Martin Dreyer Jesus-Freak

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Inhaltsangabe zu „Jesus-Freak“ von Martin Dreyer

Martin Dreyer hat die Geschichte seines Lebens aufgeschrieben. Aus dem Hamburger Vorstadtpunk wurde der "Christ des Jahres" und Gründer der Jesus Freaks, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere abstürzt und im Sumpf der Drogensucht landet. Und dann geschah, was wie ein Wunder anmutet. Er wurde zum Bestsellerautor und ist heute ein vielgefragter Prediger und Diskussionspartner, insbesondere für Jugendliche. Denn trotz aller Abwege und Irrwege in seinem Leben hat er es geschafft, stets glaubwürdig zu sein, weil er sein Christentum mit unnachgiebiger Konsequenz lebt. Martin Dreyer sieht sich als Botschafter Christi, und seiner Botschaft hat er eine Form gegeben, die bis heute für viele Christen anstößig ist: die Volxbibel, eine Bibel im Slang der Jugendlichen. Als Suchtberater und Leiter eines Internetcafés wurde er zum Rettungsanker für viele Jugendliche, die am Rande der Gesellschaft um ihre Existenz kämpfen. Der bürgerliche Protestantismus hat Martin Dreyer lange Zeit gemieden, bis er entdeckte, welche Kraft von diesem Jesus-Freak ausgeht.

Interessante Biografie; an einigen Stellen wären weniger Details mehr gewesen. Trotzdem Daumen hoch!

— cho-ice

Eine unglaubliche Lebensgeschichte.

— juleliest

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  • Rezension zu "Jesus-Freak" von Martin Dreyer

    Jesus-Freak

    heaven4u

    Gerade habe ich die Autobiografie von Martin Dreyer zugeklappt und bin immer noch sehr beeindruckt. Wie soll man dieses vollgepackte Buch in einer winzige Rezension unterbringen? Ich will es dennoch versuchen. Martin Dreyer wird 1965 in Hamburg geboren und wächst auch dort auf. Früh macht er Bekanntschaft mit Drogen - erst Joints, dann immer härtere Sachen. Sein Leben besteht nur noch aus Drogen und dem Versuch den Nebenwirkungen zu entkommen. Als erst seine Schwestern und dann seine Eltern zum Glauben finden, ist er anfangs skeptisch aber auch neugierig, weil er merkt, dass sein Leben so nicht weitergehen kann. Während eines Gottesdienstes entscheidet auch er sich dafür, sein Leben mit Jesus weiterzuleben. Er ändert radikal alles, keine Zigaretten mehr, keine Drogen und alles zu geben für Jesus. Er ist mit bei Straßeneinsätzen bis er eines Tages selbst predigt und so immer mehr Menschen mit seinem brennenden Glauben anstecken kann. 1991 entstehen langsam die Jesus Freaks, erst nur zu dritt, dann werden es immer mehr. Es folgen viele Erlebnisse mit Gott, aber irgendwann kommt ein Burn Out, der nur halbherzig behandelt wird. Als seine Frau sich von ihm scheiden lässt, stürzt er noch mehr ab, bis er sich eines Nachts eine Überdosis Heroin spritzt und beinahe stirbt. Aber Gott braucht ihn noch und rettet ihn. Langsam findet er wieder zurück ins Leben, heiratet ein zweites Mal, studiert Erziehungswissenschaften und übersetzt die Bibel neu für kirchenfremde Jugendliche - die Volxbibel. Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung des Buches. Dicht gedrängt reiht sich ein Ereignis ans nächste in Martin Dreyers Leben. Man will das Buch während des Lesens nicht mehr weglegen. Eigentlich bin ich kein Biografien-Leser, aber dieses Buch ist keine langweilige Aneinanderreihung von Daten sondern ein ehrlicher Lebensbericht. Man spürt, dass in diesem Buch das Herzblut des Autors steckt. Was Martin Dreyer auch tat, Gott hat es immer wieder in Gutes verwandelt und ihm die richtigen Menschen geschickt, um ihn wieder aufzubauen. Auch wer mehr über die Entstehung der Jesus-Freaks lesen möchte, ist hier richtig. Man bekommt einen guten Einblick in diese Bewegung und kann manches besser verstehen, warum es sie gibt und dass es so wichtig ist, einen Ort zu haben, wo Menschen Jesus kennenlernen können, die sonst nie eine Kirche betreten hätten und so sein dürfen wie sie sind. Fazit: Einfach lesen und staunen über einen radikalen „Jesus-Freak“!

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