Gorki Park

von Martin Cruz Smith 
4,0 Sterne bei85 Bewertungen
Gorki Park
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Schmiesens avatar

Für mich sehr verwirrend. Man musste viel zwischen den Zeilen lesen.

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Dreifachmord im Kalten Krieg - ein einsamer Ermittler gegen die beiden großen Gehemindienste.

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Inhaltsangabe zu "Gorki Park"

Der Klassiker der Spannungsliteratur.
Moskau, 1980: Im verschneiten Gorki Park werden zwei Männer und eine Frau erschossen aufgefunden. Die Identifizierung der Toten ist schwierig. Chefinspektor Arkadi Renko, ranghöchster Ermittler in der Sowjetmetropole, übernimmt den Fall – und ahnt noch nicht, in welche Lage ihn seine Ermittlungen zwingen werden. Denn je näher er der Wahrheit hinter den grausigen Morden rückt, desto heikler wird seine eigene Position. Was hat die geheimnisvolle Irina mit den Toten im Gorki Park zu tun? Obwohl Arkadi weiß, dass er seine Objektivität wahren muss, gibt er seinen Gefühlen nach und lässt sich auf eine Affäre mit Irina ein. Als er ihr schließlich zur Flucht außer Landes verhilft, riskiert er sogar seine eigene Karriere – und gelangt dabei selbst ins Ausland: Im Dschungel der New Yorker Großstadt wird der Jäger zum Gejagten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442749980
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:09.11.2015

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dreifachmord im Kalten Krieg - ein einsamer Ermittler gegen die beiden großen Gehemindienste.
    Martin Cruz Smith - Gorki Park

    Im Moskauer Gorki Park werden 1980 drei Leichen gefunden. Zwei Männer und eine Frau wurden erschossen, aber niemand hatte etwas gehört und vermisst wurden sie ebenfalls nicht. Arkadi Renko muss den Fall übernehmen, da sie schnell herausstellt, dass auch ein Ausländer unter den Opfern ist, erwartete er, dass der KGB recht schnell übernimmt. Dieser mischt sich zwar immer wieder in die Ermittlungen ein, zieht sie aber nicht an sich. Je mehr Renko herausfindet, desto mehr gerät auch er in Gefahr. Offenbar spielen zwei in der Sowjetunion bekannte Amerikaner eine nicht unwesentliche Rolle, aber auch der russische Polizeiapparat scheint nicht wirklich an einer restlosen Aufklärung interessiert zu sein.

    Man fühlt sich inzwischen weit in die Vergangenheit versetzt, wenn man Martin Cruz Smith Roman liest. Die Ermittlungen werden weitgehen ohne technische Unterstützung geführt, lediglich Fingerabdrücke und Haaranalysen werden vorgenommen und die Rekonstruktion eines Gesichts wird schon zur höchsten Kunst erkoren. Schmunzeln musste ich auch, als der Protagonist zum Telegrafenamt fährt, um die Telefonzellen rund um die Wohnung einer Verdächtigen abhören zu lassen, denn über einen eigenen Telefonapparat verfügte sie noch nicht. In vielerlei Hinsicht ist der Roman ein Zeichen seiner Zeit, vor allem natürlich des Kalten Krieges und der Geheimdienste der beiden Großmächte.

    Die Handlung selbst verstrickt typische Elemente der Sowjetzeit, insbesondere die Not der Menschen und ihr kreativer Umgang mit dieser mit wirtschaftlichen und politischen Interessen einzelner. So entwickelt sich der Fall von einem durchaus schon spektakulären Dreifachmord in eine internationale Verschwörung. Der Protagonist wird nicht nur durch seine Ermittlungstätigkeit charakterisiert, sondern auch durch sein Privatleben, das zwar nur eine untergeordnete Rolle spielt, aber durchaus zeigt, wie fragil Partnerschaften sein konnten, wenn sich Chancen zum Aufstieg boten.

