Martin Gülich Der Zufall kann mich mal

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Inhaltsangabe zu „Der Zufall kann mich mal“ von Martin Gülich

Tim, 14, hat seit einem Fahrradunfall ein steifes Bein. Doch er kann sehr gut mit seiner Behinderung leben und hat hauptsächlich mit den ganz normalen Problemen des Erwachsenwerdens zu kämpfen: Sein bester Freund Luca und er sind in dasselbe Mädchen verliebt und Tims ehemaliger Freund Remo hat sich total verändert. Tim findet heraus, dass der Grund dafür der Alkoholismus von Remos Vater ist und er beschließt Remo zu helfen. Die beiden hecken verrückte Strategien aus, um Remos Vater von der Flasche wegzubekommen, und bringen ihn schließlich dazu, eine Therapie zu beginnen. Das alles liest sich witzig, mit einer ernsthaften Leichtigkeit, berührt den Leser und regt zum Nachdenken an!

Ich habe das Buch im Rahmen eines Universitätskurses gelesen. Die Charaktere fand ich sympathisch, die Entwicklung zum Schluss eher grob.

— Koakuma

Mir persönlich waren Tim&Co total unsympatisch/nervig. Auch sonst konnte die Story mich nicht überzeugen. Vielleicht eher für jüngere Leser.

— Zumbanator

eine wunderbare Geschichte, die zum Nachdenken anregt! Toller Jugendroman

— dieFlo

Eine tolle Geschichte über einen wahren Helden! Ein Buch, das mich überrascht und bestens unterhalten hat.

— merlin78

Tim ist selbstlos und ein echter Freund. Er stellt seine Bedürfnisse hintenan und gäbe es mehr Menschen wie ihn gäbe es weniger Streit.

— MelE

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  • Eine tolle Geschichte über einen wahren Helden!

    Der Zufall kann mich mal

    merlin78

    Seit Tim vor drei Jahren meinte, während des Fahrradfahrens ein Buch lesen zu müssen, ist für den heute 14-jährigen nichts mehr so, wie es früher war. Das heißt aber nicht, dass er sich in sein Schicksal fügt. Er versucht positiv durchs Leben zu gehen, obwohl sich Freunde von früher von ihm abgewandt haben. So auch Remo, der Tim mit seinem Hinkebein mit Ahab aus Moby Dick vergleicht. Doch als Remo plötzlich vor einem Problem steht, scheint Tim der Einzige zu sein, der ihm bedingungslos zur Seite steht, trotz der Differenzen aus der Vergangenheit. Zudem muss Tim auch noch feststellen, dass er und sein bester Freund Luca beide in Jo verliebt sind. Doch für wen wird sie sich letztendlich entscheiden? Mit einer jugendlichen Ausdrucksweise und verständlichen Worten beschreibt der deutsche Autor Martin Gülich mit seinem Jugendbuch eine Geschichte, die den jungen Tim in den Fokus nimmt und seine Erlebnisse bildlich und voller Gefühl schildert. Tim ist ein aufgeschlossener Junge. Trotz seiner physischen Probleme ist er ein gern gesehener Mitschüler und kann sich auf seinen Freund Luca stets verlassen. Dennoch ist er gefrustet, als Remo damit beginnt, ihn Ahab zu nennen. Das macht ihm deutlich, wie sehr er unter seiner Behinderung leidet und wie stark sie seinen Alltag beeinträchtigt. Doch als Remo dann selbst Sorgen hat, ist er sofort bereit, ihm zu helfen. Damit macht er klar, wie groß sein Herz ist und wie viel er bereit ist, für andere zu geben. Dabei ist er selbstlos und hilft Remo bedingungslos. Die Freundschaft zwischen den beiden Jungen ist einer der Grundpfeiler der Erzählung. Die Geschichte beginnt mit einer Alltagshandlung aus Tims Leben. Er schildert seinen Schulweg, den Unterricht und seine Freizeit. Nachdem Tim einen Schultag durch die Beerdigung seiner Oma verpasst und dadurch den Film Moby Dick nicht hat mit ansehen können, leiht er sich das Buch aus und beginnt die Geschichte von Ahab nachzulesen. Die Elemente aus dem Literatur-Klassiker werden spielerisch mit in die Erlebnisse von Tim integriert, der sich selbst mit dem gehandicapten Kapitän vergleicht. Es ist unterhaltsam, diese Ausführungen mitzuerleben und seinen Gedankengängen dabei zu folgen. Durch die Leichtigkeit der Erzählung und die kurzen Kapitel liest sich das Buch ganz schnell und es ist einfach, sich auf die Ereignisse einzulassen. Die verschiedenen Aspekte, die der Autor mit einfügt, zeigen, dass es sich um tatsächliche Alltagserlebnisse handelt, die jeden von uns treffen könnten. Die Geschichte ist dem entsprechen realistisch gehalten und durch passende Beschreibungen ideal umgesetzt worden. Fazit: Tim lässt den Zufall außer acht und nimmt sein Leben selbst in die Hand. Er ist ein mutiger Mensch, der schnell das Herz des Lesers erreicht und durch sein beherztes Eingreifen und seine tollen Ideen zum Weiterlesen verführt. Die Geschichte ist ein wahrer Muntermacher, der gerade das junge Publikum begeistern wird. Gerne würde ich eine weitere Episode aus dem Leben von Tim lesen und vergebe deshalb eine große Leseempfehlung und 5 von 5 möglichen Sternen. 

