Martin Deggelmann Joe und die Carbon Connection

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Inhaltsangabe zu „Joe und die Carbon Connection“ von Martin Deggelmann

Der kleine Joe erblickt das Licht der Welt als Kohlenstoff-Atom in einer Sonne im Zentralbereich unserer Galaxie. Nach einer glücklichen Jugend, die nur durch ein paar Wasserstoff-Schnösel getrübt wird, macht er sich auf, das Universum zu entdecken. Dabei spielt die Tatsache, dass er so klein ist, eine große Rolle. Er schildert viele physikalische und chemische Phänomene aus atomarer Sicht – quasi aus 1. Hand – und macht sie damit für uns verständlicher. Er berichtet aber auch von den großen Ereignissen im Universum, wie zum Beispiel ganze Sonnensysteme entstehen und was man bei einer Supernova als Atom beachten sollte. Joe erzählt die Geschichte der Atome, wie sie entstehen, das Universum erobern und bevölkern, welche Zyklen sie durchlaufen und welche großen Strukturen sie bilden. Er verschafft dem Leser einen Überblick, was seit dem Urknall alles geschehen ist und wie die Dinge zusammenhängen.

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  • Ein Kohlenstoffatom erklärt, was die Welt zusammen hält

    Joe und die Carbon Connection

    tigger

    08. November 2013 um 18:11

    Inhalt: Joe, der Protagonist dieses Romans, ist klein, sehr klein, und alt, uralt – genauer: er hat einen Durchmesser von ca. einem Zehnmillionstel Millimeter und ist ca. acht Milliarden Jahre alt. Denn Joe ist ein Kohlenstoffatom, das einst in einer Sonne entstand und seitdem die Entwicklung unserer Galaxie und der Erde miterlebt und nun von seinen Abenteuern berichtet. Mein Leseeindruck: Joe berichtet in lockerem Stil über seine Abenteuer im Reich der Atome und Atomteilchen. Den besonderen Reiz macht dabei aus, dass hier astronomische, physikalische, chemische und biologische Zusammenhänge nicht aus der Perspektive der „Großen“ (also uns Menschen), sondern aus der Perspektive der kleinsten Teilchen geschildert werden. Trotzdem ist das erste Drittel des Buches für Leser ohne oder mit sehr geringen naturwissenschaftlichen Kenntnissen keine leichte Kost. Und obwohl ich sonst kein besonderer Freund von Schaubildern bin, hätte ich mir doch in diesem Teil des Buches ein paar Abbildungen gewünscht, um so einen leichteren Einstieg in die Materie zu bekommen. Nachdem aber die grundlegenden physikalischen und chemischen Prozesse vorgestellt worden sind, die auf Atomebene und in einer Sonne bzw. im Universum wirken, wird die Lektüre wesentlich leichter. Deshalb meine Empfehlung für am Thema Interessierte, die sich – wie ich – am Anfang etwas schwer tun: Durchhalten, es lohnt sich! Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich habe eine Menge gelernt bzw. sehr lang verschüttetes Wissen wiederaufgefrischt – und ich bin gut unterhalten worden und weiß nun, warum Joe die Wasserstoffatome nicht mag und Angst vor der NASA hat. ;-) Meine Leseempfehlung: Empfehlen kann ich „Joe und die Carbon Connection“ für am Thema interessierte erwachsene Leser oder interessierte Jugendliche mit fortgeschrittenen naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen (Theorie bzw. Modell des Atomaufbaus und die in einem Atom wirkenden Kräfte und Prozesse sollten möglichst bekannt sein; leider erinnere ich mich nicht mehr, wann das in der Schule besprochen wird (9./10. Klasse??).

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  • Buchverlosung zu "Joe und die Carbon Connection" von Martin Deggelmann

