Martin Burckhardt

 3.7 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Score, Eine kleine Geschichte der großen Gedanken und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Burckhardt

Martin Burckhardt, geboren 1957, lebt in Berlin. Er war Verleger, ist Audio-Künstler, Essayist, Kulturtheoretiker und Programmierer. Als solcher gestaltete er das viel beachtete interaktive »Mystery Game« TwinKomplex. Zuletzt erschienen: "Eine kleine Geschichte der großen Gedanken. Wie die Philosophie die Welt erfand" und "Digitale Renaissance. Manifest für eine neue Welt". "Score" ist Burckhardts erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martin Burckhardt

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Buchformat:
Cover des Buches Score (ISBN: 9783813506433)

Score

 (12)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Eine kleine Geschichte der großen Gedanken (ISBN: 9783832180836)

Eine kleine Geschichte der großen Gedanken

 (2)
Erschienen am 21.08.2008
Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Digitalisierung (ISBN: 9783328600015)

Eine kurze Geschichte der Digitalisierung

 (1)
Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Digitale Renaissance (ISBN: 9783849303303)

Digitale Renaissance

 (1)
Erschienen am 16.05.2014
Cover des Buches Alles oder Nichts (ISBN: 9783957570963)

Alles oder Nichts

 (1)
Erschienen am 01.04.2015
Cover des Buches Score (ISBN: 9783641156404)

Score

 (0)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Wie die Philosophie unsere Welt erfand (ISBN: 9783832163075)

Wie die Philosophie unsere Welt erfand

 (0)
Erschienen am 03.12.2014
Cover des Buches Gott und die Katastrophen (ISBN: 9783936252026)

Gott und die Katastrophen

 (0)
Erschienen am 01.09.2003

Neue Rezensionen zu Martin Burckhardt

Neu

Rezension zu "Eine kurze Geschichte der Digitalisierung" von Martin Burckhardt

Faszinierender Blick hinter die Kulissen
fuxlivor 2 Jahren

Natürlich weiß ich, dass Konrad Zuse den ersten funktionierenden Computer gebaut hat, und dass der Begriff „Bug“ für einen Computerfehler daher kommt, dass damals tatsächlich Motten das Ding zum Erliegen bringen konnten, wenn sie sich auf die Relais setzten. Mit ist auch bekannt, dass schon vor ihm Babbage an einem Computer gebaut hat. Und um die Bedeutung der Lochkarte einschätzen zu können, muss man nur mal eine Folge von „Raumpatrouille Orion“ anschauen.
Der Name Alan Turing sagt mir auch etwas, seit ich „The Imitation Game“ mit dem großartigen Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle sah.
Es ist also überflüssig, dieses Buch zu lesen, oder? Mitnichten! Die Menge an neuen Informationen allein ist die Lektüre schon wert, und dann noch dieser leichte immer ein wenig amüsierte Stil! Wirklich wunderbar.

Es wird nichts ausgelassen, von den ersten Versuchen mit Strom bis hin zu unserer „Modernen“ Welt. Auch das dunkle Kapitel von IBM, dass die Firma so gerne totschweigt, ist nicht ausgespart. Denn ohne IBM bzw. ihre deutsche Niederlassung und ihre Maschinen zur statistischen Erfassung wäre es den Nazis nie möglich gewesen, so effizient gegen die Juden vorzugehen, wie sie es taten.
Manchmal ist es schon verwunderlich, über welche Ecken und Kurven, unter Zugrundelegung völlig falscher Annahmen, oder einfach nur durch Zufall Entdeckungen stattfanden oder Entwicklungen gemacht wurden, aus denen letztlich unsere digitale Welt entstand.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der mal ein wenig hinter die Kulissen schauen will.

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Rezension zu "Score" von Martin Burckhardt

Score von Martin Burckhardt
FairyOfBooksvor 4 Jahren

"Es gibt keine Wahrheit. Was uns als Wahrheit erscheint, ist nur der Schleier, hinter dem sich eine andere Wahrheit verbirgt."

Zum Cover: Ja, offen gestanden, bin ich von dem Cover nicht ganz so begeistert. Klar, es passt ziemlich gut zur Geschichte - sehr gut, um genau zu sein -, aber dieser schwarze Hintergrund, dann das blau angestrahlte Gesicht, worüber Datenströme gleiten, alles insgesamt irgendwie nicht so meins. Kein Ahnung? Denn alles in allem passt es wirklich hervorragend zur Geschichte, besonders der Satz in der Mitte >>Wir schaffen das Paradies auf Erden<<, doch der ist ganz bewusst gewählt worden, weil dieser im Buch eine große Rolle spielt.

Zum Inhalt: In einer nicht allzu fernen Zukunft, im Jahre 2039, in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin: Regierungen sind abgeschafft, Geld, Gewalt, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit ebenso. Nollet heißt das Unternehmen, das Glück für alle garantiert. Ein Spiel, in dem man sein Geld als Scorepunkte ausgezahlt bekommt, ist zur Währung des sogenannten Scores geworden. Aber noch gibt es die „Zone“, wo ein erbarmungsloser Überlebenskampf tobt. Und die noch nach den Regeln der alten Welt, der Vergangenheit, lebt.
Zwischen Utopie und Dystopie entwirft Martin Burckhardt mit dieser fundierten „Social Fantasy“, als eine Art Thriller verpackt, eine Gesellschaft, die uns viel näher ist, als wir denken.

