Martin Baltscheit , Wiebke Rauers Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

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Inhaltsangabe zu „Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.“ von Martin Baltscheit

Tiefgründig, überraschend und urkomisch! Der Bär wird um sein faules Leben im Zoo beneidet. Jeden Tag drei Mahlzeiten und satt einschlafen. Dabei wäre er viel lieber frei wie die Krähe. Die bietet ihm die Chance seines Lebens: Sie können ihre Körper tauschen! Schnell muss der Krähenbär feststellen, dass gute Manieren in freier Wildbahn reine Zeitverschwendung sind, und die Bärenkrähe frisst sich nicht nur rund, sondern auch unglücklich. Und so teilen sich die beiden am Ende die Vollpension im Zoo in einer freien Entscheidung. Philosophische Themen kindgerecht und lustig verpackt und mit leuchtend-fantasievollen Illustrationen ausgestattet!

So ein schönes Buch, mal wieder, von Martin Baltscheit. So viele Themen werden angesprochen, gerade für mich als Lehrerin ein tolles Buch!

— Katzenkind

eine Geschichte die durch ihre Illustrationen lebt, den Inhalt haben die Kinder nicht verstanden, da Schreibstil keinesfalls Kindgerecht

— Engel1974

Ein wundervolles Kinderbuch das ich nur weiterempfehlen kann!!!

— Solara300

Lesen Sie dieses Buch! Lesen Sie es selbst oder Ihren Kindern vor! Sie werden viel lachen aber auch viel lernen...!

— MissKiss

Ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch mit guter Moral und witzigen Dialogen!

— simone_richter

Ein top ausgestattetes Kinderbuchhighlight. Witzig, humorvoll und tiefgründig!

— lehmas

Ein wirklich tolles Kinderbuch mit unglaublich liebevollen Illustrationen und einer Geschichte zum Nachdenken, die mit viel Witz erzählt ist

— CWPunkt

Witzig, tiefgründig und absolut bezaubernd! Ein Kinderbuch-Highlight!

— elafisch

Klasse Kinderbuch mit viel Tiefe!

— mabuerele

Ein mutiges und ein wenig provokantes Kinderbuch. Ein Buch, was neue Grenzen steckt, aber auch sehr gehaltvoll und aussagekräftig ist.

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  • So unterschiedlich und doch sehr ähnlich

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    MuenisBookWorld

    15. September 2017 um 18:59

    Durch einen witzigen Zufall landet eine Krähe im Gehege des Bären. Der Bär lässt sich nichts sagen und ist im Gegensatz zur Krähe eher schlecht gelaunt und teilt sein Eigentum nicht gern. Das macht er schon bei seinem Fressen deutlich. Plötzlich landet die Krähe durch ein dummes Missgeschick im Pool. Das Blöde ist nur: Eine Krähe kann nicht schwimmen. Durch laute Beleidigungen und Schreie rettet der Bär schließlich die Krähe. Die Krähe macht sich schnell aus dem Staub, kommt jedoch am nächsten Tag wieder zurück. Das klingt zunächst gar nicht so schlimm, doch der Vogel ist (wie der Bär schon sagt) eine richtige "Laberkrähe". So nervt die Krähe den Bären Tag ein Tag aus. Ich muss sagen, dass mir die Beziehung zwischen Bär und Krähe sehr gefallen hat. Man kann eine gute Entwicklung zwischen beiden Tieren von Anfang bis Ende beobachten. Beide sind sehr unterschiedlich verstehen sich aber später umso besser. Als Erwachsene musste ich bei einigen Begriffen und Bemerkungen schmunzeln. Es werden viele Jugendwörter und Wortneuschöpfungen verwendet. Die Sprache kann für manche Kinder zwar unterhaltsam sein, jedoch gleichzeitig auch etwas stören. Viele Kinder fühlen sich sicherlich auf diese Art von Sprache angesprochen. Sie ist witzig, unterhaltsam und zum Totlachen. Alles hat jedoch seine Grenzen.

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  • Ich warte weiter darauf, dass Baltscheit mich enttäuscht... :D

