Martin Clauß Der Atem des Rippers

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Inhaltsangabe zu „Der Atem des Rippers“ von Martin Clauß

Im Jahr 1903 laufen in London die Fäden zur Lösung eines schockierenden Kriminalfalles zusammen, der fünfzehn Jahre zurückliegt und den doch kein Londoner Bürger vergessen hat. Ein Geistlicher gibt am Totenbett die Identität von Jack the Ripper preis, wenig später taucht ein Tagebuch auf, das die "Bestie von Whitechapel" selbst verfasst zu haben scheint, und es sieht ganz so aus, als sei der grausame Frauenmörder höchstpersönlich nach London zurückgekehrt ...

Interessante Interpretation, die Jack the Ripper in einem etwas anderem Licht dastehen läßt, trotzdem fand ich sie etwas unbefriedigend...

— Virginy

Das Cover sieht ziemlich gruselig aus :P

— Splitterherz

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  • Der Atem des Rippers

    Der Atem des Rippers

    Virginy

    30. December 2016 um 01:43

    Als Walter Sickert vom Burma in seine alte Heimat London reist, fällt ihm schon auf dem Schiff ein Geistlicher auf, der von einem anderen Mann beschattet zu werden scheint.Als das Schiff in London anlegt, folgt er den beiden, denn er befürchtet einen Überfall oder ähnliches und damit liegt er gar nicht so falsch.Als der Geistliche bemerkt, dass er verfolgt wird, wirft er sein Gepäck über eine Mauer und versucht zu fliehen.Sickert, nun erst recht neugierig, klettert über die Mauer und nimmt die Tasche an sich, später am Abend in seiner Unterkunft durchsucht er sie und findet darin ein Tagebuch.Nachdem er es aufgeschlagen hat, weiß er, das ihn der Inhalt nie wieder loslassen wird, denn die Aufzeichnungen stammen von niemand anderem als Jack the Ripper und der erklärt, was ihn dazu getrieben hat...Eigentlich ist die Idee, die hinter dem Buch steht, gar nicht mal so verkehrt, trotzdem schafft es Martin Clauß leider nicht, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.Jack the Ripper mal ein völlig neues Motiv für seine Morde zu geben ist durchaus unterhaltsam und auch das Erzählen der Story fast nur anhand des Tagebuches und der Zeitungsartikel (alles andere sind nur kurze Einschübe. auch die handelnden Personen haben alle nur kurze Rollen) weiß zu gefallen, trotzdem wurde es gegen Ende immer zäher und der Schluß wußte mich leider auch nicht wirklich zu begeistern.Fazit: Idee gut, Umsetzung leider nicht ganz so gut gelungen, von mir gibt's 3 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

    Der Atem des Rippers

    Ines_Mueller

    13. March 2011 um 21:38

    "Die Zeitungen haben Recht. Die ungebildeten Bauern in den Straßen, die nicht einmal ihren Namen buchstabieren können, haben Recht. Ich bin kein Metzger. Ich bin ein Mörder." Es ist der 8. März 1903. Vor 15 Jahren wurden die Menschen des londoner East End von einem grausamen Mörder heimgesucht, den sie bis heute noch nicht vergessen haben: Jack the Ripper. Ein Geistlicher, der im Sterben liegt, verrät die Identität des berüchtigten Mörders, außerdem wird zur gleichen Zeit das Tagebuch der Bestie gefunden.... Den Ausschlag dieses Buch zu kaufen, gab vorallem die Thematik, da ich mich schon lange für Jack the Ripper interessiere und immer auf der Suche nach guter Literatur über ihn bin. Martin Clauß hat in diesem Buch meiner Meinung nach wirklich gute Arbeit geleistet. Die Tagebucheinträge des Mörders sind authentisch und zeigen meisterhaft, wie gestört und krank Jack the Ripper gewesen sein muss. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er noch genauer auf die Morde eingeht. Seine Interpretation des Motivs fand ich sehr originell, fast schon zu weithergeholt, doch dem Autor gelang es, seine Idee gut umzusetzen. Nicht gut gefallen hat mir dagegen der eigentliche Plot der Geschichte. Er fing wirklich gut an, endete dann aber meiner Meinung nach viel zu abrupt, weswegen es von mir einen Stern Abzug gibt.

