Martin Arz Geldsack

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Inhaltsangabe zu „Geldsack“ von Martin Arz

Der Erbe einer Wirtedynastie liegt mit eingeschlagenem Schädel im Gebüsch. Von dem Sack voller Geld, den er mit sich führte, fehlt jede Spur. Der Vater des Opfers, der schwerreicher Familienpatriarch, scheint kaum um seinen Sohn zu trauern, obwohl gerade das Oktoberfest bevorsteht und der Filius für die familieneigene Gelddruckmaschine, sprich das Bierzelt, zuständig war. Überhaupt reagieren von der (Noch-)Gattin bis zu den Nachbarn alle eher gleichgültig auf die brutale Tat direkt vor ihrer Haustür. Ihre Sorgen drehen sich viel mehr um den Termin für die nächste Botoxparty oder die Preise für Rennboliden. Denn Ort des Verbrechens ist die exklusivste Luxuswohnanlage Deutschlands, deren wenige Bewohner offenbar in einer Parallelwelt leben und scheinbar jeden Kontakt zur Normalität verloren haben. Der Ermittler Max Pfeffer stößt auf jede Menge Motive und dürftige Alibis. Stück für Stück wühlt er sich tiefer in die Welt der Operierten und Neureichen und entlarvt am Ende dabei nicht nur einen Mörder. 'Geldsack' ist der 6. Fall des schwulen Münchner Kriminalrats Max Pfeffer.

Ein Krimi, der alle Vorurteile vor der Münchner Nobelgesellschaft ad absurdum führt!

— seschat
seschat

Mord in einem "ehrenwerten Haus" - spannender München -Krimi

— ech
ech

Ein spannender Münchner Krimi

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Toller München-Krimi mit Flair

— bromer65
bromer65

Leider kein Regionalkrimi für mich, da er auf seinen 220 für mich nur so dahinplätschert..

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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Sympathischer Ermittler, tolles Setting, gut geschrieben,aber die Rückblenden sind etwas zu ausführlich geraten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. September 2015 um 15:54
  • Leserunde zu "Geldsack" von Martin Arz

    Geldsack
    MartinArz

    MartinArz

    Liebe Leserinnen und Leser, soeben ist mein neuester Kriminalroman "Geldsack", der 6. Fall von Max Pfeffer, im Hirschkäfer Verlag erschienen, zu dem ich hier gerne eine Leserunde machen möchte. Der Verlag hat 13 Exemplare gestiftet, die ich bis zum 12. Juni unter allen Bewerbern verlosen werde. Schreibt mir also bitte, dann gehen die signierten Exemplare in die Post ... Darum gehts beim 6. Max Pfeffer: Der Erbe einer Münchner Wirte-Dynastie liegt tot im Garten. In seinem Kopf steckt ein großer Glaskristall. Max Pfeffer, der melancholische Münchner Ermittler, steht vor einem vertrackten Rätsel. Der Vater des Opfers, der schwerreicher Familienpatriarch, scheint kaum um seinen Sohn zu trauern, obwohl gerade das Oktoberfest bevorsteht und der Filius für die familieneigene Gelddruckmaschine, sprich das Bierzelt, zuständig war. Überhaupt reagieren von der (Noch-)Gattin bis zu den Nachbarn alle recht gleichgültig auf die brutale Tat direkt vor ihrer Haustür. Ihre Sorgen drehen sich vielmehr um den Termin für die nächste Botoxparty oder die Preise für höchstpreisige Sportwagen. Denn Ort des Verbrechens ist die exklusivste Luxuswohnanlage Deutschlands, deren wenige Bewohner offenbar in einer Parallelwelt leben und scheinbar jeden Kontakt zur Normalität verloren haben. Der Ermittler Max Pfeffer stößt auf jede Menge Motive und dürftige Alibis. Stück für Stück wühlt er sich tiefer in die Welt der Schön-Operierten und Protz-Reichen und entlarvt am Ende dabei nicht nur einen Mörder. Seine Ermittlungen lösen eine Kettenreaktion von kleinen und großen Katastrophen aus … Ich freue mich auf euch. www.martin-arz.de

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    • 112
  • Mord im Münchner Nobelviertel