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Katzenkind

    23. June 2017 um 11:40

    Ich war fest davon ausgegangen, von diesem Buch enttäuscht zu sein. Martin Baltscheit, Shootingstar der Deutschdidaktik dank seines Bilderbuches „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“, schreibt und illustriert witzige Bilderbücher die Kinder ansprechen, auch gerade weil sie nicht banal sind. In seinem 2012 erschienen Bilderbuch „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ behandelt er rührend, unaufdringlich, aber doch ehrlich das Thema Altersdemenz. Nun also kein Bilderbuch, sondern eine Erzählung, die Geschichte von „Krähe und Bär“. Die beiden ungleichen Gestalten lernen sich im Zoo kennen, wo der Bär vor sich hin vegetiert. Er frisst täglich seinen Eimer Fleisch, er wird dicker und träger, geht seine Runden im kleinen Gehege. Er träumt von Freiheit, aber immerhin muss er nicht hungern. Die Krähe ist frei wie, nunja, ein Vogel, aber auch hungrig. Das erste Aufeinandertreffen der beiden ist nicht gerade freundlich und geprägt davon, dass die Krähe etwas will, das der Bär zwar im Überfluss hat, aber nicht bereit ist herzugeben: sein Essen. Die Krähe hingegen hat etwas, das der Bär will, nämlich Freiheit. Hier wird ein so zentrales, tiefes Thema menschlicher Erfahrung angetastet, die Empfindungswelt zwischen den Polen Sicherheit und Freiheit, aber dabei so kindgerecht und in typischem Baltscheit-Humor, dass sich das Buch von Anfang an wunderbar liest. Im weiteren Verlauf freunden Bär und Krähe sich natürlich an. Und das liegt an einem Wunder, an einem „Geschichtenwunder“ und mit dieser Bezeichnung macht der Autor der Leserin oder dem Leser auch wieder deutlich, wo sie oder er sich befindet: in einer Geschichte. Die Krähe ertrinkt fast im Bärengehege, der Bär rettet sie. Im weiteren Verlauf kommt die Krähe öfter vorbei, der Bär teilt einen kleinen Teil der Ration. Die Krähe bemüht sich, dem Bären das Gehege schöner zu machen, malt seine Wand blau an, will ihn mit einer Pappnase aufheitern. Der Bär teilt sein Essen, teilt aber auch verbale Hiebe aus. Aufzumuntern ist er kaum. Hier ist nun der nächste Punkt, an dem ich gespannt und ein wenig ängstlich darauf gewartet habe, wie Baltscheit wohl dieses Dilemma lösen wird. Soll der Bär ausbrechen? Wie glaubwürdig wäre das? Aber auch hier: Geschichtenwunder. Die Krähe hat von der Schlange einen Zaubertrank bekommen, der es beiden erlaubt die Körper zu tauschen! Was beide tun. Und wie es dann weitergeht, wie Bärenkrähe und Krähenbär mit ihren neuen Leben zurechtkommen und den Höhepunkt, sehr aufregend mit einer thrillerartigen Spannung, werde ich hier nicht verraten, aber das Weiterlesen lohnt sich und ich war sehr überrascht, wie gelungen mir das Ende erschien. Von Kritik an Zoos über Kritik an aktuellem Konsumverhalten bis hin zu zentralen Fragen des Lebens und der Freundschaft behandelt dieses Buch unheimlich viele, tiefgründige Themen. „Krähe und Bär“ regt an zum Nachdenken und zum Philosophieren, ist aber kein Ratgeber, sondern eher ein Fragensteller. Dabei ist der Schreibstil flüssig, es ergeben sich viele freche und wortgewandte Dialoge zwischen Krähe und Bär, die im Buch in unterschiedlichen Farben dargestellt werden. Wenn Erwachsene diese Geschichte vorlesen, sollten sie dringend ihre Stimmen verstellen und ein wenig dramatisches Gestalten hineinlegen, damit Kinder dieses Buch gut verstehen können. Die leuchtend bunten Bilder unterstützen das Lesen und sind ausnahmsweise nicht von Baltscheit selbst, sondern von Wiebke Rauers gemalt. Besonders herausragend empfand ich, wie gut man die Gefühle der Tiere anhand der Illustrationen ablesen kann. Hier bietet sich die Chance  Emotionen und deren Ausdruck zu behandeln. Eine Kleinigkeit noch: Wer Wortschatz wie „Blödbär“, „fetter Sack“, „Bratarsch“ im Wortschatz seiner Kinder vermeiden will, greife doch besser zu einer anderen Lektüre. Ich persönlich würde diese kreativen Beleidigungen zum Anlass nehmen, über Sprache zu reflektieren. :) Ich möchte damit schließen, dass dieses Buch ein weiterer Baltscheit-Schatz ist. Dieser eignet sich aber für eher für Kinder ab acht, neun Jahren, ist also schon für die Größeren. Und auch die ganze Großen, können Spaß an diesem Buch haben!

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  • Krähe und Bär

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Engel1974

    22. April 2017 um 17:43

    „Krähe und Bär“ von Martin Baltscheid erzählt die Geschichte zweier ungleicher Freunde. Erschienen ist das Buch im Dressler Verlag und für Kinder von 6 bis 8 Jahren gedacht. Um was geht es? Der Bär verbringt schon seit er denken kann sein Leben im Zoo, einsam sind seine Tage. Bis eines Tages ein Vogel genau vor ihm ins Wasser fällt. Nur widerwillig rettet der Bär den Vogel, der sich als Krähe vorstellt. Die Krähe ist hungrig und kehrt von nun an täglich ins Gehege des Bären zurück um Futter abzubekommen. Aus den täglichen Begegnungen wird Freundschaft, eine ganz besondere Freundschaft, bei der die Krähe versucht den traurigen Bären aufzuheitern und ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen. Meinung: Martin Baltscheid erzählt eine sehr tiefgründige, philosophische Geschichte von Freiheit, Vorurteil und Freundschaft, eine Geschichte bei der man viel zwischen den Zeilen lesen muss und bei uns Erwachsenen sofort ankommt, den Kindern aber fällt das Verstehen schwer. Für sie lebt die Geschichte von den farbenfrohen, einzigartigen und wunderschönen Illustrationen von Wiebke Rauers. Zusammen mit meinen Kindern und einer Gruppe von Schulkindern habe ich das Buch gelesen und schnell gemerkt das sie Verständnisprobleme hatten und dadurch leider auch sehr schnell das Interesse an der Geschichte. Dies lang zum einen an den Botschaften zwischen den Zeilen, aber auch am gewöhnungsbedürftigen, nicht gerade Kindgerechten, schwierigen Schreibstil. Der Schreibstil entspricht keinesfalls dem Sprachstil der Kinder und enthält viel zu viele Dialoge. Um die Geschichte aufzulockern und humorvoll klingen zu lassen, baut der Autor leider auch noch Begriffe wie „Blödbär“, „fetter Sack“, „Bratarsch“, um nur einige zu nennen ein. Da frage ich mich gehört das wirklich in ein Kinderbuch? Viele Erwachsene und auch ich möchten diese Begriffe nicht unbedingt im Wortschatz meiner Kinder wissen. Insgesamt betrachtet möchte der Autor eine wichtige Botschaft vermitteln, die so leider gar nicht bei den Kindern ankommt. Immer wieder musst ich unterbrechen und aufkommende Fragen der Kinder beantworten. Für die Kinder traten letztendlich die Illustrationen in den Vordergrund des Buches, die ihre eigene Geschichte erzählten.

