Martin Cruz Smith Die schwarze Rose

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Inhaltsangabe zu „Die schwarze Rose“ von Martin Cruz Smith

England, ausgehendes 19. Jahrhundert: Jonathan Blair, Goldsucher aus Afrika, soll in einem kleinen Bergarbeiterdorf das mysteriöse Verschwinden eines Geistlichen aufklären. Dort verliebt er sich in Rose, eine der Minenarbeiterinnen. Doch die schöne junge Frau umgibt ein Geheimnis, das eng verwoben ist mit dem Schicksal des verschwundenen Reverends ...

Toller Histo-Krimi mit einem starken Helden und einem grandiosen Setting, das einen die minimalen Schwächen im Plot vergessen lässt.

— Bennett

Wem das Buch gefallen hat, sollte unbedingt "Wassermusik" von TC Boyle im Anschluß lesen (und alle anderen auch).

— Holden

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  • Rußgeschwärzter Histokrimi

    Die schwarze Rose

    Bennett

    23. August 2016 um 13:39

    Die Story: Ende des 19. Jahrhunderts in Nordengland, die industrielle Revolution ist in vollem Gange: Der abgebrannte, malariakranke Afrika-Abenteurer Jonathan Blair übernimmt den Auftrag, in der Bergarbeiterstadt Wigan (berühmt auch durch George Orwells Reportage: "Der Weg nach Wigan Pier") das Verschwinden eines Geistlichen aufzuklären. In Wigan angekommen stellt Blair fest: Die Welt der Bergmänner und "pit girls" folgt eigenen Gesetzen und ist ebenso exotisch und brutal wie die Wildnis Afrikas. Blair stößt bei seinen Recherchen auf eine Mauer des Schweigens und verliebt sich leidenschaftlich in die schöne, unberechenbare Rose. Doch auch Rose hat ein Geheimnis…--------  Stärken: Martin Cruz Smith ist den meisten durch die international erfolgreichen Arkadi-Renko-Thriller bekannt. In diesem Roman wagt der Erfolgsautor einen Abstecher ins Subgenre "Histo-Krimi" und ich finde, das ist ihm richtig gut gelungen. Jonathan Blair ist ein großartiger Protagonist, ebenso stark (clever, mutig, hartnäckig) wie schwach (schwerkrank, desillusioniert, zwielichtig) - wer Helden "aus der Grauzone" mag, wird ihn lieben. Dazu kommt ein Setting, das einen noch lange nach Beenden des Buches begleitet: Wigan ist überragend lebendig beschrieben - ein schwarzes Loch an Schmutz, Kohle, Ruß, Elend. Auf fast jeder Seite wird der Leser mit originellen Details verwöhnt (die "pit girls" genannten Grubenarbeiterinnen, die Pantinen-Fights der Bergmänner), die das Können und die solide Recherche des Autors belegen. Der Plot bietet einen recht überraschenden Twist, den ich hier natürlich nicht verrate. Auch sonst sind die handelnden Personen allesamt treffend charakterisiert und die Dialoge verraten gutes Handwerk.   Schwächen: Es gibt ein paar wenige Szenen - z.B. zwischen Blair und seinem Auftraggeber Bischof Hannay - wo ich kurz versucht war, etwas vorzublättern. Auch der Plot-Twist hat mich nicht komplett abgeholt. Aber das kann auch mir persönlich liegen und tat dem Spaß an der Story keinen Abbruch. (Ich habe das Buch im Laufe der Jahre sogar 2x gelesen - ich finde, das heißt was bei einem Krimi)  Fazit: "Die schwarze Rose" ist ein toller Histo-Krimi mit einem starken Helden und einem grandiosen Setting, das einen die minimalen Schwächen im Plot vergessen lässt und noch lange nachwirkt. 

