Marti Buckley

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor*in von Das Buch der Pintxos.

Lebenslauf

Marti Buckley ist leidenschaftliche Foodie, bekannt für ihr preisgekröntes Buch »Basque Country«. Auf ihrem Blog (travelcookeat.com) sowie auf Instagram unter @martibuckley teilt sie Wissenswertes über die spanische Küche und Kultur. Seit 2010 lebt sie in San Sebastián.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marti Buckley

Cover des Buches Das Buch der Pintxos (ISBN: 9783959619554)

Das Buch der Pintxos

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Erschienen am 18.04.2025

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Cover des Buches Das Buch der Pintxos (ISBN: 9783959619554)
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Rezension zu "Das Buch der Pintxos" von Marti Buckley

Ratzepue
„Das Buch der Pintxos - Absolut alles über die baskischen Tapas“ von Marti Buckley

Die Rezepte und Texte des am 18.04.2025 im Christian Verlag erschienenen Buches mit der ISBN: 978-3-95961-955-4 stammen von der aus Alabama stammenden Autorin und Köchin Marti Buckley, die seit 2010 in San Sebastián im Baskenland in Nordspanien lebt und durch ihr prämiertes Kochbuch »Basque Country«, TV- und Radioauftritte sowie ihren Blog „travelcookeat.com“ sehr bekannt ist. Die Fotos stammen von Simon Bajada. Auf 312 Seiten mit vielen Abbildungen stehen die 70 beliebtesten Pintxo-Rezepte.

Dieses Buch ist die Übersetzung des am 09.04.2024 bei Artisan in NY erschienenen Buches „The Book of Pintxos: Discover the Legendary Small Bites of Basque Country“ mit der ISBN 978-1579659875.

 

Was versprechen der Verlag bzw. die Autorin?

Die Autorin dokumentierte die traditionellen kleinen Gerichte und Geschichten, die das Essen und die Lebensweise des Baskenlandes miteinander verbindet. Die Frage, warum die Pintxos so gut sind, wird von ihr folgendermaßen beantwortet: „Die hervorragende Qualität der landeseignen Zutaten, der Lebensstil in den Straßen und Gassen, die Nueva-Cocina-Bewegung samt Wettbewerben und die Freude am gemeinsamen Essen.“

Pintxos sind „Fingerfood“- Vorspeisen-Häppchen aus mehreren Zutaten mit viel Geschmack, die manchmal mit einem Zahnstocher zusammengehalten werden, die in Bars gemeinsam mit Freunden und einem Getränk als Appetithappen im Stehen gegessen werden und im Gegensatz zu den meist größeren Tapas immer bezahlt werden müssen. 

Die Autorin wünscht sich, „dass die Leser an diesem kulinarischen Teil der baskischen Geschichte und an den köstlichen Pintxos teilhaben werden und das Handwerkzeug durch dieses Buch bekommen, eigene Kreationen herzustellen. Und einmal in einer baskischen Bar die Originale genießen werden.“

Dafür enthält das Buch ausführliche Schritt für Schritt Anleitungen und die Geschichte und Weiterentwicklung der Pintxos bereit.

Aufbau des Buches

Nach dem Impressum folgt der Inhalt: ein Vorwort von Juan Mari und Elena Arzak (vom Drei-Sterne-Restaurants Arzak), ein Intro der Autorin, eine Einführung und ein paar Gedanken über dieses Buch samt Anmerkung zu den Übersetzungen, sowie die Pintxos-Gebote und die Geschichte des Pintxo von 1920 an. Danach werden die 70 Rezepte 8 Kapitel zugeordnet:

 

Zahnstocher Pintxos / Brot Pintxos / Salat Pintxos / frittierte Pintxos / Bar Pintxos / gebackene Pintxos / Küchen Pintxos und Dessert Pintxos.

 

Am Ende des Buches stehen noch Bezugsquellen, weiterführende Lektüre, Danksagungen und das Register der Rezepte. Jedem der 8 Rezeptkapitel wird eine Seite mit den aufgelisteten Pintxos vorangestellt und eine Seite mit einer Einleitung.

 

Die strukturiert aufgebauten Rezepte werden mit dem Namen des Pintxos und in der Zeile darunter mit der deutschen Übersetzung betitelt. Daneben stehen Hinweise zur Entstehung und den Zutaten. Am oberen Seitenrand stehen jeweils folgende Basisinformationen: Baskischer Name, wann kreiert, wo in welcher Bar man es essen kann und was man dazu trinken sollte. Etwa mittig auf der Seite stehen die Zutaten überschrieben mit der Stückzahl an Pintxos und die leicht verständlichen Arbeitsschritte. Darunter folgen noch Hinweise und Erklärungen zur Hauptzutat. Das zum Rezept gehörende ganzseitige Foto ist immer „sehr appetitanregend“… Zwischen den Rezepten werden kurze Portraits einzelner Bars, Besonderheiten und Grundrezepte eingestreut.

 

Die Grafik des Buches ist „bunt“, die Fotos erinnern an die 60ziger Jahre.

 

An wen richtet sich das Buch?

An alle, die „gutes Essen lieben und neue Gerichte zu Hause ausprobieren möchten“.

An alle, die mehr über die baskische Tradition und Lebensfreude erfahren und die ungemein vielseitigen Pintxos verstehen lernen möchten.

An alle, die gerne gemeinsam feiern, sich unterhalten und essen – vom Anfänger bis zum „Profi“.

 

Was hat mir besonders gefallen?

Ich finde es gut, dass dieses Buch auch den historischen Kontext sowohl der Rezepte als auch der klassischen Institutionen der Region bietet. Die Leidenschaft der Autorin fürs die baskischen Pintxos kann man zwischen den Zeilen spüren. Die Rezepte für diese „beeindruckenden, gut durchdachten Gerichte, die das Wissen um die Zutaten und die kreativen Kochtechniken in nur wenigen Bissen zusammenfassen“ sind sehr vielseitig, allerdings dürfte die Besorgung der Zutaten mitunter schwieriger sein, die Liste mit Bezugsquellen ist aber hilfreich.

 

Fazit:

Die Fotos der fertigen Pintxos lassen ihren reichen vollmundigen und vielschichtigen Geschmack erahnen, die vielfältigen Rezepte ersetzen fast eine Reise ins Baskenland. Das gut recherchierte Buch gefällt mir durchweg sehr gut, die Rezepte lassen sich auch als Appetithäppchen z.B. auf einer Grillparty oder einem Buffet einsetzen – sehr empfehlenswert: 5*

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