Martin Arz Die wilde Reise des unfreien Hans S.

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Inhaltsangabe zu „Die wilde Reise des unfreien Hans S.“ von Martin Arz

Ein lustiges Abenteuer soll es werden, als der Knappe Johannes Schiltberger im zarten Alter von 14 Jahren seine Heimatstadt München verlässt und sich 1394 dem letzten Kreuzzug anschließt. »Bis ans Ende der Welt und dann immer weiter!«, scherzen er und seine Kumpels. Doch das christliche Heer wird von den Osmanen in einem blutigen Gemetzel aufgerieben, Hans gerät in türkische Gefangenschaft. Fortan dient er als Militärsklave in fremden Heeren – erst bei den Osmanen, dann bei den Mongolen unter der »Geißel Gottes«, dem gefürchteten Schlächter Tamerlan. Hans sieht Städte, Länder und Regionen, die selbst heute noch exotisch klingen: Delhi, Samarkand, Konstantinopel, Astrachan, Kairo, Damaskus, Teheran und, und, und. Mehr noch: Schiltberger dringt als erster Europäer bis in die endlosen Weiten Sibiriens vor. Er erlebt die Hölle, aber auch den Himmel auf Erden, begegnet großen Männern wie erbärmlichen Wichten, menschlichen wie tierischen Bestien – und steht manchmal staunend, manchmal zitternd vor den steinernen oder lebendigen Wundern der Welt … Schiltberger gelang nach 33 Jahren in der »Heidenschaft« die Flucht. Er kehrte 1427 nach München zurück, wo er seine Erlebnisse veröffentlichte. Martin Arz hat mit »Die wilde Reise des unfreien Hans S.« einen fulminanten Roman über den deutschen Marco Polo geschrieben. Frei nach Schiltbergers Reisebericht entführt Arz den Leser auf einen rasanten, abenteuerlichen Trip quer durch den mittelalterlichen Orient und Zentralasien.

Tolles historisches Abenteuer

— Alrauna

Finde das Buch sehr spannend und interessant, kann ich nur weiterempfehlen, viele verschiedene Akteure und verschiedene Genres

— alanrick

Lesenswert und aufschlussreich. Reisebericht eines außergewöhnlichen Sklavendaseins im machthungrigen Orient des Mittelalters.

— Belis

Anspruchsvolle Lektüre, die gelesen werden möchte!

— Diana182

Sehr spannender und faszinierender Roman

— Vampir989

Schon jetzt eines meiner Lesehighlights des Jahres. Wunderbare Geschichte, fesselnd und mitreißend und sehr gut recherchiert.

— Ladybella911

Absolut fesselnd und super recherchiert!

— Waldi236

Spannender, unterhaltsamer Historienroman. Dass der Held ein deutscher Abenteurer ist, macht den Roman zu etwas Besonderem.

— Orlando2

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  • Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Pixibuch

    10. May 2017 um 22:26

    Ein Buch wie aus 1001 Nacht, manche Passagen erinnern mich sogar an Odyseus. Hier wird das Leben und die Reisen des Johannes Schiltberger aus München in Romanform und mit einiger Fiktion erzählt. 1394 machte sich Hans als 14jähriger Knappe auf, um an den Kreuzzügen teilzunehmen. Denn sein Wunsch war es, die Wunder dieser Welt kennenzuler5nen. Er lernte Max und Josef kennen, mit denen er die Welt unsicher machen wollte. Doch Josef wurde tödlich verwundet und Max wurde durch ein traumatisches Kriegserlebnis  stumm. Max geriet in Gefangenschaft und diente mehreren Herren, Sultanen und Emiren. Er lernt viele fremde Sitten und Gebräuche , Religionen und Kulturen kennen, kämpft an den verschiedensten Orten der Welt. Kaffee und Haschisch werden seine täglichen Begleiter. Er verliebt sich in die verschiedensten Frauen, macht seine Erfahrungen und erlebt auch tiefste Trauer macht sich von seinen Erlebnissen Tagebuchaufzeichnungen, die teilweise der Nachwelt bis heute erhalten geblieben sind. Der Autor erzählt in einer durchgehend flüssigen SpraChe, teilweise meinte der Leser, auf den Reisen mit dabei gewesen zu sein. Als Laie erfährt man viel über die  Länder im 15. Jahrhundert, deren regierende Oberhäupter und der Bauweisen. AUCH DIE Aufmachung des Buches ist bewußt gut gewählt. Der Einband mit den arabischen Schriftzeichen und der junge Mann im Tigerfell geben dem Buch sein exotisches Flair. Außerdem sind die Ecken abgerundet und das Buch liegt deshalb sehr gut in der Hand. Die Erläuterungen zu den einzelnen Personen  auf den Buchseiten und die mittelalterlichen Drucke lassen den Leser tiefer in die Materie blicken. Das einzelne Manko für mich war die etwas zu kleine Schrift. Ansonsten kann die Lektüre nur weiterempfohlen werden.

