Martin Cruz Smith Tatjana

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Inhaltsangabe zu „Tatjana“ von Martin Cruz Smith

Ermittler-Ikone Arkadi Renko im Kampf gegen die russische Mafia. Martin Cruz Smith hat mit Arkadi Renko einen der legendärsten Ermittler der zeitgenössischen Literatur erschaffen: Er hat den Wandel der Sowjetunion ins Neue Russland miterlebt, das weiterhin geprägt ist von Brutalität und Geheimniskrämerei. Die furchtlose Moskauer Journalistin Tatjana Petrowna stürzt aus dem sechsten Stock in den Tod, in der gleichen Woche, in der ein milliardenschwerer Mafiosi erschossen wird. Die beiden Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, doch Arkadi entdeckt Tonbänder, auf denen Tatjana schreckliche Verbrechen dokumentiert hat. Die Spur führt nach Kaliningrad, dem Heimathafen der Baltischen Flotte, Hunderte von Kilometern vom restlichen Russland entfernt.Mit seinem neuesten Thriller zeichnet Martin Cruz Smith ein überzeugend realistisches, überaus düsteres Porträt des heutigen Russlands.

Arkadi Renko ist ein sympathischer Ermittler, der sich mit dem System und dessen Auswüchsen auf eine intelligente Art auseinandersetzt.

— KleinKirivi

Fazit: Ein spannender, packender wie aktueller Thriller mit einer komplexen Story und einem Ermittler in Bestform.

— Bellexr

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    Tatjana

    KleinKirivi

    29. December 2014 um 13:44

    Ein von Anfang bis Ende sprachlich gut geschriebenes, spannendes Buch, das ruhig noch ein paar mehr Seiten vertragen hätte.

  • Ein neuer Fall für Arkadi Renko

    Tatjana

    Bellexr

    30. December 2013 um 19:37

    Ein milliardenschwerer russischer Gangsterboss wird ermordet, eine Moskauer Journalistin begeht offensichtlich Selbstmord. Beide Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, doch Ermittler Arkadi Renko zweifelt bald an der Selbstmordtheorie der Moskauer Polizei zum Tod der Journalistin Tatiana Petrowna. Seine hartnäckigen wie eigenwilligen Ermittlungen führen den Ermittler bis nach Kaliningrad, dem Heimathafen der Baltischen Flotte.   Zusammen mit seinem Kollegen Victor Orlow ist Arkadi Renko auf der Beerdigung des Mafiabosses Grischa Grigorenko als er auf eine Demonstration am Rande des Friedhofs aufmerksam wird. Die Reporterin Anja Walidowa, mit der Renko eine lockere Beziehung pflegt, demonstriert mit anderen Journalisten. Die Kollegen von Tatiana Petrowna glauben nicht an den Selbstmord der furchtlosen Journalistin. Von Anja erfährt Renko, dass die Leiche der jungen Journalistin auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Renko wird misstrauisch und beginnt zu ermitteln. Hierbei fallen dem Ermittler die Tonbandaufzeichnungen von Tatiana in die Hände, die ihn nach Kaliningrad auf die Spur der Russischen Mafia führen.   Im mittlerweile achten Band der Arkadi-Renko-Reihe hält sich Martin Cruz Smith nicht groß mit Nebensächlichkeiten auf und steigt mit der Beerdigung des Mafiabosses gleich in die Geschichte ein und erzählt diese fortan sehr zügig, tiefgründig und packend. Detailreich und eindringlich schildert der Autor seinen Lesern das Leben im heutigen Russland. Korruption an jeder Ecke, freie Meinungsäußerungen – gerade von Journalisten -  sind unerwünscht und ein Mord wird durchaus auch mal vertuscht, wenn man über entsprechenden Einfluss verfügt.   In seiner ganz eigenwilligen Art geht Arkadi Renko fortan den Fall um den Tod der Journalistin Tatiana an. Politische und wirtschaftliche Interessen oder Verwicklungen lassen den Ermittler kalt, Renko ist nur an der Wahrheit interessiert, was ihm auch in diesem Fall nicht nur Freunde gewinnen lässt. Doch dies stört den wehmütigen, ja fast schon depressiven Renko nicht, unbeirrt verfolgt er die noch so kleinste Spur und legt sich dabei auch noch mit der russischen Mafia an.   Jederzeit spannend, fesselnd und absolut unvorhersehbar erzählt Martin Cruz Smith seinen neuesten Thriller und zeichnet dabei ein authentisches Bild des heutigen Russlands. Hierbei finden auch einige geschichtliche Ereignisse der letzten Jahre Erwähnung, wie zum Beispiel der erschütternde Unfall des Atom-U-Bootes Kursk oder die Geiselnahme von Beslan, welche der Autor äußerst eindringlich beschreibt.   Fazit: Ein spannender, packender wie aktueller Thriller mit einer komplexen Story und einem Ermittler in Bestform.

