Martin Auer , Katharina Sieg Die Geschichtenerfinderkinder

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichtenerfinderkinder“ von Martin Auer

Ein kurzweiliges Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren aus der Reihe PiNGPONG. Seit Karin neu in der Bücherei arbeitet, ist alles anders geworden, viel aufregender. Gemeinsam mit den Kindern entdeckt sie eine geheimnisvolle Tür, die zum Geschichtenturm führt. Dort erspinnen alle zusammen fantastische Gedichte von Tieren, die es nicht gibt, und erzählen tolle Geschichten von ganz und gar unmöglichen Dingen. So lernen wir Nashörnchen und Popohorn kennen und die zwei kleinen Prinzessinnen, die ein großes Hosentaschenfest feiern. Es wird auf Wolken geflogen und mit Monstern gelogen, und es gibt Torten, die nur aus ersten Stücken bestehen. Ungelogen. Na gut, ein bis zwei Lügengeschichten sind auch dabei. „Wir sind total begeistert von diesem kleinen Schatz, dass wir es noch ganz ganz oft lesen werden.“ „Gerne empfehlen wir dieses Buch an alle anderen Eltern weiter, die sich gerne mit ihren Kindern eine Auszeit nehmen und Lust auf abenteuerliche und spannende Geschichten haben.“ „Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich restlos begeistert bin. Vor allem, weil hier die Kinder im Mittelpunkt stehen, mit all ihren Träumen, Wünschen, Ängsten und ihrem restlichen Alltag.“ Leserzuschriften auf Lovelybooks.de

Ein wirklich tolles und phantasievolles Buch das Spaß macht. Herzhaft Lachen garantiert!

— AlissaStone
AlissaStone

Ein wunderbares Kinderbuch, was auch noch sehr lange nachdem Lesen freude macht und einlädt, selbst Geschichten zu erfinden.

— Mone80
Mone80

Wenn Kinder Geschichtene erfinden, dann gibt es auch eine Zuckerinsel. Tolle Ideen, Geschichten und Reime für Groß und Klein!

— Pageturner
Pageturner

Fantasie und gute Laune zwischen zwei Buchdeckeln

— Sporchie
Sporchie

Eine Bibliothekarin, eine paar Kinder und ganz viele fantasievolle Geschichten. Ein Buch zum Staunen, Lachen, Weiterspinnen!

— vielleser18
vielleser18

Die Geschichten sind unterschiedlich lang. Besonders die Lügengeschichten animieren dazu sich selber Geschichten auszudenken. Lesenswert.

— Taluzi
Taluzi

Das nenne ich mal ein Kinderbuch! Wirklich schön, für die Augen und die Ohren, da höre ich meinen Sohn schon kichern bei den tollen Wörtern!

— Tuelpchen1987
Tuelpchen1987

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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sehr schön illustriert, überwiegend tolle Vorlesegeschichten

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Gulan

    Gulan

    Karin ist die neue Bibliothekarin und als allererstes lädt sie die Kinder zu Büchereinachmittagen ein. Dabei entdecken sie den Geschichtenturm, den idealen Ort zum Geschichtenerzählen. Dort erzählen vor allem die Kinder selbstausgedachten Geschichten von der Prinzessin in der Hosentasche, der Zuckerinsel oder dem Schatzhauser. Die Geschichtenerfinderkinder ist ein KInderbuch aus der Pingpong-Reihe des Langenscheidt Verlags. Insgesamt 28 Geschichten sind unterteilt in vier Büchereinachmittage auf insgesamt sehr beachtlichen 142 Seiten. Die Geschichten sind sehr fantasievoll und entsprechen damit (in positivem Sinn) zumeist nicht dem Kinderbuch-Mainstream. Das Buch ist für Kinder ab 5 Jahren, meine zwei (4 und 6) waren begeistert, wobei man schon gemerkt hat, dass die Kleine mit manchen Geschichten nur bedingt etwas anfangen konnte. Am besten gefallen hat ihnen die Geschichte von der "Insel der Dinosaurier" und den "Tigerhopser", ziemlich öde fanden sie es "wie die kleine Spinne einschläft". Wir Eltern fanden das Buch zum Vorlesen schön, die Illustration sind ungewöhnlich künstlerisch, gefallen aber gut. Sehr schön ist, dass auch unterschiedliche Textformen wie Gedichte vorkommen und mit den Geschichten die Kinder eine Menge übers Leben und das Zusammenleben lernen. An der einen oder anderen Stelle wird die Ungewöhnlichkeit etwas übertrieben, aber alles in allem ist "Die Geschichtenerfinderkinder" ein wirklich empfehlenswertes Kinderbuch für anspruchsvolles Lesevergnügen.

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  • Leserunde zu "Die Geschichtenerfinderkinder - Vorlesebuch" von Martin Auer

