Martin Doerry , Monika Zucht "Nirgendwo und überall zu Haus"

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Inhaltsangabe zu „"Nirgendwo und überall zu Haus"“ von Martin Doerry

24 beeindruckende literarische Porträts mit großartigen Schwarzweiß-Fotos<br /><br />Die Menschen, mit denen Martin Doerry, stellvertretender Chefredakteur des SPIEGEL, in Europa und in den USA sprach, zählen zu den letzten Repräsentanten des europäischen Judentums. 24 bekannte Persönlichkeiten, unter ihnen der Auschwitz-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel, geben Einblick in ihr Leben und Überleben – im Lager, auf der Flucht, in der Emigration – in den Jahren der Verfolgung durch die Nazis.<br /><br />Lebendige Erinnerung: Martin Doerry und Monika Zucht porträtieren prominente Überlebende des Holocaust.<br /><br />

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  • Rezension zu ""Nirgendwo und überall zu Haus"" von Martin Doerry

    "Nirgendwo und überall zu Haus"
    Shopgirl

    Shopgirl

    In der Bibliothek zu stöbern lohnt sich immer wieder! Letzte Woche entdeckte ich "Nirgendwo und überall zu Haus - Gespräche mit Überlebenden des Holocaust", ein Buch des promovierten Historikers und stellvertretenden Chefredakteurs des SPIEGEl Martin Doerry. Im Focus stehen Interviews mit 24 Zeitzeugen, die der Vernichtung durch das nationalsozialistische Deutschland entkommen sind - weil sie rechtzeitig emigrierten oder flüchteten, sich versteckten oder das Grauen der Lager und Todesmärsche überlebten. Begleitet werden die Gespräche durch ausdrucksstarke Schwarzweiß-Portraits der Fotografin Monika Zucht. Interessante Persönlichkeiten wie Imre Kertész, Ruth Klüger, Elie Wiesel oder Edgar Hilsenrath erzählen ihre Lebengeschichte als letzte Repräsentanten einer untergegangenen Welt des europäischen Judentums, die den Genozid des 20. Jahrhunderts überlebt hat. Manches Schicksal scheint eingefroren in der Vergangenheit des Grauens (" Warum habt ihr mir das angetan?", " Ich kann nicht vergessen und nicht vergeben"), Andere wiederum haben einen Weg zurück ins Leben gefunden ("Ich kann gar nicht hassen", "Der Begriff Rache ist mir völlig fremd"). Das Buch ist ein wichtiger Beitrag für die dt. Geschichte, denn langsam senkt sich ein Schatten über die Erinnerung und die letzten Überlebenden werden bald verstummt sein. Ihr Zeugnis ist wichtig, um eine Jahrtausendverbrechen nicht zu vergessen. Elie Wiesel, der Friedensnobelpreisträger und Überlebende von Auschwitz und Buchenwald sagte mal: "Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst Zeuge werden." Daher das abschließende Fazit: Unbedingt lesen!

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