Martin Felder

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Martin Felder

Lebenslauf von Martin Felder

*1974 in Rheinfelden, Studium der Philosophie, Hispanistik und Germanistik in Genf, danach längerer Aufenthalt in Valencia, Spanien. Drehbuchwerkstatt der HFF München, und Höheres Lehramt in Zürich. 2013 Publikation des Debütromans "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" im Salis Verlag, Zürich. Lebt in Luzern.

Alle Bücher von Martin Felder

1000-Seiten-Roman - Literatur-Quickie

1000-Seiten-Roman - Literatur-Quickie

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Erschienen am 14.02.2013
1000-Seiten-Roman

1000-Seiten-Roman

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Erschienen am 03.01.2011
Die Blumen meiner Nachbarin

Die Blumen meiner Nachbarin

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Erschienen am 01.01.2009

Neue Rezensionen zu Martin Felder

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Zauberzeichens avatar

Rezension zu "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder

Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär
Zauberzeichenvor 5 Jahren

Inhalt (Rückentext):

Ein Künstler liest die Texte eines Autors und rät ihm, eine Geschichte zu schreiben, die verständlich ist.
Der Autor beschäftigt sich aber lieber mit seiner Nachbarin. Und dann reist diese plötzlich ab.
Die Suche mach ihr und nach der Liebe treibt den Autor in die Welt hinaus, nach Hamburg, nach Berlin und schließlich nach Paris.
Und dann ist da noch der Revolutionär.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist nicht das, was man erwartet, es ist etwas ganz aussergewöhnliches. Nachdem ich von dem Cover nicht wirklich angetan war, sprang mir auf der Innenseite ein wunderschönes Rot entgegen, was mir das Gefühl von Wärme und Verborgenheit verlieh.

Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär ist nicht wie jedes herkömmliche Buch. Von der Handlung her wäre im Titel schon alles gesagt. Diese wird mit Gedanken, Beobachtungen und gar Lebensweisheiten des Autors gefüllt. Diese scheinen anfangs planlos aneinander gereit. Kurze Abschnitte, Sätze, die einfach aufhören, kein wirklicher Satzbau, vom Aufbau her eher wie aneinandergereite Textnachrichten.
Als ich begonnen habe zu lesen, habe ich mir nichts erhofft. Ehrlich gesagt war ich total enttäuscht vom Aufbau, muss aber sagen, dass dieser mich total erfrischt hat. Oft habe ich schmunzeln müssen, oft aber auch einen tieferen Grund entdeckt. Es hatte von allem etwas und hat sehr zum Nachdenken angeregt.
Man fliegt durch die Zeilen, was ich aber nicht schlimm finde. Ich glaube, wäre es länger gewesen, hätte es an Witz verloren, so war es aber genau richtig.

Auch wenn manche Buchliebhaber das nicht so sehen mögen, finde ich, dass Martin Feder etwas einzigartig tolles erschaffen hat, das einem eine neue Leseseite zeigt.
Ich frage mich, wie man auf die Idee kommt, nein, nicht wie man auf die Idee kommt, sondern wie man es fertig bringt, in soviele scheinbar sinnlos Sätze Zusammenhang und Lebensweisheiten zu packen und es dazu noch Lesenswert macht.

Fazit:
Ich denke Martin Feders Debütroman trifft auf gegenseitige Meinungen, entweder man findet es toll oder aber man kommt mit dem Schreibstil nicht zurecht.
Ich mag den Stil eigentlich nicht, fand es von Martin Feder aber echt super arrangiert.

