Martin Betschart

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Autor von Ich weiß, wie du tickst, Ich weiss, wie du tickst und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Martin Betschart

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Martin BetschartIch weiß, wie du tickst
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Ich weiß, wie du tickst
Ich weiß, wie du tickst
 (5)
Erschienen am 01.10.2012
Martin BetschartIch weiss, wie du tickst
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Ich weiss, wie du tickst
Ich weiss, wie du tickst
 (3)
Erschienen am 28.02.2011
Martin BetschartUnabhängigkeitserklärung
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Unabhängigkeitserklärung
Unabhängigkeitserklärung
 (1)
Erschienen am 02.09.2013
Martin Betschart3 Schlüssel zum Erfolg
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3 Schlüssel zum Erfolg
3 Schlüssel zum Erfolg
 (0)
Erschienen am 03.08.2009
Martin BetschartRessourcing
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Ressourcing
Ressourcing
 (0)
Erschienen am 01.01.2001
Martin BetschartUnabhängigkeitserklärung: Warum mir niemand mehr vorschreibt, was ich sage, denke oder tue
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Unabhängigkeitserklärung: Warum mir niemand mehr vorschreibt, was ich sage, denke oder tue
Martin BetschartIch weiss, wie du tickst: Wie man Menschen durchschaut
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Ich weiss, wie du tickst: Wie man Menschen durchschaut
Martin BetschartUnabhängigkeitserklärung
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Unabhängigkeitserklärung
Unabhängigkeitserklärung
 (0)
Erschienen am 23.08.2013

Neue Rezensionen zu Martin Betschart

Neu
M

Rezension zu "Unabhängigkeitserklärung" von Martin Betschart

Emanzipation
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Das Erscheinungsbild des Autors und die Sprache samt mancherlei Zielrichtung (Erfolg, Geld, noch mehr Erfolg) seiner Beiträge sollten sich nicht zu einem Vorurteil beim Leser verdichten. Denn Betschart ist einerseits sicherlich ein erfolgreicher „Erfolgstrainer“ mit sehr plakativer und vereinfachender Art und Sprache. andererseits verbergen sich hinter den plakativen Themen und Äußerungen, gerade auch in diesem Buch, durchaus bedenkenswerte Reflektionen für das ganz allgemeine Leben.

 

Als „Unabhängigkeitserklärung“ gilt für Betschart letztendlich nämlich nicht ein „Mir doch egal, wo die anderen bleiben“ oder eine „Alles nur für mich“, sondern das Hauptaugenmerk des schweizer Trainers und Autors liegt in der „Beseitigung von Hemmnissen persönlichen Potentials“. Und da muss man ihm durchaus Recht geben, dass Angst vor der Meinung anderer, ständige Versuche, es den anderen recht zu machen und „brav“ sein Leben nach den Regeln anderer zu legen, eine hohe Hürde und eine große Hemmnis für die eigene Entfaltung darstellen. Und oft erst gar nicht dazu führt, sich Gedanken über sich, seine Stärken und die eigenen ziele zu machten.

 

Mitschwimmen im Strom ist zwar auch nicht immer leicht, aber zumindest ist man  weitestgehend darin geübt. Ob das aber wirklich der angemessene eigene Weg ist? Dass man mittlerweile über alles Bescheid weiß, Informationen ohne Ende zur Verfügung hat und sich darin gut zurechtfindet, das bestreitet Betschart nicht. Allerdings weist er eindrücklich darauf hin, ob dieses „Wissen und Bescheid wissen“ über die äußere Welt mit einem Wissen über eine der wichtigsten Fragen korrespondiert. Und was die wichtigere Ebene eigentlich ist.

 

Anders gesagt, Betschart stellt in den Raum, dass die Menschen eben eines meist nicht sonderlich gut wissen: „Was wollen Sie wirklich?“

 

Das ist sein Kern, sein Dreh- und Angelpunkt. Im Weiteren des Buches bietet er ein erprobtes, plakatives, immer wieder auch treffendes „Programm“ zunächst, sich dieser Frage zu stellen und individuell für sich zu klären. Um dann den Hindernissen der Umsetzung ebenso sprachgewandt und durchaus fundiert sich mit zuzuwenden. Das man sich trauen sollte, den eigenen Weg zu gehen (und wohin der führen könnte), das ist irgendwann klar vor Augen. Wie das dann gehen kann, das ist durch das Buch hinweg immer wieder hintergründig mitlaufend oder plakativ im Vordergrund nachzulesen. Mitsamt vielfacher Anregungen zur eigenen Reflektion und zur eigenen „Lebenspraxis“. Ohne, wie erwähnt, alles „dahin fahren zu lassen“. Denn auch davon spricht Betschart zum Ende hin „Wovon ich freiwillig abhängig bin“.

