Neuer Beitrag

Thienemann_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Blöder hätte es für Seb nicht kommen können! Während seine Freunde in den Sommerferien an coole Orte reisen, muss er seine Mutter in die Kur begleiten – ausgerechnet auf eine total langweilige Ostseeinsel. Doch zwischen den öden Strandtouristen und Kurgästen auf der Insel sticht Eine heraus: Kim. Das eigenwillige Mädchen ist so gar nicht wie die anderen, die er kennt. Und gerade das gefällt Seb an Kim. Jedoch wird ihm mit Kim an seiner Seite schnell klar: Anderssein hat immer seinen Preis ...

Zur Leseprobe

Wer wissen möchte, welchen Preis das Anderssein auf sich hat und wie es mit Seb und Kim weitergeht, kann eines von zehn Büchern gewinnen!

Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt uns einfach bis zum 26.02.2015 welche Ostseeinsel ihr gerne mal bereisen würdet!


Autor: Martin Gülich
Buch: Entschuldigen ist nicht mein Ding

Shadowtea

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich wollte schon immer mal auf Rügen. Spätestens, als mir meine beste Freundin von ihrem Urlaub erzählt hat, so richtig.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich an der Lesefunde teilnehmen darf.

Lie01

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich würde mich auch gerne bewerben, da dieses Buch sehr schön klingt:)
Hoffentlich bin ich eine der glücklichen GewinnerInnen:D
LG
Lie01

Beiträge danach
145 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Steph86

vor 2 Jahren

Kapitel "Indianer" bis Ende
Beitrag einblenden

Ich finde es bleiben am Ende ganz schön viele Fragen offen. Was ich einerseits gut finde, weil es die Phantasie anregt und andererseits ist mir das Ende hier doch ein bisschen zu offen.

Für mich stellen sich einfach zu viele Fragen: Woran ist Karl gestorben? Wem hat er denn da eigentlich Geld geschickt (ich weiß das es seine "Familie" ist) und warum hatte er keinen Kontakt? War es wirklich nur eine Sommerromanze? usw.

Ich habe mich mit dem Anfang des Buches schwer getan. War von der Mitte doch sehr begeistert und bin doch ein wenig ernüchtert vom Ende. Ich versuche mein Fazit/Rezension noch heute Abend zu schreiben, wo die Eindrücke noch frisch sind.

Steph86

vor 2 Jahren

Fazit

Ich möchte mich nochmals für die Auslosung bedanken. Mein Fazit in meiner Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-G%C3%BClich/Entschuldigen-ist-nicht-mein-Ding-1129240825-w/rezension/1140900038/

Leschen

vor 2 Jahren

Kapitel "Ankunft" bis Kapitel "Karl"
Beitrag einblenden

Entschuldigen ist mein Ding, aber keine lange Geschichte. Es tut mir leid, der neue Job und u.a. andere beruflich zu organisierende Dinge haben mich vom Lesen abgehalten. Nun bin ich dabei.

Und kann schon mal schreiben. Ich bin mittendrin. Grübele noch ein wenig, welche Ostseeinsel es ist, wo dieses Jugendbuch spielt. Aber sonst schon eingetaucht in die - ich würde sagen - jugendliche Leser sprachlich und inhaltlich-erzählerisch ansprechende Geschichte. Denn die Sprache ist nicht literarisch, nicht zwanghaft auf Jugendhaft getrimmt, sie erzählt von den Gedanken eines pubertierenden Jungen auf, der gelangweilt, genervt und auf der Suche nach der Akzeptanz seiner Freunde ist. Um diese Akzeptanz und Selbstbestätigung gleichermaßen zu erlangen, bedeutet es, er ist auf der Suche nach den Küssen mit bisher unbekannten Mädchen, nach dem ersten Sex - oder doch - will er es sich nur nicht eingestehen - auf der Suche nach der ersten Liebe...?
Die Sprache gefällt mir, sie ist authentisch in den Kopf und in den Mund des Jugendlichen gelegt, sie ist emotional-geradlinig, keine Schnörkel, sie versucht die Waage zu halten zwischen den vielfältigen Gefühlen, die Seb - Sebastian - ausgesetzt ist, und gleitet weder in aggressive noch in rührselige Gedanken und Gespräche rüber.
Ein gegenüber Mädchen verunsicherter Junge, der einiges vom Leben bereits kennt - ist er nicht auch der verständliche Seelsorger, gar Seelenpfleger seiner Mutter, die fortwährend emotional Achterbahn fährt und ihren Sohn ohne Vorwarnung in ihr jeweiliges Gefühlsleben hineinzieht. Ich frage mich, ist die Mutter nicht psychisch gesehen so was von instabil, fast schon auf dem Weg sich selber von ihrem Selbst wegzubewegen, sich Selber nicht mehr finden zu können?

