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Sophia!

vor 5 Jahren

Damit Sie's gleich wissen: Meine Haut ist braun. Dunkelbraun. Man könnte auch sagen kaffeebraun, was man natürlich in dieser Stadt der tausend Kaffeehäuser etwas präziser formulieren muss...“

Einfühlsam und wortgewaltig – Aban“

Mutig und unerhört komisch – SchöneSeiten“

(Quelle: Amazon)

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Die ausschließlich positiven Bewertungen zu Martin Horváths Debütroman machen Lust auf Mehr! Angesichts der doch eher ernsten Thematik des Fremdseins, der Diskriminierung und verhärteten Vorurteilen gegenüber einer Bevölkerungsgruppe muss es sich also um eine textuell brilliante Umsetzung handeln.

Martin Horváth wurde 1967 in Wien geboren, studierte an der dortigen Universität für Musik und darstellende Kunst und lebt seit 1988 als freischaffender Musiker. Während eines mehrjährigen New-York-Aufenthalts arbeitete er als Journalist und Übersetzer sowie an einem Forschungsprojekt zur Geschichte der österreichisch-jüdischen Emigration in die USA. Für seine Kurzprosa, Essays und andere Texte erhielt er Preise und Stipendien. "Mohr im Hemd oder Wie ich auszog, die Welt zu retten" ist sein erster Roman.

Zum Inhalt:

Ali hat seine Augen und Ohren überall. Er ist – so behauptet er jedenfalls – fünfzehn Jahre alt und kommt irgendwo aus dem Westen Afrikas, spricht nach eigenen Angaben vierzig Sprachen und Deutsch am allerbesten und weiß genauestens Bescheid über das Leben und Sterben in den ärmeren Ländern der Welt. Ali kann alles, kennt alles und fristet sein Dasein nur aus einem Grund in einem Wiener Asylbewerberheim: Er, der Anwalt der Unterdrückten, der Beschützer aller Gedemütigten, hat es sich zur ehrenhaften Aufgabe gemacht, seine Mitinsassen von ihren Ängsten und Albträumen zu befreien. Seine Wunderwaffe: das Erzählen. Ali ist ein Erzählverführer, der mit beißendem Spott und subversivem Humor bewaffnet zur täglichen Weltrettung antritt.“


Ein scharfsichtiger Roman, der wortmächtig und voller unerschöpflicher Fabulierlust unserer Welt den Spiegel vorhält.

Der DVA-Verlag stellt 20 Exemplare für eine Leserunde zur Verfügung.

Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen, euch mit anderen Lesern austauschen und am Ende euer persönliches Feedback in einer Rezension formulieren wollt, dann beantwortet folgende Frage:


In welcher Situation habt ihr selbst einmal das Gefühl von Fremdheit erfahren müssen?


Teilnahmeschluss ist der 7. September, 23.59 Uhr.


Die Leserunde wird von Martin Horváth begleitet!

Eine Leseprobe zum Text findet ihr unter folgendem Link:

http://www.randomhouse.de/Buch/Mohr-im-Hemd-oder-Wie-ich-auszog-die-Welt-zu-retten-Roman/Martin-Horvath/e392914.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox


Autor: Martin Horváth
Buch: Mohr im Hemd oder Wie ich auszog, die Welt zu retten

Ekath

vor 5 Jahren

Bewerbung für die Leserunde

Die Kurzbeschreibung verspricht ein ernstes Thema mit viel Humor erzählt. Menschen kommen irgendwo an und wollen vielleicht nur ein bisschen verweilen. Ohne große Sprachkenntnisse und gesellschaftliche Akzeptanz macht das die Sache leider nicht einfacher. Ich bin gespannt auf das Buch.
Zur Frage: Ich habe mich ein bisschen fremd gefühlt als ich in Frankreich mein Bankkonto eröffnet habe. Mit der Unterschrift war meine Bank sehr schnell. Danach wurde es aber sehr zäh. Ich war sage und schreibe fünf mal bei der Bank bis ich alle erforderlichen Dokumente abgegeben habe und endlich meine Karte in den Händen hielt. Eindeutiges Problem meinerseits: mangelnde Sprachkenntnisse.

Lesefieber

vor 5 Jahren

Bewerbung für die Leserunde

In der Schule als Kind oft. Ich komme aus einer so kleinen Stadt,da gab es nicht viele Ausländer! Ich habe das früher schon gespürt. Aber heute hat sich das gelegt,und ich kenne alle,und alle kennen mich! Schön war es nicht,aber ich habe es überstanden! Das Thema ist trotzdem allgegenwärtig,und ich finde es schade!!

