Martin Bühler Grenzwertig

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Inhaltsangabe zu „Grenzwertig“ von Martin Bühler

Franziska ist vom Schicksal schwer gezeichnet. Eine anfangs schöne Kindheit ist von einer Sekunde auf die andere zu Ende, ein düsteres Kapitel beginnt. Viele Jahre später entscheidet sich die junge Frau, trotz ihres Schicksals eine Familie zu gründen. Eine Familie, die anders ist als herkömmliche Familien. Eine unendlich starke Frau geht ihren Weg, obwohl sie vielen Vorurteilen und großem Misstrauen begegnet. Sie entschließt sich für einen ungewöhnlichen Weg, um ihrem grenzwertig erscheinenden Kinderwunsch eine Chance zu geben.

Eine Geschichte die das Leben schreibt, aber nicht jedermans Sache ist....

— abetterway

Eine wahre Schicksalsgeschichte, die das Leben schrieb, für mich aber so nicht infrage käme.

— esposa1969

gutes Thema über ein Tabu, was für mich eigentlich selbstverständlich ist. Warum Tabu?

— anja_bauer

Sehr Empfehlenswert. Es zeigt die wahre Geschichte des Autors in seiner Tätigkeit als Samenspender.

— VitoVentisette

Ein Buch, was betroffen macht. Die Menschheit ist einfach noch zu unaufgeklärt, hat Mitleid und Vorurteile. Da müssen wir dran arbeiten.

— ginnykatze

Dieses Thema sollte uns alle angehen. Klasse!

— Tintenfass

packt ein Tabuthema mitreißend an! Gut geschrieben ist man zu schnell am Ende!

— dieFlo
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  • Scheinbar Unnötiges ausgeklammert ...

    Grenzwertig

    juergen_schmidt

    15. June 2016 um 10:32

    Zu diesem Buch ist schon einiges gesagt worden. Für mich war es eine gleichermaßen spannende wie interessante, auch fragwürdige Lektüre zum Thema Samenspende. Einem Thema, über das man allgemein recht wenig weiß.  Im Mittelpunkt des Buches steht Franziska aus Wien. Die junge Frau ist querschnittsgelähmt, hat früh ihren Vater durch einen unverzeihlichen Selbstmord (er trug die Schuld an Franziskas Unfall) verloren, und sehnt sich mit 32 Jahren nach einem eigenen Kind. Das ist ihr einziger Wunsch an ein Leben, mit dem sie sich mittlerweile arrangiert hat. Der Autor entwickelt von Anfang an eine große Sympathie für die hübsche Anwältin im Rollstuhl. Er fragt sich dennoch, ob er es verantworten kann, ihr den Wunsch mittels Samenspende zu erfüllen. Sorgfältig wägt er das Pro und Contra ab, konfrontiert Franziska mit seinen Gedanken und trifft am Ende nach einigem Hin und Her die Entscheidung, ob er ihr helfen will oder nicht. Als Leser kam mir dieses „In sich gehen“ etwas übertrieben, stellenweise sogar überheblich vor, wenn ich an den erpressten Friedhofsbesuch denke. Der Inklusionsgedanke (Zugehörigkeit statt Ausgrenzung!) scheint hier noch gar nicht angekommen zu sein. Andererseits mag das Bühlers Vorgehensweise sein, mag das seinem Gewissen entsprechen. Das kann man dann schon irgendwie, vielleicht auch nur zähneknirschend akzeptieren. Erfreulicherweise behauptet Bühler nicht, den einzig richtigen Weg zu kennen.  Das Buch klammert alles scheinbar Unnötige aus, dabei wären auch andere Aspekte spannend gewesen. Beispielsweise seine eigene, private Partnerschaft, der Freundeskreis oder die Familie. So waren seine ständigen, rund zwanzig Flugreisen zu Franziska nach Wien offensichtlich nie ein Problem. Private Rücksichtnahmen, Absprachen, Diskussionen, Liebe, Leidenschaft, Eifersüchteleien und das ganze Pipapo fanden leider nicht statt, hatten für Martin Bühler offenbar nichts mit der Sache zu tun. Interessant wäre es trotzdem gewesen …