Und dann kommt Kim in sein Leben - sie ist ein Wirbelsturm und die Achterbahnfahrt in einer Person. Ein Mädchen, welches ihn überrascht, erschreckt, ängstigt was sie tut (Klauen, über dem Abgrund "balancieren") und vor der er sich nicht entziehen kann. Doch was ist es, was ihn zu ihr zieht? Ist es die Langeweile auf einer Insel mit fast nur Bewohnern, Besuchern 40+, der er sich entziehen will? Oder ist es diese Persönlichkeit von Kim, die all das tut, was sich Seb nicht traut, Situationen, in denen er wie ein rationaler Erwachsener handelt und wo ihr egal ist, was Andere über sie denken. Also, ist es der Wunsch so wie Kim zu sein, was ihn gerne und entspannt mit ihr Zeit verbringen lässt?

Leschen

vor 2 Jahren

Kapitel "Korrektur!" bis Kapitel "Gründe"
Beitrag einblenden

Weiterhin ist Sebs gefühlt eintöniges Leben in den ersten beiden Kur-Wochen durch das nie vorauszusehende Auftauchen von Kim das Gegenteil von Langweilig. Sebastians Blick auf sein Leben, seine Wünsche verändern sich, bewusst wird ihm das nicht so unbedingt, doch seine Ziele (Zungenküsse, Sex) verlieren an Wichtigkeit. Das Ranking mit seinen Freunden wird für ihn belangloser.

Es gefällt mir gut, dass hier der Hauptprotagonist männlich ist, und uns die die Komplexität beim Heranwachsen am BEISPIEL seiner Person zeigt. Sebastian ist ein vielschichtiger Hauptprotagonist, der den Leser ehrlich unverblümt als Ich-Erzähler an seinem Leben teilhaben lässt. Natürlich nur solange, es ihm bewusst ist, was er so tut und denkt. Er ist kein Held - kein Everybody-Darling - kein Gewinnertyp aber auch kein Loser ...., sondern er ist, um eine altmodische Wortwahl weiter zu führen, ein Junge von Nebenan. Eine realistische Figur.
Ein Junge, mit dem man mit fiebern kann, mit dem man sich als Leser ärgert über das Verhalten seiner Ich-bezogenen Mutter. Ein Protagonist, der sehr sehr viele reale und lebendige Vorbilder hat.

Kim - ist so wunderbar nicht einschätzbar, keine flache Protagonistin, sondern eine Protagonistin, bei der ich mich frage, will ich sie wirklich besser kennenlernen oder lieber nicht. Auch Sebastian schwankt noch, wie er sie in sein Leben lassen will.

Die Einwortlangen, ausdrucksstarken (wenn man das Kapitel kennt) Kapitelüberschriften finde ich passend und stimmig zum Inhalt des Kapitels. Und sie besticht genauso wie beim Buchtitel durch schnörkellose Geradlinigkeit. Denn hier geht es um die Story, und da würde eine verschnörkelte Schrift, emotionsgeladene Überschriften stören und von der eigentlichen Message des Buches ablenken und auch die männlichen Leser abschrecken.

