Martin Cruz Smith

 3,7 Sterne bei 251 Bewertungen
Autor von Gorki Park, Nacht in Havanna und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Cruz Smith (©Luisa Cruz Smith)

Lebenslauf von Martin Cruz Smith

Historisch angehauchte Kriminalfälle: Der 1942 geborene Autor wurde als Sohn eines Jazz-Musikers und einer Indianerin in Pennsylvania geboren. Nach seinem Bachelorstudium arbeitete er als Journalist. 1970 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Indians Won“ (dt. „Der andere Sieger“ 1984). Zu internationaler Bekanntheit verhalf ihm die Krimireihe um den Moskauer Ermittler Arkady Renko, deren erster Band „Gorky Park“ 1981 zu einem weltweiten Bestseller und zwei Jahre später mit William Hurt, Lee Marvin und Brian Dennehy verfilmt wurde. Martin Cruz Smith heißt mit bürgerlichem Namen William Martin Smith und publiziert auch als Nick Carter, Martin Quinn, Simon Quinn, Martin Smith und dem Gemeinschaftspseudonym Jake Logan. Aber der Schriftsteller verfasst nicht nur Kriminalromane und Thriller. 2018 erschien der Liebesroman „Im Schatten von San Marco“, der in Venedig kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs spielt und von der Jüdin Giulia Silber erzählt. Martin Cruz Smith lebt mit seiner Familie in San Rafael in Kalifornien und wird trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht müde, uns mit literarischen Schätzen zu versorgen.

Alle Bücher von Martin Cruz Smith

Cover des Buches Gorki Park (ISBN: 9783442749980)

Gorki Park

 (86)
Erschienen am 09.11.2015
Cover des Buches Nacht in Havanna (ISBN: 9783442554959)

Nacht in Havanna

 (27)
Erschienen am 08.05.2007
Cover des Buches Stalins Geist (ISBN: 9783442471461)

Stalins Geist

 (19)
Erschienen am 14.10.2009
Cover des Buches Polar Star (ISBN: 9783442446612)

Polar Star

 (18)
Erschienen am 13.12.2002
Cover des Buches Die schwarze Rose (ISBN: 9783442459599)

Die schwarze Rose

 (15)
Erschienen am 11.07.2005
Cover des Buches Treue Genossen (ISBN: 9783442463237)

Treue Genossen

 (12)
Erschienen am 09.10.2006
Cover des Buches Tatjana (ISBN: 9783442749270)

Tatjana

 (9)
Erschienen am 11.05.2015

Neue Rezensionen zu Martin Cruz Smith

Cover des Buches Nacht in Havanna (ISBN: 9783442554959)A

Rezension zu "Nacht in Havanna" von Martin Cruz Smith

Eiskalt und bullenheiß in einem!
addicted3booksvor 7 Monaten

Havanna ist der vierte Renko-Roman von Martin Cruz Smith (1981 Gorky Park, 1989 Polar Star, 1991 Red Square, 1999 Havanna, 2004 Wolves eat Dogs, 2007 Stalin's Ghost, 2010 Three Stations, 2013 Tatiana, 2019 The Seberian Delemma). 

Von den neun Romanen ist dieser meiner Meinung nach der beste. Arkadi Renko ist in Havanna, Kuba unterwegs, Dort soll er das Verschwinden seines FreundFeindes Sergej Pribluda aufklären. Er kommt gerade zurecht, um beim Auffinden einer Leiche aus der Bucht von Havanna dabeizusein, die möglicherweise jene von Pribluda ist. An den Herzinfarkt glaubt er nicht und beginnt zu ermitteln. Ohne jede Rücksicht, so wie immer. Und macht sich natürlich wieder mal mächtige Feinde.

Für mich eine gelungene und interessante Mischung aus Russland und Kuba, die zwar lange dicke Freunde waren, aber so gar nicht zusammenpassen. Detailreich beschreibt Cruz die schwierigen Ermittlungen in einer Welt, die so gar nicht Arkadis ist. 

Kann ich nur empfehlen!

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Die Spur des Bären (ISBN: 9783570104187)N

Rezension zu "Die Spur des Bären" von Martin Cruz Smith

Ein echter Flop
nellschevor 10 Monaten

Der Moskauer Ermittler Arkadi Renko macht sich auf die Suche nach seiner ehemaligen Geliebten Tatjana, denn sie ist nicht planmäßig aus Sibirien zurückgekehrt. Arkadi befürchtet, dass sie in Gefahr ist, denn als Enthüllungsjournalistin wollte sie einen durchaus skrupellosen Mann porträtieren.

Die Beschreibung dieses Thrillers und das toll gestaltete Cover haben mich total angesprochen. Und da ich noch kein Buch dieses Autors kannte, war ich umso mehr gespannt.
Leider hat mich das Buch von Anfang an einfach nur enttäuscht. Ich habe wirklich schon lange kein so schlechtes Buch mehr gelesen.
Der Schreibstil war nicht packend, sondern eher einschläfernd. Es fiel mir unglaublich schwer, weiterzulesen und bis zum Ende durchzuhalten. Am liebsten hätte ich das Buch schon spätestens nach dem ersten Viertel beiseite gelegt.
Die Charaktere blieben oberflächlich und blass, sie besaßen keinerlei Tiefe und mich konnte keiner von ihnen fesseln. Dies sollte aber zumindest bei dem Hauptcharakter, egal ob sympathisch oder nicht, sein. Hier leider Fehlanzeige.
Die Story selbst konnte mich leider gar nicht packen. Alles wurde tendenziell langweilig und ohne Pfiff erzählt. Dazu gab es noch ganz viel Verwirrung und aufgebauschtes Nebensächliches. Spannung habe ich hier vergeblich gesucht. Da frage ich mich natürlich, wieso dieses Buch als Thriller deklariert wurde. Bei mir kam wirklich Null Spannung auf.