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  • Ein ganz besonderes Buch mit tollen Illustrationen über eine ganz besondere Freundschaft

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Lesegenuss

    28. March 2017 um 10:57

    Was macht eine Krähe im Zoo? Sie ist auf der Suche nach Futter. Hunger, das Wort beherrscht sie perfekt. Im Bärengehege ein Knochen, Reste von Fleisch. Doch ihre Landung missglückt und sie landet im Bärenpool. Krähen können nicht schwimmen. Bären sind faul und träge (so hat es jedenfalls den Anschein, wenn man sie im Zoo sieht). Doch es gibt Wunder, so wie hier in der Geschichte. Der Bär rettet die Krähe, aber nur, weil sie ihm mit ihrem Gekrächze auf den Wecker geht. Langweilig ist ihm. Jeden Tag der gleiche Ablauf, bis die Krähe wieder auftaucht. Und irgendwie mag er den Vogel, neidet ihn um seine Freiheit, dahinzufliegen wo er möchte. Der Bär kann das nicht. Er ist eingesperrt in seinem Gehege. Martin Baltscheit hat mich sehr beeindruckt durch seinen tollen Erzählstil. Die Geschichte ist teils humorvoll aufgebaut, versetzt mit etwas Ironie. Beide Charaktere sind durch die Illustrationen super ausgearbeitet und sympathisch. Die Idee zur Kuschelkrähe als Stofftier findet ich gut, "als Wächter des Schlafs", wie die Krähe sagt☺ (S. 57). Das Buch ist eine wunderschöne als auch abenteuerliche Geschichte um eine wachsende Freundschaft zweier unterschiedlicher Tiere. Eine Freundschaft, wie sie eigentlich nicht bestehen kann. Martin Baltscheit verstgeht es, große und kleine Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die großflächigen Illustrationen von Wiebke Rauers machen die Geschichte zu einer angenehmen Lesereise. Durch die gezeichnete Körpersprache, der Mimik ist jeder Moment erkennbar. Aber hier ist noch mehr. Es geht um Themen, die zum Lesealter passen, wie Freundschaft, Zusammenhalt, aber auch um Ängste. Gute Freunde helfen sich gegenseitig und demonstrieren, wie stark man durch den Zusammenhalt wird. Freud und Leid liegen oft dicht beieinander, genau wie Sonnenschein und Regen. Egal, was auch immer passiert, die Hoffnung sollte man nie aufgeben, und vor allem die Augen öffnen, um zu erkennen, wie viel Wert eine Freundschaft besitzt, einem eine Freundschaft bedeuten kann. Ich kann „Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle“ Leseempfehlung geben, weil alles rundum gelungen ist, sowohl vom Inhalt als auch die Illustrationen.

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  • Ein Buch das zum Nachdenken anregt

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Lesemaus87

    08. March 2017 um 11:34

    Daten zum Buch: Titel: Krähe und BärAutor: Martin BaltscheitGenre: KinderbuchVerlag: Dressler Seitenzahl: 112 SeitenErschienen: 23. Januar 2017 Inhalt des Buches: In dem Buch geht es um einen Bären, der lieber frei sein möchte wie die Krähe. Die Krähe wiederum möchte lieber faul sein wie der Bär und jeden Tag drei Mahlzeiten haben und satt einschlafen. Die Krähe bietet dem Bären die Chance seines Lebens: Sie könnten ihre Körper tauschen, wenn der Bär auch möchte. Doch leider muss der Krähenbär feststellen, das das Leben in freier Wildbahn doch nicht so toll ist wie erwartet, denn dort gibt es keine gute Manieren und fast nichts zu Essen. Die Bärenkrähe frisst sich kugelrund und fühlt sich ebenfalls nicht wohl. Und so kommt es, das sich die beiden am Ende eine Vollpension um Zoo zusammen haben und das aus ihrer freien Entscheidung. Ein tiefgründiges, urkomisches und überraschendes Buch. Charaktere: Ich finde die beiden Charaktere des Buches, also die Krähe und den Bären gut gelungen. Cover: Das Cover des Buches finde ich sehr schön und rundum gelungen. Man sieht auf dem Cover einen See und im See sieht man den Bären, der in einem kleinen roten Boot liegt und auf dem Bauch des Bären sitzt die Krähe. Das Buch selbst ist auch sehr schön aufgemacht, auf fast jeder Seite findet man schöne Illustrationen. Was ich auch noch schön finde, das jeder der zwei seine eigene Textfarbe hat und man somit immer sieht, ob die Krähe (rot) oder der Bär (schwarz) redet.   Schreibstil: Der Schreibstil des Buches ist locker, leicht und sehr kindgerecht. Die einzelnen Kapitel haben genau die richtige Länge und es kommen viele Illustrationen vor, die das Lesen auch für Leseanfänger leicht macht. Ein Kritikpunkt habe ich aber leider und zwar kommen im Buch teilweise sehr schlimme Ausdrücke vor wie z.B. "Fetter Sack", "Bratarsch" oder "Verpiss dich" um mal 3 Beispiele genannt zu haben. Die Ausdrücke passen zwar zu einer Krähe, aber meiner Meinung nach sollten solche nicht in einem Kinderbuch vorkommen.    Meine Meinung:  Alles in allem ein schönes Kinderbuch, mit einem Thema, das zum Nachdenken anregt. Die Aufmachung ist einfach nur richtig klasse. Das einzige was es zu bemängeln gibt, sind die schlimmen Ausdrücke, die meiner Meinung nach echt nicht in ein Kinderbuch gehören, auch wenn sie zu der Krähe passen. Deshalb gibt es nur 4 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Krähe und Bär" von Martin Baltscheit

