Martin Conrath

 3,8 Sterne bei 141 Bewertungen
Autor von Der Schmerzsammler, Teufelsblume und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Conrath (©Privat)

Lebenslauf von Martin Conrath

Martin Conrath, geboren 1959 in Neunkirchen an der Saar, ist Schriftsteller und Journalist, war Personalentwickler, Musiker, und Schauspieler. Seit 2006 lebt und schreibt er in Düsseldorf.

Ein wenig Biographie: 1973 - 1979 Ausbildung zum Schlagzeuger

ab 1977 bis 1991 als Musiker und Schauspieler auf Tour

1991-1993 Volontariat bei dem Saar-Lor-Lux-Magazin "Tabou" (Luxemburg).

1993- 2003 Journalist für Print und Funk.

Ab 2001: Schriftsteller und Personalentwickler

ab 2006 Schriftsteller

Alle Bücher von Martin Conrath

Cover des Buches Der Schmerzsammler (ISBN: 9783732569793)

Der Schmerzsammler

 (75)
Erschienen am 11.12.2018
Cover des Buches Das Archiv des Teufels (ISBN: 9783839200070)

Das Archiv des Teufels

 (16)
Erschienen am 08.09.2021
Cover des Buches Teufelsblume (ISBN: 9783732569809)

Teufelsblume

 (18)
Erschienen am 11.12.2018
Cover des Buches Ich werde töten (ISBN: 9783732569816)

Ich werde töten

 (11)
Erschienen am 11.12.2018
Cover des Buches Das Vermächtnis der Schreiberin (ISBN: 9783897056077)

Das Vermächtnis der Schreiberin

 (10)
Erschienen am 01.11.2008
Cover des Buches Das schwarze Grab (ISBN: 9783897054035)

Das schwarze Grab

 (3)
Erschienen am 20.09.2005
Cover des Buches Stahlglatt (ISBN: 9783897053328)

Stahlglatt

 (3)
Erschienen am 26.04.2004
Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783897058101)

Schuldig

 (2)
Erschienen am 29.03.2011

Neue Rezensionen zu Martin Conrath

Cover des Buches Das Archiv des Teufels (ISBN: 9783839200070)W

Rezension zu "Das Archiv des Teufels" von Martin Conrath

Der Zweck heiligt nicht die Mittel
wiechmann8052vor 5 Tagen

Auch wenn die Amerikaner das Wissen von ehemaligen Angehörigen der Nationalsozialisten dringend brauchen, ist es nicht legitim sie vor der Strafverfolgung zu schützen. Das Recht der Opfer ist höher zu bewerten als jegliches Nutzen. Dieser Ansicht sind weder die Amerikaner noch die Sowjets. Sie handeln nur danach wie sie die gewonnenen Informationen gegen die andere Seite im Kalten Krieg nutzen können. 

Anna,, eine Kommunistin im Dienst der Staatssicherheit jagt sie aus Rache. Robert sucht sie im Auftrag der Amerikaner und stellt ihnen einen Persilschein aus. Damit sie für die deutsche Regierung von Nutzen sein können. Beide geraten zwischen alle Fronten auf der Suche nach wichtigen Informationen. Sie müssen zusammen arbeiten, für das Überleben und für ihre Rache.

Einerseits ist das Buch ungeheuer bedrückend. Die Lebensumstände der Menschen Polen und der Ukraine sind auch sieben Jahre nach Kriegsende  teilweise grauenhaft.  Angst  vor den politischen Gegebenheiten und Sorge um das Alltägliche Auskommen bestimmen den Tagesablauf. In der DDR ist es ähnlich und in der BRD denkt man nur noch an die Zukunft. Der Kalte Krieg ist in jeder Zeile spürbar. Es werden alle Ansichten pauschalisiert. Entweder dafür oder dagegen egal von welcher Seite man es betrachtet. 

