Martin Dreyer Der vergessene Jesus

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Inhaltsangabe zu „Der vergessene Jesus“ von Martin Dreyer

Revolutionär und Menschenfreund – Jesus, wie wir ihn bisher nicht kennen
Unser Jesusbild ist einseitig und falsch. Der Jesus, wie er seit Jahrhunderten präsentiert wird, zeigt fast ausschließlich seine fromme Seite. In der Bibel lassen sich jedoch unzählige Stellen finden, die seine anderen Seiten zeigen: Er war lebensfroh, hatte keine Probleme mit der Lust und legte sich gerne mit den Mächtigen der Welt an. Als sanfter Hippie wäre er uns wohl kaum eine Hilfe gewesen. Weil er aber stark war und Ecken und Kanten hatte, ist er für uns auch heute noch so bedeutsam.
Martin Dreyer zeigt uns in 12 überraschenden Kapiteln den anderen Jesus, wie wir ihn so noch nie gesehen haben. Seine Quelle? Die Bibel – man muss nur genau lesen!

Spannend, provokant aber auch interessant und humorvoll!

— MatthiasBreimann

Insgesamt kann ich das Lesen des Buch empfehlen, der Autor führt Aspekte an die neu, informativ aber manchmal auch schockierend sind

— Buchmagie

Dieses Buch zeigt sowohl auf, das gefaltete Hände nicht alles sind und ruft andererseits wohl manchem ins Gedächtnis die Geister zu prüfen.

— Wichmann

Kritisch und doch rüttelnd Rüttelnd und doch mit Liebe

— Seelensplitter

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  • Reizwort: Jesus

    Der vergessene Jesus

    derMichi

    26. July 2017 um 17:20

    Sobald dieser Name fällt, meint jeder eine Meinung dazu zu haben. Theologen, Historiker und Philosophen haben sämtliche Jesus-Zeugnisse in der Vergangenheit ausführlich beleuchtet, was entsprechend zu unterschiedlichsten Ansichten in der breiten Bevölkerung geführt hat. Nun sucht Martin Dreyer erneut nach dem Wesen des Jesus von Nazareth und findet dabei in vielerlei Hinsicht erstaunliche Antworten.Eines wird beim Lesen auf jeden Fall klar: Dreyer ist ein Fan. Da ist jemand von diesem Jesus begeistert, der oft so weit weg und unnahbar heilig erscheint, und das ist auch gut so. Denn der hier beschriebene Messias kann mehr, als nur am Kreuz zu hängen. Anhand verschiedenster Beispiele aus der Bibel wird aufgezeigt, dass Jesus das Leben, so beschwerlich, leidenschaftlich, genussvoll und problematisch wie es sein kann, durchaus gekannt hat. Einige Kapitelüberschriften und einleitende Absätze klingen zwar im ersten Moment wie Provokation um der Provokation willen, doch es lohnt sich näher hinzusehen und das Buch nicht gleich in die Ecke zu werfen, wenn am eigenen liebgewonnenen Jesusbild gekratzt wird.Die gewählten Beispiele erscheinen auf den ersten Blick nicht immer optimal zum Thema zu passen, etwa wenn die lustfreundliche Einstellung von Jesus mit der Salbung durch die Sünderin begründet wird. Doch weitere im Zusammenhang stehende Aussagen zeichnen hier und in den übrigen Kapiteln ein schlüssiges Bild, so dass man dem Gemeinten gut folgen kann, selbst wenn man anderer Meinung sein sollte. Aussagen wie "Jesus war kein Pazifist" dürften allerdings auch bei abgebrühten Gläubigen für scharfes Luftholen sorgen, denn im ersten Moment könnte man meinen dieser Jesus ist ein Freund von Aufrüstung Grenzzäunen mit Stacheldraht. Auch hier gitl: weiterlesen!Im Gegensatz zum lockeren Stil der einzelnen Kapitel wirken die Bibelzitate aus irgendeiner älteren Luther-Ausgabe antiquiert und schwer zugänglich. Da hätte es dem Buch durchaus gut getan, lieber auf Dreyers "Volxbibel" zurückzugreifen, was aber vermutlich aufgrund von Verlagslizenenzen nicht möglich war. Damit muss man leben, doch der Rest des mit Leidenschaft verfassten Büchleins weist unübersehbar darauf hin, worum es beim christlichen Glauben eigentlich geht, unabhängig von Konfession oder anderen Abgrenzungsmanövern. Damit ist "Der vergessene Jesus" vielleicht nicht unbedingt ein Handbuch zum perfekten Glauben, aber ein ermutigendes Zeugnis und ein guter Anstoß für die Beschäftigung mit dem, was die Bibel über Jesus sagt. Trotz aller kleineren Abstriche steckt hier jede Menge von dem drin, was den Gottessohn eben ausmacht, auch unbequemes. Gerade die üblichen Vorurteile lassen sich anhand konkreter Beispiele gut entzaubern. Pflichtlektüre für Christen und alle, die den christlichen Glauben gerne besser verstehen würden. Wem Detlev Neuferts Jesus-Interview zu oberflächlich war, der findet hier einen kantigeren und doch gütigen Erlöser, der es nicht jedem rechtmachen muss, der aber trotzdem für alle da sein will.Seitenzahl: 254Format: 13,1 x 22,1 cm, gebundenVerlag: Gütersloher Verlagshaus

