Martin Kihn

 3.4 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Asshole, A$$HOLE und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Kihn

Nach seinem Studium an der Columbia- und Yale-University hat Martin Kihn als Unternehmensberater gearbeitet. Aktuell arbeitet er als Kolumnist und Journalist für die New York Times, Cosmopolitan und andere Zeitschriften. Außerdem arbeitet er als Autor für verschiedene TV-Unterhaltungsformate und wurde 2004 als Best Comedy Writer für den Emmy Award nominiert. Martin Kihn lebt mit seiner Freu und seinem Hund in Minneapolis.

Alle Bücher von Martin Kihn

Asshole

Asshole

 (47)
Erschienen am 05.10.2012
A$$HOLE

A$$HOLE

 (7)
Erschienen am 01.06.2009
Paula & ich

Paula & ich

 (3)
Erschienen am 11.07.2014
Asshole

Asshole

 (0)
Erschienen am 26.07.2019
Bad Dog

Bad Dog

 (0)
Erschienen am 03.04.2012
House of Lies

House of Lies

 (0)
Erschienen am 01.03.2006
Asshole

Asshole

 (0)
Erschienen am 18.04.2008

Neue Rezensionen zu Martin Kihn

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AntoniaGuender-Freytags avatar

Rezension zu "Asshole" von Martin Kihn

Wie ich lernte, ein Schwein zu sein und dabei reich und glücklich wurde
AntoniaGuender-Freytagvor 2 Jahren

Liegen Sie manchmal nachts wach, weil Sie befürchten, jemanden gekränkt zu haben? Nehmen Sie es stillschweigend hin, wenn Ihnen der Kellner ein falsches Gericht serviert? Dann haben Sie vermutlich ein Nettigkeitsproblem, so wie der Autor dieses Buches: Jahrelang bemühte sich Martin Kihn, nur ja niemandem im Weg zu stehen – außer sich selbst. Stets war er freundlich, hilfsbereit und gutgelaunt, spielte aber immer nur die zweite Geige. Bis er eines Tages beschloss, sein Leben radikal zu ändern und Rache zu nehmen ...

 

Wenn man die Anleitung nicht allzu ernst nimmt, kann man ihr sogar ein paar Weisheiten entnehmen.

Ich habe das Buch innerhalb ein paar Stunden durchgelesen und habe mich köstlich amüsiert. Natürlich ist das keine wirkliche Anleitung, auch wenn es ein paar Dinge gibt, die man sich ruhig mal durch den Kopf gehen lassen kann.

Der Erzählstil ist sehr flüssig und angenehm, der Erzähler war mir sehr sympathisch und ich bereue es wahrlich nicht, mit ihm ein paar Stunden verbracht zu haben.

Wer was zum Schmunzeln braucht, oder sich mal echt vornimmt, im nächsten Jahr wird alles anders, dem sei das Buch zu empfehlen.

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D

Rezension zu "Paula & ich: Wie der frechste Hund der Welt mein Leben veränderte" von Martin Kihn

Wie ein Mensch, sein Leben in die Hand nimmt
dream_vor 3 Jahren

Eigentlich lese ich bewusst keine Tierromane und nichts über Alkoholiker, doch ab und zu leiht mir eine Freundin ein Buch wie "Paula und ich" aus.

Es geht in diesem Buch nicht nur um die freche, bezaubernde Paula, die mal der bravste Hund der Welt, mal ein unerzogenes Monster ist, sondern vielmehr um ihr Herrchen Martin.
Martin, der aufgrund seiner Trinkerei seinen Job aufs Spiel setzt und fast seine Frau verliert, muss sein Leben endlich in die Hand nehmen und etwas ändern.
Während seine Frau im gemeinsamen Ferienhaus ihre Auszeit nimmt, stoplert Martin von AA-Treffen, zu Hundeerziehungskursen, Hundecamps und neuen Freunden, aber erlebt auch schwierige Situationen und verzweifelt an seiner sich selbst gestellten Aufgabe.

Auch wenn die Schilderungen des Hundetrainings sich etwas zu langatmit lesen, so spiegeln sie doch gut wieder, dass Hundeerziehung kein einfacher, geradliniger Weg ist. Zumal dann nicht, wenn man den Anfang verschlampt hat. Trotzdem wird in diesem Buch immer wunderschön das tolle Wesen der Berner-Sennenhunde dargestellt.

Manchmal muss sich im Leben eines Menschen etwas ändern. Alkoholiker merken dies oft erst, wenn sie alleine gelassen werden, von den Menschen, die vorher das Leben um sie herum aufrecht halten. Das passiert im Fall Martins, als seine Frau, nachdem sie von der unerzogenen Paula aggressiv bedrängt wird, das gemeinsame Leben verlässt.

Insgesamt ein gelungener Roman, nur die Teile zur Hundeerziehung sind dann etwas langatmig.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "A$$HOLE" von Martin Kihn

"Nur ein Arschloch käme überhaupt auf die Idee, ein Arschloch sein zu wollen."
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wer hinter diesem Titel eine Lebenshilfe vermutet, sei gewarnt: Dies ist weder ein mitfühlender Ratgeber für Mitmenschen mit zu wenig Selbstwertgefühl, noch eines dieser Ruck-Bücher, die uns die Motivationsindustrie anbietet. Der Autor versucht lediglich in einer Art romanhaftem Lebensbericht die selbsternannten Berufs-Helfer und seine therapiesüchtigen New Yorker Mitbürger ironisch auf die Schippe zu nehmen. Manchmal gelingt ihm das ganz gut, an anderen Stellen hat das Buch so seine Längen.

Wer ein Arschloch werden will, der braucht dieses Buch nicht, weil er bereits eins ist. Wer zu wenig Selbstwertgefühl besitzt, dem wird dieses Buch nicht dabei helfen, sich zu ändern. Wer Arschlöcher unbedingt bekämpfen möchte, dem sollte klar sein, dass er dabei leicht selbst eines werden kann. Wer hingegen über Arschlöcher lachen kann, der lebt gesünder und gehört zur Zielgruppe dieses Buches.

Marty ist der Ich-Erzähler in diesem Buch und ein neurotischer Versager-Typ, der sich ständig anderen schuldbewusst unterordnet und gerne fremden Willen erfüllt. Doch eines Tages will er auch zur scheinbaren Oberklasse der Arschlöcher gehören und einfach dominant nur machen, was er will. Er bemüht sich redlich, doch es will ihm nicht so recht gelingen, weil er eben so ist wie er ist. Der Mensch ist nur in engen Grenzen veränderbar. Wir dagegen erfahren durch seine eher hilflosen Bemühungen, was ein Arschloch ausmacht und wie dieser armselige und mit Sicherheit unglückliche Typ funktioniert.

Fazit.
Martin Kihn versucht sich in seinem Buch über die zahlreichen Werde-reich-und-glücklich-Ratgeber lustig zu machen. Das gelingt ihm nur bedingt. Sein ironischer und leicht bissiger bissiger Text ist an vielen Stellen ganz unterhaltsam, besonders dann, wenn wir auf Situationsbeschreibungen stoßen, die wir nur zu gut kennen. Auch Kihn kommt zu dem nahe liegenden Schluss, dass das dauerhafte Spielen einer blöden Rolle keine Erfüllung bringt. Aber das wussten wir irgendwie doch schon. Oder?

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