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  • Unglaublich spannende Reise

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Booky-72

    08. May 2017 um 12:57

    Der 14-jährige Hans S. aus München macht eine unglaubliche Reise, erlebt spannende Abenteuer und nicht nur er lernt dabei sehr viel, sondern auch der Leser. Viel geschichtliches, was sehr gut recherchiert wurde. Hans und seine  Freunde geraten auch immer wieder in große Gefahren, bei denen der Leser um ihr Leben bangen muss. Sogar die Liebe spielt hier eine Rolle, das hat mir gut gefallen. Das Buch an sich macht schon was her, Cover und Bindung sind richtig hochwertig. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Geschichte hat sehr viel Spannung auf ihrer ganzen Länge. Sehr hilfreich sind die Landkarte und die Personenübersicht im Buch.

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  • Ein historisches Abenteuer, welche seinesgleichen sucht

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Alrauna

    07. May 2017 um 12:39

    Schon das äußere des Buches hat mich fasziniert. Das Cover ist farbenfroh gestaltet und die abgerundeten Ecken verleihen dem Buch etwas Besonders. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wirklich toll. Sehr flüssig und bildreich. Ich war schnell in ihren Bann gezogen und fasziniert. Man erfährt viel über die damalige Zeit, gerade über die Geschichte des Orient (Persien, Ägypten usw.). Hans ist sehr sympathisch. Ich habe mit ihm gefiebert von Anfang bis Ende. Er trifft sehr viele unterschiedliche Menschen, die sein Leben bereichern und beeinflussen. Die Vielfältigkeit der einzelnen Personen hat mich begeistert. Wer Geschichte und Abenteuer mag, der wird dieses Buch lieben. Es ist absolut lesenswert und ich empfehle es jedem Geschichtsliebhaber.

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  • Hans' lange und faszinierende Reise zu den Wundern der Welt