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    • 5
  • Rezension; Der Zufall kann mich mal von Martin Gülich

    Der Zufall kann mich mal

    Trollkjerring

    08. September 2014 um 10:00

    Inhalt Manchmal kommt einem alles vor wie ein bescheuerter Zufall: Ein blöder Unfall, der einem als Andenken ein steifes Bein hinterlässt. Die Tatsache, dass sich der beste Freund ausgerechnet in das selbe Mädchen verliebt. Oder dass die Mutter eines Freundes ihre Familie im Stich lässt und der Vater daraufhin auch noch zur Flasche greift. Der 14-jährige Tim hat genug von Zufällen dieser Art und beschliesst zu handeln. Schliesslich muss man sich vom Schicksal ja echt nicht alles gefallen lassen! Rezension Ja, der liebe Buchtitel ist der Schuldige, weshalb meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch fiel. Ich bin überzeugt, dass auch manch anderer durch den Titel auf dieses Buch aufmerksam werden wird oder bereits geworden ist. "Der Zufall kann mich mal" ein Satz, der schon sooft gepasst hat und sicher jeder von uns schon mehrmals gedacht hat. So auch Tim, der Hauptcharakter dieses Buches, der eines Tages beschliesst, dass er nichts mehr dem Zufall überlassen möchte. Tim ist 14 Jahre alt und der lebende Beweis, dass das Lesen sehr gefährlich sein kein. Insbesondere wenn man sein Buch unter die Fahrradklingel klemmt und somit nicht mehr auf den Verkehr achtet und dadurch einen Unfall verursacht. Seit diesem Tag hat Tim ein steifes Bein und seit diesem Tag nennt ihn sein ehemaliger Freund Remo Ahab. Ahab wie der Käpt'n vom Buch "Moby Dick". Früher waren Tim und Remo gut befreundet, doch irgendwann änderte sich das schlagartig und Remo wurde sehr launisch. Dafür ist Tim noch immer sehr gut mit Luca befreundet, den er auch gerne als seinen Bruder bezeichnet, denn sie können genauso gut streiten wie zwei Geschwister. Doch wie es der Zufall so will, sind sie beide in das gleiche Mädchen verliebt und stellt die Freundschaft auf die Probe. Und wie es der Zufall so weiter will, wird Tim von einem Lehrer beauftragt die Hausaufgaben Remo vorbei zubringen, welcher schon ein paar Tage bei der Schule fehlte. Da kommt Tim hinter das Geheimnis von Remo und wieso dieser so launisch wurde. Tim ist fest entschlossen ihm zu helfen und wirklich nichts mehr dem Zufall zu überlassen. Eine kurze Geschichte die von etwas Liebe und ganz viel Freundschaft handelt. Ein Hauptcharakter der eigentlich ganz schüchtern und manchmal etwas unbeholfen ist, sich aber ein Herz fast und sich überwindet. Ein Aufblühen einer verloren geglaubten Freundschaft. Eine Geschichte die ein schwerwiegendes Thema aufgreift und trotzdem noch etwas Humor beibehält. Eine Geschichte die aufzeigt, dass man auch mit einem steifen Bein das Leben gut meistern und sich selbst bleiben kann und keineswegs etwas schlechteres ist. Ich muss ja zugeben, dass ich etwas anderes vom Inhalt erwartet hatte, wurde aber keines Falls negativ überrascht. Zwischendurch dachte ich zwar schon, dass es etwa etwas mehr Humor oder mehr Ereignisse. geben könnte. Im Nachhinein musste ich jedoch sagen, dass mehr Humor vielleicht etwas fehl am Platz gewesen wäre. Obwohl der Buchtitel etwas den Eindruck erweckt. , als wäre es ein Buch, bei dem man gar nicht mehr aus dem Lachen rauskommt. Weil es schlussendlich aber genau richtig war, konnte mich "Der Zufall kann mich mal" alles in allem auch überzeugen. Der Schreibstil ist flüssig und dem eines 14-Jährigen gleichgesetzt. Tim erzählt seine Geschichte in der ich-Form, was ich hier auch am passendsten fand. Die Erzählweise erweckt den Eindruck, als würde Tim in sein Tagebuch schreiben, mit entsprechenden Titeln zu den geschehenen Ereignissen. "Der Zufall kann mich mal" von Martin Gülich erhält von mir 4 von 5 Herzen. Vielen lieben Dank an den Thienemann Verlag und Blogg dein Buch , welche mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut!