    Die Geschichtenerfinderkinder
    litschi

    litschi

    Auch diesmal haben wir wieder ein tolles Leseabenteuer für euch!  "Die Geschichtenerfinderkinder" von Martin Auer hält einen wundervoll ideenreichen Geschichtenschatz für kleine Leser bereit. Gemeinsam denken sich Karin, die Bibliothekarin und die Geschichtenerfinderkinder fantastische Geschichten von Prinzessinnen in Hosentaschen, Tieren, die es gar nicht gibt, Babymonstern, die nicht einschlafen können und hopsenden Tigern aus und erzählen sich diese gegenseitig. Katharina Sieg verleiht dem Buch durch ihre liebevollen Illustrationen einen ganz besonderen Zauber. Was ist das LovelyBooks Leseabenteuer? Das Leseabenteuer ist eine Leserunde für Kinder und ihre Eltern, in der es, ähnlich wie bei der Lesechallenge, einige (freiwillige) Aufgaben zu bearbeiten gilt. Dazu gehören ein Quiz, die von den Eltern zu verfassende Rezension sowie einige kreative Aufgaben für die Kinder. Die Aufgaben können in beliebiger Reihenfolge bis zum 27.September bearbeitet werden. Jede bearbeitete Aufgabe wird mit einem "Buch" belohnt. Für die Teilnahme erhalten alle Kinder eine Urkunde von uns, auf der die Anzahl der gesammelten Bücher vermerkt wird. Mehr zum Buch: Seit Karin neu in der Bücherei arbeitet, ist alles anders geworden, viel aufregender. Gemeinsam mit den Kindern entdeckt sie eine geheimnisvolle Tür, die zum Geschichtenturm führt. Dort erspinnen alle zusammen fantastische Gedichte von Tieren, die es nicht gibt, und erzählen tolle Geschichten von ganz und gar unmöglichen Dingen. So lernen wir Nashörnchen und Popohorn kennen und die zwei kleinen Prinzessinnen, die ein großes Hosentaschenfest feiern. Es wird auf Wolken geflogen und mit Monstern gelogen, und es gibt Torten, die nur aus ersten Stücken bestehen. Ungelogen. Na gut, ein bis zwei Lügengeschichten sind auch dabei.  Alterempfehlung: Ab 5 Jahren. => Blick ins Buch Der Langenscheidt Verlag stellt 25 Leseexemplare zur Verfügung. Wenn ihr euch bewerben wollt, teilt uns dazu einfach bis zum 15.08. mit, wie alt eure Kinder sind und warum ihr das Buch gern lesen möchtet.

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    • 230
  • Ein tolles Vorlesebuch!

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Brina1983

    Brina1983

    21. October 2013 um 13:11

    Kurzbeschreibung lt. amazon: Ein kurzweiliges Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren aus der Reihe PiNGPONG. Seit Karin neu in der Bücherei arbeitet, ist alles anders geworden, viel aufregender. Gemeinsam mit den Kindern entdeckt sie eine geheimnisvolle Tür, die zum Geschichtenturm führt. Dort erspinnen alle zusammen fantastische Gedichte von Tieren, die es nicht gibt, und erzählen tolle Geschichten von ganz und gar unmöglichen Dingen. So lernen wir Nashörnchen und Popohorn kennen und die zwei kleinen Prinzessinnen, die ein großes Hosentaschenfest feiern. Es wird auf Wolken geflogen und mit Monstern gelogen, und es gibt Torten, die nur aus ersten Stücken bestehen. Ungelogen. Na gut, ein bis zwei Lügengeschichten sind auch dabei. Erster Satz: „Seit Karin, die Bibliothekarin, in unsere Bücherei gekommen ist, ist hier alles anders geworden“, sagt Mona. Meine Meinung: - Ein perfektes Vorlesebuch - Inhaltlich… …geht es um eine Bücherei, wo sich einige Kinder mit der Bibliothekarin zu Büchereinachmittagen treffen. Dort treffen sie sich dann in ihren „Geschichtenturm“ und erzählen sich allerhand Geschichten. Das tolle daran ist tatsächlich, dass außer Karin, die Bibliothekarin, auch alle Kinder Geschichten erzählen dürfen. Es wird diskutiert und einfach erzählt. So ergeben sich die interessantesten Geschichten. Erzählt… …wird das ganze von Marin Auer. Er hat meine Kinder und mich total überzeugt. Da meine Kinder das Buch sehr gut gefunden haben und das heißt dann für mich, dass sie es gut verstanden haben…So kann ich auch sagen, dass er einen guten kindgerechten und somit verständlichen Erzählstil hat. Das Buch ist ab 5+ freigegeben und ich denke, dass es sehr gut passt. Meine fast 5-jährige Tochter fand es prima. Meine große „Schulbüchermaus“ hat schon über die eine oder andere Geschichte geschmunzelt. ;) Äußerlich… …gefällt mir das Buch auch richtig gut. Es passt so gut zu den Geschichtenerfinderkindern. Sie sind voller Fantasie und Witz. Die Illustrationen bieten den jüngeren Kindern auch noch das dazugehörige Verständnis zum Vorlesetext. Ich finde zusätzlich von Vorteil, dass das Buch so groß ist. So kommen die Bilder auch noch viel besser zur Geltung. Fazit: Mir hat die Idee so gut gefallen, dass die Kinder selbst Geschichten erzählen, dass ich es gleich nochmal vorlesen möchte. Sie denken sich die Geschichten selber aus und das auch noch spontan. Das regt vielleicht auch die Fantasie der zuhörenden Kinder an, hab ich mir so gedacht. Tja…ein paar Tage später tatsächlich…meine Große fängt an sich eine eigene Geschichte auszudenken und zu erzählen. Ich finde das richtig toll. Hinzu kommen die tollen Illustrationen von Katharina Sieg. Mit seinen 144 Seiten ist es kein langlebiges Lesebuch, aber eben auch nicht zu kurz. Es bietet einige nette Geschichten im Zusammenhang mit den Erzählern/Erfindern bei den Büchereinachmittagen. Ich kann das Buch also problemlos allen Kindern von 4 bis 7 Jahren empfehlen. Je nachdem wie interessiert die Kinder an Büchern sind. Ich vergebe 5 Bücher!

