Martin Geck

 4 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Beethoven, Ludwig van Beethoven und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Geck

Geboren 1936, studierte er Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Münster, Berlin und Kiel. 1962 Dr. phil., 1966 Gründungsredakteur der Richard-Wagner-Gesamtausgabe, 1970 Lektor in einem Schulbuchverlag, nachfolgend Autor zahlreicher Musiklehrwerke, 1974 Privatdozent, 1976 ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Viele Arbeiten zur Geschichte der deutschen Musik im 17., 18. und 19. Jahrhundert. Derzeit ist Martin Geck vor allem in der Bachforschung tätig und Initiator der Dortmunder Bach-Symposien.

Alle Bücher von Martin Geck

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Beethoven

Beethoven

 (4)
Erschienen am 22.09.2017
Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy

 (3)
Erschienen am 02.01.2009
Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven

 (4)
Erschienen am 01.06.2001
Robert Schumann

Robert Schumann

 (3)
Erschienen am 25.06.2012
Wenn der Buckelwal in die Oper geht

Wenn der Buckelwal in die Oper geht

 (2)
Erschienen am 16.02.2009
Mozart

Mozart

 (2)
Erschienen am 01.03.2007
Richard Wagner

Richard Wagner

 (1)
Erschienen am 01.07.2004
Richard Wagner

Richard Wagner

 (1)
Erschienen am 15.06.2015

Neue Rezensionen zu Martin Geck

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Cornelia_Ruoffs avatar

Rezension zu "Beethoven" von Martin Geck

Auf der Suche nach der "unsterblichen Geliebten"!
Cornelia_Ruoffvor 7 Monaten

„BEETHOVEN“ VON MARTIN GECK

2. ZUM INHALT

Martin Geck stellt uns nicht nur den Komponisten Beethoven vor, sondern lässt uns auch einen kleinen Blick auf den Menschen Beethoven werfen, indem er ihn mit seinen Zeitgenossen und deren Beziehung oder was sie mit Beethoven gemeinsam haben zeigt. Auch die  Liebe kommt nicht zu kurz: Zeit seines Lebens war Beethoven auf der Suche nach „der unsterblichen Geliebten“. Gefunden hat er sie nicht. Dafür verrät uns Martin Geck

„die Geschichte des berühmten „Neffenkonflikts““.

Und schon sind wir dabei:

– Was haben Goethe, Hegel und Hölderlin mit Beethoven gemeinsam?
– Oder wer weiß, wer das Orchester geleitet (dirigiert) hat bevor es Beethoven gab?
– Wen hat Hegel gesehen, als er den „Weltgeist“ zu Pferde sah?
– Hat Beethoven bei Bach geklaut?

Das sind nur einige nette Episoden, aus Beethovens Zeit! Aber der Autor lässt uns nicht nur über die Zeitgenossen des großen Komponisten staunen und lächeln, sondern zeigt auch, welch bedeutenden Einfluss und welche Wirkung er und seine Musik auf die nachfolgenden Generationen bis heute, nicht nur im Bereich der Musik, sondern auch der Literatur, Tanz, Malerei, Philosophie und wahrscheinlich noch viele weitere kulturelle Bereich hatte.

Der Leser lernt Furtwängler kennen, der

„sich zeitlebens als ein Dirigent gesehen hat, der nach eigenem Verständnis nicht nur Musik, sondern als Vertreter Beethovens auch die Seelen seiner Zuhörer dirigiert.“

Martin Geck weist den Leser auf den Zusammenhang zwischen Mathematik und Musik hin. Er zeigt uns, dass Harmonie aus Verhältnissen zueinander besteht.

5/5 Punkten

 

3. ICH HABE HIER EINE PLAYLIST ZUSAMMENGESTELLT

mit Künstlern, die im Buch benannt werden. Furtwängler, Leonard Bernstein, Strawinsky, Clara Schumann, Lydia Goehr. 

Viel Spaß!

 Auf meinem Blog findet ihr die Playlist und weitere Links https://schreibblogg.de/beethoven-von-Martin-Geck


4. SPRACHLICHE GESTALTUNG

Martin Geck ist es gelungen ein Buch zusammenzustellen, das Zusammenhänge präzise darstellt und zugleich analysiert und dabei  das Thema so dicht und vollkommen fokussiert schildert, dass kein Wort zu viel ist. Aber das wirklich Beachtliche ist, dass es sich spannender als mancher Roman liest. Das hat richtig Spaß gemacht!

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und selbst schwierigere Sachverhalte werden verständlich dargestellt.

5/5 Punkten

5. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUN

„Beethoven“ von Martin Geck hat 496 Seiten, einen festen Einband und ist am 22.09.2017 unter der ISBN 9783827500861 bei Siedler im Genre Biografien erschienen.

5/5 Punkten

7. FAZIT

Ich freue mich sehr, ich habe durch die Lektüre, neue Buchtipps zu Beethoven bekommen.
Ein Buch in dem Beethovens dritte Sinfonie eine Rolle spielt, ist „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ von Carson McCullers.
Eine Erzählung von Aldous Huxley „Young Archimedes“.
Und ich möchte jetzt nur noch den Rat geben: Lest das Buch über Beethoven. Der war gar nicht so langweilig!

