Die Idee, ein Buch über die Stätten der Inspiration und Qual eines berühmten Schriftstellers zu schreiben, ist genial! Thomas Bernhard hat in Wien gelebt und gelitten und über Österreich geschimpft - was für mich als Wiener durchaus nachvollziehbar ist. Man kann sich hier auf seine (literarischen) Spuren begeben und eine Stadt von innen kennenlernen, die im Tourismus immer nur mit Zuckerguss versehen ist. Absolute Kaufempfehlung!
Martin Huber

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Martin Huber
Der Briefwechsel
Thomas Bernhards Wien
SAAT DER RACHE
ClinicCoach
Der Klinikkompass
Grundbegriffe der Mathematik: Logik - Mengen - Relationen und Funktionen - Zahlbegriff
Uni-Wissen Orientierungskurs Germanistik: Sicher im Studium Germanistik
Neue Rezensionen zu Martin Huber
Auf 360 Seiten Erzählung und in einem 40-seitigen Nachwort liest man nicht nur einen spannenden Roman um einen Mord, dem nachfolgenden Sippenzwist und der unvermeidlichen Rache, sondern erfährt auch Wissenswertes zu der Zeit und dem Gedankengut der Menschen an der Schwelle zum Mittelalter.
Wer von der Schule her ein verstörtes Verhältnis zum Nibelungen-Stoff hat, der kann durch dieses Buch "geheilt" werden.
Ein exquisiter Band für Fans dokumentierter Briefwechsel. Die chronologische Wiedergabe der Beziehung eines Autors zu seinem Verleger gehört vermutlich zum Besten, was je erschienen ist. Hier wird nahezu jedes Detail interessant, spannend, abgründig, ja teils dramatisch deutlich (seien es die, zumindest zu Beginn, existentiellen Honorarvorstellungen, seien es die wahrlich nicht immer deckungsgleichen Vorstellungen von produktivem Schaffen einerseits und den verlegerischen Veröffentlichungswünschen andererseits, seien es die aus unterschiedlichsten Gründen nicht zustandegekommenen persönlichen Treffen, seien es die unterschiedlichen Staatsauffassungen (Österreich), oder die beiderseitigen gesundheitlichen Ausfallerscheinungen).
Ein Buch, das gewiss nicht zu den allgemein populären Erscheinungen gehört. Für Neugierige in Sachen Autor-Verleger Beziehung, Literaturbetrieb oder einfach nur Beziehungsdarstellung in Briefwechselform, ein Leckerbissen aller ersten Grades.
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