Martin Keune Vollspast

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Inhaltsangabe zu „Vollspast“ von Martin Keune

Die Politik klopft sich stolz auf die Schulter. Dass kein Rollilfahrer mit Schwerbehinderung je in einem Job ankommt, scheint egal zu sein.

— Martin_Keune
Martin_Keune

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  • Rezension zu "Vollspast: Alexander Abasov rollt ins Berufsleben: Inklusion mit Behinderungen" von Martin Keune

    Vollspast
    Martin_Keune

    Martin_Keune

    Ich habe das Buch geschrieben - und das kam so: Im Dezember 2010 rollte hier ein junger Mann im Elektrorollstuhl durch die Tür meiner Werbeagentur und fragte nach einem Praktikumsplatz; ein Tetraspastiker, Alexander Abasov, 26. Außer der rechten Hand konnte er nichts koordiniert bewegen, war auf die Hilfe eines Arbeitsassistenten angewiesen für Toilettengänge, Nahrungsaufnahme, Arbeit. Doch mit einer Computertastatur kam er klar, und sein Wille, endlich raus zu kommen aus der beschränkten Welt der Behindertenwerkstatt, war unermesslich. Nach dem Praktikum fragte er, ob er hier bei ZITRUSBLAU nicht seine Ausbildung machen könne. Klar, sagte ich, das kriegen wir schon hin – ob Du behindert bist oder nicht, das kann ja keinen großen Unterschied machen... Das machte es doch, stellte sich schnell heraus. Denn im Kosmos der Agentur für Arbeit und des Integrationsamtes kommen selbstbewusste Behinderte, die die Rechte der UN-Behindertenrechtskonvention mal eben so für sich abrufen wollen, noch nicht vor. Inklusion in diesem Land ist eine Absichtserklärung, aber noch bei weitem kein Alltag. Alexander Abasov und ich bekamen das drastisch zu spüren, und noch einen Tag vor Ausblidungsbeginn stand nicht fest, ob wir das wirklich schaffen würden. Von diesem Kampf gegen Behördenschläfrigkeit und -arroganz berichtet dieses Reportagetagebuch.

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