Martin Huber

 4,3 Sterne bei 79 Bewertungen
Autor von Werke in 22 Bänden, Die Romane und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Huber (©privat)

Lebenslauf von Martin Huber

Martin Huber, geboren 1962 in München. Nach dem Musikstudium kam er 1987 ans Staatstheater Nürnberg, wo er mal auf, mal unter der Bühne musiziert, oder gelegentlich auch in Schulen und Kindergärten Otto, den Kontrabass, erzählen lässt. Was wäre Musik ohne Fantasie? Und was wäre die Fantasie, wenn man sie nicht mit anderen teilte? Zum Spiel mit den Tönen kam das Spiel mit Worten. Aus kurzweiligen Konzertmoderationen entwickelten sich allmählich eigene Kabarettprogramme. Mit dem Fantasyroman »… bis Qou auftauchte« betritt Martin Huber erstmals eine neue Bühne.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches ... bis Qou auftauchte (ISBN: 9783957203533)

... bis Qou auftauchte

Neu erschienen am 01.10.2022 als Taschenbuch bei net-Verlag.

Alle Bücher von Martin Huber

Cover des Buches Thomas Bernhard, Heldenplatz (ISBN: 9783518189245)

Thomas Bernhard, Heldenplatz

 (99)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Werke in 22 Bänden (ISBN: 9783518415214)

Werke in 22 Bänden

 (90)
Erschienen am 06.12.2015
Cover des Buches Der Briefwechsel (ISBN: 9783518422137)

Der Briefwechsel

 (16)
Erschienen am 25.12.2010
Cover des Buches Die Romane (ISBN: 9783518420003)

Die Romane

 (12)
Erschienen am 19.05.2008
Cover des Buches Orientierungskurs Germanistik (ISBN: 9783129390245)

Orientierungskurs Germanistik

 (4)
Erschienen am 15.04.2014
Cover des Buches SAAT DER RACHE (ISBN: 9783745097023)

SAAT DER RACHE

 (1)
Erschienen am 17.05.2017
Cover des Buches ... bis Qou auftauchte (ISBN: 9783957203533)

... bis Qou auftauchte

 (0)
Erschienen am 01.10.2022
Cover des Buches Der Klinikkompass (ISBN: 9783750270602)

Der Klinikkompass

 (0)
Erschienen am 09.01.2020

Neue Rezensionen zu Martin Huber

Cover des Buches Auslöschung (ISBN: 9783518380635)Aliras avatar

Rezension zu "Auslöschung" von Martin Huber

Die Kunst ist das Höchste und das Widerwärtigste gleichzeitig.*)
Aliravor 4 Jahren

Die ersten hundert Seiten ziehen sich ermüdend in die Länge: Der Protagonist Franz-Josef Murau, ein Literaturprofesser, erzählt seinem Schüler Gambetti von sich und den Mitgliedern seiner Familie - und geht bei jedem Vergleich haushoch als Sieger hervor.

Interessant liest sich Seite 112 des bereits 1986 geschriebenen Romans, wo der Autor hellseherische Fähigkeiten beweist:

„Was für scheußliche Kreaturen in diesem Österreich heute die Macht haben! Die Niedrigsten sitzen jetzt oben. Die Widerwärtigsten und die Gemeinsten haben alles in der Hand und sind drauf und daran, alles, das etwas ist, zu zerstören….. Die Regierung betreibt eine ungeheuerliche Vernichtungsmaschine, in welcher tagtäglich alles vernichtet wird, das mir lieb ist.“

Oder auf Seite 118:
„Wir haben heute keinen tatsächlichen Sozialismus, nirgendwo auf der Welt, nur diesen verlogenen, geheuchelten, vorgetäuschten, das sollten Sie wissen. Wie diese heutigen Sozialisten keine tatsächlichen sind, sondern geheuchelte, verlogene, vorgetäuschte. Dieses Jahrhundert hat es zustande gebracht, das Ehrenwort Sozialismus in einer Weise in den Schmutz zu ziehen, daß es geradezu zum Erbrechen ist….“

Trotzdem bin ich diesmal von Thomas Bernhard – den ich nach wie vor sehr schätze – enttäuscht und habe die durchgehende Misanthropie und den konstanten Kulturpessimismus auf Seite 166 beendet. Den zweiten Stern vergebe ich für den Fleiß des Schriftstellers bzw. für die insgesamt 650 Seiten dieses Romans.

*) Zitat Thomas Bernhard


Kommentare: 1
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Cover des Buches SAAT DER RACHE (ISBN: 9783745097023)N

Rezension zu "SAAT DER RACHE" von Martin Huber

So könnte es tatsächlich gewesen sein!
nuranvor 5 Jahren

Auf 360 Seiten Erzählung und in einem 40-seitigen Nachwort liest man nicht nur einen spannenden Roman um einen Mord, dem nachfolgenden Sippenzwist und der unvermeidlichen Rache, sondern erfährt auch Wissenswertes zu der Zeit und dem Gedankengut der Menschen an der Schwelle zum Mittelalter.
Wer von der Schule her ein verstörtes Verhältnis zum Nibelungen-Stoff hat, der kann durch dieses Buch "geheilt" werden.

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Cover des Buches Auslöschung (ISBN: 9783518380635)WalterBurscheidts avatar

Rezension zu "Auslöschung" von Martin Huber

Die Krönung.
WalterBurscheidtvor 7 Jahren

Bernhard ist nichts für Jedermann - und vielen Leuten noch immer unbekannt, obwohl er sich längst zur "Weltliteratur" zählen darf. Das liegt natürlich in seinem oftmals sperrigen, inhaltlich sehr misanthropischen Stil begründet. Einem Wüterich 300 Seiten oder mehr zuzuschauen - und dabei nicht immer folgen zu können, tja, erfordert halt ein wenig mehr an Hingabe als andere Bücher. "Auslöschung", ich vermute einmal Bernhards umfangreichstes Buch, sollte dennoch als Einstiegsdroge in das Schaffen des 1989 verstorbenen Österreichers herhalten. Soviel Aufarbeitung in "unter Verschluss gehaltene Zeiten" war selten, selten ätzte Bernhard so aufopferungsvoll, aber eben ehrlich, nachvollziehbar.

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