Martin Gülich Entschuldigen ist nicht mein Ding

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Inhaltsangabe zu „Entschuldigen ist nicht mein Ding“ von Martin Gülich

Blöder hätte es für Seb nicht kommen können! Während seine Freunde in den Sommerferien an coole Orte reisen, muss er seine Mutter in die Kur begleiten ausgerechnet auf eine total langweilige Ostseeinsel. Doch zwischen den öden Strandtouristen und Kurgästen auf der Insel sticht Eine heraus: Kim. Das eigenwillige Mädchen ist so gar nicht wie die anderen, die er kennt. Und gerade das gefällt Seb an Kim. Jedoch wird ihm mit Kim an seiner Seite schnell klar: Anderssein hat immer seinen Preis ...

Sehr empfehlenswerte nicht-alltägliche Geschichte für Leser ab 12. Authentische Protagonisten agieren realitätsnah und nicht nach Schema F.

— Leschen

Gute Geschichte für Kinder und Jugendliche der leider ein wenig die Tiefgründigkeit für Erwachsene fehlt.

— Steph86

Sommerurlaub auf der Insel - allein mit der Mutter. Für Sebastian eher ein Albtraum...doch dann wird es noch schön. Tolles Feeling!

— Verena-Julia

Ein kleiner Sommerroman mit X-Factor

— AnnaSalvatore

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Auch wenn man sich am anfang erst ein bisschen reinlesen musste ;)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein guter Jugendroman, der dass gewisse ETWAS hat!!!!

— SchwarzeRose

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  • Leserunde zu "Entschuldigen ist nicht mein Ding" von Martin Gülich

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Thienemann_Verlag

    Blöder hätte es für Seb nicht kommen können! Während seine Freunde in den Sommerferien an coole Orte reisen, muss er seine Mutter in die Kur begleiten – ausgerechnet auf eine total langweilige Ostseeinsel. Doch zwischen den öden Strandtouristen und Kurgästen auf der Insel sticht Eine heraus: Kim. Das eigenwillige Mädchen ist so gar nicht wie die anderen, die er kennt. Und gerade das gefällt Seb an Kim. Jedoch wird ihm mit Kim an seiner Seite schnell klar: Anderssein hat immer seinen Preis ... Zur Leseprobe Wer wissen möchte, welchen Preis das Anderssein auf sich hat und wie es mit Seb und Kim weitergeht, kann eines von zehn Büchern gewinnen! Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt uns einfach bis zum 26.02.2015 welche Ostseeinsel ihr gerne mal bereisen würdet!

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  • Ein Albtraum mit Happy End?

