Martin Kessel Herrn Brechers Fiasko

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Inhaltsangabe zu „Herrn Brechers Fiasko“ von Martin Kessel

Der Roman erzählt die Geschichte Max Brechers, der in einem Berliner Medienkonzern arbeitet, in einem langsamen, unwiderruflichen Prozess an den Rand gedrängt wird und schließlich sein Fiasko erlebt. Er lebt wie alle anderen im Büro, er trägt "weiße Gamaschen und die Hosen tipp-topp gebügelt", verfertigt Parolen und Prospekte in der Werbeabteilung der UVAG, der "Universalen Vermittlungs-Actien-Gesellschaft".§Das Büro ist das Zentrum des Romans, in dem ein bemerkenswertes Personal aufeinandertrifft: zuerst das dissonante Freundespaar Max Brecher und Dr. Geist, dann die in Menschlichkeit dilettierende Gudula Öften, ihre extreme Schicksalsgefährtin, die verwitwete Frau Geheimrat Schöpps, deren kapriziöse Tochter Mucki, die allzu tüchtige Lisa Frieske, der Bürokavalier Coty oder der Buchhalter Tadewaldt, der imstande ist, im Schlaf zu addieren, die beiden "Windlichter" Perdelwitz und Fräulein Hückstedt sowie der Lehrling Rüland, der sich zum Jünger Max Brechers entwickelt.§Alle erkennen wir wieder: es sind typische Gestalten unserer Bürowelt, der "sitzenden Lebensweise", Angestellte in der Normalität der Arbeitswelt, in der Anonymität des Großstadtlebens.§Der Roman spielt in Berlin, er ist der Roman Berlins, der in einzigartiger Weise die Atmosphäre und Innenansicht der Metropole darstellt. Martin Kessels Roman besticht durch seine Genauigkeit in der Schilderung wie durch seinen Humor, das Buch ist ein Netzwerk von Geschehnissen, eine Folge von atemlosen Ereignissen, schreiendem Lärm und boshaftem Geflüster der Straßen, dem Hoffnungsgemurmel und den Verzagtheiten der Bewohner, angefüllt mit Lichtern, Lauten, Witzen, trivialem Kram, Monologen und spitzzüngigen Wechselreden.

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  • Rezension zu "Herrn Brechers Fiasko" von Martin Kessel

    Herrn Brechers Fiasko
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2008 um 18:48

    War nicht mein Fall. Dieses Buch wurde als Wiederentdeckung gefeiert. Ich hatte den Eindruck, dass es aus ständigen Wiederholungen besteht und habe (muss ich gestehen) genervt und gelangweilt weggelegt.