    Interessant in diesem Fall auch das Nachwort. Bekannter als das Buch dürfte die Verfilmung sein, die ich zwar nicht gelesen habe, aber nachdem ich neulich die Drehorte in Finnland besuchte, Anlass zum Lesen des Buchs waren. Offenbar hat man das letzte Drittel modifiziert, um das Ansehen und die Verstrickung der amerikanischen Geheimdienste in einem anderen Licht erscheinen zu lassen als dies im Buch der Fall ist. Offenbar war dies 1983 etwas zu heikel, was das Buch aber umso interessanter macht.

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    Hypochrisys avatar
    Hypochrisyvor 4 Jahren
    - Hypochrisy -

    Ein unideologischer und frustrierter Polizeikommissar muss im kommunistischen Moskau der früher 80er einen grausamen Leichenfund aufklären, der sich schnell als internationale Verschwörung heraus stellt. Behindert von einer karrieregeilen Ehefrau, linientreuen Vorgesetzten und einem überbürokratischen System beginnt er zu ermitteln und findet sich bald in einem Strudel aus Gewalt und Verbrechen wieder, der ihn schnell zum Verfolgten macht und ihn von Moskau über Sibirien bis in die USA führt, um den Drahtziehern auf die Schliche zu kommen. Der erste Arkadi Renko Roman ist ein spannender Polit-Thriller, bei dem der Autor M.C. Smith eine große Detailkenntnis über den sowjetischen Regierungsapparat, die Gesellschaft, Kultur und das einfache Alltagsleben beweist. Die Hauptfigur ist vielschichtig und durchaus glaubwürdig, und mit viel Spannung und überraschenden Handlungswendungen gestaltet sich "Gorki Park" zu einem spannenden Genreklassiker mit einer bestechend kalten Atmosphäre im winterlichen Osteuropa.

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    TinaGervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Politthriller in Moskau. Ein Klassiker, der sich flott lesen lässt.
    Gorki Park

    Gorki Park gilt als Klassiker unter den Politthrillern. Für mein Befinden ist das beschriebene Ringen der Geheimdienste nicht politisch genug, um dem Genre gerecht zu werden, doch mag die Situation Ende der siebziger Jahre durchaus anders gewesen sein. Da war das Sujet des Doppelagenten offenbar ausreichend reizvoll für einen Romanstoff. Immerhin clever gebaut, überzeugend recherchiert, hin und wieder eine hübsche Wendung im klassischen Spannungsbogen. Die obligatorische Liebesgeschichte fehlt selbstredend nicht. Was mich persönlich viel mehr begeistert hat als der Plot, war die herrlich verstaubte analoge Welt dieser längst vergangenen Tage, die maulfaulen Russen, die verschneiten Straßen Moskaus und die allseits liebevoll ausgemalten Saufgelage. Ein Liebhaberstück, würde ich sagen.

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    Kerryvor 5 Jahren
    1. Band der Arkadi-Renko-Reihe

    Mitte April 1980 werden im Gorki Park in Moskau 3 Leichen gefunden. 2 Männer und 1 Frau, steif gefroren, mit Schlittschuhen an den Füßen, alle erschossen und mit abgetrennten Fingerkuppen. Ermittler Arkadi Renko von der Miliz wird mit der Aufklärung der Morde beauftragt. Zusammen mit seinem Kollegen Pascha Pawlowitsch macht er sich an die Arbeit, wobei er diese von Anfang an als eher sinnlos erachtet, da ihm klar ist, dass der Fall im Laufe der Ermittlungen an den KGB übergeben wird.