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  • Seiten an Jesus, die man gerne vergisst.

    Der vergessene Jesus

    theophilia

    19. June 2017 um 10:21

    Inhalt: In dem Buch Der vergessene Jesus zeigt Martin Deyer auf, das das Jesusbild der Jetztzeit einseitig und falsch auf den frommen Jesus zeigt. Doch Jesus hatte auch andere Fassetten. Er war lebensfroh, hatte keine Probleme mit der Lust und legte sich gerne mit den Mächtigen der Welt an. Er war nicht nur sanft, sondern konnte auch mal lautstark das Durchsetzen was aktuell wichtig war. Woher hat Marin Dreyer nur sein Wissen? Direkt in der Bibel! Man muss sie nur genau lesen, dann steht alles drin. Meine MeinungDas Cover ist in schlichtem grau gehalten. Der Umschlag zeigt Jesus wie er von vielen Menschen gesehen wird als sanft und harmlos und auch als energisch, durchsetzungskräftig und besonders zu erwähnen mit Tätowierung. In der Mitte des Titelbildes steht der Titel, wobei das Wort vergessene in roter Farbe gedruckt wurde und von links nach rechts oben ansteigt. Der Name des Autors ist auch in roter Farbe gedruckt.Im Bucheinband ist an der Innenseite modern ein QR Code zum Einscannen abgedruckt. Auf der Einbandseite des hinteren Blattes stellt sich Herr Dreyer mit Foto und Text selber vor. Auf der Rückseite gibt es den ersten Texteindruck.In dieser Leseprobe können Sie sich einen näheren Eindruck zum Buch verschaffen. Ebenso ist der Trailer für einen weiteren Einblick sehr interessant.https://www.youtube.com/embed/0ZAq8uc5BH8?rel=0Meine Meinung: Wie Sie der Leseprobe entnehmen können, ist das Buch In die Einleitung, 13 Kapiteln, die Jesus näher vorstellen z.B. liebt Partys, mochte Sex, kein Pazifist, Deeskalation, Prophet, glaubt an den Teufel, tolerant, Jesus klebt. Das Buch endet mit dem persönlichen Glaubenscredo von Herrn Dreyer. 256 Seiten umfasst das Buch. Der Schriftdruck ist gut lesbar und die Schriftsprache modern und flüssig zu lesen. Jedes Kapitel ist wiederum in mehre kleine Unterkapitel unterteilt. Die Länge der Kapitel ist unterschiedlich. Aber für ein Sachbuch ist es gut, wenn die Kapitel kurz und gehaltvoll sind. Das Buch kommt komplett ohne Illustration aus. Was kann ich aus dem Buch lernen?Für mich war das Buch sehr lehrreich mit den Themen wie steht Gott zum Sex?Welche Krankheit hat die Welt?Welche Deeskalation Strategie empfahl Jesus?Welche Aufgabe hat der Teufel?Herr Dreyer hat hier aufgrund seiner Vorbildung als Theologie viel Wissen ins Buch miteingebracht und die Bibel nach neuen Gesichtspunkten überprüft.FazitDas Buch stellt das übliche Denken über Jesus auf den Kopf. Es zeigt neue Aspekte von Jesus, die als weniger christlich gelten und doch von Jesus gelebt wurden. Es gibt viele Einblicke in eine angstfreie Glaubensmöglichkeit und befreit vom Druck alles und jedem Recht zu machen.Dank sage möchte ich randomhouse für die Vergabe des Rezensionsexemplare. Autor: Martin Dreyer geb. 1965 ist freier Theologe, Dipl. Pädagoge, Suchtberater und Schriftsteller. In den Neunzigern wurde er durch die christliche Jugendbewegung Jesus-Freaks bundesweit bekannt. Als Autor schaffte er den Durchbruch mit der Volxbibel, deren Auflage Mittlerweile bei 500.000 Stück ist. Er ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn und lebt in Berlin.weitere Bücher:• Martin Reloaded. Luthers Schriften für alle. 1. Auflage. SCM R. Brockhaus, Witten 2015, ISBN 978-3-417-26585-9 (Mit Illustrationen von Sebastian Reichardt).• God around the clock. Die 24-Stunden-Bibel, Pattloch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-629-02306-3• The core of live. Das Evangelium, Kern der Bibel. AALEXX, Burgwedel 2013, ISBN 978-3-940326-77-5 (Mit Alexander E. Thomas).• Jesus-Freak. Leben zwischen Kiez, Koks und Kirche, Pattloch Verlag, München 2012, ISBN 978-3-629-02306-3• Jesus rockt, Pattloch Verlag München 2011, ISBN 978-3-629-02285-1

