Die Volxbibel

von Martin Dreyer 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Die Volxbibel
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Inhaltsangabe zu "Die Volxbibel"

Kaum eine moderne Bibelübersetzung hat in den vergangenen Jahren so viel Aufsehen erregt wie die Volxbibel - das religiöse Kultbuch in der Sprache des 21. Jahrhunderts. Und nur wenige Bibeln haben sich so gut verkauft: Mittlerweile liegt die Gesamtauflage aller drei Bände bei 250 000 Exemplaren! Grund genug, das Erfolgsmodell fortzuführen - mit einer Gesamtausgabe, die die bisherigen drei Bände umfasst und sich buchstäblich als Schwergewicht unter den modernen Bibelübersetzungen zu erkennen gibt: im Großformat mit 1296 Seiten!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783629130136
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1296 Seiten
Verlag:Pattloch
Erscheinungsdatum:01.10.2012

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    FENYFARKASvor 7 Monaten
    Einfach klasse

    Eine Bibel nach meinem Geschmack auch wenn ich erst bei Moses 3 bin

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    derMichis avatar
    derMichivor 2 Jahren
    jedem das seine

    So vertraut die Geschichten Bibelkennern auch sein mögen, die Sprache macht den Unterschied. Manch einer nähert sich allen biblischen Texten grundsätzlich nur mit größtmöglicher Ehrfurcht und da liegt es nahe, aufgrund des oft an saloppen Straßenslang erinnernden Tonfalls dem gesamten Projekt mangelnde Ernsthaftigkeit vorzuwerfen. Zugegeben, einzelne Stellen wirken im geschriebenen Zustand tatsächlich ein bisschen gewollt aufgepimpt, jahrelange Jugendarbeit beweist aber, dass es tatsächlich Leute gibt, die so reden. Vor allem überrascht die Gesamtausgabe damit, dass wirklich sämtliche biblischen Erzählungen übernommen wurden, inklusive solcher, die widersprüchlich oder in ihrer Aussage extrem sind. Da die Bibel meiner Erfahrung nach in all ihren Ausgaben am ehesten als Gesamtwerk funktioniert, lohnt es sich, tatsächlich einmal die mehr als zweitausend Seiten bis zur Offenbarung des Johannes durchzuschmökern. Klingt erschreckend, klappt aber dank des leicht zugänglichen Satzbaus.
    Aus Sicht eines Literaturkritikers müsste man der Volxbibel allerdings eine gewisse Inkonsistenz vorwerfen. Denn da fahren Josefs Brüder erst mit Motorrädern durch die Gegend, später ziehen ihre Nachfahren aber doch wieder mühsam zu Fuß durch die Wüste. Schwerter werden zu Maschinengewehren, später schießt man wieder mit Pfeil und Bogen. Klar kann in der Zwischenzeit eine Menge passiert sein, inklusive einer Rückentwicklung technischer Errungenschaften, so etwas wirkt aber auf den ersten Blick unfreiwillig komisch. Andere Anpassungen lassen aber interessante Deutungen zu, etwa wenn aus Königen in dieser Ausgabe "Präsidenten" werden. Da sich so mancher aktuell amtierende Präsident durchaus wie ein König gebärdet, gewinnen diese Stellen sogar an Tiefe. Pharisäer sind "religiöse Profis" und "Fromme Labertaschen", die von Jesus genervt sind, weil er ihnen mitteilt, dass ihr Beharren auf starren Regeln wenig mit dem zu tun hat, was Gott von ihnen will. Da könnte glatt mancher lautstarke Volxbibel-Kritiker gemeint sein ...
    Das Buch theologisch zu beurteilen ist schon schwieriger, beziehungsweise mir als Laie nur teilweise möglich. Grob verfälschende Aussagen, die den jeweiligen Texten eine völlig andere als die bisher weithin akzeptierten Bedeutungen zuweisen, sind nicht zu finden. Es empfiehlt sich, beispielsweise die Luther-Übersetzung von 1984 oder die "Hoffnung für alle" parallel zum Vergleich heranzuziehen, Experten haben möglicherweise auch die Geduld für näher am Urtext liegende Fassungen wie die Elberfelder. Tritt man unaufgeregt an den Text heran, kann die Lektüre durchaus ein Gewinn sein. Für wen die Sprache der Straße ein Affront gegenüber der Bibel ist und damit auch zur Verbesserung der Verständlichkeit grundsätzlich nicht in Verbindung gebracht werden darf, der wird mit der Volxbibel wenig anfangen können. Ein Problem, das schon Martin Luther mit der Übersetzung der heiligen hebräischen und griechischen Texte ins "primitive Deutsche" hatte.
    Ich bin weit davon entfernt, die Volxbibel als endgültige und definitive Bibelausgabe anzupreisen. Das trifft ohnehin auf die wenigsten Editionen zu. Dennoch liest sie sich auch an ihren anspruchsvollen Stellen sehr gut und hat mich als eine der ersten Fassungen überhaupt dazu angespornt, tatsächlich mal die ganze Bibel durchzulesen. Sollte sie dazu führen, dass sich Menschen, die sonst unter gar keinen Umständen Bibel lesen oder eine Gemeinde aufsuchen würden, damit beschäftigen, dann ist das Ziel erreicht.

    "Nachdem Jesus mit seiner Rede fertig war, waren die Leute alle total baff über seine krassen Ansagen. Denn was er sagte, strahlte Kraft aus und war nicht nur so ein dünnes Rumgelabere, wie es immer von den religiösen Profis gekommen war."

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    Wichmanns avatar
    Wichmannvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lesbare Version der Bibel in aktueller Sprache.
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