Martin Bühler

 4,3 Sterne bei 141 Bewertungen
Autor von Schattenlicht - Teil 1, Grenzwertig und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Bühler

Martin Bühler ist der erste deutsche private Samenspender, der mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit geht und offen von seinen Erlebnissen erzählt. Mit seiner Lebensgefährtin wohnt er in einem kleinen Dorf an der deutsch-dänischen Grenze.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martin Bühler

Cover des Buches Schattenlicht - Teil 1 (ISBN: 9783981704204)

Schattenlicht - Teil 1

 (35)
Erschienen am 21.10.2014
Cover des Buches Der Samenspender (ISBN: 9781480290327)

Der Samenspender

 (26)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches Schattenlicht - Teil 2 (ISBN: 9783981704273)

Schattenlicht - Teil 2

 (12)
Erschienen am 13.02.2015
Cover des Buches Todestag (ISBN: 9781505399646)

Todestag

 (5)
Erschienen am 02.12.2014
Cover des Buches Radikaldiät (ISBN: 9781495232039)

Radikaldiät

 (5)
Erschienen am 16.01.2014
Cover des Buches La Gomera: Kleine Insel im großen Atlantik (ISBN: B00Q00UX24)

La Gomera: Kleine Insel im großen Atlantik

 (4)
Erschienen am 21.11.2014

Neue Rezensionen zu Martin Bühler

Cover des Buches Meine 100 Kinder (ISBN: 9783868839401)Yoyomauss avatar

Rezension zu "Meine 100 Kinder" von Martin Bühler

Schräg, schön, interessant
Yoyomausvor 8 Monaten

Zum Inhalt:

Das Thema Samenspende ist noch immer ein Tabu. Dabei leben Schätzungen zufolge allein in Deutschland etwa 100 000 Menschen, die durch eine Samenspende gezeugt wurden. Die genaue Zahl kennt niemand, denn neben Kinderwunschzentren und Samenbanken gibt es auch die Möglichkeit, sich auf eigene Faust einen Spender zu suchen. Keiner dieser privaten deutschen Samenspender ist je in die Öffentlichkeit getreten – bis heute. Martin Bühler, mit dessen Samen schon über 100 Kinder gezeugt wurden, bricht das Schweigen und berichtet in diesem Buch offen von seinen Erlebnissen.

Woher kommt seine Motivation, unbekannten Menschen zu einem Kind zu verhelfen? Auf welche Weise entsteht der Kontakt zwischen Spender und Empfänger? Wie laufen die Begegnungen zwischen den beiden Parteien ab? Und wie geht er damit um, wenn ein Spenderkind ihn kennenlernen will?

 Es sind kuriose, schockierende, aber auch ergreifende Momente, die Martin Bühler in über fünfzehn Jahren als privater Samenspender erlebt hat. Ein unerfüllter Kinderwunsch bringt nämlich nicht nur die größten Sehnsüchte, sondern auch die tiefsten Abgründe der Menschen zum Vorschein.

 

 

Cover:

Das Cover finde ich sehr passend. Wir sehen hier ein Baby, mehrmals nebeneinander rund untereinander abgebildet sowie die Überschrift und ein symbolisches Spermium, welches doch einen guten Hinweis darauf gibt, worum es sich hier in diesem Buch wohl handeln könnte.

 

 

Eigener Eindruck:

Als privater Samenspender, fernab jeglicher Labore und dergleichen, hat der Autor so allerlei kuriose, aber auch herzlich schöne Dinge erlebt. Kapitelweise entführt uns der Autor in eine recht tabubelastete Welt und klärt darüber auf, wie man privater Samenspender wird und wie das alles von Statten geht. Das zeigt er schlussendlich auch anschaulich an einigen Beispielen aus seiner „Karriere“ auf. Dabei geht es um dringliche Kinderwünsche, heimliche Kinderwünsche und fast zerbrochene Ehen, die wieder gekittet werden müssen. Es geht um Frauen und Familien, die alle einen ganz eigenen Hintergrund haben und schlussendlich auch ein bisschen um ihn, der sich mit all diesen Menschen und Situationen zurechtfinden musste, konnte und wollte.

