Martin Baltscheit Was soll ich da erst sagen?

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Inhaltsangabe zu „Was soll ich da erst sagen?“ von Martin Baltscheit

Über mich Armen, da lachen die Schwäne! Ein Elefant mit zu kurzem Rüssel, eine Giraffe ohne Hals, eine Spinne mit zwei Beinen, ein einsamer grauer Pfau und, und, und – sie alle klagen über ihr Schicksal. Sie alle haben Grund dazu. Und doch gibt es etwas, das sie nicht verzweifeln lässt. Über den Umgang mit dem Fremden, Absonderlichen und Andersartigen haben Martin Baltscheit und Antje Drescher eine Parabel geschrieben und gezeichnet. Leicht, witzig und hilfreich, wenn Kinder im Alltag mit Menschen und Dingen konfrontiert werden, die eben nicht normal sind. Ein ungewöhnliches Buch für den praktischen Umgang mit der Welt und all ihren Wundern.

Gutes Thema, passende Illustrationen, teilweise schlechte Reime - die habe ich beim Vorlesen ausgelassen

— mysticcat
mysticcat

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  • Was soll ich da erst sagen? - Definitiv keine Empfehlung von mir!

    Was soll ich da erst sagen?
    mysticcat

    mysticcat

    20. July 2015 um 07:14

    Das Buch "Was soll ich da erst sagen?" von Martin Baltscheit mit Bildern von Antje Drescher ist als gebundene Ausgabe 2011 im Bajazzo Verlag, Zürich erschienen. In diesem Buch wir das Thema anders sein in Hinblick auf körperliche Beeinträchtigungen erörtert, dazu gibt es jeweils einen Reim und eine Illustration auf der anderen Seite. Die Buchidee hat mir gut gefallen, daher habe ich mir diesses Buch zum Vorlesen für meinen knapp 3 Jährigen aus der Bücherei ausgeliehen. Zwei Reime habe ich abgeändert / übersprungen, weil ich sie komplett unpassend finde: "Am See klagt der Biber, der mit ohne Zähne: Über mich Armen, da lachen die Schwäne".  Mit ohne finde ich in einem Kinderbuch im Spracherwerbsalter total unpassend - und da es sich um ein deutschsprachiges Buch handelt, schließe ich einen Übersetzungsfehler aus. Das Wort "mit" kann in diesem Zusammenhang ersatzlos gestrichen werden, ohne dass der Reim darunter leidet. "Bunt ist die Welt, hat der Adler gehört. Schlimmer ist nur, man wär geistesgestört". Diese Ansicht eines blinden Adlers über psychisch Beeinträchtigte finde ich ein absolutes No - go! Hier wird das Bild vermittelt, dass psychische Beeinträchtigungen (die im Buch sonst nicht behandelt werden) "minderwertig" gegenüber physischen Beeinträchtigungen wären - was meiner Meinung nach schon bei den Kleinsten zu einem völlig falschen Bild führt. Die Sterne gibt es bei mir für die Buchidee und die Illustrationen, die wirklich super ausgefallen sind - der Text fällt bei mir gnadenlos durch!

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  • Rezension zu "Was soll ich da erst sagen?" von Martin Baltscheit

    Was soll ich da erst sagen?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. November 2011 um 08:59

    Die Tiere in diesem neuen Bilderbuch von Martin Baltscheit, das von Antje Drescher ansprechend und stellenweise lustig illustriert wurde, haben alle einen wichtigen Grund zu klagen. Sie tun es in Reimen, wie etwa der die Reihe der bedauernswerten Tiere eröffnende Elefant: „“Nur leise spricht der Elefant, der mit dem zu kurzen Rüssel: ‚Ich bin das traurigste Tier im Land, und trinke aus keiner Schüssel.’“ Doch schon auf der rechten Bildseite unten meldet sich das nächste Tier: „Was soll ich da erst sagen?“, zu dem das dieses Bilderbuch betrachtende Kind gelangt, indem es die Seite umschlägt. Und so geht das weiter. Die Giraffe ohne Hals, die Spinne, die nur zwei Beine hat, der Biber, dem die Zähne fehlen, das Nashornbaby, dem das Horn am Hintern gewachsen ist, ein Springpferd mit erheblichen Gewichtsproblemen und vieles mehr – jeder von ihnen glaubt, am schlimmsten dran zu sein. Doch am Ende kommt es anders: „Was meinst du!?“, werden das Kind und auch der vorlesende Erwachsene gefragt. Und die Antwort kommt sofort: „Ich bin ein Mensch. Was soll ich da erst sagen? Ich tu was ich kann. Keine weiteren Fragen.“ Und das Bild dazu zeigt einen Mann, der dem Elefanten mit dem kurzen Rüssel aus einer Schüssel zu trinken gibt. Klar, dass nun die Kinder auch bei den anderen Tieren versuchen wollen, herauszufinden, wie man ihnen helfen kann und womit. Ein schönes „Buch über den Umgang mit der Welt und ihren besonderen Wundern.“

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