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  • Sehr unterhaltsam und lustig

    Die Geschichtenerfinderkinder
    AlissaStone

    AlissaStone

    01. October 2013 um 12:07

    Karin, die Bibliothekarin ;-) erzählt den Kindern im Buch Geschichten, wobei die Kinder die Geschichten selbst mitbestimmen. Wir haben schon so einige Kinderbücher im Regal stehen. Und bisher hatte noch keines so einen Spaß gemacht, wie dieses. Die Geschichten sind unterschiedlich lang. Manche umfassen sogar nur eine Seite, was natürlich dazu verleitet, dass man gleich noch eine zweite Geschichte dazu liest - auch weil ich selbst so neugierig bin, was wohl in der nächsten Geschichte passiert. Mein Sohn findet das Buch total lustig und ich schaffe es nicht eine Geschichte zu lesen, ohne dass er dazwischenredet oder laut auflacht. Das hatten wir bisher bei noch keinem Buch. Also wirklich ein tolles Buch!

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  • Ein wunderschönes Kinderbuch das die Phantasie der Kinder anregt!!!

    Die Geschichtenerfinderkinder
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    01. October 2013 um 10:26

    Das Cover: Sehr liebevoll gestalltet,farbenfroh, detailgetreu,Phantasievoll Der Buchrücken: lustig,Es zeigt auf um was es geht nämlich um das Geschichten erfinden. Meine meinung: Das ist nun das zweite Buch aus dem Langscheit verlag das ich lese und bin begeistert. Das Buch sticht hervor durch die Grösse aufmachung , liebevolle Gestalltung schon am Buchcover. Das buch beeinhaldet drei grosse kapitel 4. Büchereinachmittage.Dies 4.Büchereitage werden in 7 bis 8 kleinen Geschichten bis maximal 6 seiten  unterteilt,die mit liebvoller Illustration einhärgehen. Ab und an sind auch Verse dabei. Die bilder zu denn geschichten und versen sind liebevoll gestaltet und sehr ansehbar. So dass es auch nicht so schwer ist die unter 5 jährigen zu überzeugen das kann sich schön die bilder ansehen . Das buch  ist ab 5 Jahre geeignet  das finde ich okay, aber kleinere können sich trotzdem die bilder mit ansehen das geschwisterkind vielleicht. Die geschichten sind auf die Phantasie der Kinder aufgebaut was ich sehr toll finde, und die Kinder können am Schluss auch ihre eigenen Geschichten erfinden. Das Thema kann man ja zum Beispiel aufgreifen um das Kind zu fördern. Die Erstleser haben keine Mühe dieses Buch zu lesen und sich selber eine Meinung zu bilden über dieses Buch. Mein Fazit: Dieses Buch ist einfach ein super schönes  Buch für Kinder ab 5 und unbedingt lesenswert. Denn Kindern mit denen ich es gelesen habe hat es allen sehr gut gefallen

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  • Rezension "Die Geschichtenerfinderkinder"

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Aki_Dark

    Aki_Dark

    28. September 2013 um 12:55

    Unser zweites Leseabenteuer fing mit großem Erstaunen an. Wir rechneten mit einem normal, dünnem Kinderbuch. Vielleicht 20-30 Seiten. Angekommen ist hier allerdings ein mit gut 140 Seiten schon richtig dicker Schinken, also für ein Vorlesebuch zumindest. Hier bekommt man tatsächlich etwas für sein Geld. Das Buch “Die Geschichtenerfinderkinder” ist vom Langenscheidt-Verlag und gehört zu Pingpong-Serie, geschrieben vom Autor Martin-Auer und illustriert von Katharina Sieg. “Die Geschichtenerfinderkinder” sind unterteilt in 4 Büchereinachmittage(Abschnitte), jedem Abschnitt sind mehrere einzelne Geschichten zugeordnet. Die Kinder erleben in dem Buch quasi ihre eigenen Geschichten die Karin, die Bibliothekarin mit ihnen weitererzählt. Eine ganz tolle Idee wie ich finde, denn das kann man gut mit dem eigenen Kind nachspielen indem man eigene Geschichten erfindet, bzw. die Kinder den Rahmen der Geschichte bestimmen lässt. Das regt die Fantasie an und die Kreativität, eine gute Möglichkeit nach Beenden des Buches noch weiterzumachen. Die Sätze der Geschichte sind vielleicht ein bischen länger als in den bisherigen Vorlesebüchern die wir haben, aber das Buch ist für Kinder 5+ gedacht, deswegen finde ich die Sprache sehr gut gewählt. Lang genug um nicht mehr für die Kleineren zu gelten, aber auch nicht zu lang um die Älteren direkt zu überfordern. Martin Auer ist es meiner Meinung nach gelungen die perfekte Mischung zu erschaffen. Besonders gut haben uns die “Unterbrechungen” der eigentlichen Geschichten durch kleine Gedichte die einfach eingewoben wurden. Tochterkind wollte auch direkt ihr Freundschaftsbuch beschreiben lassen von ihren Freunden, nachdem wir die Geschichte von Karin und den Kindern mit den Freundschaftsbüchern und Sprüchen gelesen hatten. Die Bilder sind kind- und altersgerecht gemalt, nicht zu bunt oder durcheinander und immer gab es irgendwo noch etwas zu entdecken. Die Menschen sind realistisch genug gezeichnet, um für meine Tochter interessant zu sein. Sie fand sie hübsch. Fazit: 5 von 5 Punkten von Tochterkind und auch von mir. Ein ganz tolles Vorlesebuch, das die Fantasie und Kreativität von Eltern und Kind anregt. Bitte mehr davon.