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    EvelynM

    02. May 2017 um 18:45

    Es ist das Jahr 1394 als sich die 14jährigen Freunde Hans, Max und Josef als Knappen dem Kreuzzug anschließen. Aus jugendlichem Übermut und der Hoffnung auf Abenteuer wird bald blutiger Ernst und ein Überlebenskampf. Im Laufe der Reise wird Josef getötet und zurück bleiben nur mehr Hans und der traumatisierte und verstummte Max. Die Freundschaft der beiden und ihre Loyalität zueinander ist unverbrüchlich. Sie geraten in türkische Gefangenschaft und werden als Militärsklaven eingesetzt. Dabei sind sie immer wieder in schlimme Kämpfe verwickelt, ihre Herren wechseln ständig und die Wunder der Welt, die sie so sehnlich zu sehen wünschten, treten dabei etwas in den Hintergrund. Trotz aller Gräuel der ständigen Kriege und der Barbareien vor allem durch die „Geisel Gottes“ Tamerlan, findet Hans auch immer wieder die Liebe und erstaunliche Orte und fremde Kulturen. Er lernt verschiedene Sprachen und ist ein starker Charakter, auf den man sich jederzeit verlassen kann. Und … es gibt auch gute Herren, wie Karabulut, der für seine Untergebenen sorgt und zu ihnen steht. Basierend auf den Reiseberichten des Johannes Schiltberger entführt Martin Arz den Leser in eine fremde mittelalterliche Welt voller Wunder, Überraschungen, Freundschaften, Liebe, Schmerz und Angst aber auch grausamer Herrscher und sinnloses Töten. Bei diesem historischen Roman passt einfach alles zusammen. Das Cover ist durch seinen blauen Hintergrund und die arabische Schrift genauso auffällig wie die orangefarbene Innenseite mit den Elefanten. Die Landkarte zu Beginn des Buches und die Übersicht über die Herrscherfamilien und die heutigen Namen der Städte helfen dem Leser, sich auf der wilden Reise durchs osmanische Reich und das Morgenland zurechtzufinden. Eine Besonderheit stellen die kleinen Kästchen mit zusätzlichen Informationen zu historischen Personen und die „Bilder“ im Buch dar. Das zeugt davon, wie durchdacht und liebevoll das ganze Buch und deren Geschichte vom Autor gestaltet wurde. Es ist schnell zu erkennen, dass eine umfassende Recherche und eine genaue Aufarbeitung der Reiseberichte nötig waren, um die Geschichte von Hans Schiltberger möglichst chronologisch und historisch genau zu erzählen. Dabei kommt die Spannung nie zu kurz. Die vielen geschichtlichen Hintergrundinformationen haben ebenfalls dazu beigetragen, dass diese Zeit für mich lebendig wurde und ich unglaublich viel über die Herrscher, die Machtverhältnisse und die damaligen Begebenheiten erfahren habe. Ich hatte jedoch nie das Gefühl, dass ich in einem Geschichtsbuch lese, sondern mich auf einem spannenden Trip durch fremde Länder bis „ans Ende der Welt“ befinde. Bereits nach wenigen Seiten war ich mitten im Geschehen und habe Hans, Max und auch Yorick und Lasse auf ihrer gefährlichen und abenteuerlichen Reise begleitet. Die Charaktere der Freunde sind unglaublich gut und sehr anschaulich ausgearbeitet, so dass ich mich gut in sie hineinfühlen und auch mit ihnen bangen und hoffen konnte. Durch den ausführlichen Schreibstil und die Landschaftsbeschreibungen hatte ich das Gefühl, mit Hans zu reisen und wirklich dabei zu sein. Die innige Freundschaft zwischen Hans und Max und später auch zu Yorick und deren Zusammenhalt in dieser grauenvollen und gefährlichen Zeit war für mich stets stimmig und hat mich sehr berührt. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich musste auch immer wieder schmunzeln, wenn die Freunde auf „Drachen“ und andere fremde Tiere trafen. Martin Arz hat viel Herzblut in diesen historischen Roman gesteckt und das kann man auf jeder Seite spüren. Ich kann diese wilde Reise nur empfehlen und ich werde das Buch sicherlich ein weiteres Mal lesen.

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  • Martin Arz Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    alanrick

    27. April 2017 um 11:32

    Sehr zu empfehlen

  • unglaubliche Geschichte mit wahrem Kern

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    irismaria

    16. April 2017 um 18:58

    "Die wilde Reise des unfreien Hans und seine höchst erstaunlichen Erlebnisse auf dem Weg ans Ende der Welt" ist ein historischer Roman von Martin Arz, der auf dem Leben einer historischen Figur und ihrer Schriften basiert. 1394 schloss sich der bayrische Knappe Johannes Schiltberger dem letzten Kreuzzug an, geriet in osmanische Gefangenschaft und diente im dortigen Militär, was ihn auf eine abenteuerliche Reise durch exotische Länder brachte. 1427 kehrte er nach München zurück und veröffentlichte seine Erlebnisse.Die Geschichte von Hans ist kaum zu glauben und tatsächlich eines Romans wert. Martin Arz hat sie in lebendige Sprache umgesetzt und mit vielen kleinen Details zu einer spannenden Geschichte mit lebendigen Figuren umgesetzt. Kleine Einschübe informieren über den historischen Hintergrund und vertiefen das Leseerlebnis. Mir hat "Die wilde Reise des unfreien Hans" sehr gut gefallen und ich wünsche dem Buch viele Leser.