 

Alles also an Beziehungen, Tätigkeiten, Wegen im Rahmen des Legalen darf und kann sein, wenn der Mensch weiß, was er da tut und wenn es in Freiheit geschieht. Einfach aber ist es nicht. Wissen, was man will. Sehen, was man kann. Bereit sein, dafür vermeintlich Sicherheit gebende Umfelder auch in Reibung zu bringen oder gar zu verlassen. Und tatsächlich zu wissen, „was man wert ist“. Damit, und das führt Betschart in seiner klaren, einfachen Sprache vor Augen, ein „Kern“ gelebt wird (und erkannt überhaupt erst mal wird, statt immer nur die eigene „Oberfläche“ zu polieren und innerlich wieder bei sich wirklich mit sich und seinem Weg zufrieden zu sein.

 

„Die Erkenntnis, dass ich einen ganz eigenen ....Geschmack haben darf, war gleichzeitig die Erkenntnis, dass ich mehr bin als nur das Anhängsel einer Gruppe“.

 

Einfach, schlicht und klar, nicht in Form einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern eher in Form eines einfachen Gedankenaustausches, durchaus aber treffend und mit vielen Impulsen legt Betschart einen Aufruf und einen Weg zur Eigenständig vor, der nachvollziehbar und gut lesbar zum Nachdenken anregt.

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M

Rezension zu "Ich weiß, wie du tickst" von Martin Betschart

Rezension zu "Ich weiß, wie du tickst" von Martin Betschart
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Sich und andere besser einschätzen lernen

Sei es die griechische „Lehre von den Körpersäften“, Riemans „Grundformen der Angst“ oder die deutlich differenzierteren (was die „Zahl“ der Persönlichkeitstypen zumindest angeht) „Persönlichkeitsehren“ wie das „DISG“ oder das „Enneagramm“, die Frage nach der Einschätzbarkeit der Menschen, ihrer Stärken, Schwächen, eben der Art, wie das Gegenüber „tickt“ ist eine alte und immer wieder neu betrachtete Frage. Eine Geschichte, auf die Martin Betschart, Keynote-Speaker und Management Trainer, durchaus eingeht (und in Teilen aufnimmt und verarbeitet).

Betschart selbst stellt im Rahmen dieser vielfach wissenschaftlich ausdifferenzierten Methoden einen pragmatischeren Ansatz in den Raum, der dem Leser zu einem „alltagstauglichen“ Modell führen möchte und für das gilt: „lieber ungefähr richtig als haarscharf daneben“. Hauptsächlich zugrunde legt er dabei das „Drei-Hirne“ Modell mit seinen insgesamt 7 „Typen“, entwickelt durch Paul MacLean.

Wie das „DHM“ funktioniert bildet den ersten inhaltlichen Teil des Buches, wie sich die Merkmale des DHM im typischen Alltagsverhalten erkennen und einordnen lassen zeigt der zweite Teil des Buches auf. Das auch an äußeren Merkmalen Menschen den entsprechenden Typen des DHM zugeordnet werden können, zumindest eine „Richtung“ sich „sehen“ lässt, davon handelt der dritte Teil und eröffnet damit eine einfache „Vorauswahl“ in der Einschätzung anderer.
Was nun eine mögliche Kompetenz in dieser Einschätzung für das praktische Handeln und den Umgang mit anderen bedeutet und bedeuten kann, dies legt Betschart im nächsten Teil vor und rekurriert hier auf die Ebenen von Partnerschaft, Kindererziehung, vor allem aber auf das Arbeitsleben und die Geschäftskontakte. Hier zeigt sich durchaus der Schwerpunkt des Autors als Management Trainer, der sich im vorletzten Teil des Buches („Verliererstrategien überwinden“) noch deutlicher in den Vordergrund schiebt. Dennoch hebt sich das Buch ins einer Zielrichtung durchaus ab von üblichen „Verkaufserfolg“ Büchern und verweist durchaus in seiner Gesamtheit auf das übergeordnete Ziel Betscharts: „Menschenkenntnis und Selbstkenntnis machen das Leben leichter, harmonischer und erfolgreicher“.