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  • Grenzwertig

    Grenzwertig

    Wurm200

    05. September 2015 um 02:37

    Martin Bühler Grenzwertig Autor: Mein Name ist Martin Bühler, geboren wurde ich am 01.11.1973 in dem kleinen, überschaubaren und stark katholisch geprägten Ort Krumbach/Schwaben. Im Anschluss an meine Schulzeit studierte ich Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien. Nach dem frühen Tod meines Vaters kam ich nach Deutschland zurück. Hier spezialisierte ich mich beruflich auf den Sektor Cash & Carry, dem Bereich Fisch und Seafood bin ich bis heute beruflich treu geblieben. Bedingt durch meinen Beruf musste ich oft umziehen, so lebte ich einige Zeit in Mainz, Ludwigshafen und Mannheim, bevor ich mich dann schließlich im Jahr 2000 in Schleswig-Holstein an der deutschen Westküste niederließ, wo ich mich noch heute sehr wohl fühle. Ich bin verheiratet und habe eine 13jährige Tochter. Im Jahr 2011 fing ich erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 erschien mein erstes Buch “Der Samenspender Martin1973″, zunächst im Selbstverlag, später über den Miller Verlag. Schnell folgten aufgrund großen Interesses bei meinen Lesern Ratgeber zur Kinderwunsch-Thematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”. Mit jedem Buch wuchs meine Begeisterung dafür, in unserer Gesellschaft bestehende Tabus anzusprechen. Teilweise schockierend und provozierend anderen Menschen etwas mitzuteilen, gefiel mir immer mehr, es wurde meine Passion. Die Themen sind mittlerweile breit gefächert und werden sich mit Sicherheit noch mehr erweitern. Meine besondere Begeisterung gilt hierbei sozialkritischen Beiträgen. Ich habe mit Stern TV (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (Sat1) gearbeitet. Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages, u. a. in Bild der Frau & Bild.de. Schreiben und meinen Lesern viel Interessantes mitteilen, stellt natürlich nicht meine einzige Passion dar. Ich reise auch leidenschaftlich gerne, bevorzugt in skandinavische Länder, besonders liebe ich Island und die Farör Inseln. Mit großer Begeisterung gehe ich zum Fliegenfischen und zum Segeln. Wann immer es meine Zeit erlaubt, koche ich, bevorzugt französische Küche. Mein Lebensmotto war und ist: Das Leben schreibt die interessantesten Storys. (Quelle: Martin Bühler) Martin ist Samenspender. Er liest wie jeden Tag seine Mails aufgrund Anfragen an Samenspenden. Dabei findet er in seinem Postfach eine Mail, die anders ist als alle anderen. Diese Mail stammt von Franziska, die ebenfalls eine Spende möchte. Beim Treffen der beiden wird schnell klar, wieso Franziska sich im Vorhinein geweigert hat ein Bild zu schicken. Franziska sitzt nämlich seit einem tragischen Unfall in einem Rollstuhl und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby. Martin ist sich jedoch nicht sicher und erbittet deshalb etwas Zeit für seine Entscheidung. Bei “Grenzwertig” handelt es sich um einen Roman, bei dem ich schon nach den ersten paar Seiten eine Pause einlegen musste. Nicht weil er schwer zu lesen ist, sondern weil das Thema, welches behandelt wird, mich unglaublich berührt hat. Das Thema, ob Behinderte Frauen, eine Samenspende bekommen sollten und dann das Kind als alleinerziehende Mutter großziehen sollen regt sehr zum Nachdenken an. Dies passiert auch mit dem Protagonisten des Buches, Martin. Dabei ist nicht allein das Thema der Samenspende so ergreifend, sondern auch das Leid, welches Franziska wiederfahren ist. Eigentlich ist dieses Buch mehr als nur ein Buch. Es ist viel mehr ein Erlebnis, auf das man sich für gut eine Stunde einlässt. Das Buch hat 80 Seiten und lässt sich daher so schnell durchlesen. Man muss anmerken das sich das Thema um Franziska aber nur über 58 Seiten erstreckt, danach kommt ein “Bonus”. Ich habe den Bonus erst einige Tage später gelesen, um mir die Geschichte um Franziska nicht zu “versauen” und herausgerissen zu werden aus meinen Gedanken. Jedoch hatte ich mit dem Inhalt mehr als nur eine Stunde zu tun, denn man fängt automatisch an, über das Thema nachzudenken. Schon nach nur wenigen Seiten habe ich mich dabei erlebt, wie ich das Buch zur Seite legen musste, um über das Gelesene nachzudenken. Dabei geht es nicht allein nur um die Samenspende, sondern auch das Schicksal, welches Franziska wiederfahren ist. Beide Themen bilden dabei eine Einheit und bedingen sich automatisch. Schließlich gäbe es die eine “Problematik” nicht ohne die andere. Cover: Das Cover ist in Schwarz/Weiß gehalten, einzig der Titel ist rot. Dies hebt ihn optisch hervor. Wir sehen eine Frau im Rollstuhl die ein Kind hält. Das Thema wird hier also voll und ganz aufgegriffen. Zusätzlich ist das Cover mit einer Art “Folie” umklebt, was einen tollen Effekt hat und sich super anfühlt. Fazit: Ich kann das Buch “Grenzwertig” 100 % an jeden weiterempfehlen. Diese Stunde sollte sich jeder nehmen, um dieses Buch zu lesen. Wer sich die Printausgabe nicht holen möchte, kann auch zum E-book greifen, das kostet gerade mal 0.99. Das sollte jeder für ein solches Erlebnis bereit sein auszugeben. Emotionaler und besser kann uns nichts zum Nachdenken und eventuell zum Umdenken anregen, als es dieses Buch tut. Klappentext: Der Kinderwunsch ist eine der wenigen Urinstinkte einer Frau. Oft wird das Thema Kinderwunsch jahrelang vor sich hergeschoben. Dieser Urinstinkt ist unabhängig von der sexuellen Gesinnung und von körperlichen Beeinträchtigungen bei jeder Frau vorhanden. Die private Samenspende wird seit Langem von Singles, lesbschen Paaren und Heteropaaren zur Verwirklichung des zuvor unerfüllten Kinderwunsches genutz. In meiner inzwischen beendeten 15jährigen Spendertätigkeit kam ich mit allen diesen Gruppen in Kontakt. Lediglich einer körperlich behinderten Frau hatte ich bislang noch nicht bei der Realisierung ihres Kinderwunsches geholfen und mich mit dieser Thematik auch noch nicht auseinandergesetzt. So stellte mich der Kinderwunsch von Franziska, einer jungen Frau im Rollstuhl, vor ganz neue Probleme und ließ mich letzlich in der Auseinandersetzung mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft eigene Grenzen kennenlernen und überschreiten. Titel: Grenzwertig Autor: Martin Bühler Seiten: 85 Verlag: / Preis: 4,99 ISBN: 978-3-9817042-1-1 http://wurm200.blogspot.de/

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  • Grenzwertig - Kinderwunsch