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  • Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

    Der Atem des Rippers

    Svardy

    22. February 2011 um 20:38

    Kurz vor dem Sterben offenbart ein Priester auf seinem Sterbebett die Identität des berüchtigten Frauenmörders, Jack the Ripper. Zur gleichen Zeit an einem anderen Ort, findet ein Mann, Walter Sickert, ein Buch eines mysteriösen Mannes. Zurückgezogen in seinem kleinen gemieteten Zimmer beginnt er es zu lesen, doch das was er dort liest lässt ihn das Blut in den Adern gefrieren. Ohne Zweifel ist dies das Tagebuch des Rippers höchstpersönlich. Ohne Umschweife beschreibt dieser seine Taten und auch seine Beweggründe. Zurückversetzt in eine andere Zeit, muss er erfahren, dass es sich bei dem geheimnisvollen Mörder um einen Geistlichen handelt, um Alan Spareborne. Seit Jahren rätselt die Menschheit über die Identität von Jack the Ripper. In seinem Kriminalroman äußert Martin Clauß eine interessante Theorie dazu. Ineinander verschachtelt schildert er verschiedene Handlungsstränge, die alle zusammen laufen und auch eine Auflösung parat halten. Der Mörder wird als komplexe Person dargestellt, dessen Beweggründe in der Religion liegen. Ich fand es schon immer interessant, direkt aus der Sicht des Verbrechers zu lesen und somit in seine „Seele“ hineinschauen zu können. Beim Protagonisten gelingt es dem Autor seine Entwicklung glaubwürdig und auch authentisch rüberzubringen, da dieser sich nach und nach immer weiter in seinen religiösen Wahn steigert. Soweit ich das beurteilen kann, ist das Buch sehr gut recherchiert. Der Autor hält sich an die historischen Fakten und schafft es dabei seine eigenen Ideen gekonnt einfließen zu lassen. Die Sprache im Buch ist auf einem eher anspruchsvollerem Niveau, dennoch ist es leicht zu lesen, nicht zuletzt weil es nur wenige Seiten hat, was die Leselust nicht im Geringsten mindert. Die Spannung baut sich bereits auf den ersten paar Seiten auf und Martin Clauß schafft es trotz der bereits erwähnten wenigen Seiten eine wirklich düstere Atmosphäre zu erschaffen, mitunter auch wegen den teilweise grausamen, aber treffenden Beschreibungen der Morde. Eine wirklich gelungene neue Interpretation des „Ripper-Themas“.

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  • Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