 

Dieses Büchlein ist durchaus lesenswert, jedoch auch Geschmackssache. Der Einstieg in das buch gelingt sehr einfach, da man bereits zu Beginn über die Tätigkeit als privater Samenspender aufgeklärt wird. Das ist keinesfalls einfach so möglich, sondern ebenfalls über Untersuchungen, hat keinesfalls mit Sex in diesem Sinne zu tun und man muss sich selbst „verkaufen“ können, denn man muss sich selbst um seine Kunden bemühen. Dass das ein sehr steiniger Weg sein kann, zeigt der Autor auf. Und auch erklärt er, warum er sich dazu entschlossen hat diese Spenden zu machen. So weit so gut. Im Anschluss bekommen wir einige Passagen aus dem Leben des Autors berichtet. Einige sind lustig, einige weniger lustig. Humor sollte man bei diesem Buch schon haben. Wer hier aber tiefgründige Lektüre zu dem Thema sucht, der wird hier bitter enttäuscht werden, denn es ist einfach eine Erzählung, ein Erfahrungsbericht, mehr nicht. Die Charaktere sind wirkliche Menschen, die eben nur einen anderen Namen bekommen haben und sich vielleicht in der einen oder anderen Geschichte wiedererkennen. Ob das vorteilhaft ist, mag ich bezweifeln, aber ich lass das jetzt mal so im Raum stehen. Wer in dem Buch einen Spannungsbogen erwartet, der sei auch gewarnt, denn es handelt sich hier wirklich nur um Erfahrungsberichte, bei denen teilweise auch die Emotionen auf der Strecke bleiben. Und das ist irgendwie schade, denn Babys sind ja eigentlich eine tolle Sache und was der Autor tut, ermöglichst vielen ihren sehnlichsten Wunsch.

 

 

Fazit:

Ziemlich interessant zu lesen, was der Mann so erlebt hat. Es wirkt teilweise schräg, teilweise schön und irgendwie muss man sich doch wundern, was es so für Menschen gibt. Das Büchlein kann man mal gelesen haben, wenn man etwas Zerstreuung sucht.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 4/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783868839401

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 192 Seiten

Verlag: riva

Erscheinungsdatum: 10.10.2016

 

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Cover des Buches Die Breite der Zeit (ISBN: 9783734544910)B

Rezension zu "Die Breite der Zeit" von Brigitte Halenta

Ein super Roman!
BettinaBerlinvor 5 Jahren

Ich habe das Buch verschlungen wie kaum ein anderes zuvor! Es ist jede seiner über 600 Seiten wert und die Empfehlung war goldrichtig! Ein super Roman, sehr schön erzählt und eines der wenigen Bücher, dass ich sicherlich noch einige weitere Male lesen werde.

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Cover des Buches Grenzwertig (ISBN: B00GA7S0Q8)juergen_schmidts avatar

Rezension zu "Grenzwertig" von Martin Bühler

Scheinbar Unnötiges ausgeklammert ...
juergen_schmidtvor 5 Jahren

Zu diesem Buch ist schon einiges gesagt worden. Für mich war es eine gleichermaßen spannende wie interessante, auch fragwürdige Lektüre zum Thema Samenspende. Einem Thema, über das man allgemein recht wenig weiß.

 Im Mittelpunkt des Buches steht Franziska aus Wien. Die junge Frau ist querschnittsgelähmt, hat früh ihren Vater durch einen unverzeihlichen Selbstmord (er trug die Schuld an Franziskas Unfall) verloren, und sehnt sich mit 32 Jahren nach einem eigenen Kind. Das ist ihr einziger Wunsch an ein Leben, mit dem sie sich mittlerweile arrangiert hat. Der Autor entwickelt von Anfang an eine große Sympathie für die hübsche Anwältin im Rollstuhl. Er fragt sich dennoch, ob er es verantworten kann, ihr den Wunsch mittels Samenspende zu erfüllen. Sorgfältig wägt er das Pro und Contra ab, konfrontiert Franziska mit seinen Gedanken und trifft am Ende nach einigem Hin und Her die Entscheidung, ob er ihr helfen will oder nicht.