    Grenzwertig

    abetterway

    Inhalt: "Franziska ist vom Schicksal schwer gezeichnet. Eine anfangs schöne Kindheit ist von einer Sekunde auf die andere zu Ende, ein düsteres Kapitel beginnt. Viele Jahre später entscheidet sich die junge Frau, trotz ihres Schicksals eine Familie zu gründen. Eine Familie, die anders ist als herkömmliche Familien. Eine unendlich starke Frau geht ihren Weg, obwohl sie vielen Vorurteilen und großem Misstrauen begegnet. Sie entschließt sich für einen ungewöhnlichen Weg, um ihrem grenzwertig erscheinenden Kinderwunsch eine Chance zu geben." Meinung: Ein Buch das sicher zum nachdenken anregt, da es um ein nicht alltägliches Thema geht und vielleicht die Sichtweise der Betroffenen nicht verstehen kann. Franziska ist eine Mutige Frau die ihr Paket zu tragen hat, sie hatte bis jetzt kein einfaches Leben und durch ein Kind wird es dies Gewiss auch nicht werden. Allerdings hat sie diesen einen Wunsch. Ich bewunder sie dafür das sie den Mut aufbringt ihre Träume nicht aufzugeben. Auch Martin hat Mut bewiesen, den Wunsch von Franziska zu erfüllen, denn man hat ja gelesen das es nicht einfach ist jemanden zu finden. Von der künstlichen Befruchtung wurde sie abgewiesen und dann hatte sie sogar Schwierigkeiten einen Klink zu finden wo Franzsika entbinden "darf"! Ein tolles Büchlein das zu Nachdneken anregt und das man nicht gelich vorurteilen soll. Den das Glück das Franziska mit Ihrer Tochter ausstrahlte konnte man sogar durch die Zeilen spüren. Fazit: Eine Geschichte die mich berührte und Skeptisch machte. Jeder muss seinen Weg gehen und finden, der für Ihn der richtige ist.

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  • Buchverlosung zu "Grenzwertig" von Martin Bühler

    Grenzwertig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    So meine lieben Leseratten, ich freue mich, das ich eine weitere Buchverlosung hier bei Euch starten darf. Wir verlosen 20 Exemplare zu meinem 2013 erschienenen Werk " Grenzwertig" Es handelt sich um die Taschenbuch Ausgabe. Wir hatten hier schon eine wirklich tolle Leserunde zu "Grenzwertig" Im vergangenem Jahr 2014 ( das ist noch richtig ungewohnt) bekam das Buch noch ein neues Cover und einen Extra Bonus an Lesestoff dazu.Seid November ist Grenzwertig erfolgreich im Buchhandel, daher folgt jetzt nochmals eine Verlosung. Infos zum Buch findet ihr hier: http://grenzwertig.autor-martin-buehler.de/ Die eBook Ausgabe ist noch bis zum 31.01 bei allen Anbietern für 99 Cent erhältlich Ich freue mich auf Euch, allen Teilnehmern wünsche ich viel Erfolg. Liebe Grüße: Martin Bühler http://autor-martin-buehler.de/category/buecher/

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    • 159
  • Woher wir kommen....

    Grenzwertig

    esposa1969

    23. February 2015 um 10:44

    Hallo meine lieben Leser, gerade durfte ich wieder einen interessante Roman lesen: == Grenzwertig == Autor: Martin Bühler == Buchbeschreibung: == Franziska ist vom Schicksal schwer gezeichnet. Eine anfangs schöne Kindheit ist von einer Sekunde auf die andere zu Ende, ein düsteres Kapitel beginnt. Viele Jahre später entscheidet sich die junge Frau, trotz ihres Schicksals eine Familie zu gründen. Eine Familie, die anders ist als herkömmliche Familien. Eine unendlich starke Frau geht ihren Weg, obwohl sie vielen Vorurteilen und großem Misstrauen begegnet. Sie entschließt sich für einen ungewöhnlichen Weg, um ihrem grenzwertig erscheinenden Kinderwunsch eine Chance zu geben. Zusätzlich zu der schockierende Geschichte rund um Franziskas Schicksal erhalten Sie noch vier Bonusgeschichten gratis zum lesen: - Der erste private Auftrag - Nazi Nachzucht - Im Auftrag des Islam - Die egoistische Menschheit == Leseeindrücke: == Die Hauptgeschichte aus diesem 83-Seiten starken Buch ist schnell erzählt: Franziska ist seit einem grausamen Unfall in ihrer Jugend querschnittsgelähmt. Wie viele Frauen im gebärfähigen Alter - gynäkologisch ist bei ihr alles in Ordnung - wünscht sie sich nichts sehnlicher als ein Kind. Da sie auf natürlichem Wege wohl nicht schwanger werden will und ihr zudem ein Partner fehlt, nimmt sie mit Martin, Autor des Buches und nebenberuflich Samenspender, Kontakt auf. Dieser möchte ihr gegen einen zuvor vereinbarten Betrag seine Samen via Katheter einführen und ihr somit zur Schwangerschaft und späterem Kindersegen verhelfen…. Die Geschichte selbst ist sehr offen, ehrlich und authentisch erzählt. Wenn für mich auch nicht nachvollziehbar. Alleine die Art und Weise wie die Samenspende vollzogen wird - ich hatte es beim Lesen bildlich vor Augen - fand ich sehr … ungewöhnlich und abstrus. Nach 14 (!) Versuchen endlich klappt die Spende und für mich klingt die Geschichte so, dass sich da in dieser Zeit wirklich eine Beziehung und Verbundenheit dieser beiden Erzeuger des späteren Kindes entwickelt hat. Auch wenn die Beziehung nach wie vor immer nur auf geschäftliches Basis stattfindet. Ob der Autor zu diesem Zeitpunkt der Geschehnisse bereits verheiratet war, entzieht sich meiner Kenntnis, rein rechnerisch aber könnte dies anhand seines Lebenslaufes vorne im Buch durchaus der Fall gewesen sein. Ich möchte nochmals betonen, dass ich dem Autor für seine schonungslos offene Art und den Mut darüber zu schreiben dies hoch anrechne und ihm auch selbst das, von dem ich dachte "das kann doch nicht wahr sein" ohne zu zweifeln abnehme. Dennoch der kleine Sternabzug, da ich - selbst ohne Vater großgeworden, ebenso wie die betroffene Frau Franziska - nicht verstehen kann, dass man dem Kind die Chance seinen Vater je kennenzulernen so ganz und gar beraubt. Ich habe während einer Diskussionsrunde erfahren, dass es Menschen gibt, denen es egal ist, ob sie mit oder ohne Vater groß geworden sind. Ich persönlich habe ihn schmerzlich vermisst und kann ja auch nur aus meiner Sicht schreiben und daher taten mir die Geschehnisse in der Seele weh und es gib nunmal immer einen der seine Ziel durchsetzen mag und einer der einem dabei unterstützt. Noch erwähnenswert das Cover (nicht dieses hier, sondern eine Neuauflage mit Fotografie vornedrauf) einer sehr schönen jungen Frau, von der - falls das Foto realistisch dargestellt wurde - es mir ein Rätsel ist, dass sie keinen Partner gefunden hat mit einem niedlichen Baby auf dem Arm, dem es jetzt noch egal ist, woher er kommt, da er einfach nur glücklich bei seiner Mutter zu sein scheint und erst später mit dem Hinterfragen seiner Herkunft konfrontiert sein wird. Ich vergebe sehr gerne 3,5 von 5 Sternen, die ich auf 4 hier aufrunde. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! ©esposa1969

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  • Warum Tabuthema- was ist los mit manchen Menschen?