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  • Tim ist mein ganz persönlicher Held

    Der Zufall kann mich mal

    MelE

    Tim ist in "Der Zufall kann mich mal" mein ganz persönlicher Held, denn ich habe selten einen so selbstlosen 14 Jährigen Protagonisten erlebt wie ihn. Schon alleine diese Tatsache macht das Buch richtig attraktiv für seine Leser und wird deshalb von mir wärmstens empfohlen. Normalerweise sind Jungs in dem Alter total pubertär und was das heißt muss ich sicherlich nicht weiter ausführen. Tim ist definitiv anders und vielleicht liegt es an seiner Behinderung. Vielleicht liegt es auch an seiner Erziehung? Vielleicht ist er einfach reifer als andere Jungen in seinem Alter? Egal woran es liegt, der Typ war mir ab der ersten Seite sympathisch. Ein Junge der so gerne liest, das er sein Buch mit aufs Fahrrad nimmt um die letzten Seiten vor dem Hockeytraining noch zu beenden ist einfach ein Sympathieträger. Leider ist es mit der sportlichen Karriere vorbei, denn Tim baut einen Unfall und seitdem ist ein Bein gelähmt. Die Lähmung und das Hinken führt dazu das Remo ihm den Spitznamen Ahab verpasst. Ahab ist euch sicherlich ein Begriff, denn Moby Dick ist ein echter Klassiker, den ich zwar noch nicht selbst gelesen habe, aber die Handlung im Groben kenne und mir auch gleich Gregory Peck, der Kapitän Ahab im gleichnamigen Film spielt vor Augen führte. Moby Dick nimmt einen kleinen Teil des Buches ein, denn Tim sucht immer wieder nach Parallelen in seinem eigenen Leben die er zu finden sucht. Was "Der Zufall kann mich mal" so einzigartig macht ist tatsächlich Tim, der sich als Retter in der Not erweist und dabei ganz bescheiden bleibt. Trotz seines Handicaps trägt er sein Herz auf dem rechten Fleck und zeigt auf, wie wichtig Freunde sind. Menschen wie er gestalten unser Leben reich und ich wünschte mir noch mehr Menschen die sich so selbstlos verhalten wie er. Es war ein toller Lesenachmittag heute bei strahlendem Sonnenschein und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich die die Geschichte wirklich genießen konnte. Vom Schreibstil unbedingt für jüngere Leser geeignet und vielleicht auch ein kleiner Seitenhieb darauf, das Menschen ohne Handicap vielleicht nicht so einen tollen Charakter hat wie dieser Teenager. Man sollte oftmals den ganzen Menschen sehen, bevor man sich ein Urteil bildet. Mein Herz hat Tim definitiv für sich einnehmen können. Von mir eine Leseempfehlung für "Der Zufall kann mich mal", Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Thienemann Verlag für dieses wirklich faszinierende Buch.

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    • 2

    Postbote

    26. July 2014 um 21:20
  • Eine Geschichte die sich manch einer als Beispiel nehmen sollte

    Der Zufall kann mich mal

    Natalie77

    30. April 2014 um 11:19

    Inhalt: Tim ist 14 und findet 14 zu sein ist ein ganz doofes Alter. Nach einem Fahrradunfall ist sein bein steif, deswegen kann er kein Hockey mehr spielen. Sein Freund ist in das selbe Mädchen verknallt wie er und der Vater eines anderen Freundes versucht seinen Kummer mit Alkohol zu ersäufen. Tim hat genug davon und will nun handeln... Meine Meinung: Tim ist kein typischer vierzehnjähriger, denn er ist gehandicapt. Er hat seit einem unfall ein steifes Bein und hadert doch sehr mit seinem Schicksal. Das wird erschwert durch fiese Kommentare von angeblichen Freunden und einem geringen Selbstbewusstsein, da er meint nicht mehr so viel zu können wie vor dem Unfall. Die Geschichte ist in einem recht einfachen kindlichem Schreibstil geschrieben. Es erinnerte mich an Aufsätze meiner Kids in der Schule. Ein Stil an den ich mich erst einmal gewöhnen musste, der aber für das Lesealter ab 12 Jahren auf jeden Fall passt. Stellenweise war mir alles etwas zu viel umschrieben und ich hätte Tim gerne ein wenig angeschubst. Es geschieht auch eigentlich nicht viel aufregendes und doch ist es fesselnd. Man erlebt eine gewisse Zeit mit Tim. Sein Leben mit Behinderung. Sein Verliebtsein und auch sein Verhältnis zu seinen Freunden. Man begleitet ihn auf eine Party und erlebt seine Zerrissenheit zwischen einem Freund und einem Mädchen. Er will helfen und macht alles ihm mögliches. Dabei ist er ganz uneigennützig. Die Geschichte zeigt auf das man auch mit Handicap etwas Wert ist. Das Freundschaft unheimlich wichtig ist und auch das jeder sein Päckchen zu tragen hat. Ich finde dieses Buch gut für Jungen und auch für Mädchen wobei ich es für Jungen bevorzugt kaufen würde. Das Ende ist nicht unbedingt das was ich mir für den Protagonisten gewünscht hätte und doch ist es zufriedenstellend. Mein Fazit: Eine Geschichte an dem sich manch ein Kinder oder Jugendlicher ein Beispiel nehmen sollte.

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