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Verena-Julia

    17. May 2015 um 18:21

    Der fünfzehnjährige Seb könnte glücklicher nicht sein: endlich Sommerferien. Keine Schule und in aller Ruhe Freunde treffen. Doch seine Mutter hat da ganz andere Pläne. Sie muss zur Kur und Seb soll sie begleiten, schließlich ist er erst fünfzehn und kann nicht die ganze Zeit alleine zu Hause bleiben. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, geht es ausgerechnet auch noch auf eine total langweilige Ostseeinsel. Seb hält es tagsüber in der Kurklinik seiner Mutter nicht aus und zieht sich so oft es geht an den Strand oder in die Dünen zurück. Er beobachtet die öden Touristen am Strand und Einheimischen. Bei seinen Beobachtungen sticht ein Mädchen heraus: Kim. Sie ist ganz anders wie die anderen und scherrt sich nicht darum, was andere Leute sagen. Und genau diese Andersartigkeit fasziniert Seb und er versucht sie ein bisschen näher kennenzulernen. Doch Kim ist eben anders und auch das Kennenlernen und die gemeinsame Zeit gestaltet sich anders als gedacht. Wird Seb mit Kim seine Zeit auf der Ostseeinsel doch noch genießen können? Ich liebe Geschichten, die am Meer spielen. Am liebsten auf einer Insel - egal, ob Nord- oder Ostsee. "Entschuldigen ist nicht mein Ding" von Martin Gülich reiht sich jedoch nicht wie viele andere Jugendbücher und Romane in die Riege der lockerflockeren Sommerbücher ein. Es fällt ein bisschen aus dem Rahmen, denn es ist tatsächlich anders. Sebastian, normalerweise nur Seb genannt, steht an einem schwierigen Punkt in seinem Leben. Mitten in der Pubertät ist er auf der Suche nach sich selbst, will seinen Körper und das andere Geschlecht kennenlernen, endlich ein Mädchen küssen und vielleicht sogar auch Sex haben. Mit seinen Mitschülern steht er ständig im Konkurrenzkampf und auch er will endlich "Erfolge" berichten. Er hat sich vorgestellt, dass er den Urlaub nutzen kann, solche "Erfolge" zu sammeln. Doch dann läuft ihm Kim über den Weg. Sehr eindrucksvoll und ausdrucksstark ist beschrieben, wie es in ihm aussieht, was ihn beschäftigt. Als Leser kann man wunderbar in seinen Kopf gucken, denn er erzählt seine Geschichte aus der Ich-Perspektive. Man fiebert und leidet mit ihm mit. Macht sich Sorgen, wenn er etwas tut, was er nicht tun sollte. Ein tolles Jugendbuch, dass sich mit der ersten Verliebtheit, Freundschaft, Probleme, der Pubertät und den manchmal nervigen Eltern auseinandersetzt. Mit hohem Wiedererkennungswert der eigenen Gefühle und Gedanken. Angenehmer und flüssiger Schreibstil - kurz um: ein kurzer Ausflug auf eine Ostseeinsel, wo ein Junge seinen Sommer ganz anders erlebt, wie er es vorher gedacht hatte.

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  • In Ruhe und Stille verschleppter Teenager, der von einem Wirbelsturm namens Kim heimgesucht wird

