Martin Grzimek Tristan

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Inhaltsangabe zu „Tristan“ von Martin Grzimek

»Ein Tristan für das 21. Jahrhundert.« Deutschlandradio Kultur Als Kind kann er nur überleben, wenn niemand weiß, wer er ist. Als junger Mann reist er auf abenteuerlichen Wegen einmal durchs ganze Abendland. Kaum erwachsen, bestreitet er Ritterkämpfe auf Leben und Tod, besiegt gar einen Drachen und gerät in die Wirren des Machtkampfs zweier verfeindeter Reiche – nicht ahnend, dass er selbst ein potenzieller Erbe ist. Er liebt eine Frau, die er nicht lieben darf, und seine Liebe endet tragisch – mit der Trennung und der Verbannung vom Hof des Königs, auf dessen Thron er einst nachfolgen sollte.

Fantastisch!

— LisaM94
LisaM94

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Umfassender Ritterroman als Jugendbuch

    Tristan
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. September 2014 um 12:57

    Umfassender Ritterroman als Jugendbuch Die alte Sage von Tristan und Isolde findet sich vielfach in Sammlungen von Sagen und Legenden. Mit dem Hauptaugenmerk auf den „Liebestrank“, die tiefe, romantische, „verbotene“ Liebe zwischen Tristan und Isolde, die eigentlich dem alternden König Mark versprochen ist, mitsamt dem Ende der beiden Gräber nebeneinander, von denen sich Rosen erheben und jeweils auf das Grab des Geliebten, der Geliebten sich niedersenken. Ganz und gar nicht alleine mit diesem Schwerpunkt, sondern sehr viel breiter in der Anlage der Erzählung, bietet Martin Grzimek seinen Jugendroman dar. Nicht allein die Liebe zwischen Tristan und Isolde bietet den Mittelpunkt dieses Romans (obwohl diese natürlich vorkommt, später aber erst), sondern in ganz hervorragender, sehr flüssiger und bildkräftiger Sprache erzählt Grzimek vom Rittertum. Vom Aufwachsen des Tristan, von Schlachten und Kämpfen, von Tod und Verderben, von den Tugenden eines Ritters und dem schrittweisen Heranwachsen zu einem solchen. Eine Geschichte, die Grzimek aus vielen Ereignissen heraus zusammenstellt und die ihm den Rahmen für eine breite Reise durch das Mittelalter und Rittertum, durch Landschaften und Städte, durch Machthaber und Ideale, durch Handwerke und den Weg zum Ritter in dieser Zeit bietet. Das alles durchaus spannend und anregend erzählt, so dass dem Leser die Person des Tristan und das, was er verkörpert durch Höhen und Tiefen von Kindheit an umgehend nahe rückt. In einer Zeit auch der Intrigen, der Machtpläne, der Eigeninteressen. „Marke musste sich setzen. Er ahnte, welchen Fehler er begangen hatte: seinen Leuten zu vertrauen, dass sie ihm helfen würden, mit ganzer Seele………so edel und ehrlich zu handeln wie er selbst“. Marke, der seine Schwester sucht, die einzige Frau, die er bis dato geliebt hat. Marke, dem Isolde zugeführt werden soll. Tristan, der Isolde liebt (und diese ihn) und der diese Liebe nicht lässt, wie es eigentlich „schicklich“ gewesen wäre. Weil er ist, wie er ist. Weil er erlebt hat, was er erlebt hat. Und weil er selbst in der Niederlage noch den Kopf aufrecht hält und seine Konsequenzen zieht. Weil er nicht einfach nur jemand ist, der mit Schwert und Trinkbecher umzugehen versteht, sondern zu tieferen Gedanken, zu grundsätzlichen Haltungen fähig ist. Wie dieser Tristan zu dem geworden ist, was er ist. Wie er seinen Weg sucht in und um König Marke herum und wie das alles endet, auf gut 950 Seiten erzählt Grzimek in vielfachen Wendungen und mit vielfachen Personen ebenso, wie er Perspektivwechsel nutzt, um die Geschichte hier und da von verschiedenen Seiten aus voran zu bringen. So verbinden sich letztendlich zwei Motive in diesem Entwicklungsroman. Zum einen eine interessante und breite Sicht auf die damals „bekannte Welt“ (eingerahmt durch eine umfassende Reise des jungen Tristan mit seinem Mentor Courvenal) und zum anderen die Motive der klassischen Sage im engeren Sinne (die Suche nach Isolde, die verbotene Liebe, die Loyalitätskonflikte gegenüber König Marke) zu einem doch spannenden und gut lesbaren Ganzen. Obwohl 950 Seiten viel Raum lassen auch für die ein oder andere Länge, eine gewisse Straffung hätte dem Buch gut zu Gesicht gestanden. Alles in allem ein guter, unterhaltsamer und zudem lehrreicher Ritterroman, den Grzimek mit viel Akribie in (teilweise doch zu) epischer Breite verfasst hat.

