Martin Clauß

 3.6 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Der Atem des Rippers, Die Saat der Yôkai und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Clauß

Studium der Japanologie und Anglistik in Tübingen, Kioto und Tokio; hält seit 1996 Japanischkurse und Vorträge für Unternehmen bzw. a.d. Volkshochschule

Alle Bücher von Martin Clauß

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Der Atem des Rippers

Der Atem des Rippers

 (11)
Erschienen am 20.05.2011
Die Saat der Yôkai

Die Saat der Yôkai

 (4)
Erschienen am 23.10.2011
Das Blut des Tako

Das Blut des Tako

 (2)
Erschienen am 01.07.2009

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Virginys avatar

Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

Der Atem des Rippers
Virginyvor 2 Jahren


Als Walter Sickert vom Burma in seine alte Heimat London reist, fällt ihm schon auf dem Schiff ein Geistlicher auf, der von einem anderen Mann beschattet zu werden scheint.
Als das Schiff in London anlegt, folgt er den beiden, denn er befürchtet einen Überfall oder ähnliches und damit liegt er gar nicht so falsch.
Als der Geistliche bemerkt, dass er verfolgt wird, wirft er sein Gepäck über eine Mauer und versucht zu fliehen.
Sickert, nun erst recht neugierig, klettert über die Mauer und nimmt die Tasche an sich, später am Abend in seiner Unterkunft durchsucht er sie und findet darin ein Tagebuch.
Nachdem er es aufgeschlagen hat, weiß er, das ihn der Inhalt nie wieder loslassen wird, denn die Aufzeichnungen stammen von niemand anderem als Jack the Ripper und der erklärt, was ihn dazu getrieben hat...

Eigentlich ist die Idee, die hinter dem Buch steht, gar nicht mal so verkehrt, trotzdem schafft es Martin Clauß leider nicht, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Jack the Ripper mal ein völlig neues Motiv für seine Morde zu geben ist durchaus unterhaltsam und auch das Erzählen der Story fast nur anhand des Tagebuches und der Zeitungsartikel (alles andere sind nur kurze Einschübe. auch die handelnden Personen haben alle nur kurze Rollen) weiß zu gefallen, trotzdem wurde es gegen Ende immer zäher und der Schluß wußte mich leider auch nicht wirklich zu begeistern.

Fazit: Idee gut, Umsetzung leider nicht ganz so gut gelungen, von mir gibt's 3 von 5 Sternen

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Ines_Muellers avatar

Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß
Ines_Muellervor 8 Jahren

"Die Zeitungen haben Recht. Die ungebildeten Bauern in den Straßen, die nicht einmal ihren Namen buchstabieren können, haben Recht. Ich bin kein Metzger. Ich bin ein Mörder."
Es ist der 8. März 1903. Vor 15 Jahren wurden die Menschen des londoner East End von einem grausamen Mörder heimgesucht, den sie bis heute noch nicht vergessen haben: Jack the Ripper. Ein Geistlicher, der im Sterben liegt, verrät die Identität des berüchtigten Mörders, außerdem wird zur gleichen Zeit das Tagebuch der Bestie gefunden....
Den Ausschlag dieses Buch zu kaufen, gab vorallem die Thematik, da ich mich schon lange für Jack the Ripper interessiere und immer auf der Suche nach guter Literatur über ihn bin. Martin Clauß hat in diesem Buch meiner Meinung nach wirklich gute Arbeit geleistet. Die Tagebucheinträge des Mörders sind authentisch und zeigen meisterhaft, wie gestört und krank Jack the Ripper gewesen sein muss. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er noch genauer auf die Morde eingeht. Seine Interpretation des Motivs fand ich sehr originell, fast schon zu weithergeholt, doch dem Autor gelang es, seine Idee gut umzusetzen. Nicht gut gefallen hat mir dagegen der eigentliche Plot der Geschichte. Er fing wirklich gut an, endete dann aber meiner Meinung nach viel zu abrupt, weswegen es von mir einen Stern Abzug gibt.

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Svardys avatar

Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß
Svardyvor 8 Jahren

Kurz vor dem Sterben offenbart ein Priester auf seinem Sterbebett die Identität des berüchtigten Frauenmörders, Jack the Ripper.
Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort, findet ein Mann, Walter Sickert, ein Buch eines mysteriösen Mannes. Zurückgezogen in seinem kleinen gemieteten Zimmer beginnt er es zu lesen, doch das was er dort liest lässt ihn das Blut in den Adern gefrieren. Ohne Zweifel ist dies das Tagebuch des Rippers höchstpersönlich. Ohne Umschweife beschreibt dieser seine Taten und auch seine Beweggründe. Zurückversetzt in eine andere Zeit, muss er erfahren, dass es sich bei dem geheimnisvollen Mörder um einen Geistlichen handelt, um Alan Spareborne.

Seit Jahren rätselt die Menschheit über die Identität von Jack the Ripper. In seinem Kriminalroman äußert Martin Clauß eine interessante Theorie dazu. Ineinander verschachtelt schildert er verschiedene Handlungsstränge, die alle zusammen laufen und auch eine Auflösung parat halten. Der Mörder wird als komplexe Person dargestellt, dessen Beweggründe in der Religion liegen. Ich fand es schon immer interessant, direkt aus der Sicht des Verbrechers zu lesen und somit in seine „Seele“ hineinschauen zu können. Beim Protagonisten gelingt es dem Autor seine Entwicklung glaubwürdig und auch authentisch rüberzubringen, da dieser sich nach und nach immer weiter in seinen religiösen Wahn steigert. Soweit ich das beurteilen kann, ist das Buch sehr gut recherchiert. Der Autor hält sich an die historischen Fakten und schafft es dabei seine eigenen Ideen gekonnt einfließen zu lassen. Die Sprache im Buch ist auf einem eher anspruchsvollerem Niveau, dennoch ist es leicht zu lesen, nicht zuletzt weil es nur wenige Seiten hat, was die Leselust nicht im Geringsten mindert. Die Spannung baut sich bereits auf den ersten paar Seiten auf und Martin Clauß schafft es trotz der bereits erwähnten wenigen Seiten eine wirklich düstere Atmosphäre zu erschaffen, mitunter auch wegen den teilweise grausamen, aber treffenden Beschreibungen der Morde. Eine wirklich gelungene neue Interpretation des „Ripper-Themas“.

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Martin Clauß wurde am 13. Juni 1967 in Esslingen am Neckar geboren.

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