    Geldsack
    Athene100776

    Athene100776

    03. August 2015 um 22:03

    Max Pfeffer ermittelt in seinem 6. Fall. Der Gärtner Lenz betreut die Gartenanlage eines Nobelhauses in München. Als er eines Morgens den Rasen trimmt, fährt er über ein Hindernis. Bei genauer Betrachtung sieht er zwei abgeschnittene Finger, der Rest der Leiche liegt unter dem Gebüsch. Bei dem Toten handelt es sich um Guido Zumboldt, der in eben jenem Haus wohnt. zumboldt ist der einzige Sohn und Erbe einer großen Wirtedynastie. Als Max Pfeffer die Angehörigen informiert und befragt, scheint keiner sonderlich traurig über das Ableben von Guido zu sein. Weder seine Eltern sind geschockt, noch seine Ehefrau, die ihn ohne dies verlassen wollte. Aber auch alle anderen Hausbewohner scheinen mit der Todesnachricht sehr ruhig und locker umzugehen. Eigentlich sehr ungewöhnlich denn erst einen Tag zuvor hat Guido Zumboldt den Zuschlag für ein Wiesnzelt bekommen und das bedeutet Geld - viel Geld. Weitere Ermittlungen zeigen, dass irgendwie jeder der Hausbewohner Dreck am Stecken hat , bei denen viel Geld geflossen ist. Es dauert nicht lange und jeder ist verdächtig, die Ermittlungen werden immer verzwickter, gut, dass Max die Nerven behält. Mit diesem Krimi habe ich Max Pfeffer kennen und lieben gelernt. Max ist ein typisch bayrischer Kriminalbeamter, der von Zeit zu Zeit in Mundart fällt und einfach nur liebenswert ist. Max hilft gerne , kann aber auch genauso gut austeilen und steht seinen Mann. Auch seine Kollegin Bella ist einem sofort sympathisch, nicht zu vergessen die Gerichtsmedizinerin Gerda - einfach herrlich dieses Trio. Der Autor versteht es, den Leser mitzureißen, Orte und Personen glaubwürdig und bildlich darzustellen.  Bei diesem Buch habe ich viel gelacht, sei es durch die Dialoge oder auch die Situationen, die einfach manchmal nur zu komisch sind, anschließend nagte ich vor Spannung wieder auf der Unterlippe.  Für mich steht fest, das war vielleicht mein erster Max Pfeffer - Krimi , aber sicher lange nicht der Letzte.

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  • Guter Krimi

    Geldsack
    seschat

    seschat

    27. July 2015 um 15:14

    INHALT Der Krimi "Geldsack" ist der sechste Fall für den Münchener Polizisten Max Pfeffer. Er führt ihn in die Münchener Schickeria. Der Erbe der Wirtsdynastie Zumboldt, u. a. Besitzer der Marke Kindl-Bräu, wird im Gebüsch vor seiner Luxuswohnanlage tot aufgefunden. Doch wer könnte der Täter gewesen sein. Das herauszufinden, ist nicht leicht. Denn plötzlich scheinen alle Bewohner, ob Ehefrau des Toten oder Nachbarn, ein Motiv zu haben... MEINUNG Dieser Lokalkrimi spielt in herrlicher Weise mit den Problemen und Manien der oberen Zehntausend. Schnell muss man erkennen, dass die Reichen in München nicht anders als in St. Tropez sind. Ob Botoxpartys, Fahrten mit schnellen Autos oder schöne Frauen – nahezu alle Klischees werden erfüllt. Mir hat gerade die ironische Sicht auf diese besondere Bevölkerungsgruppe gefallen. Der Krimi bzw. die Spannung driftet schnell ins Zwischenmenschliche ab und offenbart allerhand Heimlichkeiten und Extravaganzen. Manchmal hat mir zwischen all den durchaus interessanten Persönlichkeiten, ob nun schwules Ehepaar oder zerstrittene Wirtsfamilie, etwas der Pep bzw. der Nervenkitzel gefehlt. Die Handlung plätscherte etwas im Münchener Einerlei dahin. Was ich allerdings gut fand, dass man als Leser erst am Schluss der Story das Rätsel um den Täter und den titelgebenden Geldsack lösen konnte. Auch über die Machenschaften der Schönen und Reichen konnte man einiges lernen. Feststeht, ein bisschen Schmiergeld schadet nie, besonders dann nicht, wenn man ein Festzelt auf der Wies‘n mieten möchte. Der Protagonist Max Pfeffer ist ein sympathischer Ermittler mit einem bunten Familienleben und viel Verständnis. Auch mit den anderen Charakteren hat sich der Autor große Mühe gegeben. Der Sprachstil ist flüssig und humorvoll. Darüber hinaus weist er zur Freude des Lesers einige dialektale Einsprengsel auf. FAZIT Ein guter Krimi mit ordentlich Lokalkolorit und Humor – genau das Richtige zum Abschalten.