    Der Atem des Rippers

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 20:49

    Unzählige Romane, Kurzgeschichten, Sachbücher und auch Hörspiele finden sich auf dem Markt zu Jack the Ripper, obwohl er nicht der erste Serienmörder der Geschichte war, jedoch wohl mitunter der bekannteste. Robert Blochs »Der Ripper«, erschienen 1987 (Originalveröffentlichung 1984) bei Heyne wurde als »Ein unheimlicher Roman« angepriesen. Natürlich ist er das, natürlich ist Jack the Ripper – Verzeihung – war Jack the Ripper ein unheimlicher Mensch, aber es hat ihn tatsächlich gegeben, nichts an seinen Taten ist der Phantasie entsprungen, nur über das Warum und das Wer sinnieren noch heute die Autoren und nehmen es als Vorlage für Erzählungen jeglicher Art. 1994 brachte Bastei Lübbe ein 360 Seiten starkes Hardcover auf den Markt, das für Furore sorgte: »Das Tagebuch von Jack the Ripper«. Zahlreiche Fotos der mit Hand beschriebenen Seiten, weitere Fotos der ermordeten Frauen und der Tatorte, Bilder von Straßen, Wohnungen und weitere Beweise sollten dem Leser darlegen, dass das Tagebuch des brutalen Mörders, der James Maybrick geheißen haben soll, tatsächlich echt war. Ob »Das Tagebuch von Jack the Ripper« wirklich dem bekanntesten Mörder des 19. Jahrhunderts gehörte wird wohl ein Geheimnis bleiben; die einen behaupten ja, die anderen sagen, das war nur ein genialer Schachzug des Verlags Smith Gryphon Ltd, London. Eine lebende Person in einen Roman einzubinden, der als berühmtester Mörder des 19. Jahrhunderts bekannt ist, stellt einen Autor vor zahlreiche Fragen: Wie viel Wahrheit bette ich in meinen Roman ein? Nehme ich nur den Namen und das Verbrechen an sich oder verwende ich weitere Bestandteile und Tatsachen aus den Berichten von Scotland Yard? Wie stark will ich Fiktion und Realität miteinander verzweigen? Auch Martin Clauß hat sich vielleicht diese oder weitere Fragen gestellt, als er erneut das Tagebuch von Jack the Ripper zum wichtigsten Bestandteil für seinen Roman »Der Atem des Rippers« machte, der im Januar 2008 im Atlantis-Verlag erschien. Zum Inhalt Pater Henry Ouston – der jahrelang die Beichte all derer abgenommen hat, die sie nötig hatten oder nötig zu haben glaubten – liegt auf dem Sterbebett, und sein letzter Wunsch ist es, die Wahrheit darüber zu sagen, wer Jack the Ripper ist. Wir treffen auf den Maler Walter Sickert, der, wie er selbst von sich behauptet, keine detektivischen Neigungen besitzt, dennoch beobachtete er auf seiner Reise zurück in die Heimat London einen Geistlichen, der von einem Mann verfolgt wird. Er will beide nicht aus den Augen zu lassen und nimmt die Verfolgung auf. Schließlich gelangt er so an eine Tasche, die der Geistliche weggeworfen hatte, und findet darin das Tagebuch von Jack the Ripper. Er beginnt zu lesen und obwohl die Zeilen so schrecklich sind, kann er nicht aufhören, will er mehr über den Prostituiertenmörder wissen. Und sein persönliches Entsetzen wächst mit jeder Zeile, die er dem Geschriebenen eines Wahnsinnigen folgt. Doch während er die Wahrheit über Jack the Ripper liest, widerfährt dem Besitzer der Tasche sein eigenes Schicksal … Beurteilung Der Maler Walter Sickert, kein Protagonist, lediglich Nutzwerkzeug des Autors, um das Tagebuch vorlesen zu lassen, handelt unmotiviert, wenn er den beiden Männern folgt, auch stellt er sich einige Fragen, die völlig unnötig erscheinen. Während das modische Wort Hobbydetektiv nicht in einen Roman passen will, der im Jahre 1903 spielt und stellenweise von einem Maler dieser Zeit erzählt wird, wirkt das auf alt getrimmte Wort „Aufschriebe“, das für Text oder das Geschriebene stehen soll, ebenso unpassend. Ein Nachwort oder Recherchehinweise, die darlegen, ob sich der Autor mehr als nur der Namen von Täter und Opfer bediente, wäre wünschenswert gewesen. Neben obigen Kritikpunkten und wenigen Recherche-Patzern, die mir sicherlich nur aufgefallen sind, weil ich selbst erst kürzlich ausgiebig über das 19. Jahrhundert recherchiert habe (und dennoch mit Sicherheit einige Fehler in meinen eigenen Roman eingebaut habe), präsentiert Martin Clauß mit »Der Atem des Rippers« zwar eine bekannte Geschichte, die er aber auf interessante Weise neu beleuchtet, überzeugend und stilistisch ansprechend vorbringt. Der Atlantis-Verlag, als kleiner Verlag in der Szene bekannt, hat einen Riecher für gute Literatur. Es bleibt interessant, was wir sowohl vom Verlag als auch vom Autor Martin Clauß noch zu erwarten haben. Aktuell ist auch der Roman »Die Saat der Yokai« von Martin und Maho Clauß beim Ueberreuter Verlag verfügbar. Erster Satz: »Als die Stunde des alten Mannes gekommen war, rief Schwester Ellen den diensthabenden Arzt herbei.« Martin Clauß Der Atem des Rippers Atlantis Verlag, 2008 ISBN 978-3-964742-90-9 Broschiert, 108 Seiten 6,90 € © Text: Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=2368