    Grenzwertig

    anja_bauer

    13. February 2015 um 13:17

    Die meisten Frauen wünschen sind Kinder. Und viele bekommen auch Kinder. Aber manchen ist dieser Wunsch entsagt. Entweder weil es die Lebensumstände nicht zulassen, weil sie nicht schwanger werden oder weil sie eine homosexuelle Beziehung führen. Aber auch behinderte Frauen ist es oft entsagt, den Kinderwusch zu erfüllen. So auch Franziska, dabei sehnt sie sich sehr nach einen eigenen Kind. Doch sie sitzt im Rollstuhl. Helfen kann ihr da nur Martin Bühler, der als privater Samenspender arbeitet. Franziska setzt sich mit ihm in Verbindung und „angiert“ ihn. Doch Martin reagiert vorerst mit Skepsis. Aber er sieht auch, wie entschlossen Franziska ist. Wird Martin seine Zweifel ausschalten und dem Wunsch Franziskas nachgeben. Schließlich ist Behinderung und Mutter  ein Tabuthema. Martin Bühler schreibt in seinen Buch über den Wunsch Franziskas, über seine Zweifel und seine Skepsis. Aber er hinterleuchtet die andere Seite von einer behinderten Frau. Auch das sie ganz normalen Kinderwunsch hat. Er unterhält sich viel und intensiv mit Franziska und stellt fest, dass auch sie eine gute Mutter sein kann. FAZIT: Es ist ein einfühlsames Thema über einen ganz normalen Wunsch einer Frau. Martin Bühler zeigt hier die positive aber auch die negative Seite von einer behinderten Mutter auf. Und doch versteht er Franziska voll und steht hinter ihr. Er geht mit ihr den Weg. Ich persönlich verstehe echt nicht, warum es ein Tabuthema ist, denn ich finde, auch behinderte Frauen sind wundervolle Mütter. Warum sollen sie nicht schwanger werden. Das gleiche wäre ja, wenn eine gesunde Mutter plötzlich einen schrecklichen Unfall hätte und dann im Rollstuhl säße. Müsste man dann die Kinder wegnehmen, weil sie – die Mutter – nicht mehr fähig ist, sich um die Kinder zu kümmern? Für mich ist es ein ganz normaler Wunsch einer Frau – egal ob behindert oder nicht behindert. Deswegen finde ich es gut, das Martin Bühler darüber ein Buch herausgebracht hat, welches dieses Thema behandelt und zeigt, das ich mit meiner Meinung nicht allein da stehe. Im Anschluss zur Gesichte von Franziska erzählt der Autor noch ein wenig über seine Arbeit als Privater Samenspender und seine Erlebnisse.

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  • Das etwas andere Buch

    Grenzwertig

    sapadi

    11. February 2015 um 13:22

    Martin Bühler erzählt offen und aus seiner Sicht wie er als privater Samenspender mit einer behinderten Frau im Rahmen seiner Tätigkeit ein Kind in die Welt setzt (in diesem Falle nicht nur zeugt). Dass ihm dabei so einige Gedanken durch den Kopf gehen, macht ihn sehr sympathisch. So geht  er ebenso auf die Geschichte der jungen Frau ein und was sie alles in ihrem Leben erlebt hat. Hier wird es sehr emotional und wirklich ergreifend. Die Gedanken des Martin Bühlers sind authentisch, wenn es ihm gelingt sich von den Vorurteilen und Bedenken zu lösen, sogar weltoffen. Ich möchte gar nicht mehr dazu schreiben, sondern viel mehr dazu auffordern sich selbst ein Bild zu machen. Aber nicht nur ein Bild, sondern sich Gedanken über das gelesene zu machen, denn hier hört die Schilderung von Martin Bühler auf und das Fazit lässt er offen, so dass jeder Leser sein eigenes Resümee ziehen kann. Denn es geht hier nicht nur um die Samenspende, sondern auch um das Leben von behinderten Menschen. Weiterhin gibt der Autor, als Zusatzbonus, noch ein paar weiter Sachverhalte seiner Tätigkeit zum Besten. Hierbei muss ich allerdings sagen, dass nach der bereits gelesenen Erzählung diese eher abfallen, denn sie können einfach nicht die emotionale Seite aufweisen. Fazit: Sollte man unbedingt mal lesen, das Buch ist in einiger Hinsicht grenzwertig und dennoch oder gerade deswegen empfehlenswert.

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  • Grenzwertig? Ja, dennoch die Realität.