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britta70s avatar

Rezension zu "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder

Erfrischend anders
britta70vor 5 Jahren

... ist dieses Buch in jeder Hinsicht. Allein die Gestaltung des Manuskripts zeigt, dass dies kein gewöhnliches Buch ist. Statt eines für Romane typischen Fließtextes, stößt der Leser auf scheinbar zusammenhanglose Sätze und Textpassagen. Mal finden sich derer viele auf einer Seite, mal nur ein ein einzelner Satz. Und doch: Durch die Vielfalt der klugen Reflexionen, bei denen man immer wieder mal gerne den Stift zücken möchte, um den Gedanken anzuhalten, findet sich ein roter Faden. Es wird eine Geschichte erzählt, die Geschichte des Autors, der auf der Suche nach der Nachbarin ist. Sie führt ihn in unterschiedliche Städte bis hin nach Paris...

Martin Felder ist ein ganz außergewöhnliches Buch gelungen, ich möchte sagen: ein Meisterwerk! Es steckt so viel Klugheit darin, aber auch Humor. Es gefällt mir, wie Form und Inhalt hier ineinandergreifen und ein großes Ganzes bilden. Im Zentrum steht die Suche: nach der Nachbarin, der Liebe, dem Ich des Autoren. Zu Wort kommen auch ein Künstler, der vom Autoren verständliche Texte einfordert und der Revolutionär. Mehr wird nicht verraten. Lest dieses Buch! Wer Bücher etwas jenseits des Mainstreams mag, wird seine wahre Freude daran haben. 

Kommentare: 1
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P

Rezension zu "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder

Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär
Pixibuchvor 5 Jahren

Das Buch ist eine reine Wortspielerei. Der Künstler sucht überall seine Nachbarin, zieht dabei zigmal um, lernt den Revolutionär kennen. Éine Geschichte in der Stadt über verschiedene Menschen. Jeder soll sich die Materie so zusammenreimen, wie er sie haben will.

Man muß dabei nachdenken, über alles. Lest doch selbst.

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Gespräche aus der Community

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MartinFelders avatar

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär erzählt in pointierten, witzigen, absurden Beobachtungen und Gedankengängen die Geschichte eines Autors, der sich in seine Nachbarin verliebt, die unendlich verlockende Blumen hat. Die Nachbarin reist weg und der Autor macht sich auf die Suche nach ihr, in Berlin, Hamburg und Paris. Dabei tauscht er sich per SMS mit einem Künstler aus, der Kaninchen aus Watte herstellt und seine Bilder verkauft, bevor er sie gemalt hat.

Die Form des Buchs ist ziemlich verrückt. Denn genau so wichtig, wie der lose gesponnene rote Faden der Geschichte, sind die Ideen des Erzählers, die manchmal allein auf einer Seite stehen: „Ich träumte letzte Nacht, dass ich von mir träumte. Dann wachte ich der Reihe nach auf.“

Habt ihr Freude an aussergewöhnlichen Erzählformen? Wollt ihr wissen, was der unzeitgemässe Revolutionär alles anstellt und wie er dem Erzähler ins Gehege kommt? Ich freue mich auf einen regen Austausch über meinen Debütroman.

Der Salis Verlag stellt 25 Bücher und 15 E-Books (EPUB) zur Verfügung, die unter den Teilnehmenden der Leserunde verlost werden. Um bei der Verlosung mitzumachen, müsst ihr nur noch bis am 13. Juli einen originellen Gedanken oder eine lebhafte oder absurde Beobachtung, die euch die letzten Tage durch den Kopf gegangen ist, in die Bewerbung schreiben. Die Leseprobe kann euch dabei als Inspiration dienen.


Leseprobe
Kurzrezension
Salis Verlag
Szenische Lesung


Ich wünsche euch viel Glück bei der Verlosung!

Herzliche Grüsse

Martin Felder
Zauberzeichens avatar
Letzter Beitrag von  Zauberzeichenvor 5 Jahren
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P

Hallo Martin,

#ich bin jetzt auf Seite 90. Irgendwie bin ich in die Lyrik total vertieft, andererseits kann ich Deinen Gedankengängen nicht ganz folgen. Doch die kurzen Passagen regen  mich sehr zum Nachdenken an. Was meinen die anderen Leser

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