Als Leser kam mir dieses „In sich gehen“ etwas übertrieben, stellenweise sogar überheblich vor, wenn ich an den erpressten Friedhofsbesuch denke. Der Inklusionsgedanke (Zugehörigkeit statt Ausgrenzung!) scheint hier noch gar nicht angekommen zu sein. Andererseits mag das Bühlers Vorgehensweise sein, mag das seinem Gewissen entsprechen. Das kann man dann schon irgendwie, vielleicht auch nur zähneknirschend akzeptieren. Erfreulicherweise behauptet Bühler nicht, den einzig richtigen Weg zu kennen. 

Das Buch klammert alles scheinbar Unnötige aus, dabei wären auch andere Aspekte spannend gewesen. Beispielsweise seine eigene, private Partnerschaft, der Freundeskreis oder die Familie. So waren seine ständigen, rund zwanzig Flugreisen zu Franziska nach Wien offensichtlich nie ein Problem. Private Rücksichtnahmen, Absprachen, Diskussionen, Liebe, Leidenschaft, Eifersüchteleien und das ganze Pipapo fanden leider nicht statt, hatten für Martin Bühler offenbar nichts mit der Sache zu tun. Interessant wäre es trotzdem gewesen …

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Gespräche aus der Community

Liebe Leserin, 
lieber Leser,

ich freue mich sehr, Euch heute den zweiten Teil des biographischen Romans "Schattenlicht" vorstellen zu dürfen und Euch zu einer neuen Leserunde einzuladen.

Ziemlich genau vor einem Jahr habe ich den ersten Teil von "Schattenlicht" veröffentlicht. Zunächst ist es mein ganz persönliches Anliegen gewesen, die Lebensgeschichte meines verstorbenen Vaters zu veröffentlichen und interessierten Lesern zugänglich zu machen. Doch nach kurzer Zeit ist das Interesse an dem Werk so angewachsen, dass ich mich entschieden habe, alle Aufzeichnungen und Tagebuchnotizen meines Vaters nach und nach als Romane zu veröffentlichen.Es ist ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

Im ersten Teil von "Schattenlicht"eine arbeitsreiche, aber geborgene Kindheit auf dem Dorf, erfuhren vom Alltag einer bäuerlichen Familie, dem eher musisch begabten, intellektuell-religiösen Vater und der geschäftstüchtig-praktischen Mutter, die mit eisernem Willen nicht nur sieben Kinder geboren, sondern in schwierigsten Zeiten auch den Hof von seinen Schulden befreit hat.
Authentisch und anschaulich erzählte Episoden vermitteln einen umfassenden Eindruck vom Leben in einem schwäbischen Dorf, schildern die ersten Schritte meines jugendlichen Vaters ins Berufsleben, seine Gärtnerlehre in Kempten, und mitten im aufkeimenden Nationalsozialismus die anschließende kaufmännische Ausbildung in Stuttgart-Fellbach. Mit der Reichsprogromnacht endet dieser erste Band und gibt zugleich eine Vorahnung auf die Zukunft.

Info's zum ersten Teil erhaltet ihr hier: http://schattenlicht-1.autor-martin-buehler.de


Im jetzt erscheinenden "Schattenlicht II" wird mein Vater für den NS-Arbeitsdienst verpflichtet und nach dieser Zeit zur Wehrmacht eingezogen. Zunächst noch in Deutschland stationiert, gelingt es ihm, neben dem Kriegsdienst das externe Abitur zu erwerben. Sogar Chemie kann er studieren, auch noch während seiner Kommandierung nach Norwegen.
Schließlich erfüllt sich meines Vaters Wunsch auf Ausbildung zum Flugzeugführer. Die Grundkenntnisse werden ihm auf Segelfliegern vermittelt, und obwohl er dieses Kapitel nicht ohne eigene Schuld mit einer Bruchlandung beschließt, kann mein Vater seine Ausbildung auf Motorflugzeugen fortsetzen.
Doch dann wird in seinem persönlichen Tagebuch seine Haltung gegen Nazis und Krieg entdeckt. Es folgt eine Strafversetzung zu SS-Einheiten an die Ostfront. Dort lernt er den Krieg von seiner hässlichsten Seite kennen.