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  • Orient - Faszinierend und grausam

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Belis

    10. April 2017 um 19:46

    Unter den Knappen die den letzten Kreuzzug 1394 begleiten ist Johann Schiltberger, ein 14jähriger abenteuerlustiger Münchner. Mit dem gleichaltrigen Max gerät er in osmanische Sklaverei und beide werden zu Janitscharen ausgebildet. Als Krieger erleben sie Machtkämpfe und wilde Schlachten, lernen unterschiedliche Kulturen und Landschaften kennen, finden Weggefährten und verlieren so manchen aus den Augen. Eine lange Reise durch unterschiedliche Sultanate unter verschiedenen Herrschern birgt Gefahren, aber auch viele neue und aufregende Erlebnisse.   Das Cover verspricht Faszination in längst vergangenen Welten. Das ist dem Verfasser dieses Romans unter Einbindung wahrer Gegebenheiten aus den Aufzeichnungen von Hans Schiltberger gelungen.   Der Schreibstil von Martin Arz ist unterhaltsam und lässt mich in der Welt des Mittelalters die unglaublichsten Reisen und Begebenheiten miterleben. Immer wieder begegnen Hans und seine Freunde völlig neuen Tieren, müssen sie unbekannte Sprachen überwinden und sich an neue Herren und deren Sitten gewöhnen. Die immerwährenden Machtkämpfe und Kriege von Europa bis zum fernen Sibirien fordern von den versklavten Soldaten alles. Mit Geschick, Mut und einer großen Portion Glück übersteht Hans viele Gefahren. Die tiefe Freundschaft mit Max ist ein wichtiger Baustein in der Erzählung. Bildhaft geschilderte Landschaften und immer wieder eingeflochtene Mythen vermitteln Eindrücke vom Orient zur damaligen Zeit. Altertümliches Schriftbild im Inhaltsverzeichnis und geschickt platzierte Informationen zum geschichtlichen Hintergrund runden die Erzählung ab.   Der Reisebericht im Erzählerstil ist flüssig geschrieben, schnell erkennt der Leser die wichtigen Protagonisten unter den vielen Personen. Manche Absätze fand ich sehr sachlich, eventuell auch wegen der großen Menge an handelnden Personen. Andere Abschnitte waren dagegen emotional und sehr lebhaft geschildert. Durch die Informationen in Kästchenform erleichtert der Autor den Lesefluss ungemein, es fehlt das lästige Blättern während der Lektüre. Toll gelöst. An manchen Stellen der Lektüre könnte man fast aktuellen Bezug herstellen. Wo? Na, dazu sollte das Werk über den bayrischen Marco Polo gelesen werden…   Mir hat das Buch gut gefallen und viele neue Erkenntnisse gebracht. Daher meine Leseempfehlung mit 5 Sternen für einen großartig recherchierten Historienroman.

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  • Eine Reise zu den Wundern der Welt

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Diana182

    05. April 2017 um 15:18

    Das Cover ist wunderschön gewählt und hat direkt etwas Orientalisches an sich. Man vermutet auf Anhieb eine schöne Geschichte wie aus 1001 Nacht und wird Neugierig. Dieser erste Eindruck passt zwar nicht ganz, aber die Beschreibung hält eine tolle Reise zu den Wundern der Welt parat. Hier musste ich natürlich direkt reinlesen um mehr zu erfahren. Meine Meinung:Der Einstig in die Geschichte ist nicht ganz einfach, da eine Vielzahl von geschichtlichen Hintergründen aufgeführt werden. Da ich nicht ganz so mit der einzelnen Historie vertraut bin, las ich hier nur flüchtig. Dies ist allerdings kein negativer Punkt, da es sicherlich auch Interessierte Leser gibt, denen genau diese Aufführungen gefallen. Gespickt und untermalt wird dies noch doch viele kleine Kästchen mit Hintergrundinformationen zu einzelnen Personen und Hintergründen. Diese führen durch das gesamte Werk und lockern die Geschichte zusätzlich auf und sind passend platziert. Am Ende oder Anfang des Buches hätte ich ihnen wohl weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Die Hauptperson Johanes „Hans“ aus München wird hier wunderbar charakterisiert und entwickelt schnell ein Eigenleben. Aber auch die anderen Mitwirkenden entstehen sofort vor dem inneren Auge und können durch ihre Beschreibungen voneinander unterschieden werden. Sie wirken Vertraut und direkt Menschlich. Durch einen flüssigen und detaillierten Schreibstil entstehen die einzelnen Schauplätze direkt in den Gedanken des Lesers. Man ist direkt Teil der Weltreise und wird hier so einiges, verblüffendes dazu lernen. Es ist jedoch keine Lektüre die durchweg am Stück gelesen werden möchte. Ich legte das Buch immer mal wieder zur Seite und ließ das gelesene auf mich wirken. So hatte ich über mehrere Tage ein außergewöhnliches, einprägendes Leseerlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde. Das Ende ist sehr passend gewählt und schließ die Geschichte umfassend ab, ohne Fragen offen zu lassen. Mein Fazit:Eine sehr mitreißende, beeindruckende Lebensgeschichte, welche gelesen werden möchte. Ich habe vieles hinzugelernt und habe einen Einblick in die damalige Welt erhalten. Geschichtliche Hintergrundinformationen runden dieses Leseerlebnis ab und prägen sich ein. Wer anspruchsvolle Lektüre mag, ist hier sehr gut bedient.