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  • Phantasiefördendes Buch - super geeignet als Gute-Nacht-Lektüre

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Niniji

    Niniji

    27. September 2013 um 19:57

    Es war einmal... ... ach nein! Viel zu verstaubt und antiquiert. Genauso wie der fantastische Leseturm der Geschichtenerzählerkinder. Doch mit ein bisschen Einsatz wird daraus ein ganz toller Ausgangsort für jede Menge neuer Geschichten! Da werden die Büchernachmittage zu einem spannenden Abenteuer. Die Bibliothekarin Karin entführt eine Gruppe von Kindern ins Reich der Phantasie, in dem sie ihnen Geschichten erzählt. Doch nein, ganz so statisch ist es gar nicht! Denn die Kinder werden mit einbezogen und heraus kommt eine wilde und lebendige Mischung der tollsten Erzählungen. Diese Dynamik macht das Buch unheimlich lebendig. Zuerst war ich ein wenig geschockt, wie dick es ist. 144 Seiten sind schon einiges für ein Buch in der empfohlenen Altersgruppe von 5+. Die Einteilung entzerrt diese jedoch enorm. Viele Geschichten mit nur ein paar Seiten sind wunderbar geeignet als Gute-Nacht-Lektüre. Man läuft dann nur Gefahr dem Gebettel seines Kindes zu erliegen und noch eine Geschichte vorzulesen und noch eine und... Bis zum nächsten Büchereinachmittag. In diese ist das Buch nämlich unterteilt. Insgesamt umfasst es 4 Nachmittage, an denen 28 Geschichten erzählt werden. Sie haben uns gut gefallen. Manche mehr, manche weniger. Auf alle einzugehen würde den Rahmen sprengen. Als Elternteil achtet man ja immer so ein bisschen auf den "Nährwert" von Kinderbüchern. Dieses hier kann ich diesbezüglich getrost als 'sehr gut' bewerten. Die ein oder andere Moral der Geschichte mag ihnen zwar nicht immer gleich im Komplexen verständlich sein, aber den Grundtenor können sie denke ich gut erkennen und verstehen. Kommt natürlich auch, wie immer, auf das Kind an. Meiner Tochter hat das Buch sehr gut gefallen. Und ich bin ebenfalls begeistert, da sie nämlich seit dem wir es lesen plötzlich anfängt und uns ausgedachte Geschichten erzählt! Früher hat sie eher Geschichten nacherzählt. Mag vielleicht jetzt mit 5 auch genau das richtige Alter sein, das Buch war aber auf jeden Fall der Auslöser. Die Altersempfehlung (5+) ist hier meiner Meinung nach genau richtig gewählt. Ob die Länge der Geschichten für Erstleser, also ab 6, zu lang oder genau richtig ist, kann ich leider noch nicht beurteilen. Neben dem Text ist das Buch außerdem großzügig bebildert. Die Illustrationen erinnern an die Tuschelmuscheln (auch aus dem Verlag). Schon diese haben meinem Auge nicht geschmeichelt, ich drücke es mal nett aus und auch hier bin ich nicht angetan. Meiner Tochter gefällt es, das ist die Hauptsache. Viele Kinderbücher sind für Erwachsene gemacht und landen, für uns unverständlich, in der nächsten Ecke. Ich weiß nicht was Kindern an, für meine Augen, hässlichen Illustrationen gefällt (und das beobachte ich bei einigen Kinderbüchern die sich meine Tochter aussucht), aber ich bin ja auch kein Kind mehr, sprich nicht die Zielgruppe. Daher lasse ich meine Meinung diesbezüglich auch nicht mit in die Bewertung einfließen. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich jedoch noch nennen. Im Buch gibt es einige komplett bebilderte Doppelseiten ohne Text. Das finde ich beim vorlesen immer etwas schade, wenn der Text nicht zu den Illustrationen passt oder bzw. erst nachgereicht wird. Schöner finde ich, wenn das Kind während des Vorlesens sich die passenden Bilder anschauen kann. Zu guter Letzt: Der Preis von 19,99€ ist üppig, das Buch jedoch auch. Man hat einen sehr langen Lesespaß und auch darüber hinaus viel Freude mit dem Buch. Es ist die Investition auf jeden Fall wert. Fazit Ein pädagogisch wertvolles Buch, phantasiefördernd und wunderbar zum vorlesen geeignet. Hiermit kann man Kindern ab 5 (eher nicht früher) eine langanhaltende Freude machen.

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  • Ein buch mit viel Fantasie dass zum mitmachen anregt

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Darkangel82

    Darkangel82

    27. September 2013 um 19:07

    Meine Tochter hat dieses Buch verschlungen. Als ich sie nach ihrer Meinung fragte sahen mich zwei strahlende Augen an und sie sagte sie fand es super. Sie ist 7 und hat es alleine gelesen. Die Schriftgröße ist gut und der Schreibstil verständlich. Einzig die "Spinnengeschichte" mochte meine Tochter nicht sie sagt sie sei zu langweilig, es wiederholt sich alles so oft. Die Geschichten sind fantasievoll und verleiten die Kinder dazu sich selbst Geschichten auszudenken, auch Tiere die es gar nicht gibt werden hier heute noch im Zimmer herumgeführt. Lange hat sie kein Buch mehr so begeistert wie dieses! Absolute Kaufempfehlung! Diese Rezension fällt ein wenig anders aus als normal da es dieses mal ein buch ist dass ich gar nicht zu Gesicht bekommen habe und ich nur meine Tochter gefragt habe wie es ihr gefiel, was am besten und was am wenigsten!