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  • Der vielleicht realere Jesus!

    Der vergessene Jesus

    MatthiasBreimann

    20. April 2017 um 12:39

    Mit diesem spannenden Werk, will der Autor Martin Dreyer aufzeigen, wie man sich Jesus als Person, noch vorstellen könnte, anstatt des alten traditionellen Bildes, das in den meisten Köpfen der Christen fest verankert ist. Er geht auf die Frage ein, wie Jesus wirklich gelebt haben könnte, wenn er doch den Menschen überhaupt repräsentierte. Dazu benutzt er Bibelstellen und legt sie auf die Zeit vor 2000 Jahren und aber auch auf unsere gegenwärige Zeit aus. War Jesus wirklich immer so friedlich, wie in die meisten Christen gerne hätten? Hatte er manche Wunder nur vollbracht, um zu zeigen welche Fähigkeiten er hat? War Jesus wirklich dem Alkohol, den Drogen und dem Sex so abgeneigt? Und viele andere Fragen, auf den der Schriftsteller einzugehen und sie zu beantworten versucht. Das gesamte Werk ist aufgeteilt in 13 Kapiteln und zum Schluss noch das persönliche Credo des Autors. Vorallem ist es schön aufgeteilt und groß geschrieben, so das es sehr schnell zu lesen ist. Auch der Humor, bleibt keinesfalls auf der Strecke. Für viele mögen diese Thesen, oder Theorien des Autors, extrem radikal und provozierend wirken, was sie auch sind. Was aber nichts zur Sache tut, das es sehr interessante Theorien sind, über die man sich zu recht den Kopf zerbrechen kann und sollte, da manche wirklich relativ realer vorzustellen sind, als so manche herkömmliche Vorstellung über Jesus. Ein Buch das dem einen auf dem Magen schlägt und manchen es sogar als blasphemisch ansehen könnten und den anderen verblüffen könnte. Aber auf jeden Fall sorgt es für reichlich Disskusionsstoff.   Spannend, provokant aber auch interessant und humorvoll!

