Martin Beyer

 3,9 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Alle Wasser laufen ins Meer, Und ich war da und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Beyer (© Steffi Herrmann)

Lebenslauf von Martin Beyer

Martin Beyer, geboren 1976 in Frankfurt am Main, veröffentlichte mit 18 Jahren seine erste Erzählung. Nach seiner Promotion arbeitet er als freier Schriftsteller, Redakteur und Dozent. Seit 2003 leitet er mit dem Gitarristen Gerald Kubik das Musik-Literatur-Projekt »SilbenMusik«. Der literarische Durchbruch als Autor gelang Martin Beyer bereits mit seinem Debütroman »Alle Wasser laufen ins Meer«.

Alle Bücher von Martin Beyer

Cover des Buches Alle Wasser laufen ins Meer (ISBN: 9783608936094)

Alle Wasser laufen ins Meer

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Erschienen am 01.03.2009
Cover des Buches Und ich war da (ISBN: 9783550200397)

Und ich war da

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Erschienen am 30.08.2019
Cover des Buches Titus und der verwunschene Wald (ISBN: 9783000529641)

Titus und der verwunschene Wald

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Erschienen am 01.07.2016
Cover des Buches Zeichen & Wunder (ISBN: 9783981363821)

Zeichen & Wunder

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Erschienen am 10.05.2011
Cover des Buches Zachäus kehrt um (ISBN: 9783850227612)

Zachäus kehrt um

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Erschienen am 08.05.2009
Cover des Buches Mörderballaden (ISBN: 9783941639096)

Mörderballaden

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Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches JDD - Rap trifft Goethe & Co.! (ISBN: 9783898557122)

JDD - Rap trifft Goethe & Co.!

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Erschienen am 04.12.2007
Cover des Buches #poesie (ISBN: 9783863911973)

#poesie

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Erschienen am 09.03.2018

Neue Rezensionen zu Martin Beyer

Cover des Buches Und ich war da (ISBN: 9783550200397)Kathrin_Schroeders avatar

Rezension zu "Und ich war da" von Martin Beyer

Manchmal zu viel, manchmal zu wenig
Kathrin_Schroedervor 9 Monaten

Martin Beyer "Und ich war da"

gelesen dank Netgalley

Fiktiver Erfahrungsbericht eines Mannes, der im 3. Reich heranwächst, an die Ostfront gerät und als Kriegsversehrter zurückkommt.

Wäre dasselbe Buch von dem geschrieben, der als Ich-Erzähler der Geschichte auftaucht, wäre die Geschichte zwar immer noch trotz ihrer Kürze sehr sperrig zu lesen gewesen, aber ich hätte sie dennoch als eher stimmig empfunden.

Als ausgedachte Geschichte ist die Jugend zu viel Klischee, die Ostfront zu sehr Traumerleben und die dritte Phase des Lebens zu Kriegszeiten zu sehr an einem echten Ereignis angelehnt. Der Aufhänger das Buch im hohen Alter für die Tochter geschrieben zu haben, verleiht einer Geschichte auch keine Authentizität, die lange vor der Begegnung mit der Frau endet, die die Mutter werden soll.

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Cover des Buches Und ich war da (ISBN: 9783550200397)jenvo82s avatar

Rezension zu "Und ich war da" von Martin Beyer

Der nicht kontrollierbare Erinnerungshund
jenvo82vor einem Jahr

„Wenn es nach der Wahrscheinlichkeit gegangen wäre, hätte ich längst tot sein müssen, aber manche Rechnungen sind zwar richtig durchgeführt, also in einem mathematischen Sinne korrekt, das Ergebnis ist dennoch bedeutungslos.“

Inhalt

Der junge August Unterseher, ist ein einfacher Mensch, der sich in seiner Zeit sehr unwohl fühlt, nicht nur weil Gleichaltrige immer politisch aktiver werden und sich direkt positionieren, sondern auch  weil sein Elternhaus mit einem zu Gewaltausbrüchen neigendem Vater, der gerne Prügel verteilt und einem Bruder, der bei der Hitlerjugend Karriere macht, ihm keinerlei Rückhalt schenkt. August will zunächst nur seinen Frieden, merkt aber verstärkt, dass ihm das nicht gelingen wird, weil er für nichts und niemanden Partei ergreift.