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  • Spaß auf dem Geschichtentrohn

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Pinuin007

    Pinuin007

    26. September 2013 um 21:02

    Die neue Bibliothekarin Karin findet bei der Vorbereitung des Büchereinachmittags mit den Kindern eine versteckte Tür hinter einem Bücherregal. Sie entdecken dahinter eine Wendeltreppe in ein verstecktes Turmzimmer. Kurzerhand wird dieses in ein Erzählzimmer umgewandelt und die Fantasiereise geht los. Wie der Name des Buches schon erahnen lässt werden hier viele wundervolle, lustige und spannende Geschichten erfunden. Da geht es um Menschen, Tiere, Monster, Pflanzen, Ritter, Prinzessinnen, Lehrerinnen, Süßigkeiten und noch ganz viel mehr.... Über manche Geschichten kann man dann noch lange diskutieren, mache weiterspinnen und sich bei anderen einfach kugeln vor lachen, da sie herrlich unsinnig sind. Manche sind kurz andere doch etwas länger. Eingeteilt in vier Abschnitte (Büchereinachmittage) eignen sie sich wunderbar zum vorlesen. Begleitet wird das ganze von farbigen Illustrationen auf denen es auch noch ganz viel zu entdecken gibt. Das Buch ist an Kinder ab fünf Jahren gerichtet. Mein 9jähriger Sohn wurde dann aber auch neugierig und hat sich dazugesellt. Die meisten Geschichten kann man auch prima mit einem Grundschulkind lesen und die Diskussion etwas erweitern. Mein Fazit: Ein wirklich schönes, umfangreiches, fantasieanregendes Buch für Kinder zwischen 4 und 9 Jahren.

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  • Ist Geschichten erfinden wirklich kinderleicht?

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Donauland

    Donauland

    25. September 2013 um 20:11

    Das Kinderbuch »Die Geschichtenerfinderkinder« von Martin Auer ist in der beliebten Pingpong-Reihe im Langenscheidt Verlag erschienen. Dieses wundervolle Kinderbuch lädt Kinder aber auch Erwachsene zum Träumen, Lachen und Nachdenken aber auch zum Dichten. Die Altersangabe 5+ finde genau richtig. Als wir das Buch erstmals in Händen hielten, waren wir überrascht, welch inhaltsreiches Buch wir vor uns hatten, auf seinen 143 Seiten enthält es 24 unterschiedliche, fantasiereiche und wundervolle Geschichten. Seit Karin die neue Bibliothekarin in der Bücherei ist, lädt sie die Kinder zu Büchereinachmittagen ein, denn sie möchte den Kindern vermitteln, dass es in einer Bücherei niemals langweilig, sondern spannend aber auch aufregend ist. Beim Verschieben der Regale in der Bücherei, um einen Leseplatz zu bekommen, entdeckt sie mit den Kindern eine geheime Tür zum Geschichtenturm, genau dort veranstalten sie ihre Büchereinachmittage. Aber nicht nur Karin die Bibliothekarin erzählt, sondern auch die Kinder erfinden Geschichten und hören den anderen ganz gespannt zu. Ihr wollte mehr erfahren, dann lest dieses Buch einfach selbst! Besonders gut gefielen uns die bunten Illustrationen, sie sind sehr detailliert und begeisterten uns. Die Zeichnungen passen auch hervorragend zum Text. Zu den Bildern erzählte mir mein Sohn auch oft seine Geschichte, die manchmal ähnlich und das nächste Mal ganz anders war. Letzte Woche nahm er das Buch im Kindergarten mit, er durfte sich seine Lieblingsgeschichten aussuchen und anschließend lauschten alle ganz gespannt den Geschichten und bewunderten die Bilder im Buch. Am nächsten Tag konnte ich sogar ein paar Zeichnungen der Kinder bestaunen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, so machte mir das Vorlesen richtig Spaß. Die Länge der einzelnen Geschichten fand ich gut, so konnten abends meist mehrere Geschichten genossen werden. Die Gedichte haben uns immer begeistert, einige davon kann er bereits auswendig. Die Geschichten behandeln unterschiedliche Themen, die den Kindern auf spielerische und nicht belehrende Weise näher gebracht werden, auch ernste Themen werden angeschnitten, die man beim ersten Lesen vielleicht gar nicht so bemerkt. Meinem Sohn gefiel das Buch besonders gut, er liebt Fantasiegeschichten, er mochte die Kinder und vor allem Karin die Bibliothekarin. Seine Lieblingsgeschichte ändert sich täglich. Selten hat ihm ein Geschichtenbuch so begeistert. Wer gerne träumt, lacht oder dichtet, dem empfehle ich das fantasiereiche Buch die Geschichtenerfinderkinder gerne weiter.

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  • Die Geschichtenerfinderkinder

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Mone80

    Mone80

    24. September 2013 um 16:59

    Wir waren sehr überrascht, als wir das Buch in den Händen gehalten haben. Ein so "dickes" Buch hatten wir nicht erwartet, sind die anderen PingPong-Bücher doch etwas dünner. Aber das war nicht schlimm, so hatten wir ganz lange etwas von dem Buch und jeden Abend ein, zwei oder manchmal auch drei schöne Geschichten. Nicht jede Geschichte konnte uns begeistern, zum Beispiel war die Geschichte mit der Spinne nicht wirklich schön, aber die meisten stehen hoch im Kurs. Die Bibliothekarin Karin ist die neue Chefin der Bücherei und entdeckt eines Tages mit "ihren" Kindern ein Turmzimmer. Das wird dann sofort der Geschichtenturm und alle Kinder helfen mit, ein gemütliches Zimmer daraus zu machen. Dort machen sich die Kinder dann mit einem Schiff auf die Reise zu ganz vielen tollen Geschichten. Da wäre als erstes die Zuckerinsel. Dort gibt es nur Süsses zu essen und die Menschen der Zuckerinsel sind immer so froh, wenn sie salziges Essen bekommen. Deswegen geben die Kinder ein wenig von ihrem Proviant ab und der Weihnachtsmann ist auch immer gerne gesehen, denn der bringt gesalzene Erdnüsse mit. Meine Tochter fand das Buch sehr schön. Die Texte sind einfach gehalten und genau in der richtigen Länge, obwohl wir meist mehr gelesen haben, als nur eine Geschichte. Die Bilder waren am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile werden sie gerne angeschaut und sie erfindet zu den Bildern neue Geschichten, die sie dann ihrem kleinen Bruder erzählt. Denn sie laden wirklich dazu ein, sich auch mal die ein oder andere Geschichte einfallen zu lassen. Fazit: Wir vergeben 5 von 5 Sternen, für ein wirklich gelungenes Kinderbuch, von dem man noch sehr lange etwas hat.