    Grenzwertig

    VitoVentisette

    23. November 2014 um 09:02

    Sehr empfehlenswert. Für jeden der eine gute Weltanschauung hat! Grenzwertig zieht sich neben dem Vorwort und der Danksagung durch 16 sehr interessante Kapitel. Gerade das Tabu-Thema: Menschen mit Handycap machen es zu einem Buch der Extra-Klasse. Der Autor trifft dabei durch seine Tätigkeit des Samen-Spendens auf die körperlich behinderte Franziska. Diese war jedoch nicht von Geburt an im Rollstuhl. Durch einen schrecklichen Unfall, verursacht durch ihren über alles geliebten Vater verlor sie ihr Gehvermögen. Auch ihren Vater, der diesen Unfall zu verschulden hatte, verlor sie dadurch. Er beging, nachdem die Gewissheit bestand, dass seine Tochter (Franziska) nie wieder gehen würde, suizid. Diese Tatsache machte es für Martin (Autor und zugleich Hauptfigur) extrem schwierig, den manifestierten Kinderwunsch von Franziska eindeutig zu entscheiden. Er haderte schwer. Zitat: "Mein Bauchgefühl sagte zu dem Vorhaben Nein. Mein Gewissen sagte auch Nein. Mein Mitleid für Franziska sagte aber Ja." Es ist klar ersichtlich dass der Kampf zwischen Ethnische Grundsätze, Neuland, Mitleid und seiner Berufung als Samenspender seine gesamte Aufmerksamkeit forderte. Seinen Kampf konnte er klären. Auf unkonventionelle Weise schaffte er es auch, dass unverarbeitete Emotionen bei Franziska aufgelöst wurden. Durch das Bereinigen von Altlasten und eigentlich auch Vorurteilen, sowie Bedenken, wurde der Pakt jedoch besiegelt. Schnell wird dem Leser klar, dass es sich hier nicht um eine gewöhnliche Samenspende mit Begleitung handelte. Man erhält einen guten Einblick in die Lebens- und Denkweise einer Frau mit Handycap, die jedoch einen ganz besonderen Wunsch hat: Ein eigenes Kind zu bekommen. Ein Gelungenes Werk. Top geschrieben. Teilweise sehr plakativ, dass der Bildliche Aspekt dabei nicht zu kurz kommt. Die angehängten Bonuskapitel erwähne ich hier nicht, da ich Franziska als die Haupt-Aktion darin sehe. Ich freu mich schon auf andere Titel von Martin Bühler :-)

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  • Leserunde zu "Grenzwertig" von Martin Bühler

    Grenzwertig

    unclethom

    Liebe Lovelybookerinnen, liebe Lovelybooker, Martin Bühler, Autor von „Der Samenspender“, möchte sich mit Euch über sein neues Buch „Grenzwertig“ unterhalten und möchte mit Euch im Rahmen einer Leserunde darüber diskutieren. Martin Bühler befindet sich zurzeit in einer Phase erhöhter Schreibaktivität, wird aber jede eurer Fragen beantworten, auch wenn es vielleicht etwas länger dauern kann. Hier findet Ihr die Leseprobe: Wie schon beim Samenspender, hoffe ich dass wieder eine lebhafte Diskussion zu diesem Thema entstehen wird. Martin Bühler und sein Verlag CreateSpace Independent Publishing Platform verlosen für diese Leserunde insgesamt 15 Bücher, wahlweise als Printbuch oder E-Book.  Das Vorwort: Der Kinderwunsch ist einer der wenigen Urinstinkte einer Frau. Oft wird das Thema Kinderwunsch jahrelang vor sich hergeschoben. Dieser Urinstinkt ist unabhängig von der sexuellen Gesinnung und von körperlichen Beeinträchtigungen bei jeder Frau vorhanden. Die private Samenspende wird seit Langem von Singles, lesbischen Paaren und Heteropaaren zur Verwirklichung des zuvor unerfüllten Kindeswunsches genutzt. In meiner inzwischen beendeten 15 jährigen Spendertätigkeit kam ich mit allen diesen Gruppen in Kontakt. Lediglich einer körperlich behinderten Frau hatte ich bislang noch nicht bei der Realisierung ihres Kinderwunsches geholfen und mich mit dieser Thematik auch noch nicht auseinandergesetzt. So stellt mich der Kinderwunsch von Franziska, einer jungen Frau im Rollstuhl, vor ganz neue Probleme und ließ mich letztlich in der Auseinandersetzung mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft eigene Grenzen kennenlernen und überschreiten. Meine Schilderung gibt keinen rechtlichen und medizinischen Rat. Es geht einzig darum, mit dem beschriebenen Schicksal meine Leser für ein Tabuthema zu sensibilisieren und Mut für ungewöhnliche Entscheidungen zu machen. Voraussetzung für den Erhalt eines Exemplars ist die zeitnahe Teilnahme an der Leserunde, sowie eine abschließende Rezension. Start der Leserunde wird am 14. Januar 2014 sein. Ihr könnt Euch bis zum 02.01.2014 – 00:00 Uhr um eines der Exemplare bewerben. Edit: Bitte teilt gleich bei Eurer Bewerbung mit in welchem Format Ihr Euer Buch gerne hättet.

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    • 324
  • Grenzwertig? - ein ganz normaler Kinderwunsch!

    Grenzwertig

    Lesemaus_im_Schafspelz

    20. March 2014 um 11:34

    Martin Bühler ist privater Samenspender – er verhilft Frauen bzw. Familien mit Kinderwunsch zu ihrem Glück. Als ihn eines Tages eine Anfrage via Email von Franziska erreicht, wird jedoch seine Gedankenwelt zunächst gesprengt – denn Franziska sitzt im Rollstuhl… Eindrucksvoll wie rührend schildert Bühler diese ganz besondere Geschichte, von seinen Bedenken und Gedanken, die er zu Beginn des neuen „Auftrages“ hat und welche ihn zunächst zögern lassen, hier zu helfen. Der Hintergrund zur Lähmung Franziskas wird erklärt, was mich sehr gerührt hat. Etwas schade finde ich, dass der Leser auf diesen 60 Seiten nicht mehr erfährt, wie es Franziska mit dem Kind geht oder warum sie es nicht auf dem natürlichen Wege versucht hat, ihren Kinderwunsch zu erfüllen – aber da es sich hierbei um eine reale Begebenheit handelt, muss natürlich auch die Privatsphäre gewahrt werden. Hin- und hergerissen bin ich von der Kürze des Büchleins, jedoch ist andererseits auch schon (fast) alles gesagt, was Franziska preiszugeben bereit war. Insgesamt eine sehr interessante Leseerfahrung, die sehr zum Nachdenken anregt, da leider Menschen mit körperlichem Handicap noch immer eine Sonderstellung in unserer Gesellschaft einnehmen bzw. in diese Rolle „gepresst“ werden. Eigentlich sollte jeder Mensch die gleichen Rechte haben, jedoch kann ich persönlich Bühlers anfängliche Bedenken, ob sich eine Frau mit dieser Behinderung auch gleich gut um ihr Kind kümmern kann wie eine ohne Handicap, sehr gut nachvollziehen und finde es auch sehr gut, dass er sich darüber Gedanken macht und nicht „wahllos“ jeder Anfrage Folge leistet.