    Joe und die Carbon Connection

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    AN ALLE KOHLENSTOFFBASIERTE LESERFORMEN Hi, wir vom Wissens-Verlag sind neu auf lovelybooks. Zum Einstand wollen wir 10 Exemplare unseres druckfrischen Wissenschaftsromans JOE UND DIE CARBON CONNECTION. VOM STERNENSTAUB ZUM ERNST DES LEBENS verlosen. Wir sind noch unschlüssig, ob es sich eher um ein Jugendbuch oder auch um ein Buch für Erwachsene handelt. Am besten Ihr lest selbst mal rein. So sympathisch wurde die Geschichte der Entstehung der Welt sicher noch nicht beschrieben. Eure Meinung würde uns interessieren. Wer uns eine kleine Rezension zu dem Buch schreiben möchte, hat gute Chancen auf ein Exemplar. Zum Buch: Am Anfang war es eine heiße Party. Doch dann verlor er sich in den Weiten des Alls, nur um schlussendlich im Rotweinglas von Jimi Hendrix zu landen. Das ist die Kurzform der Geschichte von Joe, dem Kohlenstoff-Teilchen. Der Kosmologe Martin Deggelmann erzählt sie in seinem Buch JOE UND DIE CARBON CONNECTION (176 S., 14,95 €). Jeder Mensch ist ein kosmisches Puzzle. Dahinter steckt die Tatsache, dass wir alle – und alles Greifbare um uns herum – aus Sternenstaub bestehen. Genauer: Aus stabilen Teilchen, wie sie nur im inneren brodelnder Sonnen geboren und durch deren Explosionen, sog. Supernovae, ins Weltall gespien werden. Durch verschiedene Prozesse finden diese Teilchen wieder zusammen, bilden Kometen, Planeten und Lebewesen. Die Kohlenstoff-Teilchen unseres Körpers, bildeten auch schon die Körper von Sklaven, Königen, Säbelzahntigern, Efeu und Raptoren. Sie stammen aus fernen Galaxien, haben eine Jahrmilliarden lange Reise hinter sich und sind nun ein Teil von uns, unserem Gehirn oder unserer Leber. So ist vieles mit vielem verbunden. Wie berauschend wäre es, wenn diese, unsere Teilchen reden könnten. Sie könnten uns all-es berichten, was dort draußen und in uns geschieht und was sie bereits erlebt haben. Martin Deggelmann machts möglich. Er verleiht Joe, dem Kohlenstoff-Teilchen, eine Stimme und der quasselt munter drauf los. So dass es eine Freude ist, ihm zuzuhören. Die – sonst so trockene – Geschichte des Weltalls und der Entstehung von fast allem, wird greifbar und erlebbar, statt nur denkbar. JOE UND DIE CARBON CONNECTION ist ein Glücksgriff für alle, die sich und ihren Kindern Kosmo-Logisches mit einem Augenzwinkern näher bringen wollen. Ein Jugendbuch, aber nicht nur für junge Leser. Ein wissenschaftlicher Roman. Viel Vergnügen wünscht Der Wissens-Verlag www.der-wissens-verlag.de

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  • Die Geschichte des Universums aus Sicht eines Kohlenstoffatoms

    Joe und die Carbon Connection

    irismaria

    03. November 2013 um 17:46

    Martin Deggelmann behandelt in seinem Buch „Joe und die Carbon Connection – Vom Sternenstaub zum Ernst des Lebens“ die Geschichte unserer Erde und des Universums. Der Ansatz dabei ist allerdings ungewöhnlich, denn erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Joe, einem Kohlenstoffatom, das seine Gefühle beim Urknall und später den Reaktionen zu CO2, Methan oder Organischen Verbindungen schildert (z.B. wie viel Spaß „Wasserstoffschubsen“ macht) und das oft humorvoll. Mir hat der Anfang gut gefallen und dann der Teil ab der Entstehung unserer Erde, die kosmologischen Vorgänge dazwischen haben mich vom Inhalt nicht so sehr interessiert. Schade finde ich, dass das Buch keine Abbildungen enthält. Da hätte ich eher auf Lesebändchen und Hardcover verzichtet. Ich bin mir nicht sicher, wem ich das Buch empfehlen würde. Joes Erzählweise erinnert mich an Kinderbücher, aber dafür sind es zu viele Fakten. Also eher ein Buch für jung gebliebene erwachsene Physikfans.  

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  • Deggelmann, Martin - Joe und die Carbon Connection. Vom Sternenstaub zum Ernst des Lebens.