Infos's zum zweiten Teil der "Schattenlicht" Trilogie findet Ihr hier:
http://schattenlicht-2.autor-martin-buehler.de


Ich vergebe das Buch an 10 Interessierte Mitleser als Taschenbuch oder eBook (Bitte Formatwunsch in der Bewerbung angeben). Ich bitte um Verständnis das ganz neu registrierte Lovelybooks User zur Leserunde nur das eBook erhalten und nach einer angemessenen Teilnahme und Aktivität an der Leserunde das Taschenbuch nachgeliefert bekommen.
Das Betrifft aber wirklich nur neue Mitglieder.


Bewerben könnt Ihr Euch ab sofort bis zum 31.03. um 23:59


Ich wünsche Euch eine interessante und spannende Zeitreise in die dunkelste und gefährlichste Epoche des vergangenen Jahrhunderts. 

Interessenten die gerne an der Runde teilnehmen möchte, sich aber scheuen weil sie den ersten Teil noch nicht kennen, können sich bitte im Tread zur Leserunde bemerkbar machen, wir lassen Euch dann gerne den ersten Teil zukommen. Bitte auch hier das Format mit angeben.

Die Einteilung der Abschnitte erfolgt kurz vor dem Start der Leserunde.
Start der Leserunde: 05.04.2015
312 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe Lovelybookerinnen,
liebe Lovelybooker,

Martin Bühler, Autor von „Der Samenspender“ und „Grenzwertig“, möchte sich mit Euch über sein neues Buch „Schattenlicht“ unterhalten und möchte mit Euch im Rahmen einer Leserunde darüber diskutieren.
Martin Bühler befindet sich zurzeit in einer Phase erhöhter Schreibaktivität, wird aber jede eurer Fragen beantworten, auch wenn es vielleicht etwas länger dauern kann.


Wir verlosen im Rahmen dieser Leserunde 15 Bücher, wahlweise e-Book (Kindle) oder als Printausgabe.

7 dieser Bücher werden vorzugsweise an Blogger vergeben. Die Blogger bewerben sich bitte unter Angabe des Links zu ihrem Blog.


Beschreibung:
Im Jahr 2001 entrümpelte ich nach vielen Jahren den Dachboden im Haus meines verstorbenen Vaters. In einer gut verschlossenen Holzkiste fand ich seine von ihm niedergeschriebene Lebensgeschichte. Ich setzte mich hin und begann zu lesen. Die Geschichten über die nostalgischen 20er Jahre, über die ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht hatte, begeisterten mich. Ich tauchte ein in die Armut der Nachkriegszeit, aber auch in eine Zeit, in der ideelle Werte die oberste Priorität hatten.






Leseprobe:






Voraussetzung für den Erhalt eines Exemplars ist die zeitnahe Teilnahme an der Leserunde, sowie eine abschließende Rezension.

Ihr könnt Euch bis zum 03.03.2014 – 23:59 Uhr um eines der Exemplare bewerben. Bitte bei der Bewerbung mit angeben in welchem Format Ihr das Buch gerne hättet.

Start der Leserunde wird am 10. März sein.



61 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe Community, in den nächsten Wochen erscheint der zweite Teil meines biographischen Romans Schattenlicht. Daher möchte ich drei Taschenbücher des ersten Teils unter Euch verlosen. Wer biographische Romane liebt, wird hier auf seine Kosten kommen. Es erwarten Euch 289 Seiten auf denen ihr auf eine Reise in die zwanziger Jahre mitgenommen werdet.Das Buch schrieb ich nach den Aufzeichnungen und Tagebüchern meines Vaters. Infos zum Buch findet Ihr auch hier: http://schattenlicht-1.autor-martin-buehler.de/ Zur Zeit ist die eBook Ausgabe bis nach den Feiertagen für 99 Cent erhältlich. Über Euer Interesse würde ich mich riesig freuen. Liebe Grüße: Martin Bühler
210 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
das hoffe ich doch, das er Schattenlicht gelesen hat :)

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