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  • Total neues Bild von Jesus

    Der vergessene Jesus

    Manuela_Pfleger

    28. January 2017 um 09:18

    Meine persönliche Meinung und Fazit: In diesem Buch beschreibt Martin Dreyer einen Jesus von "heute". Innerhalb der 13 Kapiteln wird hier erklärt, wie man das Leben und Wirken Jesus von damals auf die heutige Zeit bringen kann.Die Bibeltexte in diesem Buch sind sehr genau herausgefiltert und hier erklärt Dreyer präzise, ein anderes Denken , wenn man zwischen den Zeilen kann und will. Viele kennen Jesus und wir Christen wissen, wie wir leben sollten. Fromm und Jesus nachfolgen.Geht das überhaupt? Hat dies Jesus überhaupt so gewollt? Können wir so fromm und vollkommen sein wie es Jesus war? NEIN, und daher zeigt dieses Buch auch Themen auf, die für "fromme" Christen "Tabu" sind. Partys, Alkohol, Sex, Geld , nur um einige Themen zu nennen, werden hier klar und deutlich beschrieben und erklärt. Und nein, hier wird dem Leser nicht der VERZICHT auf diese Themen beschrieben sondern das auch Jesus Partys geliebt hat, Alkohol getrunken hat ( wie oft kommt der Wein in der Bibel vor ) und vieles mehr. Mein Fazit: Martin Dreyer hat mit diesem Buch meine Denkweise bestätigt, aber auch über einige Themen zum nachdenken angeregt und aufgeklärt .Dieses Buch ist auf jeden Fall für Leser empfehlenswert die auch die "andere" Seite von Jesus kennen lernen wollen. 

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  • Der vergessene Jesus

    Der vergessene Jesus

    Buchmagie

    15. November 2016 um 13:18

    „Jesus ist vielseitiger als die Farben eines Prismas. Das macht den Glauben so faszinierend, so abwechslungsreich, so unendlich.“ Martin Dreyer Rezi zu: „Der vergessene Jesus Auf keinen Fall von gestern und auf jeden Fall für heute“ Autor: Martin Dreyer Genre: Sachbuch Verlag: Gütersloher Verlagshaus Autoreninfo: Martin Dreyer wurde 1965 geboren, er ist freier Theologe, Dipl.-Pädagoge, Suchtberater und Schriftsteller. Durch seine Gründung der christlichen Jugendbewegung „Jesus-Freaks“ wurde er in den Neunzigerjahren bundesweit bekannt. Einen Durchbruch als Autor schaffte er mit der Volxbibel, einer Bibel in einer leicht verständlichen Sprache, die zum Bestseller avancierte. Hierfür erhielt er Web Fish in Silber der EKD sowie den Promikon Award für Initiative und Vision. Buchinfo: Jesus war einer der größten Philosophen unserer Zeit, er begegnete den Menschen mit Liebe und Hingabe. Dabei wollte er ganz sicherlich nicht, dass im Namen der Kirche Mord und Schrecken auf der Welt verbreitet wird. Der Autor meint unser Bild von Jesus ist heute sehr einseitig und sogar falsch. Der Jesus, wie er seit Jahrhunderten präsentiert wird, hatte noch ganz andere als ausschließlich fromme Seiten. Er war lebensfroh, hatte keine Probleme mit der Lust und legt sich auch gern mit den Mächtigen der Welt an. So werden Themen aufgegriffen, die bisher noch im Dunklen verborgen waren und es wird sich den Fragen gewidmet, wie stand Jesus zu Partys, zu Alkohol und zu Sex, auch das Kiffen wird nicht ausgelassen. Meinung: Der Autor trifft mit seinen Aussagen sicherlich nicht immer auf einschlägige Meinungen, vieles liest sich provokant, macht sprach- und fassungslos und schockiert.  Der Autor geht auf eine Fülle von Themen in diesem Buch ein, einige wird der Leser dabei sehr wertvoll finden, andere kritisch beäugen und hinterfragen. Hier wird sich jeder Leser seine eigene  Meinung bilden, andere Ansichten haben und einiges aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Da es sich um eine Vielzahl von Themen handelt wirkt einiges leider auch sehr abgehackt, bei manchen Themen hätte ich mir dann doch mehr Tiefe gewünscht. So wirkt auch das Ende des Buches sehr „abgekürzt“ auf mich, es fehlt mir hier die richtige Abrundung. Für mich war das Lesen des Buches eine Bereicherung, Stellenweise war es sehr informativ, vieles habe ich hinterfragt und mir meine ganz eigene Meinung gebildet, die nicht immer mit der des Autoren übereintraf. Was mich dabei am meisten störte waren die Ausführungen des Autoren Jesus als Freak darzustellen, denn dieses war er in meinen Augen ganz gewiss nicht. Fakt ist Jesus war ein großartiger Mensch, ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Er war ein Philosoph. Insgesamt kann  ich das Lesen des Buch empfehlen, der Autor führt Aspekte an die neu, informativ aber manchmal auch schockierend sind. So sollte sich auch jeder Leser beim Lesen seine ganz eigenen  persönliche Meinung bilden.