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Leschen

    19. April 2015 um 22:59

    Plötzlich "betritt" sie die Ferienroutine von Sebastian, um ihn kurz darauf stehen zu lassen. Entschuldigen ist wahrlich nicht ihr Ding. Unvermittelt und schroff kommt sie daher. Und auch sonst entspricht Kim in keinerlei Weise Sebastians (Seb) Vorstellung einer Kandidatin für den ersten Zungenkuss. Zuvor hat er zwei langweilige Wochen auf der Ostseeinsel damit verbracht in den Dünen zu liegen, und Musik hörend den Himmel zu betrachten. Auf der Insel mit einer überdurchschnittlich großen Dichte von Menschen 40+ und Menschen unter 10 Jahren. Eine Insel, die nur mit der Fähre zu erreichen ist, und auf der mit zwei Busstrecken kein reger Verkehr herrscht. Das Alles bedeutet für den Teenager Sebastian Langeweile, Sandburgen bauende Touristenfamilien, flanierende Senioren, die sich an der breiten Auswahl an Fischbuden erfreuen und "Ruhe". Doch wer will als Teenager Ruhe und Langsamkeit, wenn er das Leben in einer Stadt gewohnt ist? Und wer hat ihn hierher verschleppt? Seine alleinerziehende Mutter, die hier vier endlose Wochen eine Kur macht. Noch dazu, schwebt das Damokles-Schwert Kur-Verlängerung um weitere 2 Wochen über Sebastians Kopf. Und Sebastian hat noch nie einen Zungenkuss bekommen! Doch nun zu dem ersten Tag in der dritten Ferienwoche, als Seb in der gefühlten Eintönigkeit der Dünen IHR begegnet. "Plötzlich stand das Mädchen neben mir. Sie verharrte einen Moment und schien meinen Blicken zu folgen, dann warf sie sich unvermittelt in den Sand und rollte schon im nächsten Moment stumm die Düne hinunter...unten angekommen..., stand sie genauso stumm auf und ging,..., davon. Ich sah ihr nach, verfolgte jeden Einzelnen ihrer Schritte,..., und als sie sich überraschend noch einmal zu mir umdrehte, fühlte ich mich ertappt." Meinung Schnell bin ich eingetaucht in die Erzählungen des Zwangsurlaubers im langweiligen insularen Nirgendwo. Sebastians Geschichte spricht jugendliche Leser beider Geschlechter sowohl sprachlich als auch inhaltlich-erzählerisch an. Denn die Sprache ist nicht literarisch, nicht zwanghaft auf Jugendhaft getrimmt. Der Autor Martin Gülich erzählt von den Gedanken und Erlebnissen eines pubertierenden Jungen, der gelangweilt, genervt und auf der Suche nach der Akzeptanz seiner Freunde ist. Bis Kim in sein Leben tritt, einem Wirbelsturm gleich, besonders wenn man die Gleichförmigkeit seiner Dünentage im Verhältnis dazu sieht. Um die Akzeptanz und Selbstbestätigung seiner Freunde, die gerade im europäischen Süden ihre Ferienzeit verbringen, gleichermaßen zu erlangen, muss er mehrere Mädchen mit Zunge küssen und natürlich nach den Ferien sexuelle Erfahrungen gemacht haben. Oder - will er es sich nur nicht eingestehen - ist er sogar auf der Suche nach der ersten Liebe? Die Sprache gefällt mir, denn sie ist authentisch in den Kopf und in den Mund des Jugendlichen gelegt. Sie ist emotional-geradlinig. Denn Jungen auf dem Weg zum Erwachsenen steht es nicht zu, melodramatisch, hysterisch oder gar jammervoll zu sein! ;0) So sind die Worte, Formulierungen und Sätze des Ich-Erzählers ohne Schnörkel und Pathos. Gülich versucht die Waage zu halten zwischen den vielfältigen Gefühlen, denen Seb (Sebastian) ausgesetzt ist, und gleitet weder in aggressive noch in rührselige Gedanken und Gespräche rüber. Hauptprotagonist Seb ist ein gegenüber Mädchen verunsicherter Junge, der einiges vom erwachsenen Leben bereits kennt. Denn er ist auch der verständnisvolle Seelsorger, gar Seelenpfleger, Seelentröster seiner Mutter, die fortwährend emotional Achterbahn fährt und ihren Sohn ohne Vorwarnung in ihr jeweiliges Gefühlsleben hineinzieht. Bei der Mutter des Jungen frage ich mich, - und das werden sich auch die jugendlichen Leser fragen: Ist die Mutter je psychisch stabil gewesen? Hat sie ihre Asthma-Erkrankung oder ihre instabile Psyche auf die Ostseeinsel gebracht? Und dann kommt Kim in Sebs Leben. Die zweite Hauptprotagonistin ist ein Mädchen, welches Seb überrascht, ihn erschreckt, sogar durch ihr Handeln ängstigt. Und doch kann er sich vor ihr nicht entziehen. Mehrere Tage braucht Sebastian, um sich klar zu werden, was ihn zu ihr zieht? Die Langeweile auf der Insel oder die mutige, unerschrockene Persönlichkeit von Kim, die Dinge tut und sagt, die sich Sebastian nicht traut zu tun oder zu sagen? Kim - ist so wunderbar nicht einschätzbar, keine flache Protagonistin, sondern eine Protagonistin, bei der ich mich frage, will ich sie wirklich besser kennenlernen oder lieber nicht. Kim polarisiert ihr Gegenüber. Auch Sebastian schwankt noch, wie er sie in sein Leben lassen will. Eines kann ich sagen - ohne zu viel zu verraten - Sebastians Blick auf sein Leben, seine Wünsche verändern sich. Bewusst wird ihm das nicht so unbedingt. Doch seine vorgefassten Ziele verlieren an Wichtigkeit. Es gefällt mir gut, dass hier der Hauptprotagonist männlich ist, und uns die die Komplexität beim Heranwachsen am BEISPIEL seiner Person zeigt. Sebastian ist ein vielschichtiger Hauptprotagonist, der den Leser ehrlich unverblümt als Ich-Erzähler an seinem Leben teilhaben lässt. Natürlich nur solange, wie es ihm bewusst ist, was er so tut und denkt. Er ist kein Held - kein Everybody-Darling - kein Gewinnertyp aber auch kein Loser, sondern er ist, um eine altmodische Wortwahl weiter zu führen, ein Junge von Nebenan. Eine realistische Figur. Ein Junge, mit dem man mit fiebern kann, mit dem man sich als Leser ärgert über das Verhalten seiner Ich-bezogenen Mutter. Ein Protagonist, der sehr sehr viele reale und lebendige Vorbilder hat. Mit einem nachhaltig in Erinnerung bleibenden wahrlich offenen Ende lässt der Autor seine Geschichte auf den letzten Seiten zu Ende gehen. Als ich die letzte Buchseite umklappte, fragte ich mich laut, und was kommt jetzt? Wird die Geschichte weiter erzählt? Oder ist gerade diese für mich als Leser gefühlt nicht abgeschlossene Geschichte, so bewusst gewollt vom Autor? Man könnte es meinen, denn so bleibt sie mir als Leser länger im Gedächtnis. Also ich kann nur sagen, eine Fortsetzung würde ich gerne lesen: Denn die Geschichte von Kim ist für mich noch nicht zu Ende erzählt und auch Sebastians Kleinfamilie und seine Kumpels zu Hause bieten Potential für eine Fortsetzung. Und dann sind da noch Kim und Sebastian ' Freunde oder mehr? Fazit Ich kann diese Jugendgeschichte für Leser beider Geschlechter ab 12 Jahren zu empfehlen. Der Autor erzählt eine nicht-alltägliche und doch für den jugendlichen Leser nachvollziehbare Geschichte, die authentische Protagonisten realitätsnah und nicht nach Schema F agieren lässt.

