Martin Kihn A$$HOLE

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Inhaltsangabe zu „A$$HOLE“ von Martin Kihn

Liegen Sie manchmal nachts wach, weil Sie befürchten, jemanden gekränkt zu haben? Nehmen Sie es stillschweigend hin, wenn Ihnen der Kellner ein falsches Gericht serviert? Und zahlen Sie für einen neuen Wagen klaglos den Listenpreis? Dann haben Sie vermutlich ein Nettigkeitsproblem, so wie der Autor dieses Buches: Jahrelang bemühte sich Martin Kihn, nur ja niemandem im Weg zu stehen – außer sich selbst. Stets war er freundlich, hilfsbereit und gutgelaunt, spielte aber immer nur die zweite Geige. Bis er eines Tages beschloss, sein Leben radikal zu ändern und Rache zu nehmen …

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  • "Nur ein Arschloch käme überhaupt auf die Idee, ein Arschloch sein zu wollen."

    A$$HOLE

    R_Manthey

    26. June 2015 um 09:42

    Wer hinter diesem Titel eine Lebenshilfe vermutet, sei gewarnt: Dies ist weder ein mitfühlender Ratgeber für Mitmenschen mit zu wenig Selbstwertgefühl, noch eines dieser Ruck-Bücher, die uns die Motivationsindustrie anbietet. Der Autor versucht lediglich in einer Art romanhaftem Lebensbericht die selbsternannten Berufs-Helfer und seine therapiesüchtigen New Yorker Mitbürger ironisch auf die Schippe zu nehmen. Manchmal gelingt ihm das ganz gut, an anderen Stellen hat das Buch so seine Längen. Wer ein Arschloch werden will, der braucht dieses Buch nicht, weil er bereits eins ist. Wer zu wenig Selbstwertgefühl besitzt, dem wird dieses Buch nicht dabei helfen, sich zu ändern. Wer Arschlöcher unbedingt bekämpfen möchte, dem sollte klar sein, dass er dabei leicht selbst eines werden kann. Wer hingegen über Arschlöcher lachen kann, der lebt gesünder und gehört zur Zielgruppe dieses Buches. Marty ist der Ich-Erzähler in diesem Buch und ein neurotischer Versager-Typ, der sich ständig anderen schuldbewusst unterordnet und gerne fremden Willen erfüllt. Doch eines Tages will er auch zur scheinbaren Oberklasse der Arschlöcher gehören und einfach dominant nur machen, was er will. Er bemüht sich redlich, doch es will ihm nicht so recht gelingen, weil er eben so ist wie er ist. Der Mensch ist nur in engen Grenzen veränderbar. Wir dagegen erfahren durch seine eher hilflosen Bemühungen, was ein Arschloch ausmacht und wie dieser armselige und mit Sicherheit unglückliche Typ funktioniert. Fazit. Martin Kihn versucht sich in seinem Buch über die zahlreichen Werde-reich-und-glücklich-Ratgeber lustig zu machen. Das gelingt ihm nur bedingt. Sein ironischer und leicht bissiger bissiger Text ist an vielen Stellen ganz unterhaltsam, besonders dann, wenn wir auf Situationsbeschreibungen stoßen, die wir nur zu gut kennen. Auch Kihn kommt zu dem nahe liegenden Schluss, dass das dauerhafte Spielen einer blöden Rolle keine Erfüllung bringt. Aber das wussten wir irgendwie doch schon. Oder?

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