Der Autor entwirrt komplexe Beziehungen und zeigt auch vielen Beethovenkennern noch Neues.

@Siedler: Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar! 

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

Connies Schreibblogg

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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Beethoven" von Martin Geck

Informativ und kurzweilig zu lesen
HEIDIZvor einem Jahr

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten

Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 2 (22. September 2017)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3827500869

ISBN-13: 978-3827500861

Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 4,5 x 22,1 cm

PREIS: 26,00 Euro

 

Extrem anspruchsvoll und erhellend, flüssig und dennoch hochwertig zu lesen und inhaltlich sehr dicht und detailliert Leben und besonders Werk und Wirken Beethovens innerhalb seines Daseins darbietend.

Außerdem hat mir sehr gut gefallen bzw. habe ich mit Interesse gelesen, die Einflüsse der Zeitgenossen auf Beethoven und umgekehrt. Aus dieser Sicht hatte ich die ganze Wirkung Beethovens und seiner Musik noch  nie betrachtet. Man spürt die Werke Beethovens ganz anders, wenn man diese Zusammenhänge bedenkt.

 

Geck lese ich liebend gern, ich habe schon viel von ihm verschlungen - und nun bin ich wieder einmal bestätigt worden, dass der Autor einfach tiefgreifend und sinnvoll schreibt, topp recherchiert und dem Thema auf den Grund gehend betrachtet. Dennoch liest sich der Stoff leicht und flüssig, spannend sogar und dennoch sachlich informativ.

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M

Rezension zu "Beethoven" von Martin Geck

Andersartige, sehr interessante Herangehensweise zum Verständnis von Werk und Person
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Andersartige, sehr interessante Herangehensweise zum Verständnis von Werk und Person

Eine klassische Biographie ist dies in keiner Weise. Ganz anders als gewohnt, aber nicht minder strukturiert (lässt man sich auf seine „Reise“ ein), nähert sich Martin Geck dem Genie Beethoven. Eher indirekt durch eine Vielzahl von Portraits anderer Personen.

Portraits, in denen aber immer wieder deutlich der Bezug zum Werk und zur Person Beethovens hergestellt wird. Als „Vorreiter Ihrer Zeit“ im guten wie schlechten (Napoleon, Rousseau Shakespeare, Wagner und Thomas Mann, um nur einige zu nennen) oder als „im Schatten sich bewegende Begleiter“ Beethovens (wie Franz Schubert oder Frans Liszt) oder als das Werk des Meisters aufnehmende, weitertragende Persönlichkeiten (Romain Rolland, Igor Strawinsky).

So ergibt sich ein während der Lektüre ein dichtes Bild eines eng verwobenen Netzes von Zeitgeschichte, konkreter Atmosphäre und der beherrschenden, großen Ideen der Zeit.

„Bei aller Ausdehnung hat das Beethoven-Universum ein Zentrum, nämlich die Werke“.

„Titanismus“ als Sehnsucht auch (siehe Napoleon politisch, Furtwängler musikalisch). „Festigkeit“ als Lebensthema nicht weniger denkender Menschen jener Zeit und auch für Beethoven von hoher Bedeutung (in der Tradition eines Bach, aber auch, in der frühen Gegenwart als Thema aufgenommen, von Beethoven beeinflusst und doch ganz eigene Wege findend, Glenn Gould. Mit seiner auch Distanz zu Beethoven, aber auch seiner Nähe in der Vielzahl der von ihm interpretierten Stücke).

Wie die Natur bei Beethoven Motiv wird und wie ein Leonard Bernstein als Komponist und Dirigent und ein Tintoretto als Maler dieses „Ur-Thema“ aufnehmen und damit in verschiedene Wechselwirkungen mit Beethovens Werk treten, das liest sich ebenso interessant in den Portraits dieser Personen, wie die „Tollheiten im Umfeld der Eroica“ und andere „bewegende Momente“ für Beethoven, von Beethoven und durch Beethoven.

Mehr und mehr taucht der Leser dabei, von allen Seiten herangeführt, zum Kern der Person Beethovens, seiner inneren Antriebe und seiner musikalischen Umsetzungen hin. Wozu der Reigen von „umfassenden Ideengebäuden der Zeit“ bis hin zum privaten Erlebnis gezogen wird.

So dass eine „exemplarische Schöpfung“, versuchsweise, auch einmal „zum Nabel der Welt“ erklärt werden kann.

„Ich will es….nachtun und auf den folgenden Seiten Beethovens Musik zum Nabel der Welt machen….weil es um eine zutiefst menschliche Schöpfung geht -mit allen Höhenflügen und Verzagtheiten, Kampfesgesten und Friedensbotschaften“.

Ein Anliegen, dass Geck bestens gelingt und gerade durch seine Art der „Annäherung“ von „außerhalb“, was dann zu einem „Innen“ sich zusammenliest, umfassend beim Leser ankommt.

Dadurch gelingt Geck in bester Weise, den Leser nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und mit tieferen Verständnisebenen an Person und Werk heranzuführen, was am Ende einen sehr befriedigten Eindruck nach einer sehr anregenden Lektüre hinterlässt.

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Martin Geck wurde am 19. März 1936 in Witten (Deutschland) geboren.

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