wie verhalte ich mich, wenn ich ihn oder sie wiedersehe. So geht es auch der 52-jährigen Protagonistin Victoria. Beim Einkauf an der Feinkosttheke, bei den schwarzen Oliven, steht er in ihrer Nähe. David. Oft hat sie sich ausgemalt was sie ihm an den Kopf werfen würde, wenn sie ihn trifft. Selbstsicher würde sie auftreten und die passenden Worte würde sie ihm spitz entgegnen. Doch just in diesem Moment ist sie nicht bereit für ein Treffen und flüchtet aus dem Supermarkt. Doch statt sich in ihr Auto zu begeben und das Weite zu suchen, verschlägt sie es erst an und dann in sein Auto. Aus einem unerklärlichen Impuls heraus vergräbt sie sich hinter dem Fahrersitz unter seinen Pullovern und wartet ab. Sie wird vorerst nicht entdeckt und die Reise in eine gemeinsame Vergangenheit beginnt. Während der Roman im Jetzt und Hier spielt, begibt sich Victoria parallel mit dem Leser in die Zeit, in der sie noch mit David in einer Beziehung lebte. Zwölf Jahre haben sie gemeinsam und doch oft räumlich getrennt verbracht. In der Zeit ist viel passiert und die Liebe, wie auch die beiden Protagonisten haben sich verändert. Martha Tod Dudman zeigt, dass das Alter bei Beziehungen ja eher nebensächlich ist und Trennungen altersunabhängig sind. Für einen jungen Leser ist es zwar erst etwas merkwürdig sich in ältere Personen zu versetzen aber die Autorin macht es jedem Leser einfach, mit Victoria mitzufühlen. In ihrem sehr gefühlvollen Buch schreibt sie über Gedanken und Empfindungen von der verlassenen Hauptakteurin und darüber wie sie es schafft, Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Sehr sensibel schreibt sie über Victorias Gefühle und fängt nach und nach an, ihre inneren Erlebnisse mit den Betrachtungen eines Außenstehenden zu vermischen. Das Beziehungsgeflecht dröselt dann so langsam auf und lässt nach ergreifenden aber auch teils nüchtern betrachteten Seiten, den Leser das Buch abschließen. Das wunderbar gestaltetet Cover des Buches ist das absolute Sahnehäubchen und macht es noch einmaliger.

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  • Rezension zu "Schwarze Oliven" von Martha Tod Dudman

    Schwarze Oliven

    Rada

    12. March 2008 um 12:06

    Was wenn man den Exmann nicht vergessen kann? Mann folgt ihm einen Tag lang unbemerkt

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