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    kathrineverdeen

    05. March 2017 um 12:22

    Die Sonne scheint für uns alle. Dass aber nicht jedes Leben sonnig ist, und es der Sonne anscheinend völlig egal ist, für wen sie scheint, erzählt uns ein Bär, der ein trostloses Dasein hinter engmaschigen Zäunen und dicken Mauern eines Zoos lebt. Er kennt nur dieses Leben, denn er wurde hier geboren und trotzdem trägt er eine tiefe Sehnsucht nach Freiheit in sich, die ihn jeden Tag aufs Neue traurig macht. Während der Bär jeden Tag mit seinen trostlosen Leben hadert und sich nichts weiter wünscht als frei zu sein, gibt es eine kleine freche Krähe, die ihn sehr um sein Leben beneidet. Drei Mahlzeiten am Tag ohne etwas dafür zu tun - dafür würde sie sich liebend gerne einsperren lassen. Dann bietet sich die für beide die Möglichkeit ihre Körper zu tauschen – die Chance ihres Lebens: Freiheit gegen geregelte Mahlzeiten …Für sein brandneues Kinderbuch „Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.“ hat Martin Baltscheit sich zwei wunderbare literarische Figuren erschaffen, die sehr divergent sind. Eine rotzfreche, magere Krähe, die in Freiheit leben darf, aber täglich gegen und mit dem Hunger kämpfen muss. Dieser Krähe stellt der Autor auf kontrastreiche Weise einen riesigen und dicken Bären, mit feinen Manieren zur Seite, der ein trostloses Leben in Gefangenschaft in einem Zoo führt, und nichts für seine Mahlzeiten tun muss. So hat jeder sein Päckchen zu tragen …Baltscheits kindgerecht verpackte, tiefgründige und philosophische Themen lassen sich auf viele aktuelle Situationen übertragen. Vordergründig geht es um eine besondere Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Wesen, die erst nachdem sie einige Vorurteile aus ihren Gedanken verbannt haben, zueinanderfinden. Und um die Freiheit und darum, dass niemand wirklich frei ist, wenn irgendwo unüberwindbare Mauern und Zäune errichtet werden. Ein weiteres Thema handelt von einem nicht geschätzten Leben im Überfluss, während in einem anderen jeden Tag aufs Neue ums nackte Überleben gekämpft wird.Ich bin ein bekennender Martin Baltscheit Fan und mit jedem gelesenen und gehörten Werk wächst meine Begeisterung für dieses geniale Multitalent. Impulsiv und ausdrucksstark vereint der Autor Themen, die mich sehr bewegt haben. Womöglich wird jeder Leser dieses Buch mit seinen wichtigen Botschaften auf seine eigene Weise erleben. Die einen werden es als urkomisch und andere werden ins Grübeln geraten. Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch wegen der Thematik sehr betroffen gemacht hat. Auch wenn ich Baltscheits Humor sehr schätze, konnte er mich in seinem neuen Werk nicht wirklich mit den humorvollen Szenen trösten. Und auch nach dem Lesen wirken einige Szenen dieser Geschichte nach. Aber auch das macht ein gutes Buch für mich aus.Was mich ein bisschen an Martin Baltscheits großartigem Kinderbuch „Nur ein Tag“ gestört hat, waren die filigranen und zuckrig süßen Illustrationen von Wiebke Rauers. Nicht weil diese so unansehnlich waren, sondern einfach weil ich den etwas gröberen Stil von Martin Baltscheit bevorzuge. Nachdem ich „Krähe und Bär“ gelesen habe, kann ich nachvollziehen, warum der Autor sich erneut mit Wiebke Rauers zusammengetan hat, denn sie kann nicht nur zuckrig süß. So untermalt sie auch die richtig lauten Szenen gekonnt mit eindrucksvollen und ausdrucksstarken Illustrationen. Alles harmoniert miteinander. Selbst der Text, der in verschieden Passagen aus der Reihe tanzt und unterschiedlich koloriert ist, fügt sich perfekt ein.„Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.“ von Martin Baltscheit ist für mich persönlich wieder ein besonderes Leseerlebnis. Es hat mich sehr berührt und oft schweiften meine Gedanken ab und das Gelesene bestärkte mich Mauern einzureißen, um mich nicht zu verschließen. Aber auch darin, dieses Buch an eine Freundin weiterzugeben, die sehr gerne Zoos besucht.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • Das Gras auf der anderen Seite

