Martin Compart DER SODOM KONTRAKT

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Inhaltsangabe zu „DER SODOM KONTRAKT“ von Martin Compart

Peter Hiess, EVOLVER »Der Thriller ist - wie man es von einem Mann mit Comparts Lebenserfahrung und literarischen Sozialisation erwarten darf - tiefschwarz, düster-zynisch und noch dazu purer Trash von der Sorte, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.« Hans Gerhold, Westfälische Nachrichten (05/2007)»Denn Martin Compart, langjähriger Herausgeber der einflussreichen Krimiprogramme von Ullstein, Bastei-Lübbe und DuMont, legt ein furioses Tempo vor und liefert ein Glanzstück des Genres, das es mit amerikanischen Vorbildern aufnehmen kann, sie bruchlos auf deutsch-europäische Verhältnisse überträgt. Compart hat ein Ohr für Kneipengespräche, schaut „dem Volk aufs Maul“ und bringt das Maß an drastischem Realismus und absurdem Humor ein, das ein Noir-Roman benötigt. Herzstück ist das Killerpaar Schmidt und Schneider, zwei Gemütsmenschen, die sich wie Philosophen beim Stammtisch unterhalten und an legendäre Vorbilder wie Ernest Hemingways Short Story The Killers und deren Verfilmungen erinnern, deren Niveau Compart mit geistreich witzigen Dialogen spielend erreicht. Grandios die Anspielungen auf populäre Kultur, Songs der Doors oder Charles Bronson (Spiel mir das Lied vom Tod), dem eine Passage gewidmet ist, die jeden Film- und Thrillerfreund entzücken wird.« Anke Kronemeyer in Rheinische Post „Das Schlimme ist: Die Theorien zum Hintergrund der Dutroux-Affäre klingen im "Sodom Kontrakt" so plausibel, dass sie wahr sein können. Ebenso schlimm: dass es niemanden mehr erschüttern würde, wenn sich genau diese Theorie von mafiösen Strukturen bis hoch in die EU-Kommission rund um Geld und Kindsmissbrauch als realistisch herausstellen würde.“ Zuschaufeln, mit dem Auto drüber und Schluss! Martin Compart glänzt mit einem bitterbösen Thriller Von Jens Müller TAGESSPIEGEL 13.1.2008 Charlie und Lee in „The Killers“. Mr. Wint und Mr. Kidd in „Diamonds Are Forever“. Jules und Vincent in „Pulp Fiction“. Killerduos mit sarkastischem Dialogwitz haben manchmal enormen Unterhaltungswert. Vorausgesetzt, man ist nicht ihr nächstes Opfer und muss nicht mit anhören, auf welche Art und Weise man selbst das Zeitliche segnen soll: „,Zuschaufeln, zweimal mit dem Wagen drüber, und das war’s.‘ ,Einfache Lösung, Herr Schmidt, einfach aber nicht simpel. Bewundernswert.‘ ,Vielen Dank, Herr Schneider.‘“ Mit den Herren Schmidt und Schneider bereichert Martin Comparts Thriller „Der Sodom-Kontrakt“ die Typologie der Killerduos um ein illustres Pärchen. Im Ruhrgebiet hinterlassen sie zwischen Witten und Dortmund eine beispiellose Blutspur: Sie zerlegen ihre Opfer mit einem Samuraischwert, erschießen sie aus dem fahrenden Auto oder knüpfen sie an einem Nylonseil auf – um nur einige Methoden zu nennen. Ihren ersten Mord wollen sie Gill in die Schuhe schieben, einem Freund des Opfers. Was ein Fehler ist, denn dieser Gill ist ein harter Hund, ein ehemaliger Stasi-Agent, der mit seiner Glock-Pistole schlafen geht: „Man hatte es ihm während seiner Ausbildung beigebracht. Er war jedes Mal brutal durch einen Stromstoß geweckt worden, wenn er im Schlaf die Hand öffnete und die Waffe fallen ließ.“ Wow! Der Autor Compart spricht gerade dem aus Skandinavien importierten Krimistil Hohn, der in den vergangenen Jahren so reüssierte. Er psychologisiert nicht wie Henning Mankell; er reibt einem nicht seine literarische Ambition unter die Nase wie Hakan Nesser. Compart beschwört eine ältere, sehr amerikanische, sehr schwarze Tradition: schnörkellos, rasant, brutal, schmutzig, trashig. Unnachgiebig verfolgt sein desillusionierter hardboiled detective das Killerduo und kommt dabei einer europäischen Korruptionsaffäre im Dunstkreis des Kinderschänders Dutroux auf die Spur. Weitere Akteure: Eine nymphomane Kommissarin, eine lokale Kiez-Größe („Karibik-Klaus“), ein exzentrischer Althippie mit ausgesuchtem Musikgeschmack (etwa: „Gilded Palace of Sin“ von den Flying Burrito Brothers)Und: korrupte Polizisten, korrupte Geheimdienstler, korrupte Politiker
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