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  • Rezension zu "Tristan" von Martin Grzimek

    Tristan
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    31. May 2012 um 09:58

    Im Jahr 2005 habe ich den Autor des vorliegenden monumentalen Jugendromans zum ersten Mal kennengelernt, als ich sein wunderschönes Buch „Rudi- ein tolles Bärenleben“ las und besprach. Dort erzählte er die Geschichte des Teddybärs Rudi, der schon vor Jahrzehnten dem Vater der kleinen Sara das Allerliebste war, der aber viele Abenteuer erleben muss in fernen Ländern, bis er das Herz der kleinen Sara gewinnt. Während dieses Buch besonders für Kinder im ersten Lesealter gedacht war, ist der neue Roman „Tristan“ selbst für geübte jugendliche Leser eine Herausforderung. Die kennen vielleicht dicke Bücher aus ihrer Harry-Potter-Zeit, oder aus der schier unübersichtlichen Menge der History und Fantasybüchern für Kinder und Jugendliche. Aber hier geht es um echten klassischen Stoff. Seit dem Mittelalter sind immer wieder Schriftsteller und Künstler von dem Mythos um „Tristan und Isolde“ inspiriert worden. Seit Gottfried von Straßburg 1210 diesem Mythos eine schriftliche Versform gegeben hat, hat insbesondere Richard Wagner durch seine Opernfassung des Stoffes für eine populäre Verbreitung gesorgt. Tristan ist die Geschichte eines jungen Mannes, der im Auftrag seines Onkels, dem König, nach Irland segelt, um dort die schöne Isolde als Frau und Königin für ihn nach Britannien zu locken. Weil sie auf der Fahrt über das Meer einen Liebestrank zu sich nehmen, der sie auf ewig aneinander bindet, wird ihr Leben danach am Hof zu einem intrigenhaften Versteckspiel. Martin Grzimek beginnt seine Geschichte um Tristan schon viel früher. Er begleitet Tristan von seiner Geburt bis zum Tod, ein Entwicklungsroman von hoher literarischer Qualität. Der Leser lernt einen jungen Mann kennen (und sich mit ihm auseinanderzusetzen, identifizierend und abgrenzend) mit all seinen widersprüchlichen Gefühlen, seinen Träumen und Sehnsüchten, seiner Leidenschaft und seinen Niederlagen. Der Roman führt seine jugendlichen (und erwachsenen) Leser in eine fremde Welt, es geht wie so oft um die Auseinandersetzung des Guten mit dem Bösen. Es wird um die Wahrheit gerungen und um die Liebe mit all ihrer Kraft und Gewalt. Grzimek geht bei aller Werktreue doch sehr frei mit dem Stoff um. Er erzählt ihn sozusagen „gegenwärtig.“ Das macht seine Lektüre so anregend und aktuell.

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