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Simi159

    01. March 2017 um 17:10

    Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner, zumindest glaubt man das. So ist das auch für die Krähe und den Bär. Sie lebt in Freiheit kämpft jeden Tag gegen ihren Hunger und um Futter, während er faul auf der Haut im Zoogehege liegt und jede Mahlzeit auf demSilbertablett serviert wird.  Beide treffen eher zufällig aufeinander, der Bär rettet der Krähe das Leben und obwohl sie sich anfänglich nicht so recht leiden können, werden sie schnell ein Team.  Der Bär langweilt sich und wäre gerne Frei. Die Krähe beneidet ihn um sein Essen und die Sicherheit. Und so schlüpfen sie in den Körper des Anderen… Wird dies die fehlende Zufriedenheit bringen?  Fazit: Wow, welch eine tiefgründige Geschichte, die so leichtfüßig und mit so tollen wie sympathischen Charakteren erzählt wird. Man mag diese beiden, sich so unterschiedlichen und doch liebenswerten Tiere sofort. Egal ob es die Krähe, die frech und witzig daher kommt oder den etwas faulen aber herzensguten Bären.  Die Beiden sind gut beschrieben und auch jüngere Kinder werden gefallen an dieser etwas abgedrehten Geschichte finden. Der philosophische Teil der Geschichte bleibt zu jeder Zeit kindgerecht und  es wird schon vor dem Ende der Geschichte klar, dass jeder Mensch und jedes Tier es nicht nur gut oder nur schlecht im Leben hat. Dass immer beide Seiten dazu gehören und dass es gibt ist, wenn man schaut was man hat und nicht was fehlt. Sprachwitz und eine teilweise derbe Ausdrucksweise, lassen den Leser schmunzeln. Beide Tiere fluchen und werden dadurch einen ticken menschlicher… Schöne große Schrift, wie kinngerechte kurze Kapitel und viele Bilder halten auch Erstleser bei der Lektüre und lassen die Geschichte im nu vergehen. Alles in allem ein  wundervolles Kinderbuch, das auch größeren Kinder und Erwachsenen Spass macht. Von uns gibt es 5 STERNE.

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  • Wenn ein Wunsch nicht immer für Freude sorgt...

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Solara300

    27. February 2017 um 14:38

    Kurzbeschreibung Wenn zwei völlig unterschiedliche Tiere aufeinander treffen und jeder den anderen um sein Leben beneidet. Dann sind wir bei dem Bär im Zoo und der Krähe, die sich dort des Öfteren herumtreibt in der Hoffnung noch den einen oder anderen Happen zu ergattern. Beide lernen sich durch einen Unfall im Teich näher kennen und stellen fest, dass sie beide einen Traum haben. Der Bär wäre gerne so frei wie die Krähe und die Krähe wäre gerne so satt wie der Bär. Beide haben die Chance diese Erfahrung zu machen, nur der Preis fällt anders aus als erhofft.. Cover Das Cover ist wundervoll gestaltet mit dem Bär und der Krähe, die sich beide sehr gut zu verstehen scheinen. Denn sie treiben dahin und der Bär scheint der Krähe zu lauschen. Schreibstil Der Autor  Martin Baltscheit hat hier eine wunderschöne Geschichte über das kennenlernen, Freundschaft, Erfahrung und Wertschätzung geschrieben und ich bin begeistert von der Geschichte. Die mal wieder aufzeigt das man nicht immer so unzufrieden sein sollte, da es dazu nicht immer einen Grund gibt. Dazu sind der Einband und die Illustrationen von Wiebke Rauers herrlich gelungen und haben mich in die Welt der zwei, Krähe und Bär entführt. Meinung Wenn ein Wunsch nicht immer für Freude sorgt... Nun, da sind wir bei zwei außergewöhnlichen Fremden. Denn hier treffen sich ein Bär, der im Zoo wohnt und eine Krähe. Denn die Krähe fällt aus Versehen ins Wasser und der Bär rettet sie. Davon ist die Krähe noch ziemlich perplex, den im Normalfall machen Bären, die laut dem Hörensagen sich für niemanden interessieren nichts. Dabei findet Krähe raus, das der Bär traurig ist mit seinem Leben, das von Tag ein und Tag aus nur daraus besteht seine Runde zu laufen und zu essen und zu schlafen. Die Krähe hat dazu aber eine Idee, nachdem sie sich mit dem Bär näher angefreundet hat, was bei solch einen Sturkopf nicht immer ganz einfach ist. Denn Krähe hat einen Trank wo die Seele tauscht. Das heißt Krähe ist in Bärs Körper und Bär in Krähe Körper. Denn somit wäre sein Traum von Freiheit endlich Wirklichkeit und Krähes Traum nie wieder Hunger zu leiden würde sich auch erfüllen. Nur manche Träume und die Wirklichkeit haben nicht viel gemeinsam und so müssen beide feststellen, dass der beste Wunsch nichts nützt wenn du keinen Freund mehr an deiner Seite hast. Genau diese Geschichte gefällt mir deshalb sehr gut. Denn nicht jeder Wunsch den man hat, ist auch der richtige für einen, so lernen es die beiden auch. Und dabei steht etwas ganz oben und zwar das man sich auf etwas Neues einlässt, wie einen Freund kennenzulernen der für einen da ist und einen versteht. Fazit  Ein wundervolles Kinderbuch das ich nur weiterempfehlen kann!!! 5 von 5 Sternen

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  • Eine ungewöhnliche Freundschaft verpackt in einem ungewöhnlichen Buch

