Martin Baltscheit , Katharina Sieg Die Nacht des Elefanten

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht des Elefanten“ von Martin Baltscheit

Oh Elefant!

Du bist groß, stark, furchtlos und stolz. Heute Nacht wollen wir bei dir schlafen.

Der Elefant nickt stumm. Er ist der große Elefant, was soll er tun?
Dabei ist doch er derjenige, der nachts nicht schlafen kann, weil er wild wird, wenn er Geräusche hört und Dinge sieht, die gar nicht da sein können: Schreckliche Dinge. Unglaubliche Dinge. Dinge, die kein Elefant beschreiben kann.

Martin Baltscheids Geschichte von der Nacht des Elefanten, die bereits 2014 den deutschen Kurzfilmpreis gewann, wurde von Katharina Sieg in einer unglaublich farbenstarken Technik umgesetzt: Sie hat für das Buch geschnipselt, geklebt und gestaltet, was das Zeug hält: Mit Seiden- und Transparentpapieren auf dem Leuchttisch - mit unglaublichen Strahlkraft und wortgewaltig wird so bald keiner mehr Angst im Dunkeln haben!

Dieses Thematisiert die Angst im Dunklen auf wunderbare Art. Eine eindrucksvolle Geschichte mit kunstvollen, originellen Bildern

— Kinderbuchkiste

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  • Dieses Buch vertreibt die Angst im Dunkelen

    Die Nacht des Elefanten

    Kinderbuchkiste

    08. February 2017 um 18:49

    Die Nacht des Elefanten wurde bereits 2014 als Kurzfilm vorgestellt und gewann den deutschen Kurzfilmpreis. Katharina Sieg gestaltete die farbenstarken Bilder in einer ganz besonderen Technik. Die Bilder sind aus winzig kleinen Transparent-und Seidenpapierstückchen zusammengesetzt. Sie strahlen eine in allen Bereichen soviel Wärme aus, dass man nach dem Betrachten dieses Buches bestimmt keine Angst im Dunklen mehr hat. Besonders  schön kommen die Farben im Kontrast mit dem Schwarz des Einbandes zu Geltung. Es ist ein kunstvolles Buch sowohl in der Gestaltung als auch inhaltlich. Der Einbanddeckel ausgestanzt  lässt einen Elefant erblicken. Schlägt man das Buch auf ist er umgeben von bunten Schnipseln, die eine einheitliche Fläche bilden, aus der vereinzelt Augen herausgucken, die dazu animieren, die Gestalten dazu  zu entdecken. Dabei erkennt man die unterschiedlichsten Gestalten. Dreht man das Bild ein wenig verschwinden diese und neue setzten sich zusammen. Ein Spiel der Optik, kunstvoll und lebendig arrangiert, Der Betrachter taucht ein in eine fantastisch, phantasievolle Welt voller farblicher Harmonie. Unterschiedlichste Farbabstufungen vermitteln Stimmungen von Wärme aber auch Stärke, Angst und Harmonie. Der Elefant ist groß, stark und mutig. nur in der Nacht da fühlt er sich ganz, ganz anders. Da hat er such mal Angst. Da sind ihm Geräusche unheimlich und Schatten, die dem Mondlicht geschuldet sind. Da wirkt alles ganz anders als am Tag. Da gibt es Dinge, die es sonst gar nicht gibt. Sie sind z.B. mal unglaublich,  mal schrecklich. Dann entflieht der Elefant den unheimlichen Gestalten und Geräuschen und läuft und läuft bis er nicht mehr kann. Am nächsten Morgen wacht er irgendwo in der Fremde auf und weiß nicht einmal mehr wie er dort hin gekommen ist. Aber er hat Spuren hinterlassen. So ein Elefant der rennt und auf nichts und niemanden achtet hinterlässt nun mal Spuren. Auch Spuren der Verwüstung, das wundert dann andere Tiere. Auf die Nacht folgt der Tag und auf den wieder die Nacht, so ist der Lauf der Zeit und in der Nacht wird wieder aus dem starken , mutigen Elefanten ein ängstlicher und er sieht Dinge die es eigentlich nicht gibt und er rennt und rennt bis er müde umfällt und am anderen Morgen irgendwo aufwacht. Und wieder hat er eine Spur der Verwüstung hinterlassen, von der niemand wei0 wer es war. Langsam bekommen alle Angst vor dem unheimlichen Wesen, das soviel Verwüstung hinterlässt, doch niemand weiß wer es sein könnte. Da haben die Tiere eine Idee. In der nächsten Nacht werden sie beim Elefanten schlafen denn der ist mutig und stark, da kann ihnen auf keinem Fall etwas passieren. In der Nacht wird es sehr, sehr dunkel. Man kann überhaupt nichts sehen aber der Elefant kann alles aber auch wirklich alles hören. Erschrocken fragt er jedes Mal, "wer ist das?" und jedes Mal antwortet eines der Tiere wie z.B. der Frosch der sagt:" Ich bin da, ich putze die Zähne." Und da er weiß was es war hat er keine Angst und muss auch nicht mehr davon laufen. Am Morgen erstrahlt nicht nur die Sonne sondern alles und alle denn der Elefant ist nicht davon gelaufen und alles ist wie am Abend zuvor. In der Nacht gab es keine Verwüstung. Müde von der aufregenden Nacht schläft der Elefant ein aber hört immer noch was die anderen so treiben. Er schläft tief und fest den ganzen Tag und die darauf folgende Nacht, doch dieses Mal erschreckt ihn nichts. Den Abschluss dieses wunderschönen Buches bildet eine große ausklappbare Panoramaseite und eine weitere Seite der Nacht.. Wie schön kann Nacht sein mit solchen Bildern. Bildern voll Strahlkraft. Farbintensiv, warm und harmonisch. Gar nicht dunkel. Ein buch, dass die Angst vor der Nacht nimmt, denn es vermittelt die Botschaft hinzuhören, hinzuschauen, zu erforschen was unheimlich ist denn dann löst sich die Angst auf und das Fremde ist gar nicht mehr fremd. Ein Buch, dass nicht nur Kindern Spaß macht. Wir haben es im Seniorenkreis vorgestellt und die hatten genauso viel Spaß daran wie unsere Lesekinder. Im Anschluss an die Lesung haben wir Nachtbilder gebastelt. Eine alte Technik, die bestimmt jeder kennt,. Man malt bunte Flächen, so wie man es möchte mit Wachsmalkreide. Darauf trägt man eine schwarze Schicht mit Wachsmalkreide auf und kratzt dann wieder so wie man möchte Gegenstände, Tiere etc. heraus, die nun farblich aus dem Schwarz herausleuchten.

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