Martin Curi Friedenreich

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Inhaltsangabe zu „Friedenreich“ von Martin Curi

In fußballhistorisch interessierten Kreisen ist Arthur Friedenreich eine sagenumwobene Figur. Er gilt vielen als Stürmer mit den meisten Pflichtspieltoren aller Zeiten (mehr noch als der große Pelé) und als Erfinder verschiedener technischer Kabinettstückchen, die heute zum Handwerkszeug eines jeden Fußballers gehören. Über den 'wahren' Friedenreich ist dagegen wenig bekannt. Der Sohn eines deutschen Einwanderers und einer schwarzen Brasilianerin zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zweifellos zu den besten Spielern der Welt. In Brasilien nannte man ihn 'Goldfuß', in Uruguay den 'Tiger', bei einem Gastspiel in Frankreich gar den 'Roi du Football'. Als Farbiger musste er aber auch den offenen Rassismus in der brasilianischen Gesellschaft erleben, der seine große Karriere immer wieder gefährdete. Dem auch in Brasilien heute fast vergessenen Pionier setzt diese Biografie ein verdientes Denkmal.

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  • Rezension zu "Friedenreich" von Martin Curi

    Friedenreich
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    30. November 2009 um 23:26

    Eins vorweg: Friedenreich ist nicht vergessen. In zahlreichen Publikationen taucht er mittlerweile auf und findet seinen berechtigten Platz in der Fußballhistorie, und auch ein superber Dokumentarfilm über ihn wurde vor einigen Jahren veröffentlicht. An die Berühmtheit eines Maradona, Pelé oder Garrincha wird er vermutlich auch nicht durch die Veröffentlichung dieses Buches heran reichen, da die Literatur des Werkstatt-Verlags wahrscheinlich nur von einer zu kleinen Zielgruppe gelesen wird. Nichtsdestotrotz hat diese Biografie ihre Berechtigung und war mehr als überfällig. Sie erzählt von Friedenreichs Karrierebeginn im vorletzten Jahrhundert bis hin zum Star, der trotz allem immer wieder mit offenem und versteckten Rassismus zu kämpfen hatte, was auch hier oft thematisiert wird. Neben der geradlinigen Lebensgeschichte gibt es zudem zahlreiche Anekdoten, die es bisher noch nicht in die Öffentlichkeit geschafft hatten, auch mit 2-3 Legenden wird sich wissenschaftlich befasst. Das alles ist kurzweilig zu lesen, und man ist mit dem Buch darüber hinaus sehr schnell durch, da der eigentliche Inhalt nur 110 Seiten umfasst. Als störend empfinde ich dagegen manche unangekündigten Zeitsprünge, die mich an einigen Stellen verwirrt haben. Auch in Sachen Schreibstil ist man aus dem Hause Werkstatt Besseres gewohnt, hier fielen mir oftmals besonders kurze Sätze auf, so dass sich das Buch an einigen Stellen - zumindest sprachlich - wie ein Aufsatz eines Viertklässlers las. Zudem fehlt mir persönlich an einigen Stellen etwas Tiefgang, was aber aufgrund der Quellenlage vermutlich gar nicht anders machbar war. Insgesamt würde ich hierfür 3,5 Sterne vergeben, aber ich ziehe noch einen halben ab, nämlich aufgrund des Preises. Für 110 Seiten Text sind 16,90 Euro einfach zu fett – trotz Harteinband. Schade, aber man hätte hier Einiges besser machen können.

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