"Score ist ein Thriller mit rasantem Tempo, wie geschaffen für eine Verfilmung."

Meine Meinung: Ich will eigentlich gar nicht zu viel verraten, denn das ist wirklich ein Buch, von dem man sich selbst überzeugen muss, ob es einem nun gefällt oder nicht, schockieren tut es einen so oder so. Sei es um die vielen Details, nicht nur im Gewalttechnischen, sondern auch im erotischen Bereich. Mich hat wirklich so einiges in diesem Buch erschreckt, wodurch ich schon an manchen Stellen unmerklich tief schlucken musste. Und wie schon im Inhalt erwähnt, ist diese Art der Politik, die hier aufgeführt wird, erschreckend ähnlich zu der unsrigen. Einfach nur schrecklich nah und realistisch.
Deshalb sollte man es wahrscheinlich deshalb lesen, um sich diese Tatsache vor Augen zu führen, auch wenn es noch so verstörend sein mag. Es öffnet einem die Augen.
So, jetzt komme ich aber zu unseren Charakteren, die hier echt außergeöhnlich gut ausgearbeitet waren, besonders auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das hat der Autor für seinen ersten Roman wirklich gut hinbekommen. Nicht nur Damian, unserer Protagonist, bekommt eine Vergangenheit und ein genaues Charakterbild, sondern auch all´ die Personen, denen er begegnet. Davon sind mir unter anderem besonders Negroponte, von dem das oben aufgeführte Zitat stammt und der eine Art Psichater oder Wissenschaftler ist, Justine, die Tochter des Leiters von Nollet, Rosenberg, der, wenn ich mich richtig insinne, Onkel von Justine, und auch Vittoria, die mir sehr nahegegangen ist mit ihrer tragischen Figur.
Doch nicht nur die Charaktere waren großartig, denn ich konnte mir die Welt, in der das alles spielt, wirklich sehr gut vorstellen. Nicht zuletzt dadurch, weil ich selbst in Berlin lebe und aufgewachsen bin und diese Geschichte nun mal gröstenteils in Berlin spielt, wenn auch zwischendrin in Afrika und Asien. Amerika, insbesondere Sillicon Valley, die Heimat von Google übrigens, wird auch in diesem Buch angesprochen. Also für diejenigen, die sich für den IT-Bereich interessieren oder selbst darin arbeiten, dürfte dieses Buch sehr viel zu bieten haben, da es auch von einem Autor geschrieben wurde, der selbst Programmierer ist.

Fazit: Nun, als ich das Buch heute ausgelesen habe, ließ es mich ja mit einem sehr beklemmenden Gefühl zurück, weil es sich, dafür dass es am Ende war, so gar nicht nach Ende angefühlt hat. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja Absicht?
Wie dem auch sei, ich habe mich doch entschieden, dem Buch seine 4 Sterne zu geben. Wahrscheinlich hätte es sogar mehr verdient, aber da mir doch einige Fragen als nicht beantwortet vorkommen (vermutlich bin ich da alleine, aber naja...), konnte ich ihm keine 5 geben. Ich hätte ihm beinahe sogar 3 gegeben, aber ich dachte dann doch, dass es zumindest 4 von mir verdient hätte. Denn es ist doch wahnsinnig flüssig und spannend und wie gesagt realistisch geschrieben. Eine Geschichte, die mir so bestimmt noch relativ lange im Kopf rumspuken wird. Sei es zum Positiven oder zum Negativen.

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Rezension zu "Score" von Martin Burckhardt

Gute Idee, mangelhaft umgesetzt
Das_Lesedingvor 5 Jahren

Inhalt:
Eine Welt ohne Krankheit, ohne Geld, alles ist geregelt. Doch leider gibt es auch Nachteile. Alles ist überwacht, das menschliche Blut wurde mit Nanos angereichert, damit man ein Teil der Gemeinschaft ist und alles wird durch Nollet (ein Unternehmen) gesteuert. Doch einen Teil der Welt hat Nollet noch nicht übernommen "Die Zone" ist sich noch selbst überlassen ...

Stil:
Die Idee hinter Score finde ich sehr interessant und soweit entfernt ist die Geschichte nicht von unserer Realität, allerdings hapert es gewaltig an der Umsetzung. Die Geschichte ist wirr, hat sehr viele Gedankensprünge und das ohne irgendeine Abgrenzung, was das Zuhören enorm erschwert. Zudem kommt die Stimme von Florian Halm, der eine sehr schöne und angenehme Stimme hat, aber für dieses Genre ist seine Stimme zu ruhig, zu emotionslos und es kommt einfach keine Spannung auf.

Charaktere:
Es gab so viele und alle waren irgendwie blass. Selbst der Protagonist Damian ist mir nicht in einer Sekunde ans Herz gegangen. Die Figuren handeln wirr, nicht nachvollziehbar und emotionslos. Ob es an der Manipulation durch Maschinen / Nanos lag bzw so gewollt war, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln und wenn, wurde bei mir das Ziel verfehlt.

Cover:
Das Cover war, für mich, kaufentscheidend. Ich finde die leichte Ähnlichkeit zu "Matrix" spannend und die blaue Farbe zieht eh immer :)

Fazit:
Eine nette Idee, schlecht umgesetzt. Die Charaktere und die Handlung konnten mich nicht fesseln. Einzig die geschaffene Welt von Nollet war interessant, daher vergebe ich noch 2 Sterne. Ich empfehle "Score" nur an (hardcore) Fans von Utopien und Dystopien.

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