Martin Hyun

 4.4 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Martin Hyun

Martin Hyun, 1979 in Krefeld geboren und Sohn koreanischer Gastarbeiter, studierte Politik, International Business und International Relations in den USA, Belgien und Bonn. Er war der erste koreanischstämmige Bundesliga-Profi in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sowie Junioren-Nationalspieler Deutschlands. Seit 2002 bereist er Südkorea, wo er 2005 für ein Jahr lebte und im koreanischen Parlament arbeitete. Von 2010 bis 2014 war er freiberuflich als Kolumnist für Deutschlandradio Kultur tätig. Er ist Gründer des interkulturellen Vereins »Hockey is Diversity e.V.« und veröffentlichte u.a. den Band »Ohne Fleiß kein Reis. Wie ich ein guter Deutscher wurde«. Zuletzt arbeitete er als Deputy Sport Manager für Eishockey und Para-Eishockey im Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martin Hyun

Cover des Buches Ohne Fleiß kein Reis (ISBN: 9783442753437)

Ohne Fleiß kein Reis

 (4)
Erschienen am 08.06.2012
Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Südkorea (ISBN: 9783492277242)

Gebrauchsanweisung für Südkorea

 (3)
Erschienen am 02.10.2018
Cover des Buches Ohne Fleiß kein Reis (ISBN: 9783641073312)

Ohne Fleiß kein Reis

 (0)
Erschienen am 08.06.2012

Neue Rezensionen zu Martin Hyun

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Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Südkorea" von Martin Hyun

‚Koreaner sind wie Gaskocher.'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Koreaner sind wie Gaskocher. Sie erhitzen extrem schnell.‘ (Seite 45)

Martin Hyun wurde als Sohn koreanischer Gastarbeiter in Deutschland geboren und bereist seit 2002 das Heimatland seiner Eltern.

In seiner ‚Gebrauchsanweisung für Südkorea‘ erzählt Hyun von Hofbräuhaus und Reinheitsgebot, Diktatur und Folter, Höflichkeitssprache Jeondaemal und Duzsprache Banmal, Hausmeister und Mülltrennung, Alien-Karte und Baekin, Multikulti und ‚Zentrum für Opfer internationaler Ehen‘, ‚Yellow Dust‘-App und Kriminalitätsindex, Temperament und Sexappeal, Japan versus Korea, Ajumma und Dauerwelle, Kimchi und Hunden, Einbürgerung und Wehrdienst, Gangnam Style und Schönheitschirurgie, Feiertagen und Traditionen, Konglisch und Emoticons, Benimmregeln und Alkoholkonsum, Kwarosa und Überstunden, Suizid und Taxifahrten, Religion und Aberglaube, Inseln und Nordkorea.

Wenn ich an Südkorea denke, erinnere ich mich zuerst an die Olympischen Sommerspiele 1988 in Seoul, und danach fällt mir Nordkorea ein. Das ist nicht gerade viel, und Südkorea zählt auch nicht zu den Ländern, die ich gerne bereisen möchte, deren Erkundung mich irgendwie reizt. Trotzdem wollte ich gerne mehr über das Land und seine Bewohner erfahren, und deshalb habe ich die ‚Gebrauchsanweisung für Südkorea‘ gelesen.

Schon ab dem ersten Kapitel hat mich Hyun neugierig auf Südkorea gemacht, und auch im weiteren Verlauf hat mich das Buch hervorragend unterhalten.

Hyun schreibt auf amüsante Weise, erzählt viele Anekdoten und hat mich bisweilen zum Lachen gebracht. Aus diesem Grunde habe ich gerne weitergelesen und mich schließlich gefreut, zu dem Buch gegriffen zu haben, denn Hyun hat mir sehr viel Wissen über Südkorea vermittelt und mir das Land wirklich nahe gebracht.

Besonders gut gefallen hat mir neben dem Sprachwitz des Autors die Tatsache, dass er sehr viele Facetten Südkoreas anspricht und so ein sehr breites Bild des Landes zeichnet.

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G

Rezension zu "Ohne Fleiß kein Reis" von Martin Hyun

Rezension zu "Ohne Fleiß kein Reis" von Martin Hyun
gerdstervor 8 Jahren

Das Deutsch werden, so der Autor scheint nicht ganz einfach zu sein, obwohl er über einen deutschen Pass verfügt. Der deutsche Pass alleine reicht anscheinend nicht aus. So beschreibt der Autor humorvoll und intelligent über seine Erfahrungen als Deutscher mit "koreanischem" Äußerlichem! Absolut empfehlenswert!!!!!!!

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T

Rezension zu "Ohne Fleiß kein Reis" von Martin Hyun

Rezension zu "Ohne Fleiß kein Reis" von Martin Hyun
thomas_kingstonvor 8 Jahren

Das Buch ist sehr lustig und humorvoll geschrieben. Wer sich mit dem leidigen Thema Integration befasst, kommt nicht um das Buch von Martin Hyun herum. Jeder sollte es gelesen haben. Es regt definitiv zum nachdenken an!!! Schade das es nicht für den Leserpreis nominiert ist. Ich hätte es gewählt!

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