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Damaris

    25. February 2017 um 14:31

    Zwei unzufriedene Tiere und eine ungewöhnliche Freundschaft - so könnte man das Thema von "Krähe und Bär" in aller Kürze zusammenfassen. Dass das Buch als tiefgründig, überraschend und urkomisch beschrieben wird, war mir vor dem Vorlesen nicht deutlich bewusst. Aber umso besser. Meine zwei Kinder sind mit 7 und 9 Jahren im perfekten Vorlesealter für das Buch. Doch nach den ersten Seiten war ich irritiert und die Kinder ebenso. In mir kam die leise Frage auf, ob das Buch vielleicht nicht ZU tiefgründig oder ZU abgedreht ist? Jetzt sage ich nein, es ist genau richtig! Aber anspruchsvoll ist es schon. Mehr, als man bei der herrlich fröhlich-zufriedenen Illustration auf dem Einband erwarten würde. Der Bär ist unzufrieden mit seinem Leben im Zoo. Zwar hat er täglich drei sichere Mahlzeiten, aber er ist in einem kleinen Gehege gefangen. Außer schlafen, essen und andauerndes Im-Kreis-Laufen passiert hier nicht viel. Er möchte frei sein. Der Autor bringt die Frustration des Bären so deutlich zum Ausdruck, dass sie einem förmlich aus dem Text entgegenschreit. Lustig und komisch ist das nicht, eher sehr ehrlich und ernüchternd - und auch etwas traurig. Die Krähe ist frei und kann fliegen wohin sie will, dafür plagt sie andauernder Hunger. Aus anfänglicher Abneigung, seitens des Bären, entwickelt sich eine zaghafte Freundschaft, die beiden ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Am Ende werden aus Feinden echte Freunde, die dankbar für ihr Leben sind und sich die Annehmlichkeiten teilen. Ich bin der Meinung, dass man der Geschichte etwas Zeit geben sollte. "Krähe und Bär" ist ein Kinderbuch, an das man sich gewöhnen, in das man sich einlesen muss. So schlug die anfängliche Skepsis bei mir und den Kinder in plötzlichen Enthusiasmus um. Die Handlung wurde spannend und tatsächlich überraschend. Die Illustrationen sind perfekt! Besonders mein Sohn war von der Geschichte fasziniert. Einen Anteil daran hatte sicherlich auch die spröde Erzählweise mit ihren Kraftausdrücken, die nicht jedem Vorleser gefallen werden. Der Text gleicht manchmal vom Ausdruck her einem Drehbuch, kann aber mit Bären- und Krähenstimme (farblich hervorgehoben) perfekt vorgelesen werden. Die Wirkung auf die jungen Zuhörern ist klasse. Einige Dinge wird man Kindern eventuell erklären müssen, bzw. könnte sich während des Vorlesens ein Gesprächsbedarf entwickeln. Am Ende hat die Geschichte sogar noch liebevolle Nuancen und wird zu einem positiven Schluss geführt. Fazit ... "Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle" ist kein gewöhnliches Kinderbuch. Es ist sogar in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Lässt man sich aber auf Erzählstil und Geschichte ein, entwickelt sie sich zu einem spannenden Abenteuer, mit ganz eigenem Humor und mancher Überraschung. Die Geschichte verfehlt ihre Wirkung nicht. Die positive Aussage und der gelungene Schluss haben uns überzeugt. Mutig sein und ausprobieren!

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  • geniale Illustrationen und eine lehrreiche Geschichte

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    Normal-ist-langweilig

    17. February 2017 um 21:15

    Unsere Meinung (5,5,11,39): Ich kannte den Autor Martin Baltscheit bisher „nur“ als Hörbuchsprecher und als dieser macht er wirklich einen sehr guten Job. Ich höre gerne Hörbücher, die von ihm gesprochen werden. Er ist ein Garant für Hörgenuss. Als Autor war er mir bisher unbekannt und ich gestehe, dass mir das Buch auch nicht wegen des Namens des Autors aufgefallen ist, sondern durch die überaus liebevoll gezeichneten und sehr süßen und ansprechenden Bilder! Diese sind so gut gelungen und genial, dass man viel Zeit einfach mit dem Betrachten dieser verbringt. Die Illustrationen von Wiebke Rauers sind so gut gewählt, dass die Geschichte regelrecht lebendig wird. Das Buch ist ab 6 Jahren empfohlen und vom Text her und dessen Intention ist das vollkommen richtig und angebracht. Wir haben uns das Buch mit meinen Lieblingszwillingen angeschaut (werden jetzt 5 Jahre alt) und haben nur mal die Bilder betrachtet. Ich habe dazu die Geschichte erzählt und sie ein wenig gekürzt! Das geht super anhand der Zeichnungen. Meine Tochter und ich haben uns auch natürlich die ganze Geschichte durchgelesen und sie bietet zum Lesespaß auch eine Lehre, wie bei einer Fabel. EIn wenig erstaunt waren wir über die Schimpfworte, die die Krähe zu Beginn der Geschichte verwendet, aber im Laufe der Geschichte merkt man, warum die Krähe anfangs so aufgebracht und auch ein wenig „böse“ ist! Das Buch und seine Geschichte hat uns wirklich sehr gut gefallen. Alleine die Bilder hatten uns schon überzeugt. (5 / 5) Bilder von uns beim Lesen könnt ihr auf meinem Blog sehen!

