1 - Schwarze Nacht
Auf ihrer Suche nach Heilung landet die junge Ashlyn in Maddox‘ Armen. Sie weiß schließlich, dass die Wesen, die auf dieser besonderen Burg leben, keine echten Menschen sein können. Sie hofft, dass diese ihr helfen, die Gabe, vergangene Stimmen hören zu können, zu kontrollieren. Was sie jedoch nicht ahnen kann, sind die Probleme, mit denen sich deren Bewohner herumschlagen müssen. Und Maddox ist noch dazu der Träger der Gewalt.
Wir steigen schon spannend in die Geschichte ein, indem wir ein bisschen Hintergrund über unsere beiden Hauptcharaktere erfahren.
Allerdings dauerte es nicht lange und wir bekommen noch mehr Sichtweisen (zB. die der anderen Herren). Auch wenn ich das grundsätzlich nicht schlecht finde, noch Infos von Nebencharas zu kriegen. So bin ich mir nicht sicher, ob mir das nicht teilweise ein bisschen zu viel wird. Kann ich doch davon ausgehen, dass sich das durch die Folgebände ziehen wird.
Wir haben hier keine reine Liebesgeschichte, sondern auch viel Action und Fantasy. Vielleicht kann sich der Fantasy-Aspekt im Laufe der Reihe ja noch steigern und bin gespannt, wie es mit diesem Teil der Geschichte weitergeht.
Das für das Genre typische Insta-Love langweilt mich zwar ein bisschen. Insgesamt aber eine nette Geschichte für zwischendurch.
2 - Schwarzer Kuss
Im 2. Teil begleiten wir Lucien, den Träger des Todes. Er und die Halbgöttin Anya sind sich bereits zum Ende von Teil1 begegnet. Während sie vom ersten Moment an von dem vernarbten Mann fasziniert ist und dies mit Beginn der Geschichte auch immer wieder deutlich macht, kann Lucien ihr das nicht so recht glauben. Denn nachdem er bereits eine Frau verloren hat, hat er sich Narben zugefügt, um nie wieder anziehend auf eine Frau zu wirken.
Hinzu kommt die fortschreitende Suche nach der Büchse der Pandora. Aber auch Cronus ist mit von der Partie. Denn wenn er von Anya nicht einen ganz bestimmten Schlüssel bekommt, will er sie lieber tot sehen. Und den Mordauftrag bekommt niemand geringeres als Lucien…
Einen Teil der Schmachterei hätte man locker wegkürzen können. Das trieft hinten bis vorne. Die Suche nach der Büchse ist interessant, nimmt für meinen Geschmack aber zu wenig Raum ein. Vor allem, wenn man bedenkt, wie wichtig das ja eigentlich ist.
Das Ende war mir zu kurz angebunden, wie schon in anderen Geschichten der Autorin.
Was mich richtig nervt, sind 2 Dinge:
1. Die diversen Rechtschreibfehler. Da hat das Lektorat aber mehr als schlampig gearbeitet. Ist mir auch in Bd.1 schon aufgefallen, war da aber noch nicht so schlimm.
2. Der Teaser zu Paris‘ Geschichte. Obwohl die erst in Bd.9 kommt… Warum erst so spät in Bd.-Verlauf bzw. so früh vorgegriffen??