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  • In Zeiten der leeren Kirchen ist es Zeit, tiefer zu schürfen.

    Der vergessene Jesus

    Wichmann

    17. October 2016 um 19:54

    Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Autoren für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.CoverJesus, dargestellt mit treuen braunen Augen und einmal eher wild und ungebremst. Das Coverbild passt zum Titel.Inhalt und MeinungDas Bild von Jesu, die ‚Moll-Akkorde des Christentums‘, Pazifismus und Lebensfreude. Dies sind nicht alle Themen, die im Buch beleuchtet werden. Er berichtet auch von Luthers Statement, nämlich was dieser gedenkt zu tun, wenn ihm Satan entgegenkommt. Soweit so gut. Doch der Autor greift sogar viele Themen auf, die bisher um Dunkeln blieben. Wie stand Jesu zu Parties, Alkohol und verteufelte er Sex? Was wird in der Kirche gelehrt, was macht Angst, wie war das mit der Brotvermehrung und der Bundeslade?Viele Themen werden angeschnitten, Vorwissen vorausgesetzt und immer wieder hingeführt zum Thema das Buches: Der vergessene Jesus.Tatsächlich habe ich das Kapitel „Mein Credo. Was ich glaube“ zuerst gelesen, um die Sicht des Autors kennenzulernen, ehe ich dieses Werk lese, mich damit auseinandersetze und berichte. Zugegeben erst danach las ich das Vorwort, das mich berührte. Vor allem der Satz, dass Jesus manchmal ein ganzes Jahr nicht mit ihm (dem Autoren) redet. Gläubige wissen, wovon er spricht (und ich sage bewusst Gläubige und nicht Christen.)MeinungIn Zeiten der leeren Kirchen ist es Zeit, tiefer zu schürfen, zu hinterfragen und neu nachzudenken.Tiefer geschürft wird bei Aspekten wie dem Umgang mit Sex, Drugs & Rock’n’roll. So wird das Thema Kiffen immer wieder angesprochen, das den Aufruf zu einem ungezwungenen Leben auch im Glaubensumfeld darstellen soll und eigentlich über das Ziel hinausschießt. Manch eine Religionsgemeinschaft hat einen Glaubensartikel, der da beinhaltet „dem Gesetz zu gehorchen“. Nun ist Kiffen nach Recherche des Rezensenten in Deutschland wohl nicht verboten, wohl aber der Besitz. Rein rechtlich braucht der Kiffer also immer jemanden, der ihm einen Zug spendiert, und der diesem Gelegenheitskiffer das Teufelszeug nicht vollständig überlässt.Allein dieses Beispiel mag zeigen, wie weit der Autor geht, um sein Statement an den Mann / die Frau zu bringen, dass da kurz gesagt heißt: Lebe! Jesus hat auch gelebt. Dies führt den Leser schnell zur Frage, ob Jesus auch gekifft hat und welche Beweise der Autor dafür anführen kann. Kurz gesagt: Keine. Er beruft sich darauf, dass nirgends erwähnt