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  • Sehr spannender und faszinierender Roman

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Vampir989

    05. April 2017 um 07:39

    In diesem Roman geht um die Freunde Hans,Max und Josef.Die Knappen beschließen sich dem Kreuzritterheer anzuschließen um die Welt zu erkunden.Was Sie dabei nicht ahnen ist,das Sie Ihre Heimat erst nach 30 Jahren wieder sehen werden.Wir begeben uns mit Ihnen auf eine abenteuerliche Reise quer durch die ganze Welt.Diese Reise beginnt Ende des 14.Jahrhunderts und endet Anfang des 15.Jahrhunders.Der Schreibstil ist leicht und flüssig .Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran .Die Seiten fliegen nur so dahin und einmal angefangen zu lesen,möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Protoganisten werden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir bildlich gut vorstellen.Jeder von Ihnen ist in seinem Wesen anders und das macht Sie alle sehr interessant und auch das Buch sehr lesenswert.Besonders Hans und Max fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Wir lernen wunderschöne,traumhafte Orte und Regionen kennen.Durch die sehr authentisch ,detaillierten und traumhaften Beschreibungen konnte man sich diese Schauplätze bestens vorstellen und man fühlte sich quasi selbst an diesen Orten.Teilweise war ich direkt im Geschehen dabei und habe mit den Protoganisten mitgefiebert,mitgebangt und mitgefühlt.Das hat mir sehr gut gefallen.Durch die sehr guten Recherchen des Autors bekommt man viele interessante  und neue Informationen über die damalige Zeit.Man erhält einen Einblick über verschiedene Lebensarten und Religionen der Menschen in den verschiedenen Ländern.Geschickt versteht es der Autor Glück,Hoffnung,Liebe aber auch Trauer,Schmerz und Angst in dieser Geschichte zu verknüpfen.Dies ist Ihm bestens gelungen.Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten und so wird es nie langweilig.Auch durch teilweise lustigen und witzigen Szenen wird die Geschichte etwas aufgelockert.Dies ist finde ich auch hervorragend.Am Anfang gibt es eine Karte ,wo man die gesamte Reiseroute nachvollziehen kann.Das hat mir sehr gut gefallen und ist eine Bereicherung für dieses Buch.Auch die sehr guten Zusatzinformationen welche in kleinen Kästchen in jedem Kapitel eingebaut sind,finde ich sehr bemerkenswert.Das Cover ist sehr gut gewählt und genau passend zum Buchtitel und der Geschichte.Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet.Ich bin auf eine sehr faszinierende und wunderschöne Reise gegangen.Diese Lektüre sollte in keinem Buchregal fehlen und ist absolut empfehlenswert.