    Zunächst besteht natürlich für Arkadi erst einmal das Problem: Wer waren die Opfer? Entsprechende Vermisstenmeldungen liegen nicht vor und auch die Identifikation ist ohne Fingerabdrücke nicht wirklich einfach. Doch Staatsanwalt Andrej Jamskoi besteht weiterhin auf einer Ermittlung durch Arkadi und schafft es tatsächlich, den Fall bei der Miliz zu belassen. Dann jedoch macht Arkadi eine ungeheuerliche Entdeckung: Eines der männlichen Opfer war Amerikaner. Wie kann das sein? Laut sämtlichen Unterlagen wird kein Amerikaner vermisst - und da diese überwacht werden, sind diesen Unterlagen zu trauen.


    Auch privat läuft es nicht gut für Arkadi. Mit seiner Frau Sonja verbindet ihn so gut wie gar nichts mehr und auch die Geister der Vergangenheit, in Form seines berühmt-berüchtigten Vaters, lassen ihn nicht los. Erst als er Irina Asanowa begegnet, eine junge Frau, die sein Interesse weckt, kommt Bewegung in den Fall. Doch dann wird Pascha, sein engster Mitarbeiter und Freund ermordet - und von da an ist es eine persönliche Angelegenheit für Arkadi ..



    Der 1. Band der Arkadi-Renko-Reihe! Der Plot wurde sehr detailliert und zeitgetreu erarbeitet, was für mich zu anfänglichen Problemen beim Lesen führte, da ich mir aus Sicht der heutigen Zeit einfach nicht vorstellen kann, wie es zu Zeiten des KGB gewesen sein muss. Die Figuren, allen voran Protagonist Arkadi Renko, wurden sehr facettenreich und tiefgründig erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie Arkadi sich immer weiter in den Fall verbeißt, durch unkonventionelle Methoden, dem Täter immer näher kommt und dabei immer mehr seiner Selbst enthüllt. Den Schreibstil empfand ich als sehr spannend und auch emotional zu lesen, sodass es, nach anfänglichen leichten Einleseschwierigkeiten, ein wahrer Genuss war, Arkadi auf der Jagd nach dem Mörder zu begleiten.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ein Klassiker unter den Politthrillern, absolut empfehlenswert
    Spannender Thriller in Zeiten des Kalten Kriegs

    Moskau im Jahr 1980: Im verschneiten Gorki Park werden drei Leichen gefunden. Chefinspektor Arkadi Renko ist mit der Aufklärung beauftragt, welche sich von Beginn als äußerst schwierig erweist. Allen drei Leichen wurden die Gesichter zerstört und die Fingerkuppen entfernt, sodass sich eine Identifizierung ziemlich aufwendig gestaltet. Zwar ist der KGB auch zeitgleich am Tatort, scheint jedoch kein großes Interesse an der Aufklärung zu haben. Im Verlauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass einer der Toten amerikanischer Staatsbürger war und ein amerikanischer Millionär im Hintergrund seine Fäden zieht. Und je länger Arkadi Renko in dem Fall ermittelt, je tiefer wird er in ein Netz aus Intrigen und Korruption verstrickt.

     

    Martin Cruz Smith steigt sofort mit den Fund der drei Leichen in seinen Politthriller ein und schon fühlt man sich in der Zeit um 30 Jahre zurückversetzt. Problemlos gelingt es dem Autor seinen Lesern die Sowjetunion in den frühen 1980er Jahren vor Augen zu führen. Korruption, Bespitzelung und linientreue Genossen wohin man schaut, ohne Parteibuch geht gar nichts. Der KGB scheint überall seine Fäden zu ziehen, niemanden kann man trauen, jeder scheint käuflich, alles nur eine Frage des Preises. In diesem Sumpf wirkt der melancholische Arkadi Renko fast wie ein Fremdkörper. Unbeirrt und vor allem unbestechlich leitet er seine Ermittlungen, während die Intrigen und Verbrechen um ihn herum immer mehr zunehmen. Und je näher Renko der Wahrheit kommt, die ihn auch nach Leningrad und in die USA führen, umso mehr setzt er dabei sein eigenes Leben aufs Spiel.