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  • Buchverlosung zu "Grenzwertig" von Martin Bühler

    Grenzwertig

    kriegerin

    Hier gibt es ein Exemplar von "Grenzwertig" von Martin Bühler zu gewinnen.

    Um in den Lostopf zu wandern einfach 
    hier http://schwesternrezension.blogspot.de/2014/01/buchverlosung-martin-buhler-grenzwertig.html
    oder hier
    https://www.facebook.com/schwesternrezension/posts/726529054033431?stream_ref=10


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    Viel Glück!

    • 3
  • Lesenswert...

    Grenzwertig

    unclethom

    08. February 2014 um 09:41

    Der Klappentext: Eine ungewöhnliche Anfrage Wieder ein verregneter Morgen, ich stand auf, kochte meinen Kaffee und rief dabei meine Mails ab.Ein Ritual, das sich seit Jahren, in denen ich als privater Samenspender aktiv war, eingespielt hat.Dabei sehe ich mir immer die Zyklusdiagramme meiner Empfängerinnen an. Ein privater Samenspender verhilft kinderlosen Paaren zu ihrem Wunschkind. Dabei spielt die sexuelle Gesinnung keine Rolle. Oft gehen lesbische Paare diesen Weg, in den letzten Jahren aber auch ebenso viele Singlefrauen. Familie heute funktioniert eben nicht mehr wie vor 30 Jahren. Es ist ein interessantes Feld, in dem ich mich bewege, voller Überraschungen und Abenteuer. Es ist eine eigene skurrile Welt, von deren Existenz die Wenigsten wissen. Wer steht wann mit dem nächsten Versuch an, wer wird bald wissen, ob es geklappt hat oder nicht?Für mich ist es zur Gewohnheit geworden, den Tag mit den Zyklen der Frauen zu beginnen. Jeden Orgasmus zu planen, ist inzwischen Routine. Fortpflanzung ist ein knallhartes Business. Ich überflog die Mails an diesem Morgen, sortierte diese in wichtige und unwichtige Fragen, in interessante und uninteressante Anfragen. Dann öffnete ich eine Mail, in deren Betreff „Samenspende“ stand, absolut nicht ungewöhnlich, doch die Mail zog mich in ihren Bann, ich las mich ein und wurde neugierig auf die Frau hinter dem Text. Einer meiner ungewöhnlichsten Aufträge begann. Gut, dass ich vorher nicht wusste, was mich erwartete. Die Mail Nachricht der Unbekannten lautete: Hallo lieber Unbekannter, mein Name ist Franziska Scheuer, ich bin 32 Jahre alt und lebe in Wien. Beruflich leite ich die Rechtsabteilung eines Exportunternehmens. Ich habe Jura studiert, meine Mutter ist Italienerin, mein Vater war Österreicher. Ich bin Single und leide unter meinem unerfüllten Kinderwunsch. Ich wünsche mir seit vielen Jahren ein Kind, doch durch diverse Umstände gibt es bei mir viele Probleme bei der Umsetzung. Ihre Kontaktadresse habe ich auf der Seite Xy gefunden. Ich bin finanziell unabhängig und möchte Sie für ein erstes Gespräch buchen. Wäre dies möglich? In der Hoffnung, von Ihnen zu hören, verbleibe ich hochachtungsvoll Franziska Scheuer Für mich las sich das auf den ersten Blick nicht so ungewöhnlich. Gelegentlich bekam ich Hunderte an Mails pro Woche. Dennoch war diese Nachricht anders, sehr förmlich und auf Distanz eingestellt. Es ist selten, dass man in der Szene mit „Sie“ angesprochen wird. Zudem gab diese Frau ihre Adresse und ihren reellen Namen bekannt, auch sehr ungewöhnlich in diesen Kreisen, zumindest bei der ersten Kontaktaufnahme. Ich lies die Nachricht auf mich wirken und ging zu meinem geplanten Tagesablauf über. Am spätenAbend kam mir die Erinnerung an Franziskas Nachricht. Ich setzte mich an meinem Laptop und schrieb ihr, wie ich es üblicherweise machte, mit einem Foto sowie einer Kopie meines Personalausweises. Ich hielte mich eher zurück mit Informationen, denn ich war mir einfach nicht sicher, wer mir dort schrieb. Wenige Minuten später war die Antwort schon im Postfach. Franziskas Nachricht sprudelte nur so vor Euphorie und Freude. Sie schrieb viel, dabei aber nur wenig Konkretes. Das Einzige, was ich wusste, war, dass sie unter einem unerfüllten Kinderwunschlitt und einen potenziellen Spender für die Realisierung ihres Kinderwunsches suchte. Doch irgendetwas musste an der Geschichte faul sein, ich fragte nach einem Foto von ihr, doch sie schrieb mir kurze Zeit später, dass sie dies nicht schicken möchte. Ich fragte, ob wir vorab persönlich sprechen sollten, vielleicht könnten so schon die ersten Fragen beantwortet werden. Auch das lehnte Franziska ab. Sie bat mich, mir den Betrag zu nennen, den ich für ein Treffen verlangen würde. Ich errechnete den Betrag und nannte Franziska die Summe, die ich als Aufwandsentschädigungveranschlage. Franziska beantwortete jede Mail innerhalb von Minuten, ich war sprachlos über die Schnelligkeitihrer Antworten. Sie stimmte den Kosten zu, fragte nach meiner Bankverbindung und sendete noch am gleichen Abend den Zahlungsbeleg per Mail. Es erfolgte kein Verhandeln, kein Nennen von Bedingungen, sie wollte einfach nur das Gespräch mit mir in Wien. Sie nannte es ein „alles entscheidendesTreffen“ in ihrem Leben. Wenige Tage später stand ich frühmorgens am Bahnhof in Nordfriesland, um den Weg zum Flughafen Hamburg