Martin Baltscheit Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ von Martin Baltscheit

Wir sind nicht allein auf der Welt und müssen zusammenhalten. Niemand weiß das besser als der alte Fuchs, der schon etwas in die Jahre gekommen ist. Großherzig gibt er seine Weisheit und so manchen Überlebenstrick an die jungen Füchse weiter, z. B. wie man den Hunden des Jägers mithilfe eines Strohhalms garantiert entkommt oder den Geißen eine Falle stellt. Eines Tages jedoch beginnt der Fuchs manches Überlebensnotwendige zu vergessen. Der schlaue Rothaarige findet sich in der Welt nicht mehr zurecht, die einmal seine war. Aber das macht nichts, denn nun stehen ihm die jungen Füchse bei - wie gut, dass sie alles von ihm gelernt haben ... Martin Baltscheits Geschichte steckt voller Humor und Wärme. Sein alter Fuchs wächst in seiner zunehmenden Verwirrung allen ans Herz - und zeigt uns, wie leicht auch die größten Hindernisse sein können, wenn man nicht alleine ist und bleibt. Ein kluges Bilderbuch über das Älterwerden und das Zusammenleben der Generationen.

Einfühlsam und eindrücklich wird den Kinder das Thema Demenz nahegebracht. Außerordentlich!

— Bilder-Sternchen

Ein wunderschönes Buch übers Altwerden und über Demenz. Und darüber, dass man dabei nicht seine Würde verlieren muss.

— Stjama

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  • Die wahre Geschichte einer Demenz

    Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

    Bilder-Sternchen

    29. January 2016 um 21:01

    Inhalt: Was ist nur mit dem armen alten Fuchs los? Immer häufiger vergisst er Dinge, bis er nicht mehr weiß, wer er selbst ist. Er weiß nicht mehr, was ein Huhn ist und bald weiß er nicht mal mehr, wie man richtig sprichdffdölgth …   Sprache: Wie im Absatz zuvor angedeutet, wird in diesem Buch mit der Sprache gespielt. Je weiter die Demenz des Fuchses voranschreitet, desto mehr er auch mit der Sprache zu hadern. Ihm fallen einzelne Wörter nicht mehr ein, er weiß nicht mehr, was er sagen wollte und irgendwann kann er kaum noch einen klaren Satz konstruieren.   Bilder: Auch die Bilder erzählen wunderbar die Geschichte des alten Fuchses. Im Laufe des Buches vereinfachen sich die Bilder, die Farbflächen werden größer und verschwommener. Auch die Traurigkeit und die langsam verblassenden Erinnerungen werden durch die Bilder behutsam erzählt.  Prädikat Wertvoll: Völlig zu Recht wurde das Bilderbuch 2011 preisgekrönt. Sensibel und anschaulich wird den Kindern das Thema “Demenz” beigebracht. Da hier die Sicht des Fuchses dargestellt wird, dabei Sprache und Bilder eine verstärkende Wirkung haben, kann das Kind sich in das Problem hineinversetzten. Ich habe bisher kein besseres Bilderbuch gelesen, dass sich mit der Problematik beschäftigt. Daher hat es auf jeden Fall ein Prädikat Wertvoll verdient. Gesamtbewertung: Wie vorher schon angemerkt, in meinen Augen verdient dieses Bilderbuch seinen Preis völlig zu Recht. Sprache, Bilder und Thematik passen perfekt zusammen, daher kann ich gar nicht anders, als 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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  • Rezension zu "Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor" von Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