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  • Mord in einem "ehrenwerten Haus" - spannender München -Krimi

    Geldsack
    ech

    ech

    27. July 2015 um 11:02

    Im Vorgarten des Einstein-Tower wird die Leiche des Sohnes einer Wirte-Dynastie gefunden, die Ermittlungen der Polizei setzten eine Kettenreaktion in Gang, die niemanden aus dem Umfeld des Opfers  ungeschoren davonkommen lässt. Bei Lesen hatte ich die ganze Zeit das Lied "Ein ehrenwertes Haus" von Udo Jürgens im Hinterkopf, denn von den Bewohnern und Angestellten im Einstein-Tower hat jeder mehr oder weniger Dreck am Stecken und auch ein Motiv für den Mord. Solider Krimi mit symphatischen Ermittlern, einer Schar interessanter Verdächtiger, einer überraschenden Auflösung und einem bösen Ende. Gespickt wird das ganze noch von gelungenen Anspielungen auf die Esoterik-Branche und die Münchener Schickeria.

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  • Ein spannender Münchner Krimi

    Geldsack
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    20. July 2015 um 18:26

    Lenz arbeitet in der noblen Wohnhausgartenanlage namens Einstein Tower als Gärtner. Eines Morgens findet er den Unternehmersohn Guido Zumboldt tot unter der Hecke liegen. Für Max Pfeiffer liegt der Fall ganz klar auf der Hand: Es war Mord! Nur wer hat ihn umgebracht? Max und sein Team beginnen sofort in alle Richtungen mit ihren Ermittlungen, um den Mordfall aufzuklären.   Geldsack von Martin Arz ist bereits Fall 6 von Max Pfeiffer. Auch wenn man die ersten fünf Fälle nicht gelesen habe, kommt man sehr gut in diese Geschichte rein. Bei diesem Buch stimmt einfach alles: ein sehr flüssiger Schreibstil mit eingestreuten Dialekt, eine detaillierte Beschreibung von den Protagonisten und Umgebung und die spannende Handlung machen diesen Münchner Krimi zu einem puren Leseerlebnis. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und habe dieses Buch innerhalb eines Tages beendet. Während des Lesens habe ich unweigerlich mitgerätselt und ermittelt, wer von den Verdächtigen als möglicher Täter von Guido Zumboldt in Frage käme.  Dank der immer wieder neuen Ermittlungsergebnissen und Tatverdächtigen blieb der Spannungsbogen bis zum Schluss dieses Buches erhalten. Es gibt nichts Schlimmeres als in der Mitte des Buches schon das Ende zu kennen und das ist hier absolut nicht der Fall.   Das Buch Geldsack ist für mich einer der besten Regionalkrimis, die ich bis jetzt gelesen habe und das Interesse an den ersten fünf Fällen vom sympathischen Ermittler Max Pfeiffer ist definitiv geweckt. Für mich war es ein absolutes Lesehighlight!!!

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  • So stelle ich mir Regionalkrimi vor