anzutreten. Dabei hatte ich ein mulmiges Gefühl, dieses blieb mir auch. Es war natürlich nicht mein erster Auftrag einer privaten Samenspende, auch das erste „Kennenlern-Gespräch“. Aber von Routine war in diesem Fall nichts zu spüren. Als würde eine innerliche Stimme sagen: Sei Vorsichtig! Zwei Stunden später kam ich am Flughafen an, holte mein Ticket ab, trank noch einen Kaffee imCoffeeshop und ging langsam zu meinem Gate. Es regnete in Strömen und meine Stimmung schwankte zwischen Lustlosigkeit und Melancholie. Zwei Stunden später landete ich nach einem ruhigen Flug am Wiener Flughafen, von dort aus nahm ich ein Taxi und fuhr in das Hotel, das ich vorab reserviert hatte. So kam ich um 14 Uhr im Hotel an, bezog mein Zimmer, duschte mich und zog mich um. Mit Franziska hatte ich vereinbart, dass wir gegen 18 Uhr telefonieren und den Treffpunkt festlegen wollten. Die übrige Zeit nutzte ich, etwas durch Wien zu schlendern. Mein erster Weg war natürlich zum Café mit den leckeren Kalorienbomben von Linzer Torte bis zum Meindel-Streusel. Die Zeit verging und schnell war es 18 Uhr, doch von Franziska fehlte jede Nachricht.Ungewöhnlich, dachte ich mir, war Franziska doch zuvor immer so pünktlich. Kurz vor 19 Uhr erhielt ich eine SMS von Franziska mit der Adresse eines kleinen Biergartens im Westen von Wien. Ich wunderte mich, warum sie gerade diesen Ort gewählt hatte. Rund dreißig Minuten später war ich an dem vereinbarten Biergarten, der mit wunderbaren Kastanien eine tolle schattige und schöne Umgebung ausstrahlte. Nun wurde ich immer nervöser, denn ich hatte ja weder eine Vorstellung, wie Franziska aussieht, noch eine Vorstellung, ob sie alleine oder mit Partner kommen würde. Ich hatte mir einen Platz gesucht, wo ich den Eingang des Biergartens gut im Auge hatte, um möglichst früh zu sehen, wer Franziska ist. Es kamen zahlreiche Besucher, doch immer wenn ich dachte, dass es Franziska sein könnte, liefen sie an mir vorbei. Durch die Einzäunung des Gartens nahm ich nun eine………… Quelle: http://autor-martin-buehler.de/grenzwertig-2/ Der Autor: Mein Name ist Martin Bühler, geboren wurde ich am 01.11.1973 in dem kleinen, überschaubaren und stark katholisch geprägten Ort Krumbach/Schwaben. Im Anschluss an meine Schulzeit studierte ich Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien. Nach dem frühen Tod meines Vaters kam ich nach Deutschland zurück. Hier spezialisierte ich mich beruflich auf den Sektor Cash & Carry, dem Bereich Fisch und Seafood bin ich bis heute beruflich treu geblieben. Bedingt durch meinen Beruf musste ich oft umziehen, so lebte ich einige Zeit in Mainz, Ludwigshafen und Mannheim, bevor ich mich dann schließlich im Jahr 2000 in Schleswig-Holstein an der deutschen Westküste niederließ, wo ich mich noch heute sehr wohl fühle. Ich bin verheiratet und habe eine 13jährige Tochter. Im Jahr 2011 fing ich erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 erschien mein erstes Buch “Der Samenspender Martin1973″, zunächst im Selbstverlag, später über den Miller Verlag. Schnell folgten aufgrund großen Interesses bei meinen Lesern Ratgeber zur Kinderwunsch-Thematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”. Mit jedem Buch wuchs meine Begeisterung dafür, in unserer Gesellschaft bestehende Tabus anzusprechen. Teilweise schockierend und provozierend anderen Menschen etwas mitzuteilen, gefiel mir immer mehr, es wurde meine Passion. Die Themen sind mittlerweile breit gefächert und werden sich mit Sicherheit noch mehr erweitern. Meine besondere Begeisterung gilt hierbei sozialkritischen Beiträgen. Ich habe mit Stern TV (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (Sat1) gearbeitet. Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages, u. a. in Bild der Frau & Bild.de. Schreiben und meinen Lesern viel Interessantes mitteilen, stellt natürlich nicht meine einzige Passion dar. Ich reise auch leidenschaftlich gerne, bevorzugt in skandinavische Länder, besonders liebe ich Island und die Farör Inseln. Mit großer Begeisterung gehe ich zum Fliegenfischen und zum Segeln. Wann immer es meine Zeit erlaubt, koche ich, bevorzugt französische Küche. Mein Lebensmotto war und ist: Das Leben schreibt die interessantesten Storys. Quelle: http://autor-martin-buehler.de/biografie/ Meine Rezension: Der Autor hat ein hochinteressantes Buch zu einem spannenden Thema geschrieben. Schonungslos beschreibt er seine Geschichte als privater Samenspender. Ein privater Samenspender im Gewissenskonflikt. Eine Anfrage von einer Frau die im Rollstuhl sitzt. Soll er ihr helfen oder eher nicht. Der Schreibstil lässt ein flüssiges lesen zu, aber, die Geschichte ist sehr bewegend so dass ich mehrmals innehalten musste um die Geschichte sacken zu lassen und um über das gelesene nachzudenken. Die Samenspende immer noch ein Tabu in unserem, ach so aufgeklärten Land. Für den einen oder anderen ist dieses Buch sicherlich eine Provokation, aber ich denke über dieses Thema sollte gesprochen werden. Daher… Lest seine Geschichte...