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  • pädagogisch wertvoll

    Die Geschichtenerfinderkinder
    78sunny

    78sunny

    24. September 2013 um 16:24

    5+ von 5 Sternen *Wie kam das Buch zu mir* Ich bin ja immer auf der Suche nach Kinderbüchern, um sie mit den Kindern auf Arbeit (Mutter-Kind-Heim) zu lesen und den Müttern Anregung zu geben, wie sie Bücher zur Förderung ihrer Kinder nutzen können. Dieses Buch habe ich über Lovelybooks (Literaturportal) im Rahmen eines Leseabenteuers zur Verfügung gestellt bekommen. *Aufmachung/Qualität* Sowohl der Einband, als auch die Seitenstärke und die Bindung sind sehr hochwertig. Leider ist das Buch dadurch auch sehr schwer und für Kinderhände unhandlich. Beim Vorlesen kann es selbst Erwachsen etwas schwer werden, vor allem wenn die Zuhörer dann noch auf das Buch draufdrücken, weil sie etwas zeigen wollen. Zu den Zeichnungen schreibe ich später noch mehr, aber ich möchte hier schon mal erwähnen das das Buch reich und sehr abwechslungsreich illustriert. Manche Zeichnungen nehmen eine ganze Doppelseite ein, andere eine ganze Seite und es gibt auch viele kleinere Zeichnungen, die einfach in den Text mit eingebaut werden. Perfekt um Kinder auch bei sehr umfangreichen Geschichten bei Laune zu halten. *Meinung:* Dieses Buch erhält von mir die Sonderwertung, weil es für mich einfach alles enthält was ein gutes Kinderbuch braucht – angenehm eingebauter Lerngehalt, hoher Spass – und Erlebnisfaktor und Zeichnungen, die Kinder ansprechen. Das Buch ist noch dazu unglaublich fantasyreich und die Geschichten konnten meine Tester in den Bann ziehen und selbst ich genoss das Vorlesen. Das Buch hat mit 19,99 € einen stattlichen Preis, aber für das Geld erhält man einiges. Zudem hat es noch den Vorteil, dass es lange Zeit interessant bleiben wird und vielleicht später sogar noch selbst von den Kindern gelesen wird, wenn sie ins Lesealter kommen. So nun aber zum Inhalt. Der ist so umfangreich, dass ich hier nur kurz anreißen werde, worum es geht. Eine neue Bibliothekarin kommt in die Stadt und engagiert sich für die Kinder. Sie organisiert Büchereinachmittage bei denen die Kinder und auch so mancher Erwachsener Geschichten erzählen. Dazu richten sie sich ein richtig tolles Lesezimmer ein, bei dem das ganze Abenteuer schon anfängt. Hier waren meine Testleser bereits begeistert und wären am liebsten mit den andern Kindern im Buch und in dem Lesezimmer gewesen. Dann beginnen die vielen kleinen Geschichten, die im Großen und Ganzen meist von den Kindern erzählt werden und je nach Alter des Kindes welches gerade die Geschichte erzählt, ist diese dann mehr oder weniger umfangreich und gehaltvoll. Es gibt aber auch Erwachsene die Geschichten erzählen. Vor allem die Bibliothekarin. Sie bezieht dann die Kinder in die Geschichten mit ein und gestaltet das ganze als eine Art Abenteuer, was sie mit den Kindern zusammen erlebt bzw. erlebt hat. Die Geschichten sind unglaublich fantasievoll und beschäftigen sich mit vielen Themen. Als Erwachsenem fällt einem sehr genau auf, dass hier bewusst Themen gewählt werden, die Kinder moralisch und sozial beeinflussen sollen. Allerdings sind sie so gut in die Geschichten verpackt, dass Kindern der Lerngehalt nicht bewusst auffällt. Meine beiden Tester waren immer sehr vertieft in die Geschichte. Beim anschließenden Reflektieren wurde deutlich, dass sie diese speziellen Themen sehr wohl aufgenommen haben und man konnte im Nachhinein gut mit ihnen darüber diskutieren. Einige dieser Themen sind zum Beispiel Tod, Verlust eines nahestehenden Menschen, alleinerziehende Eltern, Behinderungen, Karies, Sorge für ein Haustier... All diese Themen werden bereits durch stilistische Mittel in der Geschichte geschickt reflektiert, da die Kinder im Buch sich meist vor oder nach einer Geschichte über das erzählte unterhalten oder Geschichten auch durch bestimmte Kommentare von Kindern unterbrochen werden. Das Buch ist unglaublich umfangreich, aber durch die vielen kürzeren Geschichten eignet es sich trotzdem sehr gut als Gute-Nacht-Geschichten-Buch. Die Kinder in dem Buch sind von unterschiedlicher Herkunft bzw. haben einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund und sie sind verschiedenen Alters. Ältere Kinder unterstützen die jüngeren Kinder, aber hier ist niemand perfekt und das ist gut so. Man hat wirklich das Gefühl diese Gruppe von Kindern könnte es tatsächlich geben und sie regieren altersentsprechend. Geschickt wird hier die Peer-Gruppe als Vermittler von moralischen und sozialen Lerninhalten genutzt. Das hat mich als Pädagogin natürlich besonders begeistert, aber ich konnte auch direkt bei meinen Testlesern miterleben wie gut dieses System funktionierte. Die Bilder sind von Katharina Sieg. Ich mag ihre Zeichnungen ja überhaupt nicht, aber schon bei „Die Tuschelmuscheln“ waren meine Tester absolut begeistert von ihren Zeichnungen. Hier sieht man wie weit die Erwachsenenmeinung von der Kindermeinung abweichen kann. Ich persönlich finde die Zeichnungen unproportional, einfach und nicht ansprechend. Die Kinder fanden