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  • "Entschuldigen ist nicht mein Ding"

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Steph86

    27. March 2015 um 19:41

    "Entschuldigen ist nicht mein Ding" ist ein jugendliterarisches Buch von Martin Gülich und ist 2015 im Thienemann Verlag erschienen. Der 15jährige Sebastian muss seine Sommerferien mit seiner Mutter an der Ostsee verbringen. "Blöd gelaufen!" könnte man denken. Aber schwer gefehlt. Er hat wohl die spannendsten Ferien seines jungen Lebens. Dies liegt nicht zu letzt an der Bekanntschaft zu Kim. Sie ist, nach seiner egoistischen Mutter, wohl die erste Frau, die einen großen Einfluss auf sein Handeln und Denken hat. Durch seinen einfachen Schreibstil, lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen. Man kann sich leicht in die handelnden Personen, vor allem den "Ich- Erzähler" Sebastian hineinversetzen. Auch die anderen Charaktere (Kim, Karl, Sebs Mutter) sind herausragend herausgearbeitet. Leider ist für mich der Einstieg in die Geschichte sehr schwierig gewesen und das Mitfühlen der Handlung setzte erst in den folgenden Kapiteln ein. Auch mit dem offenen Ende habe ICH als Leser so meine Probleme. Im Normalfall stört mich ein solches nicht, allerdings sich mir bei diesem Ende zu viele Dinge offen geblieben. An einigen Stellen des Buches gelingt es dem Autor jedoch seine Leser in tiefgründigere Gedankenspiele zu versetzen. An sich ein schönes Jugendbuch. Meiner Meinung nach auch nur für diese Zielgruppe geeignet.