    Joe und die Carbon Connection

    Emili

    27. October 2013 um 10:31

    Ein Kohlenstoff- Atom auf der Reisen: eine interessante und ungewöhnliche Idee den Interessierten das Wissen über die Entstehung und Entwicklung des Universum zu vermitteln. Ich fand es sehr gelungen, einen Atom zum Hauptprotagonisten der Geschichte zu machen und zu vermenschlichen. Aus seiner Sicht erfährt der Leser viele interessanten Fakten (aber auch Theorien) aus der Welt der Physik und Kosmologie. Der Leser begleitet den kleinen Joe ein paar Milliarden Jahre. Dabei berichtet er von seinen Erlebnissen und erzählt, wie "er sich als Kohlenstoffatom so durchschlägt." Auch eine Freundin Mona, einen wunderbares Sauerstoffatom, gab es in der Geschichte von Joe. Die Art des kleinen Kohlenstoffatom zu erzählen hat mir zugesagt. Ich fand seine witzige Ausdrücke unterhaltsam, abgesehen natürlich vom informativen Aspekt, der im Vordergrund der Geschichte steht. Aber es war gerade Joes Art zu erzählen, die die Geschichte lebendig, unterhaltsam und stellenweise witzig, wirken lies. "Ich wollte nicht mehr zurückschauen. Die Supernova hatte mir einen extra Kick gegeben und ich flog mit einer irren Geschwindigkeit durch das Universum". Ich kann mir vorstellen, dass diese Geschichte interessierten Kindern gefallen würde, auch die erwachsene Leser könnten ihr Gefallen an der Story haben, sofern sie an der Physik und Kosmologie rein "hobbymäßig" interessiert sind. Eine genaue Altersempfehlung kann ich leider nicht angeben, denn ich finde, dass man gerade bei diesem speziellen Buch, kaum pauschalisieren kann, in welchem Alter ein Kind soweit wäre dem Inhalt folgen zu können. Wenn Interesse an der Thematik vorhanden ist, dann ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Originell - aber für welche Zielgruppe?

    Joe und die Carbon Connection

    katze102

    21. October 2013 um 17:57

    Erzählt wird ein kosmologisches Weltbild aus Sicht eines C-Atoms,  beginnend mit einem "was war vor dem Urknall"- Szenarium über das Leben und Funktionieren eines durchschnittlichen Doppelsternsystems, dessen Untergang sowie der Enstehung von etwas Neuem aus der Asche, hier unserem Sonnensystem und dessen geologischen und biologischen Evolution. Dabei kommt der Autor ohne Mathematik oder Formeln aus. Allerdings bedingt diese Vereinfachung häufig nur ein oberflächliches Andeuten großer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Schön wären eingefügte Fotos, Skizzen oder Grafiken, die das Ganze aufgelockert hätten. Wir fragen uns nach Lesen des Buches allerdings, wer die Zielgruppe dieses Werkes sein soll. Die kindliche Sprache   ( vor allem der Ich-Erzähler Joe) würde uns fast vermuten lassen, daß Kinder im Kindergartenalter, vielleicht noch so gerade Grundschüler angesprochen werden sollen. Diese Altersgruppe wird aber wohl mit dem Inhalt überfordert sein, selbst beim gemeinsamen Lesen mit Erwachsenen. Jugendliche ohne Vorkenntnisse wird die kindliche Sprache abschrecken, haben sie Vorkenntnisse, werden sie wohl auch lieber tiefgründigeres erfahren wollen. Die Überlegung ob dieses Buch sogar für Erwachsene geeignet wäre, können wir demzufolge gar nicht nachvollziehen. Wir fanden es schade, daß nicht gesicherte Theorien (z.b. blasenförmiges, unendliches Multiversum) alternativlos    als gegeben erzählt werden und andere moderene Theorien/Entdeckungen,  die für interssierte Leser eine hohe Attraktivität hätten (dunkele Energie/ - Materie, Higgsbosonen/-felder), vollkommen außer Acht gelassen wurden. Es gibt einfach zuviel Inhalt für so wenig Buch; gerne hätten wir einzelne Themen etwas genauer erläutert bekommen ( z.B. Tunneleffekt / Quantentheorie etc.), was wahrscheinlich in einer Serie besser machbar wäre. Uns irritierte der häufige Wechsel der Dimensionen etwas (Vom Neutrino zum Intergalaktischem Raum / vom Methan zum komplexen Lebewesen - alles aus der Sicht Joe`s --- Wow -- ). Es war ganz nett und kurzweilig zu lesen, aber, wie schon erwähnt, können wir nicht ausmachen, welche Zielgruppe es wirklich anspricht.

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