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  • Eine besondere Geschichte

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    MissKiss

    13. February 2017 um 19:37

    Erinnern Sie sich an das Video aus dem Budapester Zoo, indem ein Bär eine – in seinen Teich gefallene – Krähe rettet? So eine besondere –inzwischen weltbekannte - Szene! Was passiert aber, wenn die Krähe nach ihrer Rettung nicht wegfliegt, sondern sie bleibt bei dem Bär? Martin Baltscheit´ greift diese besondere wahre tierische Geschichte auf und denkt diese in seinem neuen wunderbaren Kinderbuch weiter. Die kleinen und großen LeserInnen können die Geschichte eines bisschen deprimierten Bärs kennenlernen, der nach Freiheit sehnt; und einer frechen Krähe, die ständig hungrig ist… Und was passiert, wenn die Beide ins Gespräch kommen? Was können sie voneinander lernen? Und was können die zwei urlustigen ProtagonistInnen uns lehren, über Sehnsüchte, Entscheidungen, Träume, Wände, Freiheit..? Nach dem Lesen dieses Buches kann ich mit Sicherheit behaupten, sehr viel! Ich bin von der Geschichte und den Grafiken von Wiebke Rauers einfach begeistert.  Ich habe das Buch bisher zweimal gelesen und immer wieder was Neues entdeckt, viel gelernt und immer sehr viel gelacht. Also: lesen Sie dieses wunderbare Buch! Lesen Sie es selbst, lesen Sie die Geschichte ihren Kinder vor… die Krähe und der Bär wird Ihnen sicher unvergessliche Momente bereiten.

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  • Schöne Illustrationen, Kraftausdrücke naja..

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    buecherfuechschen

    12. February 2017 um 20:48

    Krähe und Bär - Martin Baltscheit/ Wiebke Rauers Ich habe dieses Buch auf Lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen. Danke nochmal dafür ♥ Titel: Krähe und Bär Autor/in: Martin Baltscheit Illustriert: Wiebke Rauers Verlag: Dressler Seiten: 115 Inhalt: Tiefgründig, überraschend und urkomisch! Der Bär wird um sein faules Leben im Zoo beneidet. Jeden Tag drei Mahlzeiten und satt einschlafen. Dabei wäre er viel lieber frei wie die Krähe. Die bietet ihm die Chance seines Lebens: Sie können ihre Körper tauschen! Schnell muss der Krähenbär feststellen, dass gute Manieren in freier Wildbahn reine Zeitverschwendung sind, und die Bärenkrähe frisst sich nicht nur rund, sondern auch unglücklich. Und so teilen sich die beiden am Ende die Vollpension im Zoo in einer freien Entscheidung. Philosophische Themen kindgerecht und lustig verpackt und mit leuchtend-fantasievollen Illustrationen ausgestattet! Meine Meinung:  Man soll ja immer mit den positiven Dingen anfangen und das mache ich jetzt auch.  Die Illustrationen sind der Wahnsinn. Wirklich ich finde Wiebke Rauers hat tolle Arbeit geleistet. Das Buch ist süß gestaltet und Krähe und Bär sind einfach putzig. Leider bin ich mit dem Inhalt nicht wirklich zufrieden.  Ich habe mir viele Rezensionen zu dem Buch angeschaut, aber sorry... machen meine Meinung auch nicht positiver.  Ich habe meinem Sohn (7) die Geschichte vorgelesen und schon auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass uns die Scheibweise nicht wirklich zusagt und mein SOhn leider schnell das Interesse verloren hat. Auch die Kraftausdrücke finde ich einem Kinderbuch nicht angemessen. So etwas muss man seinem Kind nicht vorlesen. Um es kurz zu machen, wir haben das Buch nicht zu Ende gelesen. Ich bin davon überzeugt das sich Martin Baltscheit viel Mühe gegeben hat, uns hat es jedoch nicht mitgerissen.  Sorry. Mein Fazit: Sicherlich ein tolles Kinderbuch, meiner Meinung nach gehören Kraftausdrücke jedoch nicht in eines. Deshalb gebe ich dem Buch (nur) 2/5   ♥ ♥ 

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  • Eine Freundschaft von sehr unterschiedlichen Protagonisten mit Lerneffekt aufbereitet

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    simone_richter

    12. February 2017 um 14:31

    Die Krähe wäre fast im Teich des Bärengeheges ertrunken. Sie ist täglich dort auf der Suche nach Mahlzeiten. Der Bär rettet sie und die beiden werden sowas wie Freunde, auch wenn der Bär genervt von ihr ist und die Beiden oft streiten. Der Bär wäre gern in Freiheit, die Krähe hätte gern jeden Tag ihren Eimer mit Mahlzeiten, und so bringt die Krähe eines Tages einen Körpertauschtrank mit. Was durch diesen passiert erfahren Kinder von 6 - 8 Jahren sehr lebendig und frech mit einem umwerfenden Humor. Das geht schon los mit den tollen bunten Illustrationen von Wiebke Rauers, die sehr detailgetreu, wunderbar gezeichnet und farbenfroh sind. Dabei gefällt mir vor allem die Krähe, die mich mit ihrer Mimik verzaubert. Des weiteren macht es auch großen Spaß, das Buch vorzulesen, denn die Dialoge von Krähe und Bär sind in unterschiedlichen Farben gehalten, sodass man die situationskomischen Diskussionen der Beiden gut gestalten kann. Im Buch musste ich allerdings über einige Kraftausrücke schlucken. Die sind ziemlich mutig für ein Kinderbuch und ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefällt. Deshalb leider der eine Stern Abzug. Der Schluss hat noch eine wundervolle Moral parat, denn die "Bärenkrähe" ist träge und fett geworden und der "Krähenbär" findet sich schlecht zum Überleben in der Freiheit wieder. Freiheit um jeden Preis ist vielleicht doch nicht so gut? Dafür sind die 2 unterschiedlichen Protagonisten nun Freunde geworden und Schlussworte so wahr: "Das Leben teilen ist ein Glück...".

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  • Der Rasen des Nachbarn ist nicht wirklich grüner!