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  • Toller Jugendroman, der Lust auf Sommer macht

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    AnnaSalvatore

    21. March 2015 um 05:09

    Vom Buch hatte ich gar nicht so viel erwartet, aber es hat mich dann wirklich überrascht. Die recht wenigen Seiten waren sehr schnell durch, und die Geschichte hat einen kleinen, feinen "X-Factor". Schreibstil: Der Schreibstil ist leicht und erfrischend und trägt einen durch das Buch, man bemerkt wirklich nicht, wie die Seiten verfliegen. Der Autor hat eine sehr realistische Geschichte erschaffen, was ich ja bei Büchern LIEBE. Z. B. war der Erzähler nicht scheu von seinen gefühlt unzähligen Ständern zu berichten. Ich finde sowas toll bei Büchern, nicht etwa weil ich pervers bin^^, sondern es die Charaktere nicht so ideal und perfekt erscheinen lässt, was mir ziemlich häufig (leider) so vorkommt. Inhalt: Die Geschichte fand ich ziemlich süß, der gelangweilte Teenie-Junge, der sich in das komische Inselmädchen verliebt. So viel mehr gibt's nicht zu sagen :D Charaktere: Seb: Er war mir nicht gleich sympathisch, ist erst 15 und denkt beinahe ausschließlich an Mädchen. Doch irgendein Teil meines Buchherzens hat er für sich eingenommen, vielleicht da seine Romanze mit Kim echt süß war und dass er sich durch sie etwas geändert hat.:) Kim: Sie hat mir ziemlich gut gefallen, ich mag ihre rebellische Art und wie sie vor allem Anfang mit Sebastian spielt. Man erkennt aber auch ihre weiche, verletzliche Seite, als es um Karl geht. Sebs Mutter: Die Frau ... Sie schleppt ihren Sohn mit zur Kur und labert ihn dann mit ihrem Flirts voll und ist oft weg zum f***en. Obwohl so gut wie alles gegen sie spricht, hat sie etwas :D Schwer zu erklären. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine perfekte, kleine Jugendlektüre, die mich in den Sommer versetzt hat. Klare Leseempfehlung zum Entspannen und zum "Im-Sommer-sein". Rezi auf meinem Blog <3 http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2015/03/rezension-entschuldigen-ist-nicht-mein.html

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  • Ein etwas anderer Urlaub

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2015 um 20:05

    Dieser Sommer hätte für Seb so toll sein können. Ferien mit Freunden an einem coolen Ort - wäre da nicht seine Mutter gewesen die ausgerechnet eine Kur auf einer langweiligen Ostseeinsel machen musste. Doch als Seb Kim kennen lernt wendet sich das Blatt. Denn Kim ist ganz anders als die anderen Mädchen, unsüß und eigenwillig. Doch Seb hat eins gelernt: Anders sein hat immer seinen Preis... Die Geschichte wird von dem 16-jährigen Seb aus der Ich-perspektive erzählt. So werden besonders seine Gedanke, Gefühle und Wahrnehmungen gegenüber den anderen Charakteren deutlich. Am Anfang braucht es etwas Zeit um sich in die Geschichte herein zulesen und zu erfahren wie die Charaktere ticken. Da haben wir Sebs Mutter, deren Name hier nicht genannt wird. Sie hat starke Stimmungsschwankungen und immer einen neuen Freund an der Backe. Sie zeigt sich sehr von Sebastian, ihrem einzigen Kind, abhängig und ich glaube ohne ihn hätte sie schon längst den Boden unter den Füßen verloren. Dann wäre da noch Kim, das eigenwillige Mädchen mit den Reichen Eltern die sie einfach in ein Elite-Internat abgeschoben haben. Von außen wirkt sie etwas kratzbürstig, energiegeladen und verschlossen, doch mit der Zeit als Seb sie besser kennenlernt, merkt er dass sie in ihrem Internat auch nur dazugehören will und mit ihrer Art nicht überall gut ankommt. Obwohl manche Teile der Geschichte sehr klischeehaft oder voraussehbar sind und man den Tod von Karl und Liebe zwischen Seb und Kim schon erahnen konnte, hat das Buch mich dennoch überrascht. Es war zum Teil sehr tiefsinnig und völlig anderes als andere Jugendbücher die man so kennt. Wenn man erst mal mit den Charakteren warm geworden ist, hat man sie ins Herz geschlossen. Außerdem lässt das Buch sehr viel Freiraum für eigene Vorstellungen und Gedanken, was ich sehr gut finde.  