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  • Rußgeschwärzter Histokrimi

    Die schwarze Rose

    Bennett

    23. August 2016 um 12:45

    Die Story: Ende des 19. Jahrhunderts in Nordengland, die industrielle Revolution ist in vollem Gange: Der abgebrannte, malariakranke Afrika-Abenteurer Jonathan Blair übernimmt den Auftrag, in der Bergarbeiterstadt Wigan (berühmt auch durch George Orwells Sozialreportage: "Der Weg nach Wigan Pier") das Verschwinden eines Geistlichen aufzuklären. In Wigan angekommen stellt Blair fest: Die Welt der Bergmänner und "pit girls" folgt eigenen Gesetzen und ist ebenso exotisch und brutal wie die Wildnis Afrikas. Blair stößt bei seinen Recherchen auf eine Mauer des Schweigens und verliebt sich leidenschaftlich in die schöne, unberechenbare Rose. Doch auch diese hat ein Geheimnis…--------  Stärken: Martin Cruz Smith ist den meisten durch die internationalerfolgreichen Arkadi-Renko-Thriller bekannt. In diesem Roman wagt der Erfolgsautor einen Abstecher ins Subgenre "Histo-Krimi" (dazu ein Netz-Fundstück: Spiegel-Porträt zur Erstauflage 1996) und ich finde, das ist ihm richtig gut gelungen. Jonathan Blair ist ein großartiger Protagonist, ebenso stark (clever, mutig, hartnäckig) wie schwach (schwerkrank, desillusioniert, zwielichtig). Wer Helden "aus der Grauzone" mag, wird ihn lieben. Dazu kommt ein Setting, das einen noch lange nach Beenden des Buches begleitet: Wigan ist überragend lebendig beschrieben - ein schwarzes Loch an Schmutz, Kohle, Ruß, Elend. Auf fast jeder Seite wird der Leser mit originellen Details verwöhnt (die "pit girls" genannten Grubenarbeiterinnen, die blutigen Pantinen-Fights der Bergleute), die das Können und die solide Recherche des Autors belegen. Der Plot bietet am Schluss einen recht originellen Twist, den ich hier natürlich nicht verrate. Auch sonst sind die handelnden Personen allesamt treffend charakterisiert und die Dialoge verraten gutes Handwerk.   Schwächen: Es gibt ein paar wenige Szenen - z.B. zwischen Blair und seinem Auftraggeber Bischof Hannay - wo ich kurz versucht war, etwas vorzublättern. Auch der Plot-Twist hat mich nicht komplett abgeholt. Aber das kann auch mir liegen und tat dem Spaß an der Story keinen Abbruch (habe das Buch im Laufe der Jahre sogar 2x gelesen).  Fazit: "Die schwarze Rose" ist ein toller Histo-Krimi mit einem starken Helden und einem grandiosen Setting, das einen die minimalen Schwächen im Plot vergessen lässt und noch lange nachwirkt. 

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  • - Hypochrisy -

    Die schwarze Rose

    Hypochrisy

    14. July 2014 um 05:56

    England ausgehendes 19. Jahrhundert: Jonathan Blair, Goldsucher aus Afrika, soll in einem kleinen Bergarbeiterdorf das mysteriöse Verschwinden eines Geistlichen aufklären. Er stößt auf eine Mauer des Schweigens - und verliebt sich in Rose, die ein Rätsel umgibt, das ihn schließlich der Lösung des Falls einen entscheidenden Schritt näherbring...

  • Rezension zu "Die schwarze Rose" von Martin Cruz Smith

    Die schwarze Rose

    Holden

    13. October 2012 um 18:49

    Der amerikanische Goldsucher und Karthograph Jonathan Blair ist total abgebrannt und halbtot von Malaria in London gestrandet, wo ihm ein einflußreicher Bischof gegen Belohnung den Auftrag erteilt, einen Hilfspfarrer in einem Bergarbeiterdorf wieder aufzuspüren, der vor einiger Zeit verschwunden ist. Kurz nach seiner Ankunft stellt Blair fest, daß sich am gleichen Tag wie beim Verschwinden des Geistlichen ein furchtbares Grubenunglück ereignete, das man ihm bisher verschwieg. Vielleicht kann ihm die rätselhafte Rosa Molyneux weiterhelfen? Ein spannender Krimi mit deutlicher Darstellung der sozialen Not der Bergarbeiter in der Tradition von Dickens und TC Boyles "Wassermusik".

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  • Rezension zu "Die schwarze Rose" von Martin Cruz Smith

    Die schwarze Rose

    greteb

    08. May 2008 um 10:39

    Am Anfang ein etwas ungewohnter Cruz Smith aber zum Ende hin recht wirkungsvoll.

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