ist, dass Jesus gegen einen Rausch gepredigt hat. Zudem war Jesus seines Erachtens, ich zitiere: „So vom Heiligen Geist erfüllt, dass er diesen Flash nicht mehr brauchte“. ‚Mutmaßung‘, würde der Anwalt schreien und der Rechtsanwalt lächelnd darauf hinweisen, dass der Konsum im Betäubungsmittelgesetz nicht vorkommt und somit erlaubt wäre. Für einen ernsthaften Christen mag dieses Thema mit Kiffen, Alkohol und Exzessen zu weit gehen und unnötig scheinen, von den Gefahren mal ganz abgesehen, doch greift der Autor genau diese bisher nicht gestellte Fragen in seinem Buch auf und fragt: „Würde Jesus heute kiffen?“ Munter geht es in den ungeklärten Geheimnissen weiter: ‚Jesus will Sex!“‘, ist da zu lesen. Allein dies geht aus der angeführten Bibelstelle nicht hervor und doch greift er auch hier ein Thema auf, mit dem sich so mancher sicherlich befasst hat: dem Zölibat.Das Wunder der Brotvermehrung wird mit verschiedensten Erklärungsversuchen anderer Quellen beleuchtet und mündet in einer eigenen, neuen Theorie, die starken Bezug zur Lebenslust Jesu hat. Andere angeführte Beispiele, wie der Tod des Trägers mit Namen Usa werden nicht vertieft oder erklärt. Wer kann schon sagen, ob Usa der die Bundeslade vorm Umfallen bewahren wollte, durch einen Stromschlag starb, weil die Lade mit zwei Metallplatten und somit wie ein riesiger elektrischer Kondensator aufgebaut war oder ob es eine andere Erklärung gibt? Diese Geschichte führt der Autor an, um die Angst mancher Christen zu erklären. Er vertieft das Thema nicht, führt keine zwanghafte Interpretationsbrücke zum Leben Jesu, sondern erwähnt es nur, um seine Aussage zu untermauern. Die Abgrenzung zu den Randthemen ist also gelungen! Die Seiten werden lieber gefüllt mit Themen gefüllt, die in Bezug zu Jesu stehen. Und hier kommt selbst das Thema Gewalt nicht zu kurz. Martin Dreyer erinnert daran, dass Jesu die Wange hinhielt, als er geschlagen wurde. Von manchem als Provokation von anderen als Demutsgeste gedeutet, erläutert der Autor seine Sicht der Dinge, über die es zu diskutieren gilt und die zu beleuchten ist, um die Kirchbänke wieder zu füllen.Das Buch wird einigen schwer im Magen liegen und das ist gut so.ZielgruppeAuf keinen Fall Lemminge, die nur hinterherlaufen mögen.FazitChristen als Partyschreck? Ernste Gesichter und Abstinenz? Es ist Zeit zum Aufbruch! Dieses Buch zeigt sowohl auf, das gefaltete Hände nicht alles sind und ruft andererseits wohl manchem ins Gedächtnis: Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind (1 Joh 4.)! Martin: Ziel erfüllt, fünf Sterne!Rezension von Wichmann-Reviews.de