    Geldsack
    Antek

    Antek

    Dies ist bereits der sechste Fall für Kriminalkommissar Max Pfeffer, für mich war es der erste, aber es wird sicher nicht der letzte bleiben. Ich hatte tolle Unterhaltung.   Der Krimi startet sofort fesselnd. Gärtner Lenz, der für die Grünanlage um den Einsteintower verantwortlich ist, schneidet mit seinem Rasentrimmer einer versteckt unter der Hecke liegenden Leiche versehentlich zwei Finger ab. Bei dem Toten handelt es sich um Guido Zumboldt, den Sohn und Erbe einer schwerreichen Wirtedynastie. Weder die Eltern noch die Ehefrau scheinen von der Todesnachricht getroffen, verwunderlich, denn schließlich geht es auch um jede Menge Geld. Erst am vorangegangenen Tag hat Guido Zumboldt den Zuschlag für die Bewirtung eines Oktoberfestzeltes erhalten, eine Goldgrube, was jetzt natürlich hinfällig ist. Aber nicht nur bei den Familienangehörigen mangelt es an Trauer, auch die Liste diverser Schuldiger und Geldempfänger, mit denen Guido Zumboldt teils krumme Geschäfte am Laufen hatte, weinen dem Toten bestimmt keine Träne nach. Verzwickte Ermittlungen stehen an, die Max Pfeffer und sein Team mitten in die Welt der Schönen und Reichen entführen. Da ich ein schlechtes Namensgedächtnis habe, waren es für mich anfangs fast ein wenig viel der neuen Namen. Allerdings sind die Charaktere wirklich toll dargestellt und da schon ganz spezielle Persönlichkeiten vertreten sind, hat sich das schnell geben. Max Pfeffer war mir von Beginn an sehr sympathisch. Der attraktive Mann hat ein großes Herz, entwickelt zuweilen schon mal ein Helfersyndrom, kann aber auch austeilen, wenn es darauf ankommt. Wenn er dann in Münchner Dialekt loslegt, hat mich das wirklich prima unterhalten. Super gut hat mir auch Kollegin Bella gefallen, deren penetrantes Dauergrinsen nicht dem Drogenkonsum, sondern der Schwangerschaftshormone geschuldet ist. Die Bewohner des Einstein Tower entspringen alle der High Society und haben den Blick für die Normalität schon längst verloren. So braucht z.B. die Witwe eine Stylingberaterin für schwarze Kleidung und weil es ihr die Farbe wider Erwarten doch so gut steht, baggert sie mal gleich ein bisschen bei Max. Ihre Schwiegereltern halten nicht viel von ihr, aber von ihrem Sohn wohl auch nicht. Die Nachbarin Gräfin Biba von Nolting kann zeitweilig kaum sprechen, weil der Doktor vielleicht ein bisschen viel Botox in die Lippen gespritzt hat. Und dann gibt es noch einen ziemlich schrägen Bewohner, der mich so richtig zum Lachen gebracht hat. Cliewe, einer der Esozwillinge, ist so durchgeknallt, dass er schon wieder witzig ist. Besonders sein Fernsehauftritt hat mir Lachtränen eingebracht. Bei den Dollmanns gibt es vor allem Knatsch mit Sohn Timo und da geht dann wirklich die Post ab. Erwähnen will ich auch noch den Gärtner Lenz, mit dem habe ich ganz schön gelitten. Der Fall an sich ist wirklich spannend und ich war ständig am Grübeln, wer denn für den Mord infrage kommen könnte. Die Witwe, weil sie ihren Mann eh loswerden wollte oder vielleicht ihr Liebhaber? Geldschulden hatte der Tote auch und außerdem war er ein Ass in Sachen Bestechung und krumme Geschäfte, Motive mehr als genug. Außerdem kommt noch der Gärtner dazu, denn der war es ja meist! Es werden gekonnt Finten gelegt und es gibt unzählige Verstrickungen, die die Spannung für mich stets hoch gehalten haben. Ich konnte Geldsack wirklich nur schwer aus der Hand legen. Völlig überrascht hat mich dann die Auflösung, das hatte ich wirklich auch noch nie. Der Autor hat ein Händchen dafür, Atmosphäre zu schaffen. Das Münchner Flair, mit Bierkneipen, aber eben auch Luxusvierteln, bei denen der Quadratmeterpreis bei 25 000€ liegt, wird super gut eingefangen. Ab und an darf man auch dem Dialekt lauschen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Außerdem erfährt man etwas über die Vergabe von Oktoberfestzelten und die Entstehung des Einzugs der Wies´nwirte, was ich auch sehr interessant fand.  Dazu kommt noch, dass die Lebenswelt der Schickeria perfekt dargestellt wird, genau so stelle ich mir das zumindest vor. Alles in allem ein Krimi der mich wirklich hervorragend unterhalten hat und der sich seine 5 Sterne mit Bravour verdient hat.

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    • 2
    MartinArz

    MartinArz

    15. July 2015 um 17:02
  • Krimi mit München-Flair

    Geldsack
    irismaria

    irismaria

    „Geldsack“ von Martin Arz ist ein München-Krimi und der sechste Fall für den Münchner Kriminalkommissar Max Pfeffer. Auch wenn ich die ersten Fälle nicht kannte, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Es geht um einen Mord an einem Unternehmer, der kürzlich die Lizenz als Wiesnwirt bekommen hat. Der Tote wohnte in einem Nobelhochhaus im Herzen Münchens und wurde im privaten Garten gefunden, also widmen sich die Ermittler zuerst den anderen Bewohnern. Und die sind eine der Stärken der Geschichte, sie sind nämlich ein Sammelsurium an skurrilen Gestalten, seien es der falsche Graf, der schleimige Astro-TV-Berater, die botoxbehandelte Nobelfrau oder der superreiche Araber, dem die Polizei seine kriminellen Machenschaften nicht nachweisen kann. Die Beschreibung ihrer Lebensweise, der Interaktionen und der in Fülle vorhandenen Motive und Vetterleswirtschaft ist sehr amüsant zu lesen und man rätselt bis zur überraschenden Auflösung des Falls mit dem sympathischen Kommissar. Mir hat dieser Fall sehr gefallen und ich werde mir die weiteren Pfeffer-Fälle auch noch anschauen.