Und damit dies durch das Buch auch praktisch umgesetzt werden kann, bietet Betschart zum einen Hilfsmittel zur Selbsterkenntnis (und Selbsteinordnung in das DHM System natürlich) und zudem vielfältige praktische Beispiele und Trainingsmanuale, um die neu gewonnen Fertigkeiten der Einschätzung in der Anwendung zu vertiefen. Zu empfehlen ist hier unter anderem das Kapitel über das „Ticken unter Stress“. Gerade die Erhaltung von Agierungsmöglichkeiten in Drucksituationen stellt sich als durchaus hilfreich für das ganz praktische Leben dar. Auch wenn Betschart nicht immer ausreichend in die Tiefe geht und gerade Widersprüchlichkeiten in „Persönlichkeiten“ zu wenig differenziert betrachtet.

Sprachlich eingängig und als System durchaus schlüssig, bietet Martin Betschart im Kanon der „Persönlichkeitslehren“ ein doch recht einfaches, alltagstaugliches System an, durch das der Leser recht schnell in die Lage versetzt wird, grundlegende Einordnungen seiner selbst und seiner Mitmenschen vorzunehmen. Auf dieser Basis werden konstruktive Möglichkeiten geschaffen, den Umgang mit den anderen zumindest ein stückweit mehr mit einem Verstehen zu versehen. Es wird allerdings nichts schaden, die Erkenntnisse aus diesem Buch mit anderen Persönlichkeitsmodellen anzureichern und zu vertiefen.

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W

Rezension zu "Ich weiß, wie du tickst" von Martin Betschart

Rezension zu "Ich weiß, wie du tickst" von Martin Betschart
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

Der Schweizer Martin Betschart zählt weltweit zu den gefragtesten Keynote-Speakern und Management -Trainern. In seinem neuen Buch stellt er eine Handreichung vor, nicht nur für Führungspersonal und/oder den beruflichen Alltag, sondern auch für das Zusammenleben in der Familie, der Kindererziehung und anderen Situationen, in denen wir mit anderen Menschen zusammentreffen, gewollt oder oft ungewollt.

Zu wissen, wie andere Menschen, uns nahe oder nicht, ticken; die Fähigkeit zu besitzen, "wie man Menschen durchschaut", dazu will dieses Buch Anregungen geben und Wissen vermitteln.

Zunächst geht es dabei darum, herauszufinden, welcher Typ von Mensch man selbst ist, zu ermitteln, wie hoch der Grad der eigenen Menschenkenntnis bereits ist, bevor man sich an das Studium dieses Ratgebers macht. Was mir sehr gefallen hat an diesem Buch, ist, dass es keiner Stelle darum geht, mit dem Wissen darüber, wie der andere tickt, diesen dann in der einen oder anderen Weise über den Tisch zu ziehen und zu manipulieren, sondern es geht um das Durchschauen dessen, wo ich selbst manipuliert werde, und wo ich selbst andere manipuliere, etwa meinen Partner oder meine Kinder. Es geht Betschart in jedem Fall um persönliches Wachstum, wenn er in folgenden Teilen sein Buch aufbaut:

1. Das menschliche Ticken - Einführung
2. Wer tickt eigentlich wie? Grundlage für die Selbst- und Menschenkenntnis
3. Andere am Ticken erkennen - Menschen durchschauen
4. Das Ticken genau beobachten - Menschen nach ihrem Äußeren einschätzen
5. Ticken mit Taktik - Menschenkenntnis im Alltag und Beruf anwenden
6. Ticken ohne Tücken - Verliererstrategien überwinden
7. Mehr als einen Tick harmonischer und erfolgreicher - Schlusswort

Ein wichtiges, ein hilfreiches Buch, das davon ausgeht:
"Erfolg ist, wenn das erfolgt, was ich bewusst anstrebe."

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