Martin Demmler Laubenpieper

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Inhaltsangabe zu „Laubenpieper“ von Martin Demmler

Ein eigener Garten mit Teich, schönen Blumen, einem schattigen Plätzchen und viel Entspannung. So stellten sich Sabine und Robert ihren Gartentraum vor. Doch das Leben in der Kolonie ist nicht so sorglos wie es scheint. Zwar hat Sabine jetzt ihre Parzelle, aber bei der oft schweren Arbeit, den ungewohnten Nachbarn und den gärtnerischen Misserfolgen kehrt bald Ernüchterung ein. Und da ist auch noch die junge Yvonne aus dem Nachbargarten, die für Beziehungsstress sorgt.

Das Kolonieleben bietet aber auch neue, spannende Erfahrungen: Ausschweifende Feste, einen seltsamen Türken, fulminante Maulwurfsjagden und einen japanischen Zen-Garten inmitten der Laubenkolonie. Aber reicht das? Kann das ein Leben ganz ohne Roberts Sabine ersetzen?

Locker erzählter Erfahrungsbericht eines Schrebergärtners mit amüsanten Erlebnissen

— sommerlese

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  • Der Schrebergarten, eine Oase der Natur

    Laubenpieper

    sommerlese

    03. March 2017 um 15:50

    "Laubenpieper - wo das wahre Leben tobt" ist Martin Demmlers Erfahrungsbericht aus dem Pro-Talk Verlag.Sabine und Robert wünschen sich einen ruhigen Rückzugsort vom Großstadtleben und pachten eine Parzelle in einem Gartenverein.  Dabei merken sie schnell, welchen ungeahnten Schwierigkeiten da auf sie zukommen. Es gibt diverse Auflagen zur Bepflanzung, die Abwasserbeseitigung ist ein ganz wichtiges Thema und das Gemeinschaftsleben will auch aktiv gelebt werden. Sie erleben weniger die entspannende Wirkung der Natur als den alltäglichen Wahnsinn unter Gartennachbarn. Als dann auch noch eine flotte Nachbarin Robert den Kopf verdreht, nimmt dieses Gartenprojekt eine dramatische Wende ihres bisherigen Lebens an.  Eigentlich sind Schrebergärten doch eine Oase der Natur, dort kann man seine Seele baumeln lassen und so richtig entspannen. Wären da nicht die Nutzungsordnung, Bepflanzungspläne und die Nachbarn mit ihrer helfenden Art, die manchmal auch ganz anders sein kann, nämlich schwierig. Es kommt, wie es kommen muss: Sabine und Robert haben mit ihrem neuen Vorhaben mit einigen unerwarteten Problemen zu kämpfen. Ohne eigenen PKW ist es schwierig, die ganzen Gartengerätschaften herbei zu schaffen. Dann muss die Laube renoviert werden, ein Türke ist prompt zur Stelle, um hier einen Freundschaftsdienst abzuleisten. Er will kein Geld für seine Arbeit, nur seine mitgebrachten Kollegen arbeiten nicht umsonst.  Als Sabine ihre gewünschten Pflanzen endlich im Garten einbringen will, stösst sie auf weitere Probleme, Betonsockel und alte Baumwurzeln machen das Pflanzen fast unmöglich. Robert und sie ackern ohne große Erfolge und als Robert dem Charme einer Nachbarin erliegt, kommt es zu ernstem Beziehungsstress.Dieses Buch liest sich locker weg, es gibt einige amüsante Stellen und man hat die Kleingartenidylle und die Probleme deutlich vor Augen. Wer als Kleingärtner selbst dieses Leben kennt, wird hier eine geeignete Lektüre finden. Man kann über viele Probleme und Vorhaben schmunzeln und es gibt einige Klischees, die sich hier bewahrheiten. In der Parzelle des japanischen Nachbarn entsteht natürlich ein Zen-Garten mit Steinen, die Trinkgelage im Gartenlokal sind ausschweifend und sehr alkohollastig und beim Thema Maulwurf hört unter Naturliebhabern der Naturschutz schon mal ganz schnell auf. Dieses Buch hat mich mit amüsanten Stellen locker unterhalten, die kurzen Kapitel lesen sich schnell weg. Es ist eine Unterhaltung für den Liegestuhl im Schrebergarten. Im Ganzen ist es eher seicht und nicht besonders tiefgängig oder packend. Dafür bekommt man ohne eigene Gartenarbeit die Alltags-Szenen der Kleingärtner frei Haus geliefert. Wie der Kleingärtner so tickt und welche besonderen Erlebnisse Robert und Sabine an den Rand ihrer Beziehung bringen, ist nicht nur für Schrebergärtner eine amüsante Geschichte.

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