sie unglaublich witzig und sie mochten die Farben. Zum Text waren die Bilder sehr gut gewählt und inhaltlich interessant. Sie sind meist auf Humor ausgelegt, die zumindest bei meinen Tester voll ankam. Kindermeinungen bzw. was mir bei den Kindern aufgefallen ist: Allgemein: Für mich war es eine Herausforderung dieses umfangreiche Buch auf Arbeit zu testen, zumal ich jedem Testkind einzeln vorlesen wollte, um ein unverfälschtes Ergebnis zu bekommen. Naja, manche Geschichten haben wir dann gemeinsam gelesen und den größten Teil habe ich dann getrennt zur Schlafenszeit vorgelesen. Testperson A weiblich, 5 Jahre 6 Monate Frau Obeschlau, wie ich sie gerne nenne, war hier mal überraschend ruhig. Sonst findet sie sofort etwas 'was ja mal gar nicht so geht'. Sie findet jeden kleinen Fehler in Bildern, aber hier war sie einfach nur gebannt von den Geschichten und fasziniert von den Bildern. Allein das ist schon eine Sonderwertung für das Buch wert. Fragen zum Inhalt konnte sie mir gut beantwortet und teilte mir auch ihre Meinung zu bestimmten Dingen mit. Ihr Lieblingskapitel war das mit den Prinzessinnen, Rittern und Drachen. Auch die Lösung, die die Prinzessinnen und Ritter (und Drachen) am Ende für ihr 'Problem' fanden, gefiel ihr gut und sie hatte noch einige Vorschläge wofür man die Drachen noch hätte einsetzten können. Sie hat sich an einigen Stellen amüsiert, was ebenfalls eine Leistung ist für dieses Buch. Sonst wird ja alles lustige von ihr soweit auseinander genommen, dass es nicht mehr lustig ist. Richtig toll fand sie das Kapitel mit dem Monsterbaby. Nachdem sie mir erklärt hat, dass es keine Monster gibt und wir uns mal wieder (zum gefühlten tausendsten Mal) darauf geeinigt haben, dass es ja nur ein Geschichte ist und das ganze nicht echt ist, wollte sie die Geschichte immer und immer wieder hören. Meine Kollegen mussten sie dann in ihren Diensten ebenfalls vorlesen. Auch wenn es oft gewollt moralisch und sozial korrekt herüberkommt, finde ich es gut, dass bewusst Kinder verschiedener Hautfarben und auch Kinder mit Behinderungen in die Geschichte und den Bildern aufgenommen wurden. Dieses Testkind hier hatte überhaupt keine Ahnung was es bedeutet eine andere Hautfarbe zu haben und war tatsächlich der Meinung das Schwarze einfach zu lange in der Sonne waren. Ich muss hier natürlich betonen, dass ich mit Müttern und Kindern der Unterschicht zusammenarbeite und auch bereits in diesem Alter schon ziemlich starke Vorurteile einfach so mit übernommen werden, weil sie diese von ihren Eltern hören. Bücher wie diese bieten solchen Kindern einen anderen Blickwinkel, solange sie nicht von Personen vorgelesen werden, die ihre eigenen Vorurteile auch ihrem Kinder vermitteln wollen. Da das Buch sich aber inhaltlich auch noch für ältere Kinder eignet könnte es wenigstens im Selbstlesealter eine andere Sichtweise vermitteln. Bei meiner weiblichen Testleserin kamen sowohl Inhalt als auch die Zeichnungen super an. Volle Wertung. Testperson B männlich, 6 Jahre, 2 Monate Dieser kleine Mann liebt Bücher und pflückt nicht wie Testperson A alles auseinander. Er war begeistert und konnte sich sehr lange auf die Geschichten konzentrieren. Mit ihm bin ich deutlich schneller vorangekommen. Durch anschließende Fragen wurde klar, dass er den Inhalt verstand und sich eigene Gedanken zu den Themen machte. Er ist ein sehr sozialer Typ und er kommentierte meist das Verhalten der Kinder. Die Rollstuhlfahrerin fand er zum Beispiel total unhöflich, auch nach einer etwas längeren Diskussion mit ihm, seiner Mutter und mir, beharrte er darauf, dass es ihm egal sei, ob sie im Rollstuhl sitzt oder nicht, er mag sie nicht weil sie so unhöflich und anstrengend ist. Im Gegensatz zu Testperson A kringelte er sich regelrecht vor lachen bei einigen Stellen. Die Gute-Nacht-Geschichte, die einer der Väter erzählt (die mit der Spinne und dem zählen ihrer Beine) fand er so toll, dass er sie noch Tage danach ständig nacherzählte und sich darüber kaputtlachte. Auch die Monster fand er unglaublich lustig gezeichnet. Die Geschichte um den Tod eines Bruders am Ende des Buches machte ihn sehr traurig. Er fühlte wirklich mit den Kindern mit. Bei ihm war sowohl der Spaßfaktor als auch die Lerninhaltsvermittlung sehr hoch und was will man mehr von einem Buch. Er würde dem Buch auch volle Punktzahl geben. Inhalt 5+/5 Zeichenstil 2/5 Lerngehalt 4,5/5 (sehr hoher sozialer Lerninhalt) Spaßfaktor 5/5 *Fazit:* 5+ von 5 Sternen Für mich ist dies aus vielen Gründen eines der besten Kinderbücher, die ich kenne. Die Geschichten sind interessant und vermitteln moralische und soziale Werte ohne auf die Kinder belehrend zu wirken. Die Zeichnungen finde ich persönlich zwar hässlich, aber den Kinder gefielen sie gut und sie ergänzten den Text perfekt. Auf so gut wie jeder Seite, zumindest auf jeder Doppelseite waren Illustrationen zu sehen. Das lockert den umfangreichen Text auf und die Kinder haben etwas zum angucken während der Erwachsenen liest. Meine beiden Testleser waren begeistert und ich als Sozialpädagogin finde das Buch pädagogisch sehr wertvoll.