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    • 2
  • Toller München-Krimi mit Flair

    Geldsack
    bromer65

    bromer65

    „Geldsack“ ist ein Regional-Krimi, der in München spielt. Es ist bereits der 6. Fall für den Münchner Ermittler Max Pfeffer. Die vorhergehenden 5 Fälle muss man aber nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, ein richtiger Eyecatcher; besonders auffallend sind auch die runden Ecken auf einer Seite, das habe ich so noch nie gesehen (außer bei Kinderbüchern). Das Buch startet rasant, bereits auf den ersten Seiten wird man mit einem Toten konfrontiert, den der Gärtner zusätzlich noch etwas verstümmelt, indem er ihm ein paar Finger mit dem Rasentrimmer abschneidet. Der Tote ist Guido Zumboldt, Sohn und Erbe eines schwerreichen Brauerei-Ehepaars, das auch ein Zelt auf dem Oktoberfest betreibt. Er liegt tot in der Hecke eines exklusiven Münchner Luxus-Hochhauses, dem Einstein-Tower,  in dem es nur so von exzentrischen Bewohnern wimmelt: der „Chinese“, der eigentlich ein Araber ist, bewohnt die obersten zwei Stockwerke des Hochhauses. Die weiteren Bewohner sind die Eltern des Toten, die Frau und Kinder des Toten, ein nicht ganz echter Graf, ein Stararchitekt mit pubertierendem Sohn und nicht zu vergessen ein schwules Pärchen, das auf der gleichen Etage wie der Tote wohnt. Warum musste Guido Zumboldt sterben, und das ausgerechnet einen Tag, nachdem er den Zuschlag für sein eigenes Münchner Oktoberfest-Bierzelt erhalten hat? Kriminalkommissar Pfeffer und seine Polizeikollegen und –kolleginnen haben alle Hände voll zu tun, um in dem Wust an Informationen und Eigenheiten der Tower-Bewohner auf die richtige Spur zu kommen. Denn es gibt viele Motive, warum Guido Zumboldt ermordet worden sein könnte… Martin Arz hat einen Krimi geschrieben, in dem alles stimmig ist. Die Mitwirkenden zeichnet er sehr bildhaft, ich konnte mir die überkandidelten Bewohner sehr gut vorstellen. Besonders Cliewe Ewers, der eine Teil des schwulen Pärchens, und sein Fernsehauftritt waren echt der Hammer und haben Lachtränen bei mir hervorgerufen. Mit dem Gärtner habe ich mitgelitten, er hatte auch kein einfaches Schicksal. Max Pfeffer kam sehr sympathisch und „normal“ rüber, gefallen hat mir auch die Darstellung seines Familienlebens mit seinem Partner. Der  Dialekt kam nicht zu kurz und brachte ebenfalls Flair in die Geschichte. Die Suche nach dem Täter bleibt bis zuletzt superspannend, geschickt zeigt der Autor immer wieder neue Motive und Tatverdächtige auf und zum Schluss kommt es ganz anders als man dachte. Das Buch hat definitiv bei mir die Lust geweckt, weitere der Max Pfeffer-Fälle zu lesen. Ich vergebe für „Geldsack“ die volle Punktzahl von 5 Sternen.  

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    • 2
    MartinArz

    MartinArz

    15. July 2015 um 16:58
  • Martin Arz - "Geldsack"

    Geldsack
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Leider konnte mich Max Pfeffers 6. Fall nicht so wirklich überzeugen. Die Geschichte plätschert auf ihren 220 Seiten so dahin und wird auch am Ende nicht wirklich spannend. Der Schreibstil ist leicht und beschreibend, das ändert aber nichts an dem langweiligen Gesamteindruck der Geschichte. Toll fand ich, dass einige sprachliche Besonderheiten, sprich Dialekt, eingeflossen sind - allein dafür gibt es von mir einen Stern. ;) Den zweiten Stern gibt es für das Ende, also die Auflösung des Falles. Das hat mich dann nämlich schon überrascht. Ich war auch immer mit am Knobeln und konnte mir bis zum Schluss einfach keinen Reim auf alles machen. ^^ Alles in Allem kann ich dieses Buch von meiner Seite aus leider nicht weiter empfehlen.. Wobei ich auch schon am Überlegen bin, ob ich nicht einfach zu thrillerverwöhnt bin. ^^' Vielleicht gebe ich einem anderen Fall von Max Pfeffer ja irgendwann noch eine Chance.. ;)

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    • 3