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    • 3
  • JESUS ist mehr als das was man heute denkt zu kennen

    Der vergessene Jesus

    Seelensplitter

    09. October 2016 um 08:19

    Meine Meinung zum Buch:Der vergessene Jesus Auf keinen Fall von gestern und auf jeden Fall für heuteAufmerksamkeit und Erwartung:Diesen Punkt erzähle ich euch wieder auf meinem Blog (Jedoch gibt es hier wirklich einen ausführlichen Text)Inhalt in meinen Worten:Jesus? Wer ist das und was hat das mit mir heute zutun? Aber vor allem, ist Jesus wirklich so wie viele Menschen heute über ihn denken, hat er heute noch etwas zu meinem Herzen und vor allem zu mir zu sagen, und wie würde Jesus heute mit vielen Streitfragen, die in christlichen und kirchlichen Kreisen zu finden sind, heute umgehen?Dieses Buch möchte dich am Nerv treffen, es will nicht einfach nur gelesen werden, es will beachtet und vor allem auch, das du selbst darüber nachdenkst, was Jesus mit dir heute und jetzt zu tun hat, und ob wirklich alles so schwarz weiß ist, wie es heute so oft gelehrt wird.Martin geht sehr radikal und gleichzeitig liebevoll an die Themen heran und möchte den Leser dazu einladen, sich herausfordern zu lassen.Ist ihm das gelungen?Wie finde ich das Buch?Ehrlich gesagt, ist es gar nicht so einfach einen Freund zu bewerten. Denn wer weiß das ich mit Martin Kontakt habe, könnte denken, es sei Gefälligkeit und doch genau das ist es nicht. Ich werde ehrlich sagen, was ich denke. Denn etwas anderes kommt hier gar nicht gut.Zu erst einmal, Martin trifft bei mir einige Nerven. Nicht nur das ich hin und wieder schockiert, erschrocken, sprachlos oder gar Fassungslos bin, nein er schafft es auch Punkte klar und deutlich vor Augen zu führen. Kann ich glauben, was Martin so sagt? Ja. Nein. Manches Ja, manches Nein, und doch überwiegt das Ja.Ich urteile sehr oft, meine selbst Gott spielen zu dürfen und zu sagen, dass dies und jenes auf jeden Fall so sein muss.Doch ist das wirklich das Herz von Jesus, was ich hier denke? Ich muss sagen, bei manchen Punkten überführte mich Martin, und er schaffte es, mich selbst so zu hinterfragen, dass das Buch etwas länger sitzen bleiben wird, und irgendwann noch einmal zur Hand genommen wird.Jedoch muss ich sagen, ich bin nicht der Meinung, das alle Menschen zu Jesus kommen, jedoch ist Jesus bei weitem nicht so urteilend, wie ich es als Mensch bin, er hat mehr Liebe und mehr Weitsicht als ich das jemals habe, dennoch denke ich dass es immer auf die EIGENE Entscheidung ankommt. Und das man sich eben nicht nur das "einfache" herauspicken kann und darf, und genau das schreibt Martin auch in seinem Buch, auch wenn er ein bisschen in die Allversöhnungslehre abgetaucht ist. Zumindest habe ich diesen einen Punkt so verstanden, und da musste ich wirklich kurz stutzen.Der Punkt mit der Prophetie und ob es diese heute noch gibt? Ja ich glaube, auch heute gibt es noch "Propheten" vielleicht nicht so, wie es diese noch zur Zeit im Alten Testament gab, aber ganz weg sind diese nicht. Und hier ermutige ich wirklich den Leser sich selbst zu prüfen. Und zu merken, wo er selbst steht - und jeder sollte beachten, in der Bibel steht, wir haben alle Stückwerk erkannt. Niemals das ganze. Und deswegen sollte auf gar keinen Fall der Erste Stein fliegen, egal aus welcher Richtung.Was ich aber toll finde, wie Martin mit dem Thema Homosexualität und Schwulsein denkt und auch seinen Eindruck von Jesus weiter gibt, und wie er wohl heute damit umgehen würde. Denn ich glaube Jesus würde heute eher bei den Menschen abhängen, die von der Gesellschaft sehr kritisch oder gar ausgeschlossene sind, und ihnen zeigen ihr seid genauso toll, auch wenn ihr nicht immer von der Gesellschaft anerkannt seid.Mehr als wir es vielleicht ahnen und glauben wollen. Dagegen würde Jesus vielleicht heute in Freikirchen gehen und die Becher die herum gehen und um Spenden bitten, umwerfen und sagen, was ihr umsonst empfangen habt, das gebt doch auch umsonst weiter. Und hier ist nicht der Wert einer Sache gemeint, sondern wir haben alle Jesus annehmen dürfen (Oder auch nicht) und mussten nur eines glauben und bekennen. Und genau das wird Jesus auch heute sagen. Jedoch soll sich ruhig hier jeder sein eigenes Bild machen :).Ihr merkt, es gab Themen im Buch, die ich wirklich wertvoll finde, andere waren für mich kritisch und ich musste tiefer in mich hineinhorchen.Am Ende wirkte leider das Buch etwas abgekürzt und ich dachte, was das soll es nun schon gewesen sein, da hätte aber noch mehr kommen dürfen. Vielleicht kommt dazu ja noch einmal ein Buch von Martin.Schreibstil: Dieses Buch kommt mit wenigen Fachwörtern aus, dafür ist das Buch so geschrieben, wie ich Martin kenne, in seiner Sprache und in einer Sprache, die jeden Leser dort abholt, wo er gerade ist.Fazit:Ich hoffe sehr, dass es viele Leser gibt, die dieses Buch lesen, ohne sofort abzuwerten und Jesus die Chance geben, wirklich in ihr Herz sprechen zu lassen.Sterne:Ich gebe dem Buch vier Sterne.

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