Diese Atmosphäre hat der Autor sehr detailliert eingefangen. Als Leserin war ich förmlich gefangen. Das Verständnis für die beiden Hauptfiguren ist langsam gewachsen, denn eigentlich ist mein moralischer Kompass etwas anders ausgerichtet. Die Grübeleien der beiden und ihre Schlussfolgerungen daraus sind spannend. Die Entwicklung der Geschichte bleibt es bis zum Schluss.

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Cover des Buches Das Archiv des Teufels (ISBN: 9783839200070)L

Rezension zu "Das Archiv des Teufels" von Martin Conrath

Eine spannende Geschichte über Zeiten, welche ich froh bin nicht erlebt zu haben
Lesefreudevor einem Monat

Robert Bennett hat für die Amerikaner im 2. Weltkrieg gekämpft. Doch dieser ist nun glücklicherweise überstanden und er hat die Erlaubnis erhalten, in seine Heimat zurückzukehren. Doch kurz vorm Abflug, erhält er einen neuen Auftrag und muss doch noch länger in Deutschland bleiben. Während seinem Einsatz lernt er Anna Münzinger kennen, Agentin der Stasi und somit eigentlich sein Feind. Als sie merken, dass sei eigentlich das selbe Ziel haben, stellt sich die Frage: Können sie es schaffen, zusammen zu arbeiten?

Der Schreibstil des Autors hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Sich in die Protagonisten reinzufühlen fiel überhaupt nicht schwer und man war sofort mitten in der Geschichte gefangen. Man erfährt viel über die damalige Zeit und durch die Mischung aus Fiktion und Wahrem fand ich wirklich gut gelungen.

Eine klare Weiterempfehlung!

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Cover des Buches Das Archiv des Teufels (ISBN: 9783839200070)V

Rezension zu "Das Archiv des Teufels" von Martin Conrath

Spannend
vormivor einem Monat

»Ich will Heiderer vor Gericht bringen, wegen Kriegsverbrechen und dem Mord an meinem Bruder. In Deutschland wird mir das nur schwer gelingen. Selbst wenn ich Beweise gegen ihn habe, wird er höchstens seinen Posten als Minister nicht antreten können. Man wird sagen, er sei erkrankt. Alles andere wird vertuscht werden, um das Ansehen Adenauers nicht zu beschädigen.«

Der Roman zeigt, wie hochrangige Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg, mithilfe der amerikanischen Besatzungsmacht, in Deutschland eine zweite Karriere starteten.

Inhaltsangabe auf amazon

Endlich mal ein Buch das sich mit der Übergangszeit beschäftigt.

Es hört nicht mit Kriegsende auf und es geht nicht erst Mitte der 50er-Jahre los, schon Mitten im Wirtschaftswunder. Sondern es steht Mal einer von denen im Mittelpunkt, die die berühmten Persilscheine ausgestellt hat.

Hochgradig spannend, auch da es noch eine Stasi-Gegenspielerin gibt, die das gleiche Ziel hat.


Ich habe mich nicht eine Seite gelangweilt. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit hochgehalten. Das Menschliche ist mir fast ein wenig zu kurz gekommen, aber das hat mich nicht so gestört, dass ich dafür einen Stern abziehen würde. Wenn es von Robert Bennett eine Fortsetzung geben würde, das Buch würde ich auch lesen wollen. Eines der wenigen Bücher, bei denen es schade ist, dass es nicht gleich mehrere Teile geben soll.

Kommentare: 2
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Gespräche aus der Community

Leserunde zu "Das Archiv des Teufels"

Herzlich Willkommen bei der Leserunde "Das Archiv des Teufels".

Ich habe die Runde in kleinere Einheiten aufgeteilt, aber natürlich können alle so schnell oder langsam lesen wie sie wollen. Ich bitte nur vom Spoilern abzusehen oder Spoiler zu kennzeichnen. :-)

Ich freue mich auf einen regen Austausch!

LG

Martin Conrath

51 Beiträge

Auf geht's zu einer spannenden Zeitreise ins Jahr 1952.  Der Nachrichtendienstofffizier Robert Bennett sucht nach Beweisen, um den Ex-Nazi Sigfried Heiderer, der Minister im Kabinett Adenauer werden soll, des Mordes an seinem Bruder zu überführen. Dafür muss er den eisernen Vorhang überwinden und das "Archiv des Teufels" finden.  Anna Münzinger, Agentin der STASI heftet sich an seine Fersen.