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  • Rezension zu "Der Atem des Rippers" von Martin Clauß

    Der Atem des Rippers

    Miss_Lizzie

    12. September 2009 um 10:43

    London im Jahr 1903: Der sterbende Priester Henry Ouston gesteht auf dem Totenbett der Krankenschwester Ellen, dass er die Identität des legendären Frauenmörders Jack the Ripper kennt. Kurz darauf stößt der Kunstmaler Walter Sickert in London auf ein Tagebuch, das offenbar von Jack the Ripper verfasst wurde. Hin- und hergerissen zwischen Grauen und Faszination liest er in seiner Herberge die Geständnisse des berühmten Mörders, die im Jahr 1888 beginnen. . Im Jahr 1881 reist der englische Assistenzchirurg Alan Spareborne durch Norditalien. In Padua trifft er am Namenstag des Heiligen Antonius einen Geistlichen und kommt mit ihm ins Gespräch. Der Geistliche bittet ihn, die Echtheit eines konservierten Organs zu überprüfen, bei dem es sich um die Leber des Heiligen Antonius handeln soll. In Gegenwart des angereisten Papstes entlarvt Spareborne das Organ als Fälschung und ergreift im anschließenden Tumult die Flucht. . Von nun an erfährt Sparebornes Lebens eine radikale Wende. Er betrachtet sein Erlebnis als göttliches Zeichen, tritt zum Katholizismus über, studiert Theologie und wird Priester. Sein besonderer Schwerpunkt ist die Erforschung von Reliquien - und vor allem ihre Beschaffung. Eine Serie von Frauenmorden nimmt ihren Anfang ... . Nach wie vor ist der unbekannte Mörder, den man "Jack the Ripper" genannt hat, eine dankbare Inspirationsquelle für mediale Verarbeitungen aller Art und allen an dieser legendären Gestalt Interessierten bietet der Kurzroman von Martin Clauß eine spannende und lohnenswerte Schilderung, die versucht, einen etwas unkonventionellen Weg einzuschlagen. In den nur knapp über 100 Seiten, die das Büchlein umfasst, steckt ein Komplex aus mehreren Handlungsebenen, die eng miteinander verknüpft sind. Den größten Teil der Erzählung nehmen die Tagebucheinträge selbst ein. Gemeinsam mit Walter Sickert verfolgt der Leser den Werdegang von Jack the Ripper, dessen Leben ganz gewöhnlich beginnt, ehe er sich erleuchtet fühlt und ihn ein immer wieder ausbrechendes Fiebergefühl zu den grausamen Morden zwingt.Auch wenn Tagebuch und Gestalt des Alan Spareborne als Ripper fiktiv sind, finden sich viele historische Fakten im Roman wieder, das Buch ist gut recherchiert. . Angesichts der Komplexität, bedingt durch die verschiedenen Handlungsstränge, ist es schade, dass das Werk so knapp ausfällt. Gerne würde man die Ereignisse noch etwas detaillierter auf hundert bis zweihundert weiteren Seiten verfolgen, denn verdient hätte dies die Handlung auf jeden Fall. Ein bisschen Einlesearbeit erfordert zudem der umständliche, gestelzte Stil der Tagebucheinträge, im Gegensatz zu den sehr flüssig geschilderten anderen Handlungsebenen.

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