     

    Zwar ebbt die Spannung nach dem Fund im Gorki Park  zeitweise etwas ab, aber Martin Cruz Smith gelingt es mühelos, seinen Politthriller absolut packend und äußerst wendungsreich zu erzählen. Geschickt und hervorragend recherchiert lässt der Autor die politische Lage der Sowjetunion, wie auch das Alltagsleben und die russische Kultur in seine Geschichte mit einfließen. Und auch das Motiv für die Morde, in die zu einem späteren Zeitpunkt auch noch das FBI mit involviert sein wird, befasst sich ebenfalls mit einem typisch russischen Thema. In einem mitreißenden Schreibstil voller Tiefgang, der oft auch sehr nachdenklich daherkommt und atmosphärisch dicht die Geschichte vermittelt, erzählt Martin Cruz Smith einen Politthriller, bei dem man keinem der handelnden Personen trauen kann.

     

    Anders sieht es da nur bei Arkadi Renko aus. Dieser ist tief mit seinem Land verwurzelt, nicht aber unbedingt mit dem Kommunismus. So hat er natürlich auch ein Parteibuch, doch an Parteitreffen nimmt er nicht teil, was nicht gerade seiner Karriere dienlich ist. Als Sohn eines ranghohen Generals hat er es nur zu einem einfachen Ermittler bei der Polizei geschafft, der Weg zum KGB ist ihm verwehrt und somit ist Renko eine Schande für seinen Vater. Seine Ehe zur ehrgeizigen Sonja ist nicht nur an seinem politischen Desinteresse gescheitert, diese war von Anfang an eher eine Zweckgemeinschaft. Doch auch Irina, welche Arkadi im Verlauf der Ermittlungen kennenlernt und in die sich der Polizist verliebt, scheint ihn nur für ihre Ziele zu benutzen.

     

    Fazit: Ein Klassiker unter den Politthrillern, absolut empfehlenswert

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    PaulTemplevor 5 Jahren
    Leben und Leben lassen in der UDSSR

    Die teils lebensgefährlichen Ermittlungen Arkadi Renkos, der knallhart die brutalen Morde im Gorki Park aufklären will und sich dabei weder von Freunden noch Feinden aufhalten lässt, hat mich vor allem durch die enorme Detailfülle über das Geheimdienstwesen bzw der Kriminalarbeit in der UDSSR des Kalten Krieges beeindruckt. Martin Cruz Smith soll für diesen Roman zehn Jahre lang recherchiert haben, was man auf jeder Seite spürt. Die engmaschigen Verwebungen der Arbeit der Miliz mit dem KGB werden sehr gut dargestellt, zudem wird der Leser über die alltägliche Korruption und Gewalt bestens informiert.

    Spannend und lehrreich zugleich - empfehlenswert!

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    Holdenvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der tollsten Actionfilme aus den 80ern! Gedreht werden mußte allerdings in Helsinki.
    Rezension zu "Gorki Park" von Martin Cruz Smith

    Die Vorlage für die berühmte Literaturverfilmung aus den 80er Jahren: Chefinspektor Renko hat den Mord an drei jungen Leuten mit anschließender Verstümmelung und Abschneiden der Fingerkuppen zu klären. Dabei kommen ihm die Schnüffler vom KGB und seine untreue Freundin in die Quere. Sehr spannend, mit einem tollen Einblick in das kommunistische Moskau.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Gorki Park" von Martin Cruz Smith

    Spannender und anspruchsvoller Krimi/Thriller aus der Feder von Martin Cruz Smith, an die die Verfilmung (die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat) aber nicht heranreicht. Das Buch ist ein intelligent konstruierter Polit-Thriller, in dem es um Mord, Intrigen und Leidenschaft von den Toren des Kreml geht.
    Inhalt:
    Moskau in der Endphase der Sowjetherrschaft: Im Gorky Park werden drei bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leichen gefunden. Milizoffizier Arkady Renko ist fest entschlossen, die Toten zu identifizieren und den Täter zu stellen. Hat der KGB seine Finger im Spiel? Welche Rolle spielen die schöne Irina und der undurchsichtige Amerikaner Osborne? Vor allem: Wem kann Renko überhaupt trauen? Als er ein Netz von Intrigen aufdeckt, das bis in die höchsten Ränge der Politik reicht, wird der Jäger selbst zum Gejagten. Um dieses Netz zu zerreißen, muss Renko nicht nur sein Leben, sondern auch seine Beziehung zu Irina aufs Spiel setzen...