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  • Zum Träumen und Lachen!

    Die Geschichtenerfinderkinder
    thekla

    thekla

    21. September 2013 um 16:58

    Die Geschichtenerfinderkinder ist ein Kinderbuch von Martin Auer. Erschienen ist es 2013 in der Pingpong-Reihe  beim Langenscheidt Verlag. Ausgestattet ist es mit Illustrationen von Katharina Sieg. Empfohlen wird dieses Buch für Kinder ab 5 Jahren. Mein Eindruck zum Buch Es sind Sommerferien und die unterschiedlichsten Kinder  treffen sich, mit Karin der Bibliothekarin,  zum Büchereinachmittag. Da entdecken sie eine geheime Tür, die sie in den sogenannten Geschichtenturm hinaufführt. Ab jetzt werden dort die fantastischsten Geschichten erfunden. So werden mit einem imaginären Schiff die verschiedensten  Inseln bereist. Wir lernen unsichtbare Lehrerinnen ebenso kennen, wie kleine Spinnen welche nicht schlafen können. Es gibt Geschichten über Tiere die es gar nicht gibt  und Prinzessinnen welche in Hosentaschen leben. Das Buch ist durchgehend farbig und kindgerecht illustriert. Alle Illustrationen sind liebevoll gestaltet und detailreich. Der Schreibstil ist flüssig und das Vorlesen bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Fazit Ein Buch mit vielen kindgerechten Geschichten, welche voll Fantasie geschrieben und mit hinreißenden Bildern versehen sind. Die Geschichtenerfinderkinder lädt ein, zum Dichten, Träumen und Lachen! Viele Geschichten haben einen durchaus ernsten Hintergrund, den die Kinder aber vielleicht erst beim zweiten oder dritten mal Lesen  bemerken werden. Diese Buch ist nicht nur für Kinder, sondern auch für die Vorleser ein großartiges Buchvergnügen! Mein kleiner Sohn ist seit diesem Buch ein begeisterter Dichter und "Spinnenbeineinschlafszähler" Absolut empfehlenswert, auch für Kinder im Gundschulalter!

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  • Ein wirklich tolles Kinderbuch

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Saphi

    Saphi

    19. September 2013 um 10:29

    Ein Kinderbuch das zum Träumen und lachen einlädt. Das Buch die Geschichtenerfinderkinder ist ab 5 Jahre gedacht und ich denke dieses Alter Passt auch sehr gut. In dem Buch geht es um Karin die neu in der Bibliothek ist und um die Kinder die dort zum Büchereinachmittag hin gehen. Sie entdecken einen Turm, der auch sofort zu ihrem Geschichtenturm wird. Dort erzählen sie sich verschiedene Geschichten die sie selbst erfinden und haben einen riesen Spaß dabei. Und auch wir hatten riesen Spaß mit dem Buch und es war auch sicher nicht das letzte Mal, dass wir es gelesen haben. Mit den wirklich schönen Bildern und den tollen Geschichten, kann man tolle Stunden zusammen verbringen. Der Schreibstil ist Kindergerecht und verständlich. Die doppelseitigen Bilder laden dazu ein, zu rätseln, was am nächsten Büchereinachmittag Geschehen wird. Durch die Verschiedenen Geschichten ist es abwechslungsreich und auch als Erwachsener hat man Spaß dabei vorzulesen. Meine Tochter hat sich des Öfteren gekringelt vor Lachen und auch mein zwei Jähriger Sohn hatte an ein paar Geschichten seinen Spaß. Durch die Kurzen Geschichten eignet es sich Super als Gute Nacht Geschichte.  Ich kann dieses Buch nur jeden Eltern empfehlen die ihren Kindern vorlesen. Ein tolles Buch das Spaß macht und das man auf jeden Fall mehr als einmal vorlesen kann. 

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  • Die Zuckerinsel ist erst der Anfang

    Die Geschichtenerfinderkinder
    Pageturner

    Pageturner

    18. September 2013 um 20:37

    Das vorliegende Buch aus der PingPong Reihe von Langenscheidt macht seinem Namen alle Ehre. Ersonnen wurde die Geschichte von Martin Auer, illustriert hat es Katharina Sieg mit tollen Motiven, die der Geschichte entsprechen. Karin ist die neue Kraft in der Bücherei, in der die Kinder vor allem in den Ferien ihre Zeit verbringen. An einem Nachmittag findet sich hinter einem Bücherregal eine versteckte Tür, die in einen Turm führt. Hier machen es sich die Kinder samt Bibliothekarin gemütlich bei zukünftigen Lese- und Erzählstunden. Wie bereits der Titel sagt, stehen hier die Kinder im Vordergrund. Es wird erfunden, gelesen, gereimt und alles leicht verständlich für die Zielgruppe ab 5 Jahren. Inhalt und Niveau stimmen, die tollen Illustrationen laden zum Wiederholen und Nacherzählen der Geschichte ein. Das Cover des Buchs ist ebenfalls liebevoll gestaltet und mit seinem festen Einband ideal zum Vorlesen. Das Format bietet Platz für knapp 145 Seiten Text und Bilder. Alles in allem eine lesenswerte PingPong Ausgabe, die die Phantasie der Kinder anregt und Groß und Klein begeistert. Absolut empfehlenswert.

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