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  • Leserunde zu "Die wilde Reise des unfreien Hans S." von Martin Arz

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    MartinArz

    Historischer Roman nach einer wahren Begebenheit Ein lustiges Abenteuer soll es werden, als der Knappe Johannes Schiltberger im zarten Alter von 14 Jahren seine Heimatstadt München verlässt und sich 1394 dem letzten Kreuzzug anschließt. »Bis ans Ende der Welt und dann immer weiter!«, scherzen er und seine Kumpels. Doch das christliche Heer wird von den Osmanen in einem blutigen Gemetzel aufgerieben, Hans gerät in türkische Gefangenschaft. Fortan dient er als Militärsklave in fremden Heeren – erst bei den Osmanen, dann bei den Mongolen unter der »Geißel Gottes«, dem gefürchteten Schlächter Tamerlan. Hans sieht Städte, Länder und Regionen, die selbst heute noch exotisch klingen: Delhi, Samarkand, Konstantinopel, Astrachan, Kairo, Damaskus, Teheran ... Mehr noch: Schiltberger dringt als erster Europäer bis in die endlosen Weiten Sibiriens vor. Er erlebt die Hölle, aber auch den Himmel auf Erden, begegnet großen Männern wie erbärmlichen Wichten, menschlichen wie tierischen Bestien – und steht manchmal staunend, manchmal zitternd vor den steinernen oder lebendigen Wundern der Welt. Schiltberger gelang nach 33 Jahren in der »Heidenschaft« die Flucht. Er kehrte 1427 nach München zurück, wo er seine Erlebnisse veröffentlichte. Martin Arz hat mit »Die wilde Reise des unfreien Hans S.« einen fulminanten Roman über den deutschen Marco Polo geschrieben. Frei nach Schiltbergers Reisebericht entführt Arz den Leser auf einen rasanten, abenteuerlichen Trip quer durch den mittelalterlichen Orient und Zentralasien.

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    Diana182

    04. April 2017 um 17:23
    MartinArz schreibt Danke dir so weit schon mal. Den Zoo in Bagdad habe ich mir übrigens nicht ausgedacht. Den gibt es auch im Originalbericht! Dass es im Mittelalter solche großen Tierparks mit Giraffen, Tigern ...

    Vielen lieben Dank für die zusätzlichen Hintergrundinformationen...das es damals schon Zoos gab, hätte ich auch nicht vermutet...

  • Eine Reise, die das Leserherz berührt

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Ladybella911

    03. April 2017 um 20:14

    Wenn mich je ein historischer Roman so mitreißend gefesselt hat, dann ist es dieser. Er zählt jetzt schon zu meinen Lesehighlights des Jahres. In ihrem jugendlichen Übermut haben die Freunde Hans, Max und Josef beschlossen, sich dem gewaltigen Kreuzritterheer als Knappen ihrer Herren anzuschließen. Sie wollen die Welt kennenlernen und viele Abenteuer erleben. Wie abenteuerlich diese Reise werden sollte und dass sie ihre Heimat erst nach mehr als 30 Jahren wiedersehen sollten, wäre ihnen damals nicht in den Sinn gekommen. Über die ganzen Jahre hinweg sollten sie Freunde bleiben, der vorwitzige Hans und der durch ein Trauma verstummte Max, eine Freundschaft, unverbrüchlich in ihrer Treue und gegenseitiger Loyalität. Es ist eine Reise, die sie quer durch den Orient bis hin nach Zentralasien führt, voller Gefahren, Wunder und Orten, die eigentlich nur der Fantasie entsprungen sein konnten – wären sie nicht absolut fantastisch und überwältigend wahr. Der Autor, Martin Arz, schreibt hier eine Sprache, die den Leser nur so durch die Seiten fliegen lässt, mit witzigen und humorigen Situationen, aber auch ernsten und melancholischen Tönen, es ist eine Reise, an der man teilnehmen, sich freuen, mitfühlen und mitleiden kann. Viele, mitunter nur nebensächlich scheinende Kleinigkeiten erwecken die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten vor unserem inneren Auge, und machen sie für uns lebendig. Aber jede Person, der wir auf dieser Reise begegnen, ist glaubhaft und authentisch. Entscheidend für den Leser ist hier auch die Tatsache, dass dieser Roman aufgrund von wahren Erlebnissen des Johannes Schiltberger geschrieben wurde, der seinen Reisebericht Ende des 14. Jahrhunderts beginnt und der bis ins 15. Jahrhundert mündet. Man erfährt durch die intensive Recherche des Autors unendlich viel über diese Zeit, besonders haben mir hierzu die Zusatzinformationen, die in kleinen Kästchen in die Kapitel eingearbeitet sind, gefallen, der Leser wird nicht nur bestens unterhalten, sondern lernt nebenbei auch sehr viel über die damalige Zeit. Und dies nicht in belehrender Art und Weise, sondern glaubhaft, spannend und authentisch, und, das Allerwichtigste, niemals langweilig. Die Karte zu Anfang des Buches, anhand welcher man die einzelnen Stationen der Reise nachvollziehen kann und das Verzeichnis am Ende des Buches tun ein Übriges dazu, sich schnell in der Geschichte zurecht zu finden. Ich war von diesem Buch völlig in den Bann gezogen und kann es nur jedem Leser der sich gerne von fremden Welten und einem äußerst gut recherchierten historischen Roman gefangen nehmen lässt, wärmstens ans Herz legen.