Dieses Buch war ein absoluter Flop und ich vergebe 1 von 5 Sternen.

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Die Spur des Bären (ISBN: 9783570104187)C

Rezension zu "Die Spur des Bären" von Martin Cruz Smith

Russischer Ermittler auf Bärenjagd
claudi-1963vor einem Jahr

"Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!" (Bertolt Brecht) 
Moskaus bester Ermittler Arkadi Renko macht sich Sorgen um seine ehemalige Geliebte Tatjana Petrowna, die nicht in dem Zug war, den sie angekündigt hatte. Als Journalistin ist sie hinter einer großen Story her und deshalb nach Sibirien gereist, um den Opponenten Michail Kusnezow zu interviewen. Dieser gilt als skrupelloser Mensch und größter Gegenspieler Putins. Rasend vor Eifersucht und Angst begibt sich Renko auf die Reise in das eisige Sibirien. Auf dem Flug lernt er Rintschin Bolot kennen, seines Zeichens Faktotum, der Renko seine Dienste in Sibirien anbietet. Gefährlich wird es, als er auf den Unternehmer Boris Benz trifft und sie zusammen mit Bolot und Tatjana auf Bärenjagd gehen, bei der er sich wichtige Informationen erhofft hat. 


Meine Meinung:
Der neunte Thriller von Ermittler Arkadi Renko war für mich das erste Buch von Autor Martin Cruz Smith, der 1981 durch "Gorki Park" populär wurde. Hätte ich geahnt, dass mich dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite nur langweilt, hätte ich die Finger davon gelassen. Wieder einmal hat mich der Klappentext fasziniert, doch leider wurde ich enttäuscht, weil dieser mehr versprach, als er halten konnte. Der Schreibstil selbst ist langweilig, die Handlung unglaubwürdig und das Ende einfach nur eine Beleidigung für den Leser. Dazu noch die vielen Leerstellen zwischen den Kapiteln, bei dem man das Buch unnötig verlängert hat. So besteht das Buch im Grunde selbst eigentlich nur aus 200 Seiten. Die erwähnte Bärenjagd war so schnell abgehandelt und nahm nicht einmal 30 Seiten Raum ein. Alles andere empfand ich eher verwirrend und als großes Durcheinander. Am Schluss könnte ich nicht einmal mehr wiedergeben, was der Autor mir hier erzählen wollte. Ungewöhnlich und irritierend ist für mich außerdem das Faktotum Bolot, der einfach mal so dem Ermittler seine Dienste anbietet. Wer bitte tut das jemand Fremden, den man gerade erst im Flugzeug kennenlernt, seine unentgeltlichen Dienste anbieten? Der Ausdruck Faktotum wird in dem Zusammenhang dann noch viele Male im Buch erwähnt, sodass mich dieses Wort am Ende nur noch genervt hat. Der Bär, mit dem sie es bei der Jagd aufnehmen müssen, soll eine Länge von neun Meter haben. Schon alleine dies erstaunte mich doch sehr und fand ich total übertrieben. Noch nie habe ich von so einem monströsen Bären gehört. Leider fehlte mir beim Plot selbst der rote Faden und vieles empfand ich eher nichtssagend und kompliziert. Dagegen wird das Nebensächliches oft zu ausführlich behandelt und aufgebauscht. Als sich sein Faktotum Bolot später dann noch als Schamane herausstellt, fand ich das einfach nur noch unpassend und lächerlich. Die Protagonisten selbst blieben allesamt für mich blass und unscheinbar. 
Arkadi Renko selbst verwandelt sich in eine Art russischer James Bond mit unglaubwürdigem Wagemut dadurch man bekommt den Eindruck, das er alles überlebt und unsterblich ist. Ich weiß ehrlich nicht, was die Fans an dieser Reihe Lieben. Vielleicht liegt es daran, dass der inzwischen 78-jährige Autor seit 1995 an Parkinson erkrankt ist und seine Bücher gar nicht mehr selbst schreibt, sondern sie seiner Frau diktiert. Da kann es schon mal passieren, dass ein verwirrter Kopf vielleicht nicht alles wiedergeben kann oder Szenen einfach schnell abgehandelt werden. Vielleicht wäre es besser, man würde diese Reihe nach dem Buch einfach beenden, bevor es noch schlechter wird. Mich jedenfalls konnte es nicht fesseln, für mich war der Reinfall des Jahres. Ich hätte es am liebsten abgebrochen, wenn es nicht eine Leserunde gewesen wäre. Deshalb werde ich es auch nicht weiterempfehlen und bekommt nur 1 von 5 Sterne von mir.

Kommentare: 6
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Martin Cruz Smith wurde am 03. November 1942 in Reading, Pennsylvania (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Martin Cruz Smith im Netz:

Community-Statistik

in 335 Bibliotheken

von 20 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks