Martin Danesch

 4.5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Nur sieben Worte: Begegnung, Airport Madrid und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Martin Danesch

Cover des Buches Nur sieben Worte: Begegnung (ISBN:9783902963352)

Nur sieben Worte: Begegnung

 (9)
Erschienen am 20.03.2017
Cover des Buches Airport Madrid (ISBN:B07KY36JV9)

Airport Madrid

 (4)
Erschienen am 27.11.2018
Cover des Buches Nur sieben Worte: Meisterung (ISBN:B074XJ8C5H)

Nur sieben Worte: Meisterung

 (2)
Erschienen am 17.08.2017
Cover des Buches Lachsspringen (ISBN:9783902963130)

Lachsspringen

 (0)
Erschienen am 01.06.2014

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Rezension zu "Airport Madrid" von Martin Danesch

Endstation und Wendepunkt Airport Madrid
chiara2018vor 8 Monaten

Scarlett Johnson heißt nicht nur fast wie die bekannte Schauspielerin, sondern sieht auch noch so aus. Da ist es verständlich, dass sie immer wieder mit ihr verglichen wird.

Ansonsten hat sie aber wenig mit ihr gemeinsam. Als Leiterin der europäischen Niederlassung des größten amerikanischen Verlagshauses widmet sie ihr Leben seit zwei Jahrzehnten allein ihrem Beruf. Höchst diszipliniert, ohne Fehltage, ohne Urlaub, ohne Privatleben.

Ein an sich ganz banales Versehen wirft sie jedoch plötzlich aus der Bahn. Sie landet irrtümlich auf der falschen Etage und gerät in ein Gespräch mit einem externen Mitarbeiter, der sie nicht kennt. So erfährt sie, was man im Haus über sie denkt. Man betrachtet sie als knallharte und unnahbare Businessfrau. In der Folge lässt sie sich nach Jahren erstmals wieder auf ein Date ein, beginnt eine Freundschaft mit ihrer Assistentin Karlotta, geht aus, knüpft neue Kontakte, stellt aber nach und nach fest, dass ihr geordnetes Leben aus den Fugen geraten ist. Eine Psychotherapeutin rät ihr schließlich zu einer Auszeit.

 

Mit der Reise nach Peru schlagen das Buch wie auch das Leben Scarletts gewissermaßen ein ganz neues Kapitel auf. Während ich als Leserin mich anfangs schwer damit tat, mich mit der perfekten und unnahbaren Geschäftsfrau Scarlett zu identifizieren, ihr beängstigend kontaktarmes und leeres Leben irritiert, bedrückt, sogar etwas abgestoßen haben, entführt der Autor nun in ein buntes, aufregendes Abenteuer, lässt den Dschungel mit seiner Tier- und Pflanzenwelt hautnah miterleben und beschreibt sogar das Camp und die Erfahrungen mit bewusstseinserweiternden Heilpflanzen so anschaulich, als würde man es selbst miterleben.

 

Die Wandlung Scarletts lässt sich daher nachvollziehen und miterleben. Spätestens am Airport Madrid tut sich ein Wendepunkt auf. Ein bewegender und auch schmerzhafter Seelentrip, der lange verschüttete, traumatische Erlebnisse zu Tage bringt.

Was anfangs nüchtern und kalt ist, wandelt sich in eine hoch emotionale und tragische Lebensgeschichte, die den Leser packt und gespannt bis zum Ende des Buchs folgen  lässt.

Es mag viel Zufall dabei sein. Daran sollte man sich jedoch nicht stören, sondern es einfach als gleichsam heilsame Leseerfahrung nehmen, bei der am Ende alles, was vorher aus dem Gleichgewicht war, wieder an seinen Platz kommt. Zwar kommt Scarlett hier und da vielleicht etwas männlich daher, dennoch ist bemerkenswert, dass der Autor in die Rolle einer Frau schlüpft.

 

Der Roman entzieht sich meines Erachtens der Einordnung in die üblichen Kategorien. Er ist ein bisschen Liebesroman, Abenteuer, Seelentrip, sogar etwas Krimi und irgendwie auch ein wenig Märchen. Dass man „Airport Madrid“ nicht ganz klar einordnen kann, macht es aber gerade zu einer besonderen  Lektüre. Die feine, äußerst bildhafte Sprache des Autors, die dem Leser selbst kleinste Details so nahebringt, dass man sie gleichsam fühlen, hören, riechen oder schmecken kann - seien es das Parfüm Karlottas, der Kräutertrank oder die Geräusche des Urwalds - machen das Buch ebenfalls zu einem Leseerlebnis. Selbst bei den Dialogen, ob mit Karlotta oder Matthew, hat man das Gefühl, selbst unmittelbar Adressat zu sein.

Fazit: absolut empfehlenswerte Lektüre für Leser, die offen für etwas ganz Neues sind.

 

 

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Rezension zu "Airport Madrid" von Martin Danesch

Airport Madrid
Fleur_de_livresvor 9 Monaten

Meinung:

Das Cover ist schlicht und doch aussagekräftig. Eine Frau, die man von hinten sieht schaut in den Himmel, wo ein Flugzeug weg fliegt. Diese Bild ist sehr passend für die Handlung. Ich mag es aufgrund der Schlichtheit und der Aussage, die dahinter steht – dafür muss man das Buch gelesen haben.

Der Autor schreibt sehr flüssig und locker. Er schreibt in Ich-Form und aus der Sicht einer Frau. Da war ich sehr gespannt darauf und muss sagen, dass es dem Autor gut gelungen ist. Ein zwei Reaktionen von Scarlett konnte ich nicht so nachvollziehen, aber das schadet dem Buch und der Handlung auf keinen Fall. Die bildhafte Sprache lässt den Leser sehr schnell in der Handlung sein und bei Scarlett.

Mit Scarlett musste ich erst ein wenig warm werden, denn ich konnte sie am Anfang nicht richtig einschätzen und verstehen. Doch im Laufe des Plots wird ihre Figur immer klarer und deutlicher. Die Vergangenheit beschäftigt sie mehr, als sie als erfolgreiche Frau mehr als sie dachte. Denn ihre Vergangenheit hat sie auch zu dem gemacht, was sie heute ist. Nach und nach merkt Scarlett, dass Äußerliches und Geld nichts bringt, sondern andere/innere Werte zählen.

Das Buch ist tiefgründig und macht nachdenklich. Ich mag solche Bücher sehr und bin froh, es lesen zu dürfen und es euch zeigen zu können. Vielleicht liest es ja jetzt auch jemand von euch!

Fazit:

Tiefgründig, spannend und nachdenklich machend. Einfach lesenswert und empfehlenswert!

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Rezension zu "Airport Madrid" von Martin Danesch

Eine spannende tiefgründige Geschichte....
Danielabevor 9 Monaten

Das Cover ist schlicht, aber sehr ansprechend. Ich habe schon einige Bücher von Martin Danesch gelesen und auch dieses Mal hat er mich mit seinem Buch begeistert. Die Geschichte/Handlung hat mich überzeugt. Ich bin gut ins Buch hinein gekommen und war gleich mittendrin. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Scarlett konnte ich anfangs nicht einschätzen, ihre Haltung war mir suspekt. Erst nach und nach konnte ich sie besser einschätzen. Nachdem sie ihre Geschichte erzählt hat habe ich Scarlett gut verstanden warum sie so ist und deshalb so handelt. Ich konnte mit ihr mitfühlen und mitfiebern, aber auch mitleiden. Sie geht einen langen schwierigen Weg, den sie aber meistert. Das Ende hat mich dann total gefangen genommen, es ging mir richtig unter die Haut. Musste sogar heulen. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Die Geschichte ist sehr tiefgründig. Ich musste am Ende und auch schon zwischendrin über einiges nachdenken.

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