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  • Tiefgründiger als der Klappentext vermuten lässt

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    ChrischiD

    20. March 2015 um 15:37

    Während seine Freunde die interessantesten und exotischsten Orte besuchen, muss Seb die Sommerferien mit seiner Mutter auf einer langweiligen Ostseeinsel verbringen. Da sie dort auf Grund ihres Asthmas diverse Therapien wahrnehmen muss, hat Seb Zeit für sich und zum Erkunden der Umgebung. Dabei trifft er auf Kim, die so ganz und gar anders ist als die anderen Insulaner. Die Annäherung der beiden Jugendlichen gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht... Da Seb seine Geschichte aus der Ich-Perspektive schildert, fällt es leicht, sich in seine Situation hinein zu versetzen. Auch wenn es den Anschein macht, als übertreibe er das ein oder andere Mal, kann man doch nachvollziehen wie er sich fühlen muss und dass er sich durchaus etwas besseres vorstellen kann als mit seiner Mutter in Kur zu fahren. Selbst wenn seine Darstellungen an der ein oder anderen Stelle etwas überzogen erscheinen, so versteht man ihn immer mehr, je näher man seine Mutter kennenlernt. Sicherlich kann man auch ihr Verhalten in Teilen nachvollziehen, dass sich ihr Sohn jedoch immer weiter distanziert ist ebenfalls absolut verständlich. Gemeinsam mit Seb erkundet man also die Insel, die eigentlich gar nicht so schrecklich ist. Auch wenn er immer wieder versucht dies in seinen Beschreibungen einfließen zu lassen, spürt man doch, dass er gar nicht so negativ denkt wie er es gerne darstellt. Vor allem nicht, als Kim in sein Leben tritt. Zusammen machen beide Persönlichkeiten eine Wendung durch, die so vermutlich nie stattgefunden hätte, wären sie sich nicht begegnet. Sie haben beide ihre Probleme, sind sich aber andererseits auch eine enorme Stütze, müssen dies nur noch in aller Deutlichkeit begreifen. „Entschuldigen ist nicht mein Ding“ ist um einiges tiefgründiger als man auf Grund der Inhaltsangabe möglicherweise denken mag. Auch liegt hier noch einiges an Potential, um die Geschichte weiter zu erzählen, denn es wird zwar vieles beantwortet, ein bißchen offen ist das Ende dennoch, hier kann man der Fantasie einfach freien Lauf lassen.

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  • Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2015 um 09:27

    Es sind Sommerferien. Seb muss seine asthmakranke, alleinerziehende Mutter zur Kur auf eine Ostseeinsel begleiten. Davon ist er überhaupt nicht begeistert, da seine Freunde tolle Reiseziele haben. Er befürchtet schon, vor Langeweile einzugehen, da trifft er am Strand die unkonventionelle Kim. Mit ihr lernt er ganz andere Seiten des Lebens kennen, als er sie bisher erlebt hat... Die Geschichte wird aus Sicht des 16 jährigen Seb in Ich- Form erzählt. Das finde ich sehr gut, so kann man sich als Leser viel besser in seine Denkweise und Probleme hineinversetzen. Durch seine lockere, klare Sprache ist das Buch sehr kurzweilig zu lesen. Die Sorgen und Nöte, die Jugendliche in diesem Alter haben, werden hier perfekt in die Handlung eingeflochten. Dabei kommt auch das nicht immer rücksichtsvolle Verhalten von Eltern zur Sprache. Das finde ich prima. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, die Handlungsorte auf der Insel kann man sich super vorstellen. Ich konnte Seb und Kim am Strand bildlich vor mir sehen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es macht Freude es zu lesen, vor allem auch deshalb, weil es so realitätsnah ist. Klasse!