 Seine Unentschlossenheit bringt ihm in erster Linie Häme oder Unglück – während ihn die einen verachten, weil er nicht voller Begeisterung für den Führer und dessen Maxime ist, bemitleiden ihn die anderen, weil er es nicht fertig bringt, sich gegen dieses menschenverachtende System zu stellen und aktiv an der Gegenbewegung teilzunehmen. August verrät seine Freunde, die er immer in letzter Minute sitzenlässt, bevor die Falle zuschnappt und er zieht notgedrungen in einen Krieg, dessen Unheil ihm bewusst ist, der ihn aber irgendwie durch die kommenden Jahre trägt. Das einzige, was August rückblickend feststellen kann, ist die Tatsache, dass er zwar da gewesen ist, sich aber niemals anwesend fühlte. Irgendwie hat er gehofft, dass seine zahlreichen Begegnungen mit dem Tod, ihn eines Tages selbst überwältigen würden, dass er nun der nächste sein würde, der jung stirbt, doch als dies nicht geschieht, erkennt er, dass seine Rechnung mit Abwarten und Aussitzen nicht aufgehen wird …

Meinung

Dies ist die einfache, gut nachvollziehbare und in ihrer Sanftmut und Ehrlichkeit bedrückende Geschichte über einen klassischen Mitläufer, der weder Entscheidungen für oder gegen etwas treffen konnte und stets mit körperlicher Anwesenheit glänzte, aber niemals mit seinen Taten. Und er erzählt seine Geschichte selbst, die dadurch sehr persönlich wirkt, auch wenn sie in einer distanziert-sachlichen Sprache verfasst wurde. Der Autor Martin Beyer, Jahrgang 1976 entwirft hier das Porträt eines einfachen Menschen, der durchaus in der Lage ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, dem es aber an Rückgrat und Mut fehlt. 

All seine Handlungen entbehren jeglicher Motivation. Er tötet andere ohne Mitleid, es ist sein Auftrag zu schießen, also führt er ihn aus. Er hilft seinen Freunden aus der Patsche, verliert sie aber auch schnell aus den Augen und bedauert ihr unglückliches Schicksal ohne innere Beteiligung. Sogar als er selbst angeschossen wird, schließt er schnell seinen Frieden mit der Situation, ist sich sicher, dass alles was passiert, seine Richtigkeit hat und das es nicht lohnt, sich für das Leben oder den Tod zu entscheiden. 

Sprachlich wirkt der Text durchgängig neutral, Emotionen haben vordergründig wenig Platz in diesem fiktiven Roman, der dennoch literarisch ansprechend umgesetzt wurde. Als Leser kann man sich kaum mit den handelnden Figuren identifizieren, sie scheinen aus einer weit zurückliegenden Zeit zu stammen. Diese mangelnde Identifikationsmöglichkeit wirkt aber ausgesprochen passend, in Anbetracht des Charakters des Protagonisten. Jemand, der selbst keine innere Motivation verspürt, kann andere auch nicht für sich begeistern, weder seine Zeitgenossen noch den geneigten Leser aus der Gegenwart. Deshalb empfand ich die Umsetzung gelungen, sie ergibt ein schlüssiges, glaubwürdiges Gesamtpaket.

Fazit

Ich vergebe 4 Lesesterne für gute Unterhaltungsliteratur mit Ansprüchen, die erst auf den zweiten Blick wirken. Der Roman animiert zum Nachdenken, er stellt viele Weichen und zeigt mögliche Wege auf. Ebenso ernüchternd lässt er einen Menschen dastehen, der zum Täter wurde, zum Opfer gleichermaßen und nichts gefunden hat, was für ihn Bestand haben könnte. Gerade diese psychologische Komponente des Romans hat mir besonders gut gefallen, sie lässt verschiedene Spielräume für Interpretationen. Sie stellt auch die alles entscheidende Frage in den Raum, ob es genügt anwesend und da zu sein, oder ob Schuld erst entsteht, wenn man auch innerlich beteiligt ist. Je länger ich über diesen Sachverhalt nachdenke, desto mehr Wirkung entfaltet der Text. Dieses Buch ist eine ausgezeichnete Lektüre für Diskussionsrunden, Lesekreise und weiterführende Literatur über die Thematik des Mitläufertums. Sie könnte der Anfang einer ganzen Reihe von Überlegungen sein und das schafft längst nicht jedes Buch. 