    WinfriedStanzick

    28. March 2012 um 09:03

    Mit diesem neuen, wunderbaren Bilderbuch hat sich der bekannte und schon mehrfach prämierte Bilderbuchautor Martin Baltscheit einem Thema genähert, das unseren Kinder in der Zukunft bei ihren Urgroßeltern oder auch Großeltern noch mehr begegnen wird als bisher. Früher sagten meine Eltern bei dem entsprechenden Phänomen, die Nachbarin oder wer auch immer sei halt verkalkt. Heute weiß man mehr über die komplizierten und zunehmenden Vorgänge im Gehirn alter Menschen, die an Alzheimer oder an einer anderen Form der Demenz erkranken. Martin Baltscheit hat die Figur eines Fuchses ausgewählt, um sich sehr sensibel und vorsichtig dem Thema zu nähern und es seinen kleinen Leser nahezubringen, was es für ein Lebewesen bedeutet, „seinen „Verstand zu verlieren.“ Im starken Erwachsenenalter schlau und stark, schnell und von den anderen gefürchtet, fängt der Fuchs langsam an alt zu werden und Sachen zu vergessen. Die anderen Tiere, die früher Angst vor ihm hatten, lachen ihn aus und verlieren ihre Achtung vor ihm. Die jedoch behält der Autor und mit ihm seine jungen Leser das ganze Buch über. Die Würde des zunehmend dement werdenden Fuchses bleibt immer gewahrt und man hat Mitleid mit ihm. “Es war einmal ein alter Fuchs ohne Verstand. Er wusste nichts und fühlte nur. Er fühlte, wenn jemand seine Wunden leckte, Der fühlte, wie es ist keinen Hunger zu haben. Er liebte es, wenn die jungen Füchse von der Jagd erzählten. Er mochte ihre Tricks, vor allem den mit dem Strohhalm. Ein paar Dinge fielen ihm schwer: Er konnte sich keine Namen merken. Der fand den Weg nach Hause nicht. Er schlief nie gern allein. Aber das musste er auch nicht.“ Ein wunderbares Bilderbuch, das einer der diesjährigen Preise für Kinderbücher verdient hätte.

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  • Rezension zu "Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor" von Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    28. August 2011 um 12:36

    Martin Baltscheit, Autor, Illustrator und Schauspieler, ist für mich ein Querdenker, der immer wieder ungewöhnliche Wege geht, um das zu transportieren, was ihn bewegt. Längst ist es ja nicht mehr so, dass in Bilderbüchern das Leben, das uns umgibt, ausgespart bleibt. Alles was im Leben vorkommt, spiegelt sich auch in den Büchern. Krankheit und Tod gehören genauso dazu wie der Umgang mit unseren älter werdenden Verwandten. Und genau davon erzählt Martin Baltscheit auf seine unnachahmliche Weise. Zu Beginn ist der Fuchs in der Blüte seines Lebens, stellt Hasen nach und schlägt dem Jäger ein Schnippchen. Er gibt sein Wissen weiter und bringt den jungen Füchsen seine ganzen Überlebenstricks bei. Eines Tages beginnt er, erste Dinge zu vergessen, verwechselt die Tage und weiß schließlich nicht mehr, wer er ist… Es ist eine große Kunst, ein solch schwieriges Thema humorvoll und doch mit aller Ernsthaftigkeit zu behandeln. Martin Baltscheit gelingt das hervorragend, sein Buch über den Fuchs ist eines der wenigen über die man zugleich lachen und weinen muss. Ab 4 (Thomas Schmitz)

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  • Rezension zu "Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor" von Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

    thursdaynext

    20. November 2010 um 09:48

    Ein Kinderbuch über das Altern. Der Fuchs hatte ein aufregendes Leben. Gerne lässt er die aufmerksam lauschenden , jüngeren Füchse an seinem Erfahrungsschatz teilhaben. Plötzlich wird er vergesslich , bringt die Wochentage durcheinander, vergisst Gedanken, Geburtstage, das Jagen , den Weg nach Hause... Sein Futter ,(Hühner/Gänse) verspottet ihn Nur knapp entkommt er noch einmal den Hunden woraufhin ihn die jungen Füchse gesundpflegen und in ihre Obhut nehmen. Ein nachdenkliches, verstörendes Buch für Menschen die schon Erfahrungen mit verwirrten alten Leuten hatten. Kinder dagegen finden die Geschicht um den vergesslichen Fuchs schlicht witzig. Gut verwendbar als Vorbereitung auf einen Besuch im Altersheim. Die farblich schlicht gehaltenenen Illustrationen untermalen den Text sehr gut. Für Kinder die mit Alzheimer konfrontiert werden ist das Buch sicher empfehlenswert. Um das Altern für die Kleinen verständlich zu machen sei jedoch besser "Die Alterstreppe ,treppauf-treppab ) empfohlen.

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