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  • Kururlaub mit Kim

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    erdbeerliebe.

    19. March 2015 um 00:45

    Kururlaub. Mit seiner Mutter. Vier Wochen lang. Sebastian muss in der Hölle gelandet sein. Einer sehr sandigen, strandbefüllten und öden Hölle in der er nichts tun kann, außer sich in den Dünen die Stöpsel seines mp3Players in die Ohren zu schieben und in der Sonne zu dösen.. von wegen Miezen aufreizen, wie seine Kumpels es in der Türkei und an anderen Urlaubsorten tun können! Hier gibt es nur Reha, Sand und - Kim, die eines Tages urplötzlich vor ihm steht und zu ihm herunter schaut. Kim, die ganz und gar nicht der Typ zum anbaggern ist, mit der sich Sebastian, kurz "Seb", jedoch erstaunlich gut versteht und von der er lernt, dass 'Anders' sein auch andersgut sein kann. Der Schreibstil des Buches ist einfach, aber flüssig zu lesen und sehr charakterstark. Ich hatte keine Probleme mich in Sebastian, den pubertierenden 16 jährigen Jungen, der noch an seiner egoistischen Mutter verzweifelt, hinzuversetzen, noch ihn NICHT zu mögen. Auch Kim, ganz das Gegenteil von Sebastian, ist liebenswert und irgendwie realistisch. Letztendlich ist es auch das, was mich an diesem Buch so geherzwärmt hat: Ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte der beiden so, wie sie hier festgehalten ist, wirklich an einer der vielen Ostseeküsten oder Inseln geschehen ist / kann oder könnte. Kims und Sebastians Erzählung hat mich durch wenige Stilmittel bewegt und gerührt und es freut mich, dass hinter so einer einfachen Beschreibung, so große Worte gesteckt haben.

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  • Einmal ist immer das erste mal

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    MelliSt13

    16. March 2015 um 08:16

    Ein Jugendbuch, was einen kurzen Einblick in das Leben von Sebastian(genannt Seb), Kim und Sebs Mutter darstellt. Seb ist mit seiner Mutter auf irgendeiner Insel an der Ostsee gelandet, denn Sebs Mutter hat Asthma und befindet sich hier auf Kur. Sie wohnen in einer kleinen netten Pension. Während Sebs Mutter sich auf ihre Anwendungen und ihre Therapeuten konzentriert, verfällt Seb der etwas andern Kim. Sie hat Dreadlocks, bekommt 500,-€ Taschengeld im Monat und besucht den Obdachlosen in seiner Hütte am Strand. Doch eines Tages wird alles anders,Karl wird verprügelt und verschwindet kurz danach und die Polizei möchte nichts unternehmen...   Alles in allem ist dieses Buch gut und schnell zu lesen, hinterlässt aber einen eher bedrückendes Gefühl. Jeder ist um einige Erfahrungen leichter und jeder merkt, das das Leben nicht immer in geraden Bahnen läuft. Erschreckend fand ich das Verhalten der Mutter...sie ist nicht fähig eine feste Beziehung einzugehen und das Verhältnis zu ihrem Sohn ist eher Partnerschaftlich, als "Mutter/Sohn"...schon erschreckend, wie viel Kummer und Gedankendruck auf Seb liegt. Gut verfasst und nicht zu sehr ins Detail gehend und lässt einem noch Gedankenfreiheit, um sich bestimmte Situationen selbst auszuschmücken.

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  • Bestimmt nicht nur eine Kurzurlaubliebe

    Entschuldigen ist nicht mein Ding

    SchwarzeRose

    11. March 2015 um 20:17

    "Entschuldigen ist nicht mein Ding" ist eine kurzweilige Story, wo man nicht viele Worte braucht. Seb erscheint im ersten Moment wie ein Aufreißertyp, doch da kann man sich täuschen. Und Kim ist auch nicht die, die sie zu sein vorgibt. Auch die Liebe kommt in "Entschuldigen ist nicht mein Ding" zu kurz.

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