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    Torrjelens avatar
    Torrjelenvor 11 Jahren
    Rezension zu "Gorki Park" von Martin Cruz Smith

    Ich bin absolut und restlos begeistert. Ein wirklich mitreißender und fesselnder Thriller. Wann hab ich zuletzt ein Buch von knapp 450 Seiten in 3 Tagen verschlungen? Noch fast nie, um ehrlich zu sein!

    Ich finde der Klappentext irritiert etwas. Es klingt nach einem 08/15 Krimi, aber das ist dieses Werk ganz und gar nicht. Es ist ein knallharter Polit-Thriller aus der Zeit des Kalten Krieges mit allem was dazu gehört: Geheimdienste, Korruption, verwanzten Büros, Spitzeln usw.

    Chefinspektor Renko bekleidet zwar die Stellung des ranghöchsten Ermittlers in Moskau, sieht sich aber immer wieder unzähligen Schikanen ausgesetzt. Er will sich nicht ins System fügen, und macht daraus auch kein Geheimnis. Das wirklich Sagen haben der KGB und andere reiche und somit einflussreiche Funktionäre, die ihr Parteibuch mustergültig führen.

    3 grausam zugerichtete Leichen im so gut besuchten und überschaubaren Gorki Park. Das scheint eigentlich unmöglich. Anfangs versucht Renko den Fall ans KGB abzugeben, als er aber auf die richtige Spur kommt und die bildhübsche, aber mittelose Irina in Zusammenhang mit den Ermittlungen kennenlernt, wird der Fall erst richtig kompliziert. Nachdem dann auch noch sein Kollege samt wichtigsten Zeugen ermordet wird, kann er bald niemandem mehr trauen. Doch durch seinen scharfen Verstand und brilliantem Instinkt gelingt es ihm die Sache immer weiter aufzudecken. Doch er hat nicht mehr viel Zeit, denn bald verlässt sein Hauptverdächtiger das Land. Und was hat ein amerikanischer Ermittlungsbeamter mit der Sache zu tun, mit dem er gezwungernermaßen bald zusammenarbeiten muss?

    Die Story ist herrausragend spannend. Viele Wendungen und Irrungen lassen einen nicht los. Man muss einfach immer weiter lesen. Die Situation in der Sowjetunion zu dieser Zeit und auch das Land selber sind sehr gut beschrieben. Obwohl man im warmen Zimmer sitzt, kommt es einem vor, als wäre man im kalten und verschneiten Moskau. Das hängt v.a. mit dem Schreibstil des Autors zusammen, der schön flüssig ist und es einem einfach macht sich in die Handlung hinein zu versetzen. Das Ende ist etwas, na ja nennen wir es mal zu amerikanisch, aber annehmbar. Renko als Charakter ist einem sofort sympathisch. Er hat das schwere Erbe eines Generals zu tragen, nutzt aber seine Vorteile nicht, um auf der Karriereleiter ganz nach oben zu klettern. Er bleibt sich treu, verachtet zwar das System in seinem Land, aber liebt es dennoch.

    Ich freu mich schon auf die weiteren Teile, die ich mir unbedingt in nächster Zeit beschaffen möchte. Vor allem die Situation der damaligen Zeit reizt und interessiert mich sehr.

    Absolut empfehlenswert

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    Schmiesens avatar
    Schmiesenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich sehr verwirrend. Man musste viel zwischen den Zeilen lesen.
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