Kommentare: 8
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Cover des Buches Und ich war da (ISBN: 9783550200397)Anteks avatar

Rezension zu "Und ich war da" von Martin Beyer

Nicht mein Buch
Antekvor einem Jahr

 „Ich stürzte mich in die Arbeit, legte als Buchhalter in einer Münchner Firma eine passable Karriere hin, und wenn ich nach Hause kam, schlüpfte ich in die Kapsel, war verschlossen, fahrig, bekam nicht viel mit, beschäftigte mich mit mathematischen Rätseln, die mir Andrei regelmäßig schickte. Schulfeste zogen vorbei, und ich wusste nicht einmal genau, wofür Anna auf der Bühne gerade eine Urkunde verliehen bekam, meine Frau suchte sich ihre eigenen Wege, zog irgendwann aus, und ich verstand noch immer nicht, dass mein Leiden und meine Weigerung, es zu teilen, längst nur noch selbstgefällig waren. Dass ich die Verantwortung einfach weitergegeben hatte, vor allem an meine Tochter, obwohl ich sie doch gerade davor bewahren wollte.“,  gilt für August Unterseher nach dem Zweiten Weltkrieg. Um seine Tochter nicht auch noch zu verlieren, damit sie ihn endlich wirklich kennenlernen kann, versucht er nun diese Erinnerungskapsel zu öffnen und er beginnt Szenen zu schildern, bei denen galt Ich war da. 


 


Leichter fällt es ihm noch von der Vorkriegszeit zu erzählen. Er berichtet von seiner Kindheit am Hof und vom gewalttätigen Vater, „Er sagte kein Wort, ansatzlos schlug er mir in die Magengrube, ich knickte zusammen, dann packte er mich mit den Pranken, zog mich hoch, sagte nur: »Du widersprichst mir nicht mehr, nie mehr, hörst du?«, von den Treffen der HJ, die für ihn hauptsächlich Flucht vor der harten Arbeit auf dem Bauernhof sind und ansonsten gilt. „Ein Großteil unserer Gruppe jedenfalls hing an seinen Lippen, mein Bruder allen voran. Paul als einer der wenigen Skeptiker starrte in das Feuer und ließ nicht erahnen, woran er dachte. Und ich? Fühlte mich hin- und hergerissen zwischen den leuchtenden Augen des Bruders und Pauls offener Ablehnung.“ Zudem erfährt man von seiner Teilnahme an Pauls verbotenen Treffen einer Burschenschaft, die ihn uninteressiert daran, aber nicht zu einer ablehnenden Position bewegen können und auch für das Angebot einer befreundeten Schmugglerin, mit ihr nach Italien in den Widerstand zu gehen, fehlt ihm der Mut. Äußerst schwer fällt ihm der Bericht hingegen von seiner Zeit an der Front, die man in teils verworrenen Träumen, die Blitzlichter auf bedeutsame Szenen aus verschiedenen Perspektiven werfen, geboten bekommt. Nachdem der Bruder Konrad gefallen ist, verändert er sich, denn von nun an scheint er, „stellvertretend für den Bruder eine Verpflichtung zu haben: Wenn du schon lebst, dann mach wenigstens etwas daraus, mach irgendetwas, damit er stolz auf dich sein könnte. Denn eigentlich, das weißt du, ist der Falsche gestorben.“ Mit Selbstbewusstsein erzählt er deshalb im Anschluss daran von der Zeit zurück am elterlichen Hof. Noch ein einschneidendes Erlebnis ist sicher das Angebot des Scharfrichters, „Kann ich auf dich zählen?« Seine beiden Gehilfen fielen aus, Grippe, hohes Fieber, Gliederschmerzen, das gehe gerade um.“, das er vielleicht vor allem deshalb annimmt, weil der Vater „in der Stube erschien (Zufall oder hatte er gelauscht?), und auf mich oder vielmehr: auf den zerschossenen Arm wies und sagte: »Der Guscht, der schafft ja nix<<. Begründete Trotzreaktion oder Rechtfertigungsversuch? Der Erzähler, der Jahrzehnte später auf seine Jugend im Nationalsozialismus zurückblickt, scheint da mitunter selbst unentschlossen, mal beschwichtigend, mal die eigene Rolle durchaus selbstkritisch einschätzend.


 