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  • 8. Band der Arkadi-Renko-Reihe

    Tatjana

    Kerry

    18. December 2013 um 23:45

    Grischa Grigorenko ist tot - ermordet, wie bei seinem Lebenswandel nicht anders zu erwarten. Die einen kannten ihn als Wohltäter und Mäzen, doch sein eigenes Einkommen gewann er aus Drogen, Waffenhandel und Prostitution. Auch Arkadi Kirilowitsch Renko ist mit auf der Beerdigung, denn Unheil droht über Moskau zu lauern, zumindest solange, bis Grischas Nachfolge geklärt ist. Dessen Sohn Alexi Grigorenko sieht sich als Nachfolger, ob jedoch die anderen Bosse das genauso sehen, wird sich zeigen. Am Rande der Beerdigung kommt es zu einer Demonstration, bei der auch Anja Walidowa, Arkadis Gelegenheitsgeliebte, anwesend ist. Die Journalistin Tatjana Petrowna soll sich umgebracht haben, sodass ihr ein Begräbnis auf dem Kirchfriedhof untersagt wird. Das wollen ihre Freunde nicht akzeptieren. Von Anja erfährt Arkadi, dass nicht nur die Umstände von Tatjanas Tod rätselhaft sind, nein, auch ihre Leiche ist verschwunden. Arkadi beginnt zu ermitteln, unter welchen Umständen genau die junge Frau ums Leben gekommen ist, denn ein Selbstmord scheint entgegen dem, was auf dem Totenschein steht, als sehr unwahrscheinlich. Zum Leidwesen seines Partners Viktor Orlow hängt sich Arkadi immer weiter in den Fall hinein und stößt auf ein Notizbuch, mit dem sich Tatjana kurz vor ihrem Tod beschäftigt hat. Dieses ist codiert, also nicht lesbar. Wer hatte also einen Grund, die Journalistin deswegen umzubringen? Tatsächlich stellt sich heraus, dass besagtes Notizbuch Joseph Bonnafos, einem Dolmetscher und Übersetzer gehört hat. Dieser wurde in Kaliningrad ermordet aufgefunden. Anscheinend weiß niemand, was er dort beruflich gemacht hat, doch Arkadi ahnt, dass der Grund seiner Ermordung und auch der von Tatjana in eben jenem Notizbuch zu finden ist. Er beschließt, vor Ort zu ermitteln und kommt, mit Hilfe von Freunden, einer Verschwörung ohne gleichen auf die Spur ... Der 8. Band der Arkadi-Renko-Reihe! Der Plot wurde sehr detailliert und bildgewaltig erarbeitet, sodass ich mehr als einmal das Gefühl hatte, mitten vor Ort zu sein und nicht nur darüber zu lesen. Die Figuren wurden sehr facettenreich erarbeitet, wobei ich hier gestehen muss, dass gerade die Nebenfiguren wie Alexi einen ungeheuer starken Eindruck auf mich gemacht haben. Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir diese Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Spannung in dichter und realistischer Atmosphäre