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  • "Bis ans Ende der Welt"

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Waldi236

    31. March 2017 um 22:22

    Martin Arz nimmt den Leser in seinem historischen Roman, der auf den  Reiseberichten des Johannes Schiltbergers basiert, mit auf eine Reise quer durch die mittelalterliche Welt.Anfangs ist es schwer, sich bei den vielen Personen und fremden Orten zurecht zu finden. Die Karte am Anfang des Buches und die Verzeichnisse am Ende erweisen sich dabei als sehr hilfreich. Nach wenigen Seiten habe ich mich aber gut in die Geschichte eingefunden und die Protagonisten zeichnen sich früh ab und begleiten den Leser durch das gesamte Buch.Der Schreibstil ist sehr detailliert und ermöglicht es so, sich perfekt in die Szenen einzufinden, sodass die Worte vor dem inneren Auge zu Bildern werden.Die Charakterzeichnung ist ebenfalls sehr gut gelungen. Jeder einzelne entwickelt sich im Laufe des Romans weiter und bleibt sich trotzdem treu.Vor allem die tiefe Freundschaft zwischen den Protagonisten hat mich sehr beeindruckt und ist hervorragend getroffen. Durch die Beschreibung vieler "Kleinigkeiten" ist sie jederzeit unterbewusst zu spüren, ohne dass sie allzu sehr angepriesen wird.Der aktuelle Bezug zur Flüchtkingssituation und Terrororganisationen wie dem IS ist nicht von der Hand zu weisen. Insgesamt ist dieser Roman, der einfach hervorragend recherchiert ist, für alle Fans von historischen Romanen ein Muss. Besteht dieses Interesse allerdings nicht, kann er schnell zäh werden.

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  • Bayerns Marco Polo

    Die wilde Reise des unfreien Hans S.

    Orlando2

    02. February 2017 um 18:25

    Der Münchner Johannes Schiltberger zählt zu den großen Abenteurern und Entdeckern des Mittelalters. Eher unfreiwillig bereiste er Anfang des 15. Jh. den Orient und Zentralasien. "Die wilde Reise des unfreien Hans S." macht uns Leser zum ständigen Begleiter des Helden Hans, der aus München kommt sehr unter Heimweh leidet.  Sympathisch, kämpferisch, mutig aber mit einem großen Herz ausgestattet, erleben wir mit Hans die Schönheiten des Orients aber auch die Grausamkeit der Religionskriege. Ich vermute, einige Parallelen zur heutigen Zeit sind vom Autor ganz bewusst herausgearbeitet. Das Tempo des Romans ist schnell, die Dialoge witzig, die Fakten und Hintergrundinfos zahlreich. Ein lehrreiches Lesevergnügen auf hohem unterhaltsamen Niveau. Abwechslungsreiche Abenteuer und viele kleine Anekdoten (so sorgte Hans unfreiwillig für die Ermordung von Agnes Bernauer, der Geliebten des bayerischen Herzogs Albrecht!), in die Martin Arz seinen Helden involviert, garantieren ein kurzweiliges Lesevergnügen. 

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