Deshalb bin ich sehr interessiert an dem Buch,und würde gerne mitlesen!

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aba

vor 5 Jahren

Teil 3: S.200- S.300

Literatur schreibt:
Ich finde den Roman außergewöhnlich vielschichtig, tiefsinnig, sprachlich gewitzt und berührend.

Finde ich auch!
(Kann sein, dass wir in einer anderen Leserunde zusammen sind?)

Literatur

vor 5 Jahren

Teil 3: S.200- S.300
@aba

Ja, auf jeden Fall aktuell bei ZImtküsse :-) . Aber ich glaube, dass wir schon öfters zusammen gelesen haben ... .

michaela_sanders

vor 5 Jahren

Fazit und Rezensionen

Herzlichen Ddak, dass ich mitlesen durfte,

hier meien Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Horv%C3%A1th/Mohr-im-Hemd-oder-Wie-ich-auszog-die-Welt-zu-retten-946732656-w/rezension-994812898/

und bei amazon auch , ist aber noch nicht freigeschalten

Marcuria

vor 5 Jahren

Fazit und Rezensionen
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Nach einer längeren Bedenkzeit habe ich nun meine leider nicht so positiv ausfallende Rezension verfasst und bedanke mich trotzdem nochmals herzlich beim Verlag und Autor dafür, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Horv%C3%A1th/Mohr-im-Hemd-oder-Wie-ich-auszog-die-Welt-zu-retten-946732656-w/rezension-996733143/

Literatur

vor 5 Jahren

Teil 4: S.300- Ende
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Das Ende des Romans hat mich einerseits tief berührt, andererseits auch sehr betroffen gemacht. Irgendwie scheint das Ende zum übrigen Roman gar nicht so richtig zu passen, so überspitzt und surreal, wie es wirkt, andererseits finde ich, dass gerade diese Wendung den Roman ganz besonders auszeichnet, da ich in Gedanken den ganzen Roman noch einmal durchgehe und am liebsten mit dem neu gewonnenen Wissen noch einmal lesen würde, denn einige Geschichten wirken nun in einem anderen Licht. Sprachlich und inhaltlich ist dieser Roman eine sehr intensive Leseerfahrung.

missingpiece

vor 5 Jahren

Fazit und Rezensionen

Dank :-)

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Horv%C3%A1th/Mohr-im-Hemd-oder-Wie-ich-auszog-die-Welt-zu-retten-946732656-w/rezension-1000759906/

Literatur

vor 5 Jahren

Fazit und Rezensionen

Meiner Rezension voranstellen möchte ich ein riesiges Entschuldigung, da ich ganz vergessen habe, dass meine Rezension noch aussteht ... . Herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte.

Ali, der Erzähler mit dem poetischen, unbekannten Namen, lebt in einem Asylheim in Wien, wobei er dem Leser seine ganz eigene Sichtweise vom Leben und Alltag in dieser kleinen Welt, vom Leben, den Traumata und den Träumen seiner Mitbewohner erzählt. Seine Sichtweise ist gefärbt von Selbstherrlichkeit, Neugierde und sexuellem Überbau, aber ich finde, dass deutlich wird, dass dies eine notwendige Fassade ist, um sein Trauma vor sich und anderen zu verbergen.
Die Verzahnung der alltäglichen Anekdoten aus dem Asylbewerberheim mit den so persönlichen und gewaltintensiven Vorerfahrungen der Jugendlichen ist äußerst gelungen wie auch die Mischung aus tragischen und komischen Momenten und aus Deskription und Sarkasmus. Die Menschen dort leben in einem künstlich erschaffenen Lebensraum, kommen aus den unterschiedlichsten Kulturen und müssen dennoch miteinander harmonieren, auch das wird außergewöhnlich gut beschrieben.
Die poetische, spielerische, aber auch direkte Sprache fordert Zeit und ein bewusstes Lesen, um ihre Wirkung entfalten zu können.
Insgesamt ist der Roman außergewöhnlich vielschichtig, tiefsinnig, sprachlich gewitzt und berührend. Er fordert den Leser auf bedrängende Weise zum Nachdenken auf, verbindet Tragik und Komik auf erschütternde, wach rüttelnde Weise, lässt den Leser einerseits nicht los, bringt ihn jedoch auch an seine Grenzen. Sprachlich und inhaltlich ist dieser Roman eine sehr intensive Leseerfahrung, die sich tief einprägt und die ein mutiges, wichtiges und aufwühlendes Thema beinhaltet!

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