    Tatjana

    michael_lehmann-pape

    18. November 2013 um 11:58

      Das „Klima“ in Russland, diese Mischung zwischen Oligarchie, Feudalismus, Polizeistaat und ständiger Gefahr für all jene, die sich nicht ducken, das ist, nicht nur in seinem neuen Roman, eines der Kernthemen von Martin Cruz Smith. Und wenigen neben ihm gelingt es, diese Atmosphäre von Aufbegehren und Angst, von Gewalt und Widerstand, von einem „Häuflein Aufrechter“ gegen Polizei und (fast) das gesamte Rechtssystem so spannend und dicht in Worte zu fassen, wie es Cruz Smith auch in „Tatjana“ wieder organisch von der Hand geht.   Allein schon die Schilderung einer Demonstration aus „Innensicht“ heraus, vermag in wenigen, klaren Bildern den alltäglichen Druck, gerade auf „freie“ Journalisten, fassbar in den Raum zu stellen. Und Arkadi Renko, der ganz andersgeartete Polizist und Ermittler, einer, der auf der Seite der „Freien“ steht, einer, der in seiner eigenen Abteilung kaum mehr als ein Fremdkörper ist, steckt mitten drin in der Auseinandersetzung. Samt gebrochener Rippe und beschädigter Lunge, nach Ende der Demonstration.   Doch dies sind fast nur Nebensächlichkeiten, denn etwas anderes treibt ihn um. Zwei Todesfälle kurz hintereinander. Mit keiner offensichtlichen Verbindung (ein Krimineller und eine mutige Journalistin) und doch ahnt Renko, dass es einen Zusammenhang gibt. Und macht sich auf, hartnäckig und ohne Rücksicht auf sich selbst, da zu ermitteln, wo es keine offiziellen Ermittlungen geben soll. Denn der Tod der Journalistin wird als Selbstmord umgehend zu den Akten gelegt. Warum aber hat die Nachbarin Geräusche aus der Wohnung gehört, bevor Tatjana vom Balkon sprang? Warum ist die gesamte Einrichtung der Wohnung zerlegt und, einen Tag später, die Wohnung komplett leer geräumt? Was hat das alles mit den kodierten Notizen eines Dolmetschers zu tun und wer ist die männliche Leiche, die am Ufer angespült wurde?   Es dauert nicht lange, und Renko wird, wieder einmal, klar, dass er inmitten des Wespennestes politisch und wirtschaftlich hoher Ränge hineingestochen hat. Mit Folgen. Für ihn und seine Freunde.   „Renko, warum klingen Sie immer wie ein Ermittler“? „Gewohnheitssache“.   Trocken und klar, tief umgeben von einem Hauch Wehmut, Weltferne und Lebensunlust, so stellt Cruz Smith seinen Renko seit Jahren in das Tosen des Geschehens in Russland und dekliniert an seinem Ermittler die Korruption und die direkte Gewalt gegen jeden, der den Interessen der Mächtigen im Wege steht, durch.   Einer mit „jeder Achtung“ vor dem Selbstmord, die denkbar ist. Erlebt an Vater und Mutter und selbst eher durch Zufall nicht durch eigene Hand bereits Verstorben. Und gerade weil der Suizid für ihn mit Respekt verbunden ist, kann er lapidare und schlampige Verdeckungen nicht durchgehen lassen. Und kompromisslos vorgehen, denn an ihm selbst liegt Renko wenig. Fast gegen alle anderen, bis auf die zwei, drei Unterstützer, die er findet angesichts der Übermacht von Gewalt, Macht und Geld.   Spannend, temporeich, in bedrückender Atmosphäre auch des modernen Russlands und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen bietet Cruz Smith auch in seinem neuen Roman beste Unterhaltung, einen verwickelten Fall, Gefahr, Gewalt und eine gehörige Portion realistischer und überzeugender Gesellschaftskritik an jener „lupenreinen Demokratie“, die nur in Behauptungen besteht. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Und wird bis zur letzten Seite den Leser fesseln.

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