Ich bin hin und hergerissen bei diesem Roman. Martin Beyer lässt in seinem Roman August von beklemmenden, schrecklichen Ereignissen erzählen, die mich tief betroffen gemacht haben, sei es wenn es heißt, die Gefangenen stehen vor der selbstausgehobenen „Grube, die SS-Leute postieren sich hinter ihnen, schießen ihnen ins Genick, und sie fallen hinein, dann wird die nächste Reihe aufgestellt. Ich bin unter den Schützen, dabei gehöre ich nicht zur SS, doch Jochen und Werner stehen neben mir, also wird alles seine Richtigkeit haben. Jochen atmet schwer, nur widerwillig lädt er nach, er scheint nicht genau zu zielen, und Werner blafft ihn an: »Du tust niemandem einen Gefallen, wenn du danebenschießt, so gut es auch gemeint ist.« oder auch wenn er von seiner Rolle bei der Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl, sowie „Ich konnte Christoph Probst nicht in die Augen sehen. Die Tatsache, dass er gefesselt wurde und die Hinrichtung unmittelbar bevorstand, ließ seinen ganzen Körper erzittern,“ erzählt. Stellenweise konnte er mich mit seinen Erinnerungen auch rühren, wenn er z.B. davon berichtet, dass er seinen Auftrag bei der HJ nicht befolgt,  Paul nichts unterschiebt, obwohl gilt, „»Er will ihm am Samstag eine Judenschrift unterjubeln. Und dann Tornisterkontrolle. Und– zack!« Max wählte mich für diesen kleinen Sondereinsatz aus.“ und das mit Brandblasen an den Füßen bezahlen muss. 


 


Nicht wirklich viel anfangen konnte ich hingegen mit zahlreichen Ausschweifungen, die z.B. von seiner Faszination für Kolkraben, von Erlebnissen bei der Vogelbeobachtung oder z.B. Ausflügen nach München in die Zoologische Staatssammlung berichten, auch wenn die vielleicht eine Demonstration davon, was ihm alles wichtiger war, wie politisch uninteressiert er eigentlich war, darstellen sollen. Auch wenn sicher viele Soldaten, die so wie er ihren Dienst an der Ostfront tun mussten, unter Alpträumen gelitten haben, hat mir die Art der Darstellung, der Versuch sich dem Damaligen über geschilderte Klarträume wieder anzunähern, ebenfalls nicht so zugesagt. Hier verschwimmt mir das Bild ein zu viel, denn es gilt, „bald waren es Traumlandschaften, alles nur mit groben Strichen angedeutet, und die Leere in all diesen Gegenden war– aber was hattest du erwartet, August, was?“ und auch der häufigen Wiederholungen hätte ich nicht bedurft. „Kein Richter war nötig, es war kein Oben, und es war kein Unten, es gab kein Richtig, und es gab kein Falsch.“, ein Satz den ich z.B. sehr oft gelesen habe. Zudem sind hier für mich viel zu viele Fragen offen geblieben, welches der drei Mädchen von denen er erzählt, hat ihm wohl letztendlich in den Arm geschossen, alle drei doch sicher nicht. 


 


Befremdlich haben auf mich zudem solch sexuell konnotierte Erinnerungen gewirkt, „Der Vater erwischte mich beim Onanieren. Hinterm Stall, praktisch in aller Öffentlichkeit. Mit der Ankündigung, er würde jetzt den Quark aus mir herausprügeln, verdrosch er mich und renkte mir dabei die Schulter aus […] Nachdem er mich verprügelt hatte, hielt der Vater noch einen Vortrag über dieses gottlose Verhalten. Dass ich krank sei und noch kränker werde, wenn ich mich weiter an mir versündige. Dass er mir abfaule, dass Gott mich strafen werde, dass ich nie eine Frau finden, nie Kinder zeugen werde, dass ich niemals ein ganzer Mann werden, mich die Kirche bald ausspucken würde wie einen gemeinen Ketzer.“, auch wenn das vielleicht die Abkehr vom Glauben bezeichnen könnte, oder auch Dienste wie »Das ist mir gut bekannt, Herr Major«, erwidere ich artig und folge seinen watschelnden Beinen in die Nebenkammer, wo ich ihm die gewünschte Gefälligkeit erweise. Das Schwänzchen schaut unter dem Wanst hervor, und es schmeckt nach Salz und Fisch, nicht viel schlechter als die Suppe, die Werner kochen wird. Ich bekomme schließlich die Belohnung, der Major rüttelt die Hose zurecht.“, für zwei Pillen Pervertin.


 


Der Autor vermag sich durchaus geschickt und gewandt auszudrücken. Er lässt August aus der Ich-Perspektive mit vielen Bildern erzählen. „Der Erinnerungshund gibt mir keine genaue Auskunft, er nickt und bellt immer an den unerwarteten Stellen, er lässt sich zu nichts zwingen. (Doch was erwarte ich, das alles ist über fünfzig Jahre her!) Und dennoch glaube ich, dass sich Vergangenheit und Gegenwart wieder annähern, ich sehe ganz klar, und manchmal höre ich die Früheren sprechen, als wären sie eben erst an mir vorbeigegangen.“, sodass man sich sicher gut in ihn hineinversetzen kann. Dennoch hat mir der Stil der Gesamterzählung nicht so zugesagt, als dass Martin Beyer mich für den Roman einnehmen konnte. 

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