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    lehmas

    07. February 2017 um 16:34

    Der Bär lebt in einem Zoo. Mehrmals täglich bekommt er einen Eimer Futter hingestellt, schläft oder trottet im Kreis durch das Gehege. Er langweilt sich, sehnt sich nach Freiheit und nach einem Leben jenseits dieser Mauern. Eine Krähe kommt zu Besuch, um sich einen Futterrest zu stibitzen, denn sie hat unfassbaren Hunger. Sie lebt in Freiheit, kann fliegen wohin sie will, aber hat jeden Tag einen harten Kampf ums Überleben zu führen. Essen und Sicherheit sind ihr größtes Begehren. Beim Versuch sich am Futter des Bären zu bedienen, stürzt sie in dessen „Swimming Pool“ und wäre fast ertrunken, wenn der Bär nicht eingegriffen hätte. Nach anfänglichen Streitereien schließen die beiden Freundschaft. Da sie beide die Vorzüge des Lebens des Anderen sehen, tauschen sie eines Tages die Körper und machen so auch Bekanntschaft mit den Nachteilen. Ja, der Rasen des Nachbarn ist nicht wirklich grüner und die Sonne scheint für alle. Leider ist es aber das Problem vieler Menschen nur das zu sehen, was sie nicht besitzen, statt sich über das zu freuen, was sie haben. Die Charaktere sind beide absolut sympathisch, wenn auch sehr verschieden: der Bär leicht brummig, aber mit einen ganz eigenen Humor ausgestattet und die Krähe frech, lustig und kreativ. Das Buch ist so witzig und der große Räuber (gerade 7 geworden) ständig am Kichern. Die unterschiedlichen Schriftfarben machen es dem Vorleser einfach, Krähe und Bär unterschiedliche Stimmen zu geben. Bei anderen Büchern verhaspel ich mich da schon mal, weil ich den Satz in der falschen Stimmlage anfange. Auch die Schriftgröße variiert in den Dialogen. Hier hat der Verlag wirklich ganz tief in die Gestaltungstrickkiste gegriffen und es dem Vorleser leicht gemacht. Auch für Erstleser sind die abwechslungsreiche Gestaltung und die vielen bunten Bilder eine gute Motivation. Die Illustrationen fangen Stimmung und den Charakter der Tiere perfekt ein und machen das Buch zu einem top ausgestatteten Highlight! Mein Sohn war mit dem Ende nicht ganz zufrieden, aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Er hätte sich es etwas anders gewünscht, auch wenn am Ende die Freundschaft siegt. Dieses Buch ist nicht nur witzig, sondern auch tiefsinnig und lädt zum Diskutieren über ganz viele Aspekte ein z.B. über Freundschaft, über Neid, über das Leben an sich oder auch über die Tierhaltung in Zoos. So regt es auch den erwachsenen Leser zum Nachdenken an. Und ich freue mich immer, wenn es einem Kinderbuch gelingt, auch den erwachsenen Vorleser zu erreichen!

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  • Krähe und Bär

    Krähe und Bär. Die Sonne scheint für uns alle.

    CWPunkt

    04. February 2017 um 08:02

    Inhalt: Der Bär lebt eingesperrt im Zoo und sehnt sich nach der Freiheit. Jeden Tag der selbe Trott essen, schlafen, Kreise laufen und immer nur diese Wand anstarren. Die Krähe lebt ein ganz anderes Leben. Sie ist frei aber ständig auf der Suche nach Futter. Fressen bestimmt ihr Leben. Eines Tages versucht sie etwas von den Resten des Bären zu stibitzen, verfehlt die Beute und landet stattdessen im kleinen Schwimmbecken im Bärenkäfig. Der Bär rettet sie und nach vielen Bemühungen werden sie Freunde. Doch welches Leben ist das bessere? Was ist wirklich wichtig im Leben? Rezension: Das Buch macht schon äußerlich einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Farben leuchten und die Illustrationen stecken voller Leben. Den Tieren sieht man jede Gefühlsregung an.  Passend dazu verbirgt sich im Inneren des Buches eine ganz tolle Geschichte. Wie oft hat man sich schon im eigenen Leben gefragt, ob das Leben von jemand anderem nicht besser, schöner, leichter ist. Diese Frage stellt sich der Bär auch und zum Glück, kann man in Geschichten so viele Sachen ausprobieren, die im wahren Leben nicht funktionieren und letztendlich erkennt er, nicht alles ist so wie es scheint und er lernt, was wirklich im Leben zählt. Die Texte enthalten so viele witzige Stellen, dass das Vorlesen zur reinsten Freude wird. Nichts ist schöner als ein Kinderbuch, dass ein gutes Grundthema aufgreift und die Kinder beim Vorlesen laut auflachen lässt. Dazu kommt, das in dem Buch sehr viel mit dem Schriftbild gearbeitet wird. So sind beispielsweise die Worte der Tiere in verschiedenen Farben gedruckt, so dass man leicht mit verschiedenen Stimmen vorlesen kann. Erstaunlich fand ich, dass diese Geschichte die ganze Familie begeistern konnte. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Buch in der Hand hatte, dem alle Kinder (3, 6, 12 Jahre) gemeinsam mit dem gleichen Interesse gelauscht haben Fazit: Ein wundervolles Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen, die die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft untermalen und den Tieren noch mehr Leben einhauche. Das Buch wird zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Die Geschichte ist mit unglaublich viel Witz erzählt und hat so viel Tiefgang, dass sie auch älteren Kindern gefällt. An einigen Stellen hätte ich mir weniger harte Kraftausdrücke gewünscht, da der Gesamteindruck des Buches allerdings so positiv ist, wollte ich dafür keinen Punkt abziehen. Man kann sie ja überlesen.

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