Herzlich Willkommen zur Buchverlosung und der anschließenden Leserunde von "Das Archiv des Teufels."

Worum geht's?

Eine geheime Mission.

Eine Wettlauf gegen die Zeit.

Eine Entscheidung zwischen Pflicht und Wahrheit, Gehorsam und Vergeltung.

München, 1952: Robert Bennett ist auf dem Weg zurück in die Heimat. Er sitzt in einem

Flugzeug, das ihn in die USA bringen soll. Endlich wieder auf der Veranda sitzen, Whiskey

trinken und reiten. Endlich raus aus Deutschland.

Doch die Armee hat andere Pläne mit ihm. Kurz bevor seine Maschine startet, erhält er den

Befehl, die Vergangenheit von Sigfried Heiderer, zukünftiger Minister im Kabinett Adenauer, zu

säubern. Bereits viele Male hat Robert Nazigrößen zu einer weißen Weste verholfen. Doch

dieses Mal wird ihm der Auftrag nicht so leichtfallen, denn Heiderer war angeblich am Massaker

in Lemberg beteiligt, bei dem Robert Bennetts Bruder ermordet wurde.

Soll Robert den Befehl verweigern, um den Tod seines Bruders zu rächen? Er braucht

Gewissheit und reist nach Lemberg. Dort begibt er sich auf die Suche nach dem "Archiv des

Teufels", in dem Heiderers Taten aufgezeichnet sein sollen.

Doch der Klassenfeind mischt ebenfalls mit und zeigt großes Interesse an Heiderer. Anna

Münzinger, eine Agentin der Staatssicherheit, heftet sich an Roberts Fersen …

„Ich will Heiderer vor Gericht bringen, wegen Kriegsverbrechen und dem Mord an meinem

Bruder. In Deutschland wird mir das nur schwer gelingen. Selbst wenn ich Beweise gegen ihn

habe, wird er höchstens seinen Posten als Minister nicht antreten können. Man wird sagen, er

sei erkrankt. Alles andere wird vertuscht werden, um das Ansehen Adenauers nicht zu

beschädigen.“

 

Der Roman zeigt, wie hochrangige Nazis nach dem zweiten Weltkrieg mithilfe der amerikanischen Besetzungsmacht in Deutschland eine zweite Karriere starteten.

Dieses Buch ist ein Herzensprojekt von mir und ich konnte es nur verwirklichen, weil das Land NRW mich mit einem Literaturstipendium  unterstützt hat.  

142 BeiträgeVerlosung beendet
T
Letzter Beitrag von  Tom_Read4uvor 4 Monaten

Hallo Martin,


hier nun meine Rezi

https://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Conrath/Das-Archiv-des-Teufels-2936420947-w/rezension/3293802498/

wie sie dann auch auf amazon, thalia, hugendubel, buecher.de und weltbild/jokers zu finden sein wird.


Nochmals vielen herzlichen Dank für das Buch und die tollen Stunden, die ich damit verbringen durfte.
Viel Erfolg bei der möglichen Fortsetzung. Drücke die Daumen, dass es klappt.

Wer hat Lust den den Spuren des Schmerzsammlers zu folgen?
Damit die Schmerzen süß werden, bekommen die ersten 25, die sich mit dem Stichwort  "Süß ist der Schmerz" melden einmal das Buch: "Der Schmerzsammler" von Martin Conrath. Natürlich sind auch alle anderen bei der Leserunde willkommen!

Herzliche Grüße

Martin Conrath
482 BeiträgeInvalid date
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
Entschuldigung für die späte Rezension, irgendwie ist mir die wohl durchgerutscht *schäm* http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Conrath/Der-Schmerzsammler-1009565045-w/rezension/1055464076/

Zusätzliche Informationen

Martin Conrath wurde am 04. Dezember 1957 in Neunkirchen (Deutschland) geboren.

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