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  • Martin Bühler

    Grenzwertig

    Blaustern

    04. February 2014 um 20:29

    Martin ist seit vielen Jahren professioneller Samenspender und hat dabei schon einiges erlebt. Nun schreibt ihm eine junge Frau aus Wien eine E-Mail ohne Foto. Martin ist skeptisch, antwortet dann aber doch. Es folgen ein reger Schriftwechsel und das erste Treffen. Martin ist geschockt. Die junge Frau sitzt im Rollstuhl. Durch einen Unglücksfall auf dem Feld mit ihrem Vater wurde sie aus einer bis dahin glücklichen Kindheit gerissen. Solch einen Fall hatte Martin bisher noch nicht, und er hat große Zweifel, dieser Frau diesen einen Traum zu erfüllen, ein eigenes Kind. Er macht sich große Sorgen, wie diese Frau später ein Baby versorgen soll. Er verlangt erst einmal die ärztlichen Atteste, und rein körperlich ist eine Schwangerschaft möglich. Ein weiteres Treffen folgt. Martin versucht mit ihr ihre schwere Vergangenheit aufzuarbeiten. Wie wird er sich letztendlich entscheiden?  In dem kurzen Büchlein wird eine kompakte Geschichte dargestellt, die man auch als dicken Roman hätte schreiben können. Es ist aber so spannend geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Martins Emotionen kommen hier voll zur Geltung, und man kann ihn mit seinen Beweggründen gut verstehen. Nachdem er sich allseits informiert hat, legt er jedoch die Vorurteile ab und sieht später, was doch alles möglich ist.

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  • Tabuthemen

    Grenzwertig

    dieFlo

    01. February 2014 um 14:37

     Tabuthemen sollen und dürfen eben nicht tabu bleiben oder?   Martin wagt sich in seinem Buch an ein Thema heran, von dem wir alle schon einmal gehört haben, sicher aber niemals in diesem Umfang darüber nachgedacht haben, denn Martin ist ein Professioneller, ....ein professioneller Samenspender. Bis dato ging alles gut, aber dann schreibt ihn eine junge Frau aus Wien an - ohne Foto. Es folgen Mails und das erste Treffen in Wien und der harte Fall, denn seine neue Interessentin sitzt im Rollstuhl. Natürlich jagen tausende Gedanken durch seinen Kopf, wie soll diese Frau denn das Kind versorgen? Ein sehr langes Gespräch bringt für Martin immer noch keine Klarheit, er will erst einmal ärztliche Atteste, die belegen, dass rein körperlich eine Schwangerschaft kein Problem ist. Als all das vorliegt, muss er immer noch denken und es folgen viele Mails, Telefonate und Martin stellt fest, das gibt es etwas in der Vergangenheit seiner hm nennen wir sie Interessentin, das nicht geklärt ist. Martin gelingt es, dass diese Mauer durchbrochen wird und sein Versprechen dafür war, dass dann die Samenspende erfolgt. Viele Flüge nach Wien später, ist es geschafft, da wächst ein Kind und auch wenn hier normal der Kontakt abbricht, er bleibt ..... Ich gebe zu ich bin mit meinen Gefühlen Achterbahn gefahren, ich kann den Kinderwunsch verstehen, ich kann Martins Sorgen verstehen - ich konnte nicht glauben, dass ein Mensch über Jahre hinweg bereit ist, so große Opfer im Privatleben zu bringen, um einer fremden Frau, das Mutterglück zu bescheren. Meine Gedanken waren oft bei Martins Frau, seiner Familie, die ja offen darüber Bescheid weiß und ich gebe zu: Ich wäre niemals bereit, solche Kompromisse einzugehen. Ein wunderbares Buch, dass zeigt, das Wünsche wahr werden können, viel Geduld zum Ziel führt und Zeit alle Wunden heilen kann. Klingt vielleicht kitschig, soll es aber nicht, denn das Buch geht mit dir auf eine Reise, lässt Gedanken zu, die doch vorher niemals da waren.  

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  • Grenzwertig

    Grenzwertig

    Pixibuch

    30. January 2014 um 21:48

    Ich habe selten so ein tiefgreifendes Buch gelesen. Ih war wirklich ein paar Mal zu Tränen gerührt. Franziska hat eine guten Beruf, ist gut situiert, freundlich und aufgeschlossen. Aber sie hat ein Handicap. Sie sitzt im Rollstuhl. Sie war ein gesundes Kind, bis sie einen Unfall hatte. Ihr Vater ist ihr mit dem Traktor über die Beine gefahren, seit diesem Zeitpunkt ist sie ein "Krüppel". Ihr Vater hat sich deswegen das Leben genommen aber Franziska läßt sich nicht unterkriegen, Ihr größer Wunsch: Ein KIND. Deswegen sucht sie schon länger einen Samenspender. Die Kliniken hatten ihr dies wegen ihrer Behindertung nicht gestattet. Deswegen sucht sie jetzt auf eigenem Weg einen Mann, der ihr diesen Wunsch erfüllt. Und sie ist auf der Plattform von Martin gelandet. Er ist über ihre persönliche Anfrage sehr erfreut. Sie teilt ihm aber auch sofort mit, was mit ihr los ist. Sie treffen sich ein paarmal. Martrin hat die größten Gewissensbisse. Er fragt sich immer wieder, ob er das verantworten kann und ob Franzsika das schafft. Nach mehrmaligen Versuchen wird Franziska endlich schwanger. Was super und zu erwähnen ist, dass Martin Franziska durch die ganze Schwangerschaft begleitet hat und auch jetzt,  3 Jahre nach der Geburt der Tochter, immer noch losen Kontakt zu den Beiden hat. Ich war von dem Büchlein beeindruckt. ich fand auch die Zeichnungen in den einzelnen Kapiteln erwähnenswert. Schon gemacht, keine Fotos, die Identität ist gewahrt. Ich persönlich habe jetzt sehr viel über Samenpender gelernt und gehört und habe meine bisherigen Meinung jetzt revidiert. Ich habe dieses Büchlein schon viele Male weitergereicht und andere lesen lassen, Und ich weiß auch, dass eineige Leute dieses Buch sich selbst gekauft haben. Ganz toll, lieber Martin, weiter mit solchen zu Herzen gehenden Geschichten.

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