Martin Buber Ich und Du

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Inhaltsangabe zu „Ich und Du“ von Martin Buber

" Ich und Du" ist der Schlüssel zu allen philosophischen und theologischen Schriften Bubers. Dies ist Bubers programmatische Grundschrift. Sie beschreibt die dialogische "Ich - Du"- und "Ich - Es" -Beziehung als die zwei grundlegenden Möglichkeiten des Menschen, zum andern in einen Bezug zu treten.

Bevor man von WIR-Kultur spricht, sollte man unbedingt vorher Martin Buber gelesen haben....

— ChristophQuarch
ChristophQuarch

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  • Rezension zu "Ich und Du" von Martin Buber

    Ich und Du
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. November 2009 um 15:23

    Herantasten, erahnen, vermuten, erfahren, empfinden.
    Bubers Buch ist schwierig, es in allen seinen Details zu verstehen, war mir nicht möglich. Ich ließ mich ein und begab mich auf eine Entdeckungsreise.
    Kein Genuss, aber eine Erfahrung. Es sind die Grenzüberschreitungen, die das Denken der Möglichkeiten erweitern. „Ich und Du“ erweitert.

  • Rezension zu "Ich und Du" von Martin Buber

    Ich und Du
    Kaivai

    Kaivai

    23. March 2007 um 20:54

    "Die Welt ist dem Menschen zwiefältig nach seiner zwiefältigen Haltung.Die Haltung des Menschen ist zwiefältig nach der Zwiefalt der Grundworte,die er sprechen kann.Die Grundworte sind nicht Einzelworte,sondern Wortpaare.Das eine Wortpaar ist das Grundwort Ich-Du.Das andre Wortpaar ist das Grundwort Ich-Es;wobei,ohne Änderung des Grundwortes,für Es auch eins der Worte Er oder Sie eintreten kann.Somit ist auch das Ich des Menschen zwiefältig.Denn das Ich des Grundworts Ich-Du ist ein andres als das des Grundworts Ich-Es." Dies Buch beginnt abschreckend.Eigenartig.Es verlangt von mir,daß ich mich einlasse.Also laß ich mich ein.Und dann wird es ganz wundervoll.Ich kreise mit der Sprache.Alles dreht sich um ein Grundthema: wir sind gespalten.Die eine Hälfte lebt in der körperlichen (Ich-Es),die andere in der seelischen Welt (Ich-Du).Die seelische Hälfte umschließt die Körperliche,ist aber deren Bedingungen unterworfen. "In bloßer Gegenwart läßt sich nicht leben,sie würde einen aufzehren,wenn da nicht vorgesorgt wäre,daß sie rasch und grüdlich überwunden wird.Aber in bloßer Vergangenheit läßt sich leben,ja nur in ihr läßt sich ein Leben einrichten.Man braucht nur jeden Augenblick mit Erfahren und Gebrauchen zu füllen,und er brennt nicht mehr.Und in allem Ernst der Wahrheit,du: ohne Es kann der Mensch nicht leben.Aber wer mit ihm allein lebt,ist nicht der Mensch." Verlier dich nicht in den Dingen.Vergiß nicht deine Seele.Darauf pocht Buber wieder und wieder.Ganz besonders schön ist,was er über die Liebe schreibt: "Die Liebe wird gewöhnlich gefühlhaft verstanden und damit verkannt.Gefühle begleiten das metaphysische und metapsychische Faktum der Liebe,aber sie machen es nicht aus;und die Gefühle die es begleiten,können sehr verschiedener Art sein.Das Gefühl Jesu zum Besessenen ist ein andres als das Gefühl zum Lieblingsjünger;aber die Liebe ist eine.Gefühle werden 'gehabt';die Liebe geschieht.Gefühle wohnen im Menschen;aber der Mensch wohnt in seiner Liebe.Das ist keine Metapher,sondern die Wirklichkeit: die Liebe haftet dem Ich nicht an,so daß sie das Du nur zum 'Inhalt',zum Gegenstand hätte;sie ist zwischen Ich und Du.Wer dies nicht weiß,mit dem Wesen weiß,kennt die Liebe nicht,ob er auch die Gefühle,die er erlebt,erfährt,genießt und äußert,ihr zurechnen mag.Liebe ist ein welthaftes Wirken.Wer in ihr steht,in ihr schaut,dem lösen sich Menschen aus ihrer Verflochtenheit ins Getriebe;Gute und Böse,Kluge und Törichte,Schöne und Häßliche,einer um den anderen wird ihm wirklich und zum Du,das ist,losgemacht,herausgetreten,einzig und gegenüber wesend;Ausschließlichkeit ersteht wunderbar Mal um Mal - und so kann er wirken,kann helfen,heilen erziehen,erheben,erlösen.Liebe ist Verantwortung eines Ich für ein Du."

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