Leschen

vor 2 Jahren

Kapitel "Indianer" bis Ende
Beitrag einblenden

Ein wahrlich offenes Ende, und spannende und ereignisreiche Schlussszenen. Als ich die letzte Buchseite eben umklappte, fragte ich mich laut, und was kommt jetzt? Wird die Geschichte weiter erzählt oder ist es gerade diese gefühlt nicht abgeschlossene Geschichte so gewollt? Klar, so bleibt sie mir als Leser länger im Gedächtnis. So wie Filme ohne Happy-End mit traurigem oder sehr nachdenklichem Ausklang.
Als ich kann nur sagen, eine Fortsetzung würde ich von meiner Seite gerne lesen, die Geschichte von Kim ist für mich noch nicht zu Ende erzählt und auch Sebastians Kleinfamilie und seine Kumpels zu Hause bieten Potential für eine neue Fortsetzung. Und gemeinsam - Kim und Sebastian - ich weiß nicht, so sprunghaft u überraschend und nicht einschätzbar Kim ist, so überraschend und nicht vorhersehbar kam ihre Offenbarung ihrer Gefühle. Nicht, aus der luft gegriffen, nicht, dass man als Leser vorher dachte, die will nichts von Seb. Nein, es ist, dass es bei ihr länger dauert, bis er was bewusst wird, bis sie sich etwas eingesteht, bis sie Gefühle zeigt (Tränen beim Tod von Karl).

Die Figur des Karls lernt der Leser nur ansatzweise kennen, vieles offenbart sich erst nach seinem Ableben. Doch seine Art zu leben, sein Wünsche und Träume sind für mich gut erzählt worden. Er bleibt mir nicht fremd, auch wenn ich so nicht leben möchte, so konnte ich seine Lebensweise nachvollziehen.
Auch der Anschlag auf Karl - das Aufnahmeritual im Internat (hatte sowieso an den Jungen gedacht, den das Mädel eifersüchtig machen wollte) - birgt noch einen Erzählstrang mit Ecken und KAnten.

So wie die Hauptprotagonisten Seb und Kim Ecken und Kanten haben, so steht hier Tiefgang den heuchlerischen, Ich-bezogenen Protagonisten gegenüber: Den Leuten im Internat, das Mädchen aus der Cafeteria, der Pommesbude... und der Mutter von Seb, wobei mich diese auch überrascht hat. Sie hat mich dahingehend überrascht, dass sie Sebastian nicht bohrend ausgefragt hat, nicht seine Grübelei als "KInderkram" abgetan hat, sondern ihn ernst genommen hat. Und dass von einer Persönlichkeit, die ihren Sohn als Seelentröster, Psychotherapeut und Ersatz-Lebensgefährten behandelt, der ihr in ihren häufigen schlimmen Zeiten beisteht, und sie unterstützt.

Leschen

vor 2 Jahren

Fazit

Ich war sehr gerne bei dieser Runde. Ich möchte mich nochmal bedanken.

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-G%C3%BClich/Entschuldigen-ist-nicht-mein-Ding-1129240825-w/rezension/1151596844/

Hier schon einmal der Amazonlink:
https://www.amazon.de/review/edit-review?ie=UTF8&asin=3522202120&crEditReview.x=58&crEditReview.y=3&ref_=cm_aya_edit&reviewID=R288FH2TBJ7GOQ&stage=2&store=community#

Verena-Julia

vor 2 Jahren

Fazit
Beitrag einblenden

Aaaah...ich hatte total vergessen, die Rezension abzutippen bzw. zu kopieren aus meinem Worddokument. Aber nun doch endlich. Zwar ziemlich spät...

Es hat mir viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Vielen Dank nocheinmal dafür, denn wahrscheinlich hätte ich es in einer Buchhandlung nicht unbedingt in die Hand genommen.

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-G%C3%BClich/Entschuldigen-ist-nicht